Bekanntmachungen dieser Art (Deutschland, verhandlungsverfahren, oberhalb des EU-Schwellenwerts) geben im Median 29 Tage, die Hälfte zwischen 28 und 32 Tagen, auf Grundlage von 2.917 Bekanntmachungen der letzten zwei Jahre.
Deutschland - Dienstleistungen von Ingenieurbüros - Generalplanung Neubau Bezirksverwaltung Wuppertal
Auftraggeber: Berufsgenossenschaft Verkehrswirtschaft Post-Logistik Telekommunikation (BG Verkehr)
Land: Deutschland
Frist: 2 Nov 2026, 11:00 (UTC+1)
Verfahren: Verhandlungsverfahren
Branche (CPV): Architektur- & Ingenieurdienste (71300000)
Aperlena: https://aperlena.com/de/t/deutschland-dienstleistungen-von-ingenieurburos-generalplanung-neubau-bezirksverwaltung-wuppertal-8910cb00a0
Amtliche Bekanntmachung: https://ted.europa.eu/en/notice/-/detail/682589-2026
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01
Zusammenfassung
Maschinell erstellte Zusammenfassung
Die Berufsgenossenschaft Verkehrswirtschaft Post-Logistik Telekommunikation, eine bundesunmittelbare Körperschaft des öffentlichen Rechts und gesetzliche Unfallversicherung, beabsichtigt den Neubau eines Verwaltungsgebäudes mit Außenanlage in Wuppertal. Gegenstand ist die Generalplanung für dieses Vorhaben. Verfügbar steht eine Grundstücksfläche von 3.133 qm, auf der derzeit ein leerstehendes Garagen- und Lagergebäude sowie ein leerstehender, teilunterkellerter mehrgeschossiger Gebäudekomplex stehen, die abgebrochen und entsorgt werden müssen; drei gebäudebezogene Gutachten liegen bereits vor. Das Verwaltungsgebäude soll 160 Beschäftigten Bürozusätzlich auch Besprechungs-, Sozial- und Archivräume, Teeküchen, einen multifunktional nutzbaren Sitzungssaal für max. 100 Personen und einen klar abgetrennten öffentlich zugänglichen Bereich umfassen. Angestrebt wird ein wirtschaftliches, nachhaltiges und zukunftsfähiges Gebäude mit modernen Arbeitsplatzkonzepten und effizienter Flächennutzung.
02
Beschreibung
Die Berufsgenossenschaft Verkehrswirtschaft Post-Logistik Telekommunikation (Auftraggeberin) ist eine bundesunmittelbare Körperschaft des öffentlichen Rechts. Als gesetzliche Unfallversicherung versichert die Auftraggeberin Unternehmen aus dem Transport- und Verkehrsgewerbe. Dazu gehören der Güter- und Personentransport, Entsorgung, Post-Logistik, Telekommunikation, Luftfahrt, Binnenschifffahrt, Seeschifffahrt und Fischerei, aber auch Flieger- und Fahrschulen, Abschleppdienste, Bestattungsunternehmen und Reittierhaltung. Sie berät und unterstützt die bei ihr angeschlossenen Unternehmer und deren Mitarbeitenden bei der Prävention von Arbeits- und Wegeunfällen, arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren und Berufskrankheiten. Sie ist zuständig für die Rehabilitation und Entschädigung bei Arbeits- und Wegeunfällen sowie Berufskrankheiten. Die Auftraggeberin beabsichtigt den Neubau eines Verwaltungsgebäudes mit Außenanlage in Wuppertal. Ziel des Vorhabens ist die Errichtung eines wirtschaftlichen, nachhaltigen und zukunftsfähigen Verwaltungsgebäudes unter Berücksichtigung moderner Arbeitsplatzkonzepte und einer effizienten Flächennutzung. Für den geplanten Neubau steht eine Grundstücksfläche von 3.133 qm zur Verfügung. Auf dem Grundstück stehen derzeit ein leerstehendes freistehendes Garagen- (EG) und Lagergebäude (OG) sowie ein leerstehender zusammenhängender, teilunterkellerter mehrgeschossiger Gebäudekomplex. Diese Bestandsgebäude müssen abgebrochen und entsorgt werden. Drei gebäudebezogene Gutachten liegen bereits vor. Das Grundstück liegt im Geltungsbereich des Bebauungsplans 622 A1 - Friedrich-Engels-Allee/West. In dem geplanten Verwaltungsgebäude besteht Bürobedarf für 160 Beschäftigte. Neben den reinen Büroräumen sind auch sonstige für den Verwaltungsbetrieb notwendige Räume, wie Besprechungs-, Sozial- und Archivräume, Teeküchen, ein großer Sitzungssaal für max. 100 Personen, der multifunktional genutzt werden kann sowie ein kleiner, klar abgetrennter öffentlich zugänglicher Besucherbereich einzuplanen. Das neue Verwaltungsgebäude muss barrierefrei geplant werden. Nach derzeitiger Bedarfsplanung wird von einer Bruttogrundfläche (BGF) von ca. 4.000 m² sowie einer Nutzungsfläche (NUF) von ca. 2.500 m² ausgegangen. Im Rahmen der Planung sind Möglichkeiten zur Optimierung der Büroflächen sowie zur Bündelung und Mehrfachnutzung von Neben-, Service- und Sonderflächen zu untersuchen und zu bewerten. Dabei sind die für die Auftraggeberin geltenden Vorgaben des Bundesamtes für Soziale Sicherung (BAS) zu berücksichtigen und einzuhalten. Die Auftraggeberin legt besonderen Wert auf nachhaltige Konzepte und Techniken, sowohl beim Bau als auch beim Betrieb. Auf der Außenanlage besteht neben kommunalrechtlich vorzuhaltenden Parkflächen zusätzlicher Bedarf für Ladestationen und Stellflächen für Dienstwagen, Fahr- und Motorräder. Um das Bauvorhaben realisieren zu können, sind neben den üblichen baurechtlichen Genehmigungen auch Genehmigungen des Bundesamts für Soziale Sicherung (BAS) als Aufsichtsbehörde der Auftraggeberin einzuholen. Zudem muss die Auftraggeberin im Laufe des Verfahrens ihre Selbstverwaltung (Vorstand und Bauausschuss als Lenkungsausschuss) beteiligen. Der Beginn der Bauausführung ist derzeit für November 2030 vorgesehen. Die Fertigstellung des Bauvorhabens wird nach aktueller Planung für Dezember 2032 angestrebt.
Die hier gegenständlichen Planungsleistungen umfassen Leistungen der Generalplanung in den Leistungsphasen 1 bis 4 sowie modifizierte Leistungen der Leistungsphasen 5, 6, 7 und 8. Die Auftraggeberin beabsichtigt, diese Leistungen stufenweise abzurufen. Die zu vergebenden Generalplanerleistungen umfassen insbesondere folgende Leistungen: - Objektplanung, einschließlich Lichtplanung, Barrierefreiheit, Fassadenplanung - Planung der Technischen Ausrüstung - Tragwerksplanung - Bauphysik (Schall, Wärme, Raumakustik) - Brandschutz - Freianlagenplanung einschließlich weiterer ggf. im Einzelfall notwendiger ergänzenden Leistungen. Die zu erbringenden Leistungen werden in Anlehnung an die Leistungsbilder der HOAI und der AHO erbracht. Das Projekt wird unter Beteiligung eines gesondert beauftragten Projektmanagers durchgeführt. Die Auftraggeberin setzt voraus, dass der Generalplaner mit dem Projektmanager sowie den weiteren Projektbeteiligten eng zusammenzuarbeitet. Das Projekt soll nach derzeitigem Bearbeitungsstand voraussichtlich nach dem DGNB Standard in Gold zertifiziert werden. Die Auftraggeberin verfolgt dabei das Ziel eines nachhaltigen, wirtschaftlichen und ressourcenschonenden Gebäudes mit hoher Nutzungsqualität und einem energieeffizienten Betrieb. Es ist vorgesehen, für die Durchführung des Projektes beginnend mit der Leistungsphase 5 (in Anlehnung an die HOAI) einen Generalunternehmer zu beauftragen, der das Projekt verantwortlich realisiert und somit sowohl Planungsleistungen (insbesondere Ausführungsplanung) als auch Bauleistungen erbringt. Vom Auftraggeber werden voraussichtlich die folgenden Sonderfachleute beauftragt: - DGNB-Koordinator, DGNB-Auditor - Vermessung - Baugrund/Geotechnik - Prüfstatik
03
Bedingungen des Verfahrens
Wie Angebote bewertet werden
Preis: 40 Punkte; Qualität: 60 Punkte
Kleine Unternehmen
Der Auftraggeber kennzeichnet dieses Verfahren als geeignet für kleine und mittlere Unternehmen.
Sechs Fragen, bevor Sie ein Team binden. Unter jeder steht, was das Register dazu weiß. Die Antworten geben Sie.
Kann ich bieten?
Verhandlungsverfahren: Der Auftraggeber verhandelt die Bedingungen mit den zugelassenen Unternehmen. Oberhalb des EU-Schwellenwerts: offen für Unternehmen aus allen EU-Ländern.
Der Auftraggeber hat in dieser Branche zu wenige eigene Zuschläge, deshalb steht hier die Spanne der letzten 2.000 Zuschläge für Architektur- & Ingenieurdienste (Deutschland).
1 €92,5 Mio. €
Median der Zuschlaege
235.954 €
Mittlere Hälfte der früheren Zuschläge
102.716 € bis 520.724 €
TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU) veröffentlicht für diese Bekanntmachung keinen Wert, deshalb hat sie keine Marke auf der Skala. Die offiziellen Unterlagen nennen ihn möglicherweise.
Auftragswerte wie von den amtlichen Quellen veroeffentlicht. Als Orientierung zu verstehen, nicht als Regel: Umfang, Lose und Laufzeit unterscheiden sich.
Grundlage: 12387 Vergaben mit verknüpftem Unternehmensprofil aus den letzten 2 Jahren.
07
Marktkontext
TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU) veröffentlicht für diese Bekanntmachung keinen Wert, deshalb lässt sie sich unter den offenen Bekanntmachungen der Branche nicht einordnen. Die offiziellen Unterlagen nennen ihn möglicherweise.
jetzt offen im Bereich Architektur- & Ingenieurdienste
7.761
Median der offenen Bekanntmachungen
300.000 €
Wer in diesem Markt gewinnt
Viele Anbieter
Deutschland · Architektur- & Ingenieurdienste
verschiedene Unternehmen erhielten hier Zuschläge
6.839
der Zuschläge gingen an die drei häufigsten Gewinner
3%
Auftraggeber vergaben hier Aufträge
3.456
Auf Grundlage von 12.387 Zuschlägen mit benanntem Gewinner aus den letzten 3 Jahren. Gezählt nach Zuschlägen, nicht nach Wert, weil Los- und Rahmenvertragsbeträge nicht vergleichbar sind.
Konzentriert heißt: Die drei häufigsten Gewinner erhielten 65% der Zuschläge oder mehr; viele Anbieter: unter 35% bei mindestens zehn verschiedenen Gewinnern.
Wettbewerb
Angebote je Los im Durchschnitt (offene und nicht offene Verfahren)
5,5
dieser Lose erhielten ein einziges Angebot
11%
der Zuschläge gingen an Unternehmen mit Sitz in einem anderen Land
1%
der Angebote kamen aus einem anderen Land
5%
So, wie die amtlichen Bekanntmachungen sie angeben, über die letzten 3 Jahre. Angebote je Los zählen nur offene und nicht offene Verfahren: Im Verhandlungsverfahren oder bei einer Direktvergabe ist ein einziges Angebot das Verfahren selbst. Das Land ist das, das die Bekanntmachung für den Gewinner nennt.
564 neue Bekanntmachungen für Architektur- & Ingenieurdienste in Deutschland in den letzten 7 Tagen.
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