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TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU) geprüft vor 1 Woche Auftragsbekanntmachung

Deutschland - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen - Planungsleistungen

Geschlossen Deutschland Architektur- & Ingenieurdienste

Auftraggeber Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt, - Landesmuseum für Vorgeschichte -

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Gefragt werden Planungsleistungen für drei Ausstellungsprojekte: die Sonderausstellung 'Blockbergungen', die Sonderausstellung 'Ottonen' (10. Jahrhundert) und die Wanderpräsentation 'Merian'. Die Ausstellung 'Blockbergungen' zeigt archäologische Funde aus Sachsen-Anhalt, die mit umgebendem Erdreich im Block geborgen wurden, von etwa 4000 v. Chr. bis in die ersten Jahrhunderte n. Chr., teils mehrere 100 kg schwer und fragil, mit Schwerlasttransporten im Atrium des Hauses. Interessierte Planungsbüros sollten die vollständigen Vergabeunterlagen für Teilnahmebedingungen einsehen.

Beschreibung

Planungsleistungen Sonderausstellung "Blockbergungen"; Sonderausstellung "Ottonen", Wanderpräsentation "Merian Als Blockbergung werden archäologische Funde und Befunde verstanden, die aus wissenschaftlichen oder technischen Gründen zusammen mit dem umgebenen Erdreich im Block auf den Ausgrabungen geborgen wurden. Ihre Untersuchung erfolgt im Anschluss unter Laborbedingungen. Konserviert und als Exponat aufbereitet wird mit diesen Exponaten der archäologische Fund in Fundsituation physisch fixiert gezeigt. im Normalfall kann dieser Zustand nur auf Ausgrabungsfotos festgehalten werden. In der Sonderausstellung soll ein repräsentatives Spektrum an Blockbergungen mit ihren Aussagemöglichkeiten gezeigt werden. Zeitlich lassen sie sich in den Zeitraum von ca. 4000 v. Chr. bis in die ersten Jahrhunderte n. Chr. einordnen. Der Schauwert dieser Exponate steht nicht allein im Vordergrund. Beleuchtet wird auch die Geschichte dieser Bergungsart von ihren Anfängen mit Altpräparaten aus den 1880er Jahren bis zu den hochmodernen Exponaten der Gegenwart. Enthalten sind sehr große, schwere (mehrere 100 kg) und fragile Blöcke mit kompletten Rinderbestattungen (ca. 4 x 2,3 m), hölzerne Brunnenanlagen, Befundblöcke von Gruben und technischen Einrichtungen, diverse Körpergräber von ca. 2,5 x 1,2 m und robuste, schwere Kleinformate. Die Präsentation dieser Blöcke erfolgt überwiegend in senkrechter Position an den später mit lackierten MDF-Platten zu verkleideten Metallträgern. Aus den Größen und Gewichten der Exponate resultieren die Herausforderungen an den Ausstellungsbau in Bezug auf Timing, Logistik mit Schwerlasttransporten in den vergleichsweise engen Zugangsbereichen der Ausstellungsräumlichkeiten im Atrium des Hauses. Gezeigt werden ausschließlich Exponate aus Sachsen-Anhalt mit voraussichtlich drei Leihgaben aus Berlin und Nürnberg.; Die Sonderausstellung »Ottonen« richtet ihren Fokus auf die archäologischen Funde und Befunde der Ottonenzeit (10. Jh.). Geplant ist sie als große Ausstellung des Landesmuseums mit bedeutenden nationalen und internationalen Leihgaben. Bereits 2025 wurde ihr der Titel "Landesausstellung" gewährt. Nach aktueller Planung wird sie die komplette Sonderausstellungsfläche im Erdgeschoss des Landesmuseums in Anspruch nehmen (ca. 800 m2, vgl. Anlage Ausstellungsflächen). Der Schwerpunkt liegt, anders als bei früheren Ausstellungen zu Otto dem Großen und seiner Epoche, auf der Archäologie der Ottonenzeit und dem damit verbundenen Mehrwert. Denn die unmittelbaren archäologischen Zeugnisse dieser Zeit erlauben im Zusammenspiel mit innovativen Untersuchungs-methoden und Fragestellungen neue Perspektiven auf das ottonische Herrschaftszentrum im heutigen Sachsen-Anhalt. Im Mittelpunkt stehen Otto der Große und seine Familie vom Anfang bis zum Ende der Dynastie. Derzeit noch laufende und anhaltende Forschungen und Grabungen zum Thema erfordern Flexibilität bei der inhaltlichen und gestalterischen Planung. Das Herzstück der Ausstellung bildet das im Rahmen von Konservierungsmaßnahmen interdisziplinär untersuchte Grab Ottos des Großen im Magdeburger Dom. Die zu erwartenden Ergebnisse werden unsere Kenntnisse über den ersten Kaiser des Heiligen Römischen Reiches (962) erheblich erweitern. Zusätzlich zur Präsentation im Landesmuseum wird an sogenannten Korrespondenzstandorten - den Orten mit Hauptbefunden zur Ottonenzeit (Helfta, Magdeburg, Memleben, Quedlinburg, Walbeck, Zeitz und weitere) -durch lokale Institutionen zum Thema informiert. Eine Herausforderung für die Ausstellung im Landesmuseum wird es daher sein, die nicht ins Museum überführbaren Befunde der ottonischen Orte (u.a. Taufbeckenfundament, Gebäude- und Kirchengrundrisse mit verschiedenen Phasen) für den Besucher mit modernen Präsentationshilfen (multimediale Präsentationen, 3D-Rekonstruktionen/Drucke etc.) erfahrbar zu machen. Hinzukommen die archäologischen Funde aus Sachsen-Anhalt, die zum Teil sehr kleinteilig und fragil (bspw. Münzen, Fibeln, Boden- und Wandfragmente usw.) oder zum Teil groß und schwer (bspw. Steinsarkophag, Glocke) sind. Zusammen mit ausgewählten, kostbaren Leihgaben zu einzelnen Themen stellen auch die Exponate insgesamt eine besondere Herausforderung in der Präsentation dar. Die auszustellenden Objekte präzisieren sich jedoch erst im Laufe des Jahrs 2026.; Die Wanderausstellung zeigt eine kolorierte historische Stadtansicht des Kupferstechers Matthäus Merian (1593-1650) als hinterleuchtetes Megabacklight zusammen mit einer aktuellen Standansicht - idealerweise im gleichen Format. Ein pultartiger Vorbau soll wenige Exponate (ggf. auch Großexponate aus Stein und Metall), zusätzliches Bildmaterial und Text aufnehmen. Als erster Standort ist voraussichtlich Halle vorgesehen. Mindestens zwei weitere Standorte in anderen Städten sollen folgen. Die Ausstellung ist als Wanderausstellung für öffentliche Innenräume (z. B. Einkaufzentrum) mit hohem Publikumsverkehr und austauschbaren Inhalten zu planen. Deshalb sind die unter Punkt 4 beschriebenen technischen Voraussetzungen erforderlich.

Amtliche Quelle

Quelle: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)

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Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt, - Landesmuseum für Vorgeschichte -

Deutschland

Wettbewerb

Angebote je Los im Durchschnitt (offene und nicht offene Verfahren)
5,2
dieser Lose erhielten ein einziges Angebot
0%

So, wie die amtlichen Bekanntmachungen sie angeben, über die letzten 3 Jahre. Angebote je Los zählen nur offene und nicht offene Verfahren: Im Verhandlungsverfahren oder bei einer Direktvergabe ist ein einziges Angebot das Verfahren selbst. Das Land ist das, das die Bekanntmachung für den Gewinner nennt.

Jüngste Vergaben

Marktkontext

jetzt offen im Bereich Architektur- & Ingenieurdienste
7.751
Median der offenen Bekanntmachungen
301.196 €

Wer in diesem Markt gewinnt

Viele Anbieter

Deutschland · Architektur- & Ingenieurdienste

verschiedene Unternehmen erhielten hier Zuschläge
6.839
der Zuschläge gingen an die drei häufigsten Gewinner
3%
Auftraggeber vergaben hier Aufträge
3.456

Auf Grundlage von 12.387 Zuschlägen mit benanntem Gewinner aus den letzten 3 Jahren. Gezählt nach Zuschlägen, nicht nach Wert, weil Los- und Rahmenvertragsbeträge nicht vergleichbar sind. Konzentriert heißt: Die drei häufigsten Gewinner erhielten 65% der Zuschläge oder mehr; viele Anbieter: unter 35% bei mindestens zehn verschiedenen Gewinnern.

Wettbewerb

Angebote je Los im Durchschnitt (offene und nicht offene Verfahren)
5,5
dieser Lose erhielten ein einziges Angebot
11%
der Zuschläge gingen an Unternehmen mit Sitz in einem anderen Land
1%
der Angebote kamen aus einem anderen Land
5%

So, wie die amtlichen Bekanntmachungen sie angeben, über die letzten 3 Jahre. Angebote je Los zählen nur offene und nicht offene Verfahren: Im Verhandlungsverfahren oder bei einer Direktvergabe ist ein einziges Angebot das Verfahren selbst. Das Land ist das, das die Bekanntmachung für den Gewinner nennt.

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