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TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU) geprüft vor 2 Tagen Auftragsbekanntmachung

Deutschland - Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen - Freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb mit Ideenteil Lückenschluss im Anlagenring, Offenbach am Main

Geschlossen Deutschland Darmstadt Architektur- & Ingenieurdienste

Auftraggeber Stadt Offenbach am Main

Eckdaten

Geschlossen
10:00 (UTC+2)
Verfahren
Nichtoffenes Verfahren
  1. Veröffentlicht
  2. Frist 28 Tage offen
  3. Vergeben ausstehend
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Die Angebotsfrist ist vorbei. Ein Zuschlag oder eine Berichtigung zu dieser Bekanntmachung: eine E-Mail, wenn das Register es sieht. Anmelden

Zusammenfassung

Maschinell erstellte Zusammenfassung

Die Stadt Offenbach am Main sucht freiraumplanerische Leistungen zum Lückenschluss im historischen Anlagenring, einer gründerzeitlichen Ringstraße mit baumbestandenen Promenaden und Parkanlagen. Ausgelobt wird ein nichtoffener freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb mit Ideenteil nach VgV und RPW 2013 mit vorgeschaltetem Bewerbungs- und Auswahlverfahren und anschließendem Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb. Es sind keine Teilnehmer gesetzt, bis zu 20 Teilnehmer werden anhand bekanntgemachter Kriterien ausgewählt. Alle Preisträger, die die Eignungsanforderungen erfüllen, werden zu Verhandlungen eingeladen. Beabsichtigt ist die Beauftragung eines Preisträgers mit weiteren Planungsleistungen der Leistungsphasen 2 bis 9 der Objektplanung Freianlagen nach HOAI.

Beschreibung

Der Wettbewerb wird als nichtoffener freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb mit Ideenteil nach §§ 69 ff., 78 ff. VgV i. V. m. RPW 2013 mit vorgeschaltetem Bewerbungs-/Auswahlverfahren und anschließendem Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb mit den Preisträgern ausgelobt. Es sind keine Teilnehmer:innen zur Teilnahme gesetzt. Es werden bis zu 20 Teilnehmer:innen anhand der bekanntgemachten Auswahlkriterien zur Teilnahme ausgewählt. Die Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen war bei der Vorbereitung der Auslobung beratend tätig. Der Wettbewerb ist dort unter der Nummer 10/2026 RPW 2013 mit Datum vom 11.08.2026 registriert. Alle Preisträger werden zur Teilnahme an den anschließenden Verhandlungen aufgefordert, soweit sie die in dieser Wettbewerbsbekanntmachung bekanntgemachten Eignungsanforderungen erfüllen und keine Ausschlussgründe entgegenstehen. Der Auslober beabsichtigt, einen der Preisträger unter Berücksichtigung der Empfehlungen des Preisgerichts sowie des nachfolgenden Verhandlungsverfahrens gemäß VgV mit weiteren Leistungen zu beauftragen. Dies sind die für die Umsetzung des Wettbewerbsentwurfs notwendigen weiteren Planungsleistungen der Leistungsphasen 2 bis 9 der Objektplanung Freianlagen nach §§ 38 ff. HOAI, insbesondere § 39 HOAI, sofern das Bauvorhaben realisiert wird und einer Beauftragung kein wichtiger Grund entgegensteht. Art und Umfang der Beauftragung sollen sicherstellen, dass die Qualität des Wettbewerbsentwurfs umgesetzt wird. Anlass und Ziel: Der gründerzeitliche Anlagenring in Offenbach am Main ist eine historische Ringstraße mit begleitenden baumbestandenen Promenaden, Grünflächen und Parkanlagen. Der Anlagenring entstand ab dem späten 19. Jahrhundert in mehreren Abschnitten und verläuft bogenförmig um die südliche Innenstadt. Dabei verbindet er unterschiedliche Stadträume vom westlichen Stadtbereich über den Isenburgring und den Starkenburgring bis in Richtung Offenbach Ost. Heute ist der Anlagenring in seiner Gesamtheit ein Kulturdenkmal nach dem Hessischen Denkmalschutzgesetz. Das Bearbeitungsgebiet des vorliegenden Wettbewerbs umfasst einen Abschnitt des Anlagenrings am südlichen Rand der Innenstadt im Übergangsbereich von Isenburgring, Starkenburgring und Sprendlinger Landstraße. Südlich des Bearbeitungsgebiets schließt das Sana Klinikum Offenbach an. Das ehemals städtische Klinikum hat sich im Laufe seiner Entwicklung baulich in den Anlagenring hinein erweitert und damit an dieser Stelle die Durchgängigkeit der historischen Freiraumstruktur unterbrochen. Im Zuge der Neuordnung der inzwischen privatisierten Klinikflächen wurden die in der Achse des Anlagenrings gelegenen Grundstücksflächen durch die Stadt Offenbach zurückerworben. Damit eröffnet sich die Chance, diese Flächen als öffentliche Freianlage neu zu gestalten und so die unterbrochene Verbindung zwischen Isenburgring und Starkenburgring wiederherzustellen. Das Bearbeitungsgebiet gliedert sich in einen Realisierungs- und einen Ideenteil. Der Realisierungsteil umfasst den inselartigen Grünraum zwischen Isenburgring und Sprendlinger Landstraße mit dem dort befindlichen Spielplatz sowie die Grünflächen am Starkenburgring nördlich des Klinikums; eine Umsetzung des Wettbewerbsergebnisses ist in diesen Bereichen zeitnah vorgesehen. Eine Umgestaltung der an den Realisierungsteil angrenzenden Grünräume und Straßenflächen ist voraussichtlich erst mittelfristig möglich. Diese werden daher innerhalb des Wettbewerbs als Ideenteil betrachtet. Gesucht werden im vorliegenden Wettbewerb überzeugende Konzepte für den Lückenschluss und die freiräumliche Aufwertung des Anlagenrings. Die Beiträge sollen Klimaschutz, Klimaanpassung, Arten- und Biotopschutz sowie die Biotopvernetzung gleichermaßen berücksichtigen und zugleich zu einer Verbesserung des Wohnumfelds beitragen. Wettbewerbsteilnehmer:innen: Teilnahmeberechtigt sind Landschaftsarchitekt:innen. Landschaftsarchitekt:innen sind in den Staaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) sowie den Staaten der Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen (GPA) ansässige natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates zur Führung der Berufsbezeichnung Landschaftsarchitekt:in berechtigt sind. Ist in dem Heimatstaat der Bewerber:innen die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG, zuletzt geändert durch Richtlinie 2013/55/EU gewährleistet ist. Teilnahmeberechtigt sind außerdem juristische Personen, zu deren satzungsgemäßem Geschäftszweck der Wettbewerbsaufgabe entsprechende Planungsleistungen gehören. Juristische Personen haben eine:n bevollmächtigte:n Vertreter:in zu benennen, der für die Wettbewerbsleistung verantwortlich ist. Bevollmächtigte Vertreter:innen sowie der bzw. die Verfasser:innen der Wettbewerbsarbeit müssen die Anforderungen erfüllen, die an natürliche Personen als Teilnehmer:innen gestellt werden. Beurteilungskriterien: Die der Beurteilung der Wettbewerbsarbeiten zugrunde liegenden Kriterien entsprechen dem Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen (BNB) mit den drei Säulen soziokulturelle und funktionale Qualität (hier freiraumplanerische und funktionale Qualität), ökonomische Qualität und ökologische Qualität. In ihrer Summe stehen die Kriterien damit für das Ziel eines nachhaltigen Gesamtprojekts. - Städtebaulich-freiräumliche Qualität z. B. städtebauliche Qualität, freiräumliche Qualität - Funktionale Qualität z. B. Umsetzung funktionaler Anforderungen - Ökologische Qualität z. B. globale und lokale Umweltwirkungen, Ressourceninanspruchnahme - Ökonomische Qualität z. B. Lebenszykluskosten, Wirtschaftlichkeit und Wertstabilität Die Reihenfolge der Kriterien stellt keine Gewichtung dar. Das Preisgericht unterzieht die Wettbewerbsbeiträge anhand der genannten Kriterien einer wertenden Gesamtbetrachtung. Preise und Anerkennungen: Die Wettbewerbssumme wurde auf Basis der RPW 2013 sowie in Abstimmung mit der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen ermittelt. Für Preise und Anerkennungen stehen insgesamt EUR 87.500 zur Verfügung. Die Verteilung ist wie folgt geplant: - 1. Preis 30.000 EUR - 2. Preis 22.500 EUR - 3. Preis 16.000 EUR - 4. Preis 11.000 EUR - 5. Preis 8.000 EUR Innerhalb der vorgesehenen Gesamtsumme ist eine Änderung der Höhe und Anzahl der Preise bei einstimmigem Beschluss des Preisgerichtes möglich. Fachpreisrichter:innen (4): - Rebecca Faller, Landschaftsarchitektin, Frankfurt am Main - Prof. Dr. Rieke Hansen, Landschaftsarchitektin, Kassel - Stephan Lenzen, Landschaftsarchitekt, Bonn - Michael Triebswetter, Landschaftsarchitekt, Kassel Stv. Fachpreisrichter:innen: - Prof. Ulrike Kirchner, Landschaftsarchitektin, Kelberg - Christian Wild, Landschaftsarchitekt, Bruchsal Sachpreisrichter:innen (3): - Andreas Bruszynski, Bürgermeister, Leiter Dezernat II, Stadt Offenbach am Main - Dr. Sabrina Engelmann, Stadtverordnete, Vorsitzende USV, Stadt Offenbach am Main - Ron Reck, Leiter Amt für Planen und Bauen, Stadt Offenbach am Main Stv. Sachpreisrichter:innen: - Maria Böttcher, Stadtverordnete, stv. Vorsitzende USV, Stadt Offenbach am Main - Sigrid Pietzsch, Bereichsleiterin, stv. Amtsleiterin, Amt für Planen und Bauen, Stadt Offenbach am Main

Bedingungen des Verfahrens

Wie Angebote bewertet werden
Wettbewerbsergebnis: 50 Prozent; 2. Vorstellung des Projektteams und der projektbezogenen Auftragsabwicklung: 8 Prozent; 3. Qualitätsmanagement: 17 Prozent; Honorare: 25 Prozent

So, wie die amtliche Bekanntmachung sie angibt.

Amtliche Quelle

Quelle: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)

Prüfen Sie alle Angaben stets in der amtlichen Bekanntmachung.

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Zuletzt mit TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU) abgeglichen vor 2 Tagen

Stadt Offenbach am Main

Deutschland

Bekanntmachungen im Register
79
Zuschläge
31
insgesamt vergeben
1,8 Mio. €

Wer seine Aufträge gewinnt

Viele Anbieter
verschiedene Unternehmen erhielten Zuschläge
29
der Zuschläge gingen an die drei häufigsten Gewinner
13%
seiner Ausschreibungen nennen einen geschätzten Wert
0%

Auf Grundlage von 30 Zuschlägen mit benanntem Gewinner aus den letzten 3 Jahren. Gezählt nach Zuschlägen, nicht nach Wert, weil Los- und Rahmenvertragsbeträge nicht vergleichbar sind. Konzentriert heißt: Die drei häufigsten Gewinner erhielten 65% der Zuschläge oder mehr; viele Anbieter: unter 35% bei mindestens zehn verschiedenen Gewinnern.

Wettbewerb

Angebote je Los im Durchschnitt (offene und nicht offene Verfahren)
3,8
dieser Lose erhielten ein einziges Angebot
38%
der Zuschläge gingen an Unternehmen mit Sitz in einem anderen Land
0%

So, wie die amtlichen Bekanntmachungen sie angeben, über die letzten 3 Jahre. Angebote je Los zählen nur offene und nicht offene Verfahren: Im Verhandlungsverfahren oder bei einer Direktvergabe ist ein einziges Angebot das Verfahren selbst. Das Land ist das, das die Bekanntmachung für den Gewinner nennt.

Vergibt am häufigsten an

  1. Burmester & Partner GmbH 2 Zuschläge
  2. Bel Architekten 1 Zuschlag 590.517 €
  3. Durth Roos Consulting GmbH 1 Zuschlag 437.025 €

7 offene Ausschreibungen derzeit

Marktkontext

jetzt offen im Bereich Architektur- & Ingenieurdienste
7.806
Median der offenen Bekanntmachungen
300.000 €

Wer in diesem Markt gewinnt

Viele Anbieter

Deutschland · Architektur- & Ingenieurdienste

verschiedene Unternehmen erhielten hier Zuschläge
6.853
der Zuschläge gingen an die drei häufigsten Gewinner
3%
Auftraggeber vergaben hier Aufträge
3.460

Auf Grundlage von 12.428 Zuschlägen mit benanntem Gewinner aus den letzten 3 Jahren. Gezählt nach Zuschlägen, nicht nach Wert, weil Los- und Rahmenvertragsbeträge nicht vergleichbar sind. Konzentriert heißt: Die drei häufigsten Gewinner erhielten 65% der Zuschläge oder mehr; viele Anbieter: unter 35% bei mindestens zehn verschiedenen Gewinnern.

Wettbewerb

Angebote je Los im Durchschnitt (offene und nicht offene Verfahren)
5,5
dieser Lose erhielten ein einziges Angebot
11%
der Zuschläge gingen an Unternehmen mit Sitz in einem anderen Land
1%
der Angebote kamen aus einem anderen Land
5%

So, wie die amtlichen Bekanntmachungen sie angeben, über die letzten 3 Jahre. Angebote je Los zählen nur offene und nicht offene Verfahren: Im Verhandlungsverfahren oder bei einer Direktvergabe ist ein einziges Angebot das Verfahren selbst. Das Land ist das, das die Bekanntmachung für den Gewinner nennt.

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