Der Zweckverband Körse-Therme Kirschau mit Sitz in Schirgiswalde-Kirschau (Landkreis Bautzen) plant die energetische Sanierung und Attraktivierung der seit 1998 bestehenden Körse-Therme auf dem Grundstück Badweg 3, 02681 Schirgiswalde-Kirschau. Der Auftraggeber beabsichtigt, einen Planer mit Planungsleistungen der Leistungsphase 3 (teilweise) bis einschließlich Leistungsphase 8 stufenweise sowie optional Leistungsphase 9 des Leistungsbildes Technische Ausrüstung, Anlagengruppen: 1. Starkstromanlagen, 2. Fernmelde- und informationstechnische Anlagen zwecks Realisierung des oben vorgenannten Projekts zu beauftragen.
Der Zweckverband Körse-Therme Kirschau mit Sitz in Schirgiswalde-Kirschau (Landkreis Bautzen) plant die energetische Sanierung und Attraktivierung der seit 1998 bestehenden Körse-Therme auf dem Grundstück Badweg 3, 02681 Schirgiswalde-Kirschau. Im Jahr 2000 wurde der Saunagarten um ein Blockhaus mit Ruheraum erweitert. 2007 erfolgte der Anbau des sog. Solestollen an die Solehalle. 2010 wurden Dächer und Fassaden energetisch saniert. Teile der Außenhülle erhielten ein Wärme-Dämm-Verbundsystem nach damals gültigem Standard. Im Jahr 2012 wurde auf den Dächern eine Photovoltaikanlage installiert. Infolge des Spree-Hochwassers wurden 2017 zur Hochwassersanierung die Sanitär- und Duschbereiche sowie das vorhandene Außenbecken saniert. Dieses wurde als Edelstahlbecken ausgeführt. 2019 wurde im Zuge einer Hochwassersanierung an der Eingangshalle einen Anbau mit öffentlichem WC, welches auch durch den zum Bad gehörenden Biergarten genutzt wird, errichtet. Der AG plant die Körse-Therme Kirschau im Bestand zu sanieren und zu attraktiveren. Hierzu soll der Eingangsbereich erweitert sowie ein neuer Saunabereich geschaffen werden. Das Kinderbecken inkl. Liegebereich soll neu ausgerichtet werden. Der Küchen- und Gastronomiebereich soll neu angeordnet werden. Der Saunabereich ist grundlegend neu zu gestalten. Niederspannungsanlagen: Die elektrische Versorgung des gesamten Gebäudekomplexes erfolgt spannungsseitig. Die Leistungsmessung für den Bezug der Energie erfolgt über eine vorhandene Wandlermessung 1.000/5A. Die einzelnen Komponenten und Verteilereinbauten, Modular- und Schutzgeräte befinden sich am Ende ihres Lebenszyklus, weshalb sie neu errichtet werden müssen. Über KNX-Komponenten in den Verteilern erfolgen die Ansteuerung der Beleuchtungsanlage und die Verknüpfung für Störmeldungen und Notrufe über Binär-Eingänge. Nach dem neuen GEIG ist bei der Baumaßnahme eine Vorhaltung für die Errichtung einer Ladeinfrastruktur vorzusehen. Eigenversorgungsanlagen: Das Gebäude ist mit einer Sicherheitsbeleuchtungsanlage ausgestattet. Standort der Hauptverteilung mit Zentralbatterie ist der dafür vorgehaltene Raum zur Aufstellung der Zentralbatterie im UG. Alle Komponenten der Batterieanlage befinden sich am Ende ihres Lebenszyklus. Eine Ersatzsteilversorgung kann nicht mehr gewährleistet werden. Alle Leitungssysteme müssen entsprechend des erforderlichen Funktionserhalts nach MLAR verlegt werden. Eine Prüfung der Anlage nach SächsTechPrüfVO ist erforderlich. Niederspannungsinstallationsanlagen: Die Hauptleitungen zu den Bereichsverteilern sind als TN-S-System aufgebaut. Die Kabel/Leitungen sind vieradrig, wobei der PEN-Leiter auf den halben Querschnitt der Hauptleiter reduziert ist. Dieser fungiert gleichzeitig als Neutral- und Schutzleiter. Die vorgenannte Netzform ist nicht mehr zulässig. Das Leitungslest soll komplett neu als TN-S-Netz aufgebaut werden, in welchem ab der E-VU-Messung bis zu den Verbrauchern im gesamten System Neutral- und Schutzleiter getrennt auszuführen sind. Alle Kabel und Leitungen sind aus Altersgründen auf die Möglichkeit des Erhalts zu prüfen und gegebenenfalls zu erneuern. In Technikbereichen erfolgt die Leitungsverlegung "auf Putz" auf Kabelpritschen und in allen anderen Bereichen "unter Putz". Alle Steckdosen werden mit erhöhtem Berührungsschutz (Kindersicherung) ausgeführt. Die Beleuchtung in öffentlichen Bereichen sollte über KNX gesteuert werden. Bei allen anderen Bestandteilen der Kostengruppen 440/450 ist zu prüfen, ob eine konventionelle Ausführung mit Blick auf die Wirtschaftlichkeit zielführend ist. Das gesamte Gebäude wird über KNX-System vernetzt und Tablos aus gesteuert. Beleuchtungsanlagen: Die Beleuchtungssysteme werden im Bestand weitestgehend mit Halogen-Metalldampf-Leuchtmitteln und Leuchtstofflampen betrieben. Die Beleuchtungsanlage wird entsprechend der einschlägigen DIN-EN Normen geplant. Alle Leuchten werden mit energieeffizienter LED-Technik ausgeführt. Blitzschutz- und Erdungsanlagen: Neu errichtete Gebäudeteile erhalten eine Blitzschutzanlage der Klasse 3 nach DIN-EN 62305 und eine Erdungsanlage für Blitzschutz und Schutz Potentialausgleich. Für die Kommunikationsanlagen: Die IP-Telefonanlage soll in den Datenschrank des strukturierten Netzes integriert werden und alle Leitungen des Netzes auch für die Telefonie genutzt werden. Such- und Signalanlagen: Für Behinderten-WCs werden Rufanlagen errichtet. Elektroakustische Anlagen: Die vorhandene Anlage ist am Ende der Lebensdauer, es ist keine Ersatzteilversorgung mehr gegeben. Die Anlage muss komplett erneuert werden. Audiovisuelle Medien- und Antennenanlage: Die Schwerpunktmäßige Überwachung mit Videokameras wird auf IP-basierender Technik und Integration in das strukturierte und anwenderneutrale Datennetz umgerüstet. Gefahrenmelde- und Alarmanlagen: Es ist eine aufgeschaltete Brandmeldeanlage mit Schwerpunktüberwachung über automatische Brandmelder für die Handmelder vorhanden. Auf Basis des neuen Brandschutzkonzepts muss eine neue Brandmeldeanlage errichtet werden und das gesamte Leitungsnetz muss neu errichtet werden. Der AG beabsichtigt die Planung und Errichtung einer Photovoltaik-Anlage und einer Wärmepumpe. Der AG beabsichtigt, einen Planer mit Planungsleistungen der Leistungsphase 3 (teilweise) bis einschließlich Leistungsphase 8 stufenweise sowie optional Leistungsphase 9 des Leistungsbildes Technische Ausrüstung, Anlagengruppen: 1. Starkstromanlagen, 2. Fernmelde- und informationstechnische Anlagen zwecks Realisierung des oben vorgenannten Projekts zu beauftragen. Dabei ist das noch in Bearbeitung befindliche Energiekonzept der Firma Tilia GmbH, der Erläuterungsbericht (1. Überarbeitung) der Firma Bauconzept Planungsgesellschaft mbH sowie die Ergänzung der Machbarkeitsstudie der Firma EC Energie Contract für Bäder GmbH aus Juni 2021 zu beachten.
Amtliche Quelle
Quelle: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)
Prüfen Sie alle Angaben stets in der amtlichen Bekanntmachung.
Auftragswerte wie von den amtlichen Quellen veroeffentlicht. Als Orientierung zu verstehen, nicht als Regel: Umfang, Lose und Laufzeit unterscheiden sich.
jetzt offen im Bereich Architektur- & Ingenieurdienste
9.090
Median der offenen Bekanntmachungen
320.000 €
Wer in diesem Markt gewinnt
Viele Anbieter
Deutschland · Architektur- & Ingenieurdienste
verschiedene Unternehmen erhielten hier Zuschläge
6.986
der Zuschläge gingen an die drei häufigsten Gewinner
3%
Auftraggeber vergaben hier Aufträge
3.448
Auf Grundlage von 12.358 Zuschlägen mit benanntem Gewinner aus den letzten 3 Jahren. Gezählt nach Zuschlägen, nicht nach Wert, weil Los- und Rahmenvertragsbeträge nicht vergleichbar sind.
Konzentriert heißt: Die drei häufigsten Gewinner erhielten 65% der Zuschläge oder mehr; viele Anbieter: unter 35% bei mindestens zehn verschiedenen Gewinnern.
Wettbewerb
Angebote je Los im Durchschnitt (offene und nicht offene Verfahren)
5,5
dieser Lose erhielten ein einziges Angebot
11%
der Zuschläge gingen an Unternehmen mit Sitz in einem anderen Land
1%
der Angebote kamen aus einem anderen Land
5%
So, wie die amtlichen Bekanntmachungen sie angeben, über die letzten 3 Jahre. Angebote je Los zählen nur offene und nicht offene Verfahren: Im Verhandlungsverfahren oder bei einer Direktvergabe ist ein einziges Angebot das Verfahren selbst. Das Land ist das, das die Bekanntmachung für den Gewinner nennt.
595 neue Bekanntmachungen für Architektur- & Ingenieurdienste in Deutschland in den letzten 7 Tagen.
Erhalten Sie eine E-Mail, wenn neue erscheinen. Kostenlos.