Die GASCADE Gastransport GmbH plant in den nächsten Jahren die Durchführung von drei (3) Bauprojekten. Dazu werden Ingenieurleistungen für die Erstellung von Unterlagen für Planfeststellungsverfahren und jeweils eine ökologische Baubegleitung benötigt. Die GASCADE Gastransport GmbH plant die o.g. Leistungen in drei (3) Losen zu vergeben. Die Losaufteilung sieht wie folgt aus: Los 1: GDRM Lampertheim 5 Los 2: HYLU (Wasserstoffleitung Lampertheim - Ludwigshafen) Los 3: HYBOR (Wasserstoffleitung Bobbau - Rückersdorf) Der Auftraggeber geht davon aus, dass sich bei den Losen 1 und 2 Synergieeffekte ergeben, die zu wirtschaftlicheren Angeboten führen können. Daher werden Kombinationsangebote als Nebenangebote zugelassen; Details können dem frei abrufbaren Verfahrensbrief entnommen werden.
Die erforderliche Ausbaumaßnahme GDRM Lampertheim 5 ist Bestandteil des Netzentwick-lungsplans 2022-2032 (ID 630-01). Die geplante Fertigstellung dieser Maßnahmen verschiebt sich gegenüber dem Netzentwicklungsplan von Oktober 2027 auf Oktober 2028. Ein großer Teil der zukünftigen Verbrauchsmengen in Baden-Württemberg und entlang der MIDAL-Süd Trasse soll nicht mehr mit Erdgas, sondern mit Wasserstoff gedeckt werden. Aus diesem Grund soll die Ferngasleitung MIDAL Süd (Abschnitt Reckrod -Lampertheim) nach Fertigstellung der erdgastransportierenden Spessart-Odenwald-Leitung (SPO-Leitung der terranets bw GmbH), welche von Wirtheim bis nach Lampertheim führen wird, voraussichtlich ab dem Jahr 2028 als Wasserstofftransportleitung umgestellt werden. Über den MIDAL Süd Loop und die SPO-Leitung wird ab diesem Zeitpunkt die Methan-Versorgung bis nach Lampertheim erfolgen. Über die GDRM-Anlage Lampertheim 5 erfolgt die Verbindung der SPO-Leitung zur MIDAL Süd (Lampertheim - Ludwigshafen) und zur bestehenden AL RG (DN 400). Um die Funktionalität der GDRM-Anlage sicherzustellen, ist die Einbindung einer bestehenden DN 400 Leitung (AL RG) und der bestehenden MIDAL Süd (DN 800, Lampertheim - Ludwigshafen), eine übergangsweise Einbindung der anfangs noch erdgasführenden MIDAL Süd (DN 800, Reckrod - Lampertheim) sowie die Einbindung der kurzen Verbindungsleitung zwischen SPO-Leitung und GDRM-Anlage notwendig. Die Einreichung der Planfeststellungsantrags ist für Ende 2026 geplant. Der geplante Baubeginn liegt im Oktober 2027.; Die erforderliche Ausbaumaßnahme Wasserstoffleitung Lampertheim - Ludwigshafen (Antrags-ID KLN013-01) ist Bestandteil des Wasserstoff-Kernnetzes, welches mit der Entscheidung der Bundesnetzagentur (BNetzA) am 22.10.2024 genehmigt wurde. Die geplante Wasserstoffleitung hat eine Nennweite von DN 800 und schließt in Lampertheim im Bereich der bestehenden GDRM-Anlage Lampertheim der GASCADE an die zukünftig auf den Wasserstofftransport umgestellte MIDAL-Süd an. Nach rund 600 Metern ist eine Absperrstation mit der Vorrichtung für den Einsatz zweier mobiler Molchschleusen geplant. Diese Absperrstation (WAS) ist Bestandteil einer Wasserstoffdruckregel- und Messanlagen (WDRM-Anlage) zum Messen von Gasmengen sowie zur Druckregelung, welche jedoch erst im Anschluss an die Inbetriebnahme der Wasserstoffleitung gebaut und in Betrieb genommen wird. In diese WDRM-Anlage wird eine künftige Wasserstoffleitung der Open Grid Europe GmbH eingebunden. Die Funktionalität der WDRM-Anlage soll sicherstellen, dass die an dieser Stelle übernommene Wasserstoffmenge in alle angebundenen Leitungsabschnitte eingespeist wer-den kann. Dieser Energieknotenpunkt für Wasserstoff nimmt damit eine zentrale Rolle bei der geplanten Netzverknüpfung der zukünftigen Wasserstoffleitungen ein. Ab der geplanten WAS/WDRM-Anlage Lampertheim verläuft die Trasse noch rund 1,1 km im Bundesland Hessen in Richtung Westen. Der weitere rd. 5,1 km lange Trassenverlauf in Richtung Rhein wird im Norden der Stadt Mannheim, Baden-Württemberg geführt und kreuzt den Rhein mittels eines unterirdisch verlaufenden Kreuzungsbauwerks. Ab Mitte des Rhein-Stromes erreicht die Wasserstoffleitung Rheinland-Pfalz im Bereich des Stadtgebietes Frankenthal. Die Wasserstoffleitung endet mit der geplanten Absperrstation Frankenthal. Hier entsteht zukünftig der nächste Energieknotenpunkt durch eine spätere Einbindung von Leitungen Dritter, als auch die Weiterführung der Wasserstoffleitung in Richtung Wörth/Karlsruhe. Aufgrund der Leitungsführung durch drei Bundesländer, gibt es drei getrennte Planfeststellungsabschnitte mit jeweils einer zuständigen Planfeststellungsbehörde. Diese Leitungsverknüpfungen im Bereich der WAS Frankenthal sind planerisch zu berücksichtigen, aber sind nicht Gegenstand des Genehmigungsverfahrens in Rheinland-Pfalz. Die Einreichung der drei (3) Planfeststellungsanträge ist für das erste Quartal 2027 geplant. Der geplante Baubeginn liegt im ersten Quartal 2028. OPTIONAL: Es ist nicht auszuschließen, dass sich die hier gegenständliche Wasserstoffleitung um rund 5 km in Richtung Süden verlängern wird, um im Stadtgebiet von Ludwigshafen zu enden. Die Trasse führt über landwirtschaftliche Flächen und ist ansonsten räumlich im Wesentlichen durch Naherholungsbereiche und eine verdichtete Verkehrs- und Industrieinfrastruktur geprägt.; Die erforderliche Ausbaumaßnahme Wasserstoffleitung HYBOR (Hydrogen Bobbau-Rückersdorf Leitung) mit der Antrags-ID KLN107-01 ist Bestandteil des Wasserstoff-Kernnetzes, welches mit der Entscheidung der Bundesnetzagentur (BNetzA) am 22.10.2024 genehmigt wurde. Die geplante Wasserstoffleitung hat eine Nennweite von DN 500 und schließt nordwestlich von Bobbau im Bereich der bestehenden Absperrstation (AS) Bobbau-JAGAL des Auftraggebers an die zukünftig auf den Wasserstofftransport umgestellte JAGAL an. Neben der bestehenden AS soll einen neue Wasserstoffabsperr- und Molchstation (WAS) Bobbau-HYBOR entstehen. Von der WAS Bobbau-HYBOR soll die neu zu errichtende Leitung in Parallellage zur bestehenden Erdgasfernleitung JAGAL DN 1200 geplant werden. Dabei sollte ein Achsabstand von 8 m zur JAGAL im Verlauf der Trassierung eingehalten werden. Dies ist ggf. aufgrund von Bebauungen, Fremdleitungen, Baumbeständen und Schutzgebieten nicht immer möglich, so dass der Achsabstand auf kurzer Strecke in Abstimmung mit dem AG auch verringert wer-den kann. Östlich von Halle wird die Parallellage auf einer Länge von ca. 3,5 km verlassen, um ein Gewerbegebiet und für die Naherholung gewidmete Flächen zu umgehen. Die Gesamtlänge der geplanten Wasserstoffleitung von der WAS Bobbau-HYBOR bis zur VS Rückersdorf hat eine voraussichtliche Gesamtlänge von ca. 120 km. Im Verlauf der Trasse sollen neben den bestehenden Absperrstationen der JAGAL insgesamt 9 Wasserstoffabsperrstationen errichtet werden. HYBOR endet südlich der bestehenden Verdichterstation Rückersdorf und wird mit der zu-künftig auf den Wasserstofftransport umgestellten Anschlussleitung (AL) Rückersdorf-West verbunden. An dem Standtort soll ebenfalls eine neue Wasserstoffabsperr- und Molchstation (WAS) Rückersdorf-HYBOR entstehen. Aufgrund der Leitungsführung durch drei Bundesländer, gibt es drei getrennte Planfeststellungsabschnitte mit jeweils einer zuständigen Planfeststellungsbehörde.
Amtliche Quelle
Quelle: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)
Prüfen Sie alle Angaben stets in der amtlichen Bekanntmachung.
Der Auftraggeber hat in dieser Branche zu wenige eigene Zuschläge, deshalb steht hier die Spanne der letzten 2.000 Zuschläge für Architektur- & Ingenieurdienste (Deutschland).
1 €92,5 Mio. €
Median der Zuschlaege
235.954 €
Mittlere Hälfte der früheren Zuschläge
102.716 € bis 520.724 €
TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU) veröffentlicht für diese Bekanntmachung keinen Wert, deshalb hat sie keine Marke auf der Skala. Die offiziellen Unterlagen nennen ihn möglicherweise.
Auftragswerte wie von den amtlichen Quellen veroeffentlicht. Als Orientierung zu verstehen, nicht als Regel: Umfang, Lose und Laufzeit unterscheiden sich.
der Zuschläge gingen an die drei häufigsten Gewinner
33%
seiner Ausschreibungen nennen einen geschätzten Wert
0%
Auf Grundlage von 12 Zuschlägen mit benanntem Gewinner aus den letzten 3 Jahren. Gezählt nach Zuschlägen, nicht nach Wert, weil Los- und Rahmenvertragsbeträge nicht vergleichbar sind.
Konzentriert heißt: Die drei häufigsten Gewinner erhielten 65% der Zuschläge oder mehr; viele Anbieter: unter 35% bei mindestens zehn verschiedenen Gewinnern.
Wettbewerb
der Zuschläge gingen an Unternehmen mit Sitz in einem anderen Land
8%
So, wie die amtlichen Bekanntmachungen sie angeben, über die letzten 3 Jahre. Angebote je Los zählen nur offene und nicht offene Verfahren: Im Verhandlungsverfahren oder bei einer Direktvergabe ist ein einziges Angebot das Verfahren selbst. Das Land ist das, das die Bekanntmachung für den Gewinner nennt.
jetzt offen im Bereich Architektur- & Ingenieurdienste
7.761
Median der offenen Bekanntmachungen
300.000 €
Wer in diesem Markt gewinnt
Viele Anbieter
Deutschland · Architektur- & Ingenieurdienste
verschiedene Unternehmen erhielten hier Zuschläge
6.839
der Zuschläge gingen an die drei häufigsten Gewinner
3%
Auftraggeber vergaben hier Aufträge
3.456
Auf Grundlage von 12.387 Zuschlägen mit benanntem Gewinner aus den letzten 3 Jahren. Gezählt nach Zuschlägen, nicht nach Wert, weil Los- und Rahmenvertragsbeträge nicht vergleichbar sind.
Konzentriert heißt: Die drei häufigsten Gewinner erhielten 65% der Zuschläge oder mehr; viele Anbieter: unter 35% bei mindestens zehn verschiedenen Gewinnern.
Wettbewerb
Angebote je Los im Durchschnitt (offene und nicht offene Verfahren)
5,5
dieser Lose erhielten ein einziges Angebot
11%
der Zuschläge gingen an Unternehmen mit Sitz in einem anderen Land
1%
der Angebote kamen aus einem anderen Land
5%
So, wie die amtlichen Bekanntmachungen sie angeben, über die letzten 3 Jahre. Angebote je Los zählen nur offene und nicht offene Verfahren: Im Verhandlungsverfahren oder bei einer Direktvergabe ist ein einziges Angebot das Verfahren selbst. Das Land ist das, das die Bekanntmachung für den Gewinner nennt.
564 neue Bekanntmachungen für Architektur- & Ingenieurdienste in Deutschland in den letzten 7 Tagen.
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