TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)geprüft vor 1 WocheAuftragsbekanntmachung
Deutschland - Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen - Leistungen der Freianlagenplanung für die Grundschule am Windmühlenberg. Umbau und Erweiterung der Schulanlage
Geschlossen
Deutschland
BerlinArchitektur- & Ingenieurdienste
Deutschland - Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen - Leistungen der Freianlagenplanung für die Grundschule am Windmühlenberg. Umbau und Erweiterung der Schulanlage
Auftraggeber: Bezirksamt Spandau von Berlin
Land: Deutschland
Verfahren: Verhandlungsverfahren
Branche (CPV): Architektur- & Ingenieurdienste (71222000)
Aperlena: https://aperlena.com/de/t/deutschland-dienstleistungen-von-architekturburos-bei-freianlagen-leistungen-der-freianlagenplanung-fur-die-grundsch-6b5ab60f9f
Amtliche Bekanntmachung: https://ted.europa.eu/en/notice/-/detail/155713-2026
Die Angebotsfrist ist vorbei. Ein Zuschlag oder eine Berichtigung zu dieser Bekanntmachung: eine E-Mail, wenn das Register es sieht.
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01
Zusammenfassung
Maschinell erstellte Zusammenfassung
Vergeben werden Leistungen der Freianlagenplanung nach HOAI, Leistungsphasen 1 bis 9 gemäß § 38 HOAI, für das Schulgelände der Grundschule am Windmühlenberg, Am Kinderdorf 23-27 in 14089 Berlin-Spandau, Ortsteil Gatow. Das mit 126.718 m² im Eigentum des Landes Berlin stehende Grundstück soll wiederhergestellt werden: rund 9.000 m² durch Sanierungsarbeiten beeinträchtigter Freiflächen, Erschließungs- und Zuwegungsflächen zu neuen Gebäuden, Ersatzbepflanzungen, 65 Fahrradstellplätze sowie 2 PKW-Stellplätze für Menschen mit Behinderungen. Da Regenwasser nicht in die Kanalisation eingeleitet werden kann, ist die vollständige Versickerung auf dem Grundstück auf rund 17.950 m² Gesamtbereich vorgesehen. Die Gestaltung folgt dem Musterfreifälchenprogramm für Grundschulen. Beauftragt werden zunächst die Leistungsphasen 1 bis 4, danach optional und stufenweise die Phasen 5 bis 9.
02
Beschreibung
Zu vergeben sind Leistungen der Freianlagenplanung LPH 1 bis 9 für das Schulgelände der Grundschule am Windmühlenberg, Am Kinderdorf 23-27 in 14089 Berlin-Spandau, Ortsteil Gatow. Das Schulgrundstück mit einer Gesamtfläche von 126.718 m² befindet sich im Eigentum des Landes Berlin. Bei den zu planenden Freianlagen handelt es sich um die Wiederherstellung der durch Sanierungsarbeiten in Anspruch genommenen bzw. beeinträchtigten Freiflächen und die Herstellung erforderlicher Erschließungs- und Zuwegungsflächen zu neu errichteten Gebäuden. Enthalten sind zusätzlich notwendige Maßnahmen wie Ersatzbepflanzungen sowie die Herstellung von 65 Fahrradstellplätzen und die Anlage von 2 PKW-Stellplätzen für Menschen mit Behinderungen. Insgesamt handelt es sich um wiederherzustellende Flächen von schätzungsweise rund 9.000 m². Da anfallendes Regenwasser nicht in die Kanalisation eingeleitet werden kann, muss die Versickerung vollständig auf dem Grundstück erfolgen. Dies betrifft eine Gesamtfläche von rund 17.950 m². Die Gestaltung der Außenanlagen soll gemäß Musterfreiflächenprogramm für Grundschulen erfolgen.
Der Auftrag beinhaltet Objektplanungsleistungen für Freianlagen entsprechend der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) Teil 3 Objektplanung Abschnitt 2 Freianlagen. Es ist beabsichtigt, die Leistungsphasen (LPH) 1 bis 9 gemäß § 38 HOAI ganz oder teilweise sowie besondere Leistungen (teilweise optional) zu vergeben. Es wird beabsichtigt, eine stufenweise Beauftragung durchzuführen. Mit Vertragsschluss werden die Leistungsphasen 1 bis 4 gemäß § 39 HOAI beauftragt. Die Leistungsphasen 5 bis 9 werden danach optional ganz oder teilweise, jeweils stufenweise beauftragt. Das Schulgelände der Grundschule am Windmühlenberg befindet sich in der Straße Am Kinderdorf 23-27 in 14089 Berlin-Spandau im Ortsteil Gatow, unweit der Havel. Die umliegende Bebauung besteht aus überwiegend ein- bis zweigeschossigen Einzel- und Doppelhäusern. Im südlichen Bereich grenzt ein durchgehender Grünzug (Biotop-Verbindungsfläche) mit großwüchsigem Baumbestand an. Gen Nordwesten erstecken sich landwirtschaftlich genutzte Flächen. Erschlossen wird das Grundstück über die anliegende Wohngebietsstraße „Am Kinderdorf“ und weiterführend über den Kladower Damm. Die Grundschule ist hinsichtlich der verkehrlichen Anbindung gut zu erreichen. Das Schulgrundstück mit einer Gesamtfläche von 126.718 m² befindet sich im Eigentum des Landes Berlin. Es ist nicht mit Baulasten oder Dinglichen Rechten belastet. Der in Aufstellung befindliche Landschaftsplan VIII-L-1c Dorf Gatow ist bei der Planung zu berücksichtigen und weist die Verbindungsfläche als Fläche für Lebensraumkomplexe von Arten der Feldflure und Wiesen aus. Die Fläche ist als zusammenhängende Biotop-Fläche zu schützen. Auf dem Grundstück befindet sich ein 2-geschossiges Bestands-Schulgebäude mit einem Anbau, welcher im Zuge der geplanten Baumaßnahme zurückgebaut und entsorgt wird. Weiterhin besteht eine Sporthalle mit den dazugehörigen Sportanlagen, welche parallel durch Vereinssport genutzt werden. Das Bestands-Schulgebäude wird entlang der Südfassade baulich erweitert, diese soll dabei so wenig wie möglich in das angrenzende Biotop eingreifen. Außerdem ist der Neubau eines Mehrzweckgebäudes mit baulichem Anschluss an das Bestandgebäude geplant. Der Rückbau der Containeranlage als Interimsgebäude erfolgt erst zu einem späteren Zeitpunkt. Momentan ist die Standzeit bis 2030 prognostiziert. Der Baugrund weist nach dem durchgeführten Bodengutachten keine Schadstoffbelastungen auf, jedoch bestehen konkrete und nicht sondierte Anhaltspunkte für das mögliche Vorhandensein von Kampfmitteln. Eine Sondierung wird vor Baubeginn dringend empfohlen. Bei den zu planenden Freianlagen handelt es sich um die Wiederherstellung und Neuanlage von Außenanlagen, die durch die Baumaßnahmen zerstört wurden und die für die Erschließung der neuen Gebäude und Anbauten notwendig sind. Der Umfang der zu be-/überarbeitenden Außenanlagen beschränkt sich auf das unmittelbare Umfeld des bestehenden Schulgebäudes mit dem angrenzenden geplanten Neubau des Mehrzweckgebäudes sowie die Wiederherstellung von im Rahmen der Sanierungsmaßnahmen in Mitleidenschaft gezogenen Flächen. Insgesamt handelt es sich um eine wiederherzustellende Fläche von ca. 9.000 m². Es sind überwiegend notwendige Zuwegungen, Bepflanzung und Ersatzpflanzungen, sowie Fahrradstellplätze und PKW-Stellplätze für Menschen mit Behinderungen zu planen und herzustellen. Da anfallendes Regenwasser nicht in die Kanalisation eingeleitet werden kann, ist die vollständige Versickerung auf dem Grundstück notwendig. Im Zuge des Bedarfsprogrammes wurde hierfür eine unterirdische Regenwasserversickerungsanlage kostentechnisch berücksichtigt. Zudem ist eine zusätzliche Regenwasserrückhaltung über eine Dachbegrünung auf dem Neu- und Erweiterungsbau vorgesehen. Aufgrund der statischen Voraussetzungen des Bestandsgebäudes ist dort keine Dachbegrünung geplant. Die Freianlagengestaltung ist barrierefrei zu gestalten. Die Umsetzung findet bei laufendem Schulbetrieb statt. Ersatzpflanzungen und Maßnahmen des Arten- und Naturschutzes sind zu berücksichtigen und zu planen. Der Baumbestand auf dem Grundstück wurde kartiert und ökologisch bewertet. Auf dem Grundstück sind 10 geschützte Bäume vorhanden. Die Reihen aus Linden und Hainbuchen sind zu erhalten und Maßnahmen zu deren Schutz sind zu planen. Notwendige Baumfällungen sind zu beantragen und durchzuführen. Die Gestaltung der Außenanlagen soll gemäß Musterfreiflächenprogramm für Grundschulen erfolgen (MFFP Stand 02/2021 und Ausführungshinweise für die Planung und den Bau von Freianlagen an öffentlichen Schulen in Berlin auf Grundlage des Musterfreiflächenprogramms, SenBJF vom Dezember 2020). Der beauftragte Gebäudeplaner koordiniert die erforderliche Planung und Unterlagen hinsichtlich der Außenanlagen für die Gesamtmaßnahme und wirkt bei der Erstellung erforderlicher Unterlagen, wie Fällanträgen oder Gutachten mit. Das erstellte Konzept zur Barrierefreiheit, gemäß der Broschüre „Design for all“ gem. ABau, ist entsprechend der Tiefe der Planungsphase in seiner aktuellsten Fassung zu beachten. Für die Baumaßnahme sind gem. geprüftem Bedarfsprogramm Gesamtkosten nach DIN 276 in Höhe von rund 19,12 Mio. € brutto vorgegeben. Für die anrechenbaren Kosten werden die Baukosten der Kostengruppe 500 mit 1.105.447 € brutto herangezogen, zzgl. der KG 550 mit 386.553,00 €, insgesamt 1.492.000,00 € brutto. Die Honorarzone wird mit HZ III, Mittelsatz eingeschätzt. Es soll eine Baukostenobergrenze vereinbart werden. Die Planungsphase beginnt Ende 2026 / Anfang 2027, die Ausführung ist derzeit für 2035 / 2036 vorgesehen. Grundlage der Beauftragung ist das gültige Vertragsmuster IV 600.H F der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen für Architektenleistungen einschließlich AVB (abrufbar unter: www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben). Die Planungs- und Arbeitssprache ist deutsch.
Amtliche Quelle
Quelle: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)
Prüfen Sie alle Angaben stets in der amtlichen Bekanntmachung.
der Zuschläge gingen an die drei häufigsten Gewinner
12%
seiner Ausschreibungen nennen einen geschätzten Wert
3%
Auf Grundlage von 33 Zuschlägen mit benanntem Gewinner aus den letzten 3 Jahren. Gezählt nach Zuschlägen, nicht nach Wert, weil Los- und Rahmenvertragsbeträge nicht vergleichbar sind.
Konzentriert heißt: Die drei häufigsten Gewinner erhielten 65% der Zuschläge oder mehr; viele Anbieter: unter 35% bei mindestens zehn verschiedenen Gewinnern.
Wettbewerb
der Zuschläge gingen an Unternehmen mit Sitz in einem anderen Land
0%
So, wie die amtlichen Bekanntmachungen sie angeben, über die letzten 3 Jahre. Angebote je Los zählen nur offene und nicht offene Verfahren: Im Verhandlungsverfahren oder bei einer Direktvergabe ist ein einziges Angebot das Verfahren selbst. Das Land ist das, das die Bekanntmachung für den Gewinner nennt.
20259
202610
Ein Punkt je Zuschlag, am Tag der Unterzeichnung, in der Größe seines Werts. Ein Ring ist ein Zuschlag ohne veröffentlichten Wert.
jetzt offen im Bereich Architektur- & Ingenieurdienste
7.693
Median der offenen Bekanntmachungen
300.000 €
Wer in diesem Markt gewinnt
Viele Anbieter
Deutschland · Architektur- & Ingenieurdienste
verschiedene Unternehmen erhielten hier Zuschläge
6.874
der Zuschläge gingen an die drei häufigsten Gewinner
3%
Auftraggeber vergaben hier Aufträge
3.470
Auf Grundlage von 12.481 Zuschlägen mit benanntem Gewinner aus den letzten 3 Jahren. Gezählt nach Zuschlägen, nicht nach Wert, weil Los- und Rahmenvertragsbeträge nicht vergleichbar sind.
Konzentriert heißt: Die drei häufigsten Gewinner erhielten 65% der Zuschläge oder mehr; viele Anbieter: unter 35% bei mindestens zehn verschiedenen Gewinnern.
Wettbewerb
Angebote je Los im Durchschnitt (offene und nicht offene Verfahren)
5,5
dieser Lose erhielten ein einziges Angebot
11%
der Zuschläge gingen an Unternehmen mit Sitz in einem anderen Land
1%
der Angebote kamen aus einem anderen Land
5%
So, wie die amtlichen Bekanntmachungen sie angeben, über die letzten 3 Jahre. Angebote je Los zählen nur offene und nicht offene Verfahren: Im Verhandlungsverfahren oder bei einer Direktvergabe ist ein einziges Angebot das Verfahren selbst. Das Land ist das, das die Bekanntmachung für den Gewinner nennt.
05
Änderungsverlauf
Jedes Mal, wenn eine offizielle Quelle diese Bekanntmachung mit geändertem Inhalt erneut veröffentlicht hat. Wir beobachten alle Quellen, die wir indexieren, auch regionale Kopien derselben Bekanntmachung.
Leistung und Kriterien
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