TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)geprüft vor 1 WocheAuftragsbekanntmachung
Deutschland - Dienstleistungen von Architekturbüros - Neubau Hangar-Gebäude für die DLR-Einrichtung Technologien für Kleinflugzeuge (KF), Aachen Merzbrück - Leistungen der Generalplanung, Leistungsphasen 2-4 gem. HOAI
Geschlossen
Deutschland
KölnArchitektur- & Ingenieurdienste
Deutschland - Dienstleistungen von Architekturbüros - Neubau Hangar-Gebäude für die DLR-Einrichtung Technologien für Kleinflugzeuge (KF), Aachen Merzbrück - Leistungen der Generalplanung, Leistungsphasen 2-4 gem. HOAI
Auftraggeber: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR) Technische Infrastruktur - TFM West
Land: Deutschland
Verfahren: Verhandlungsverfahren
Branche (CPV): Architektur- & Ingenieurdienste (71200000)
Aperlena: https://aperlena.com/de/t/deutschland-dienstleistungen-von-architekturburos-neubau-hangar-gebaude-fur-die-dlr-einrichtung-technologien-fur-kle-60db446798
Amtliche Bekanntmachung: https://ted.europa.eu/en/notice/-/detail/442081-2025
Die Angebotsfrist ist vorbei. Ein Zuschlag oder eine Berichtigung zu dieser Bekanntmachung: eine E-Mail, wenn das Register es sieht.
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Beschreibung
Um den Luftverkehr der Zukunft umweltfreundlicher und klimaverträglich zu machen, wurde im Jahr 2020 unter anderem die DLR-Einrichtung Technologien für Kleinflugzeuge - kurz DLR-Einrichtung KF - gegründet, welche das Innovationszentrum für Kleinflugzeug-Technologien (INK) betreibt . Das INK widmet sich den Themen des elektrischen Fliegens und der (inter-)urbanen Mobilität mit Blick auf Kleinflugzeuge vor dem Hintergrund des Leitbilds des Rheinischen Reviers als sogenanntes Mobilitätsrevier der Zukunft. Das Konzept des elektrischen Fliegens spielt eine Schlüsselrolle für eine klimaverträgliche Luftfahrt. Die Elektrifizierung von Luftfahrzeugen hat das Potenzial, Emissionen lokal zu minimieren und die Mobilität leiser und effizienter zu gestalten. Kleinflugzeuge können in diesem Zusammenhang einen doppelten Nutzen erfüllen. Zum einen eignen sie sich als ideale Versuchsplattformen, in und mit denen neue Technologien - auch für große Flugzeuge - auf einfache, schnelle und wirtschaftliche Weise erprobt und demonstriert werden können. Zum anderen müssen kleine Flugzeuge selbst klimaverträglich werden - heutige sowie neuartige kleine Fluggeräte besitzen außerdem das Potenzial, einen Beitrag zur Mobilitätswende zu leisten, z.B. im (inter-)urbanen Raum. Das Projekt soll die Grundlage legen für seine spätere Errichtung und den Forschungsbetrieb des DLR im sogenannten Aero-Park - einem neuen, auf luftfahrtaffine, innovative Partner ausgerichteten Plangebiet der Stadt Würselen. Das Gebäude vereint mehrere Arbeitsbereiche und ermöglicht so die direkte Entwicklung und Integration neuer Technologien in einem spezialisierten Umfeld. Am DLR Standort in Aachen Merzbrück soll ein Hangar-Gebäude am Flugplatz Aachen-Merzbrück mit Hangar-Halle, Reparatur-Werkstatt, Testräumen, Lagerräumen, Büros-, Besprechungs- und Sozialräumen sowie Räumen für weitere nutzerdefinierte Anforderungen errichtet werden. In der Planung berücksichtigt sind u.a. besondere Anforderungen, die aus dem Betriebsmodell des Innovationszentrums INK und der Lage als Mono-Standort resultieren. Das Hangar-Gebäude soll am Standort Aachen Merzbrück eine Kapazität für ca. 120 Mitarbeitende bereitstellen. Es wird als zentraler Standort für die Erforschung, Erprobung und Demonstration von Technologien am Boden sowie in der Luft dienen und bietet die nötigen Büros, Werkstattflächen und Versuchsräume sowie den erforderlichen direkten Zugang zur Start- und Landebahn. Der direkte Zugang des Grundstücks zur Start- und Landebahn des Flugplatzes soll mittels eines eigenen Rollwegs hergestellt werden. Die DLR-Einrichtung KF (als Strukturwandelprojekt) trägt maßgeblich zur Schaffung neuer, hochwertiger Arbeits- und Ausbildungsplätze bei, indem sie darauf ausgerichtet ist, zusammen mit den regionalen Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik innovative Technologien und Praktiken in die Anwendung zu bringen und eine klimaverträgliche Luftfahrt mit Lösungen aus dem Rheinischen Revier zu gestalten. Sie leistet einen Beitrag zum Wohlstand der Region und zu einer neuen gesellschaftlichen Akzeptanz für eine wegweisende Luftfahrt. Das Hangar-Gebäude soll nach Wunsch des Nutzers nach dem Silber -Standard des Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen (BNB) errichtet werden. Im Rahmen einer BNB-Zertifizierung wird der gesamte Lebenszyklus eines Gebäudes unter Berücksichtigung der ökologischen, ökonomischen, soziokulturellen Qualität sowie von technischen Aspekten und Prozessen betrachtet. Die Zertifizierung soll parallel zur Planung erfolgen. Für das Hangargebäude wurde auf Grundlage des Bedarfsplans ein Flächenbedarf zusammengestellt: // - Bürofläche, Versuchsräume, Seminar, Technik, Lager, Mess- und Beobachtungsplattform gesamt: 2.100 m² // - Hangarhalle: 840 m² Nicht in diesen Flächenbedarfen enthalten sind Nebenflächen wie Verkehrsflächen (Flure, Treppenhäuser etc.) und sanitäre Anlagen. Es handelt sich um eine Baumaßnahme nach den RZBau (Richtlinien für die Durchführung von Zuwendungsmaßnahmen). Leistungsumfang // Der Leistungsumfang für Generalplanerleistungen des Hangars beinhaltet alle erforderlichen Planungs- und Überwachungsleistungen, die für die Maßnahme erforderlich sind LPH 2-4 gemäß Anlage zu §6 , insbesondere der Leistungsbilder // • Objektplanung Gebäude und Innenräume // • Fachplanung Tragwerksplanung // • Fachplanung Technische Ausrüstung ELT + HLS // • Objektplanung Verkehrsanlagen + Freianlagen und Ingenieurbauwerke ( Kanäle) // • Bauphysik // • Brandschutzplanung // Die Meilensteine zur Umsetzung des Projekts sehen vor: // - Leistungsbeginn: Nov 2025 // - Baubeginn: 4. Quartal 2027 // - Fertigstellung: Mitte 2030 // Die Gesamtkosten des Projektes (KG 200-500) werden auf 25,4 Mio € Netto geschätzt, und gliedert sich in folgende Aufteilung der KG: // - KG 200 1.200.000€ // - KG 300 13.176.536€ // - KG 400 7.441.760€ // - KG 500 3.581.250€ // Es ist eine stufenweise Beauftragung nachfolgend beschriebener Leistungen beabsichtigt. Zunächst werden in der Beauftragungsstufe 1a die Leistungsphasen 2 und 3 (Vorplanung und Entwurfsplanung) gemäß HOAI, bzw. gem. Anlage beauftragt. Ein Rechtsanspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht. Weitere Informationen zur geplanten Maßnahme sind die Machbarkeitsstudie sowie den sonstigen Informationsunterlagen, die den Ausschreibungsunterlagen als "Vergabeunterlage G - Plan- und Informationsunterlagen" beigefügt sind, zu entnehmen.
Amtliche Quelle
Quelle: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)
Prüfen Sie alle Angaben stets in der amtlichen Bekanntmachung.
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Auf Grundlage von 12.387 Zuschlägen mit benanntem Gewinner aus den letzten 3 Jahren. Gezählt nach Zuschlägen, nicht nach Wert, weil Los- und Rahmenvertragsbeträge nicht vergleichbar sind.
Konzentriert heißt: Die drei häufigsten Gewinner erhielten 65% der Zuschläge oder mehr; viele Anbieter: unter 35% bei mindestens zehn verschiedenen Gewinnern.
Wettbewerb
Angebote je Los im Durchschnitt (offene und nicht offene Verfahren)
5,5
dieser Lose erhielten ein einziges Angebot
11%
der Zuschläge gingen an Unternehmen mit Sitz in einem anderen Land
1%
der Angebote kamen aus einem anderen Land
5%
So, wie die amtlichen Bekanntmachungen sie angeben, über die letzten 3 Jahre. Angebote je Los zählen nur offene und nicht offene Verfahren: Im Verhandlungsverfahren oder bei einer Direktvergabe ist ein einziges Angebot das Verfahren selbst. Das Land ist das, das die Bekanntmachung für den Gewinner nennt.
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