Multifunktionales "Neues Holzwurmhaus" - Freiraumplanung LPH 1-9
Generalplanungsleistungen Neubau eines Erweiterungsbau JFE Holzwurmhaus Berlin, Objektplanung Lph 1-9, Tragwerksplanung Lph 1-6, Technische Gebäudeausrüstung Lph 1-9 Die genaue Planungsaufgabe ist der Leistungsbeschreibung des Vergabeverfahrens zu entnehmen. Oben genannte Generalplanungsleistungen zur Erstellung eines Beubaus/ Erweiterungsbaus mit folgenden Vorgaben: Über die Sanierung und Anpassung der Öko-Architektur Holzwurmhaus als 1. Bauabschnitt hinaus, ist von der finanzierenden Förderkulisse "Nachhaltige Erneuerung im Bezirk Lichtenberg" in Abstimmung mit Bezirk und Träger vorgesehen, einen 2. Erweiterungs-Bauabschnitt dieses sozialen Infrastruktur-Standortes mit ergänzenden Beratungs- und Förderangeboten für das Stadtquartier als eigenständigen Baukomplex auf dem Grundstücksbereich an der Falkenberger Chaussee , der Bestands- JFE vorgelagert, zu realisieren. Die Planung der Sanierung des Bestandsbaus ist nicht Gegenstand dieses Vergabeverfahrens und ist bereits vergeben und wird bis Mitte 2026 durchgeführt. In einer Machbarkeitsuntersuchung vom Februar 2021 (Gegenstand und Anlage im Ausschreibungsverfahren) wurde für einen geplanten Neubau bzw. eine geplante Erweiterung des Holzwurmhauses eine Vorzugsvariante herausgearbeitet (Variante C optimiert). Der Erweiterungsbau soll ab dem Jahr 2026 errichtet werden und soll direkt an das Bestandsgebäude anschließen. Der Baukörper soll zum einen den Grundgedanken des Holzbaus (Bestandsbau) aufnehmen und mit den heutigen modernen Methoden die Holzbauweise fortsetzen. Fundamente und Erschließungskern sollen jedoch in Betonbauweise ausgeführt, da diese Bauweise hinsichtlich des Brandschutzes, statischer Belastung und der Fundamente gegenüber dem Holzbau die besseren Eigenschaften vorweist. Es soll so ein Hybridbau entstehen, der die Vorteile der jeweiligen Bauweise miteinander verbindet. Die Erschließung des Grundstücks soll über die Vorderseite des Grundstücks erfolgen. Der Baukörper soll im vorderen Viertel des langgestreckten Grundstückes platziert werden. Die Machbarkeitsstudie hat mehrere Varianten entwickelt und behandelt. Es wurden insgesamt 4 Varianten untersucht, von denen die Variante C optimiert realisiert werden soll. Die Variante stellt eine dreigeschossige Bebauung dar. Die Ausführung ist im Kreuzungspunkt der beiden Riegel geschwungen ausgeführt. Der Raum der Begegnung ist als Ganzes im Innenhof untergebracht. In dieser Variante wird der Innenhof mit einer Zeltanlage ausgestattet, so dass im Falle von Schlechtwetter ein Regenschutz vorhanden ist. Diese Zeltanlage kann im Sommer zugleich als Hitzeschutz eingesetzt werden. Jeder der beiden Riegel bietet einen offenen direkten Zugang zum Innenhof. Durch die versetzt angeordnete Bauweise ist das vorhandene Holzwurmhaus von der Falkenberger Chaussee besser zu erkennen. Die wesentlichen tragenden Außenwände wie auch die Decken sollen aus vorproduzierten Vollholzkonstruktionen bestehen, die Treppenhauskerne sowie die Bodenplatte aus Betonbauteilen, die Treppenhauswände wiederum aus Beton-Fertigteilen. Wände und Decken können in Sichtkonstruktion hergestellt oder entsprechend mit Gipskartonplatten verkleidet werden. Die Tragkonstruktion besteht aus den Außenwänden. Im verglasten Bereich zum Innenhof kommen Stützen zum Einsatz. Die Deckenplatten werden zudem noch durch Unterzüge gehalten. Die Außenwände sollen mit einer Dämmschicht versehen werden und erhalten eine hinterlüftete Holzverkleidung als äußere Schale. Das Gebäude liegt im Außenbereich und ist somit nicht an die Kanalisation angeschlossen. Anstatt einer Sammelgrube soll eine Pflanzenkläranlage geplant werden. Der Neubau soll in Niedrigenergiebauweise errichtet werden, die Wärmerzeugung für die Heizung und Trinkwasser über eine Luft-Luft-Wärmepumpe erfolgen. Die Warmwasserbereitung soll über eine thermische Solaranlage erfolgen. Zusätzlich zur Solaranlage soll noch eine Photovoltaik-Anlage installiert werden, mit der die Heizung bzw. die Warmwasserbereitung unterstützt wird. Jeder Raum soll zudem Einzellüfter mit einem Wärmetauscher erhalten, so dass in jeden Raum für entsprechende Frischluft gesorgt wird, ohne während der Heizperiode die Fenster öffnen zu müssen. Durch die Anordnung von Einzelgeräten kann besser auf die jeweilige Nutzung eingegangen werden.
Amtliche Quelle
Quelle: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)
Prüfen Sie alle Angaben stets in der amtlichen Bekanntmachung.
Der Auftraggeber hat in dieser Branche zu wenige eigene Zuschläge, deshalb steht hier die Spanne der letzten 2.000 Zuschläge für Architektur- & Ingenieurdienste (Deutschland).
1 €92,5 Mio. €
Dieser Zuschlag
63.706 €
Median der Zuschlaege
236.677 €
Mittlere Hälfte der früheren Zuschläge
102.716 € bis 519.683 €
Der Zuschlag ist kleiner als drei von vier früheren Zuschlägen.
Auftragswerte wie von den amtlichen Quellen veroeffentlicht. Als Orientierung zu verstehen, nicht als Regel: Umfang, Lose und Laufzeit unterscheiden sich.
jetzt offen im Bereich Architektur- & Ingenieurdienste
7.698
Median der offenen Bekanntmachungen
300.000 €
Wer in diesem Markt gewinnt
Viele Anbieter
Deutschland · Architektur- & Ingenieurdienste
verschiedene Unternehmen erhielten hier Zuschläge
6.853
der Zuschläge gingen an die drei häufigsten Gewinner
3%
Auftraggeber vergaben hier Aufträge
3.460
Auf Grundlage von 12.428 Zuschlägen mit benanntem Gewinner aus den letzten 3 Jahren. Gezählt nach Zuschlägen, nicht nach Wert, weil Los- und Rahmenvertragsbeträge nicht vergleichbar sind.
Konzentriert heißt: Die drei häufigsten Gewinner erhielten 65% der Zuschläge oder mehr; viele Anbieter: unter 35% bei mindestens zehn verschiedenen Gewinnern.
Wettbewerb
Angebote je Los im Durchschnitt (offene und nicht offene Verfahren)
5,5
dieser Lose erhielten ein einziges Angebot
11%
der Zuschläge gingen an Unternehmen mit Sitz in einem anderen Land
1%
der Angebote kamen aus einem anderen Land
5%
So, wie die amtlichen Bekanntmachungen sie angeben, über die letzten 3 Jahre. Angebote je Los zählen nur offene und nicht offene Verfahren: Im Verhandlungsverfahren oder bei einer Direktvergabe ist ein einziges Angebot das Verfahren selbst. Das Land ist das, das die Bekanntmachung für den Gewinner nennt.
05
Änderungsverlauf
Jedes Mal, wenn eine offizielle Quelle diese Bekanntmachung mit geändertem Inhalt erneut veröffentlicht hat. Wir beobachten alle Quellen, die wir indexieren, auch regionale Kopien derselben Bekanntmachung.
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