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TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU) geprüft vor 1 Woche Auftragsbekanntmachung

Deutschland - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen - Grundhafte Sanierung Gebäude B, Parkstraße 6, Homberg

Geschlossen Deutschland Kassel Architektur- & Ingenieurdienste

Auftraggeber Kreisausschuss des Schwalm-Eder-Kreises

Eckdaten

Veröffentlicht
Verfahren
Verhandlungsverfahren
  1. Veröffentlicht
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Zusammenfassung

Maschinell erstellte Zusammenfassung

Die Kreisverwaltung des Schwalm-Eder-Kreises plant die Sanierung ihres Verwaltungsgebäudes B in der Parkstraße 6, 34576 Homberg/Efze. Der Auftrag für Planung und Umsetzung der Bau- und Sanierungsarbeiten soll als Generalplanerleistung vergeben werden. Umfasst sind Objektplanung, Tragwerksplanung, Freianlagen, Bauphysik, Bau- und Raumakustik, Wärmeschutz sowie Fachplanungen für Brandschutz und Schadstoffsanierung. Die Fachplanungen zur technischen Ausrüstung werden separat vergeben. Geplant ist die Sanierung des 1974 errichteten Gebäudes B einschließlich des Verbindungsgangs zu Gebäude A mit einer Nettogrundfläche von 4.850 m2 auf bis zu fünf Geschossen in Stahlbeton-Skelettbauweise. Die rund 2.500 m2 große Außenhülle soll vollständig erneuert werden, während das Stahlskelett in sehr gutem Zustand ist.

Beschreibung

Generalplanung (inkl.: Objektplanung, Tragwerksplanung, Freianlagen, Bauphysik, Bau- und Raumakustik, Wärmeschutz Fachplanungen für Brandschutz, Schadstoffsanierung); Die Kreisverwaltung des Schwalm-Eder-Kreises plant die Sanierung ihres Verwaltungs-gebäudes B in der Parkstraße 6, 34576 Homberg/ Efze. Der Auftrag für Planung und Umsetzung der Bau- und Sanierungsarbeiten soll als Generalplanerleistung vergeben werden. Ausgenommen werden die Fachplanungen zur techn. Ausrüstung, diese sollen separat vergeben werden. Der Gebäudekomplex besteht aus einem Altbau (Gebäude A) aus dem Jahr 1960 sowie einem Neubau (Gebäude B) einschließlich eines Verbindungsgangs aus dem Jahr 1974, welcher beide Gebäude miteinander verbindet. Die geplante Sanierung beinhaltet den Gebäudeteil B einschließlich des Verbindungsgangs zum Gebäude A. Das betroffene Gebäude hat eine Nettogrundfläche von 4.850m2. Das bis zu 5-geschossige Gebäude wurde in Stahlbeton-Skelettbauweise errichtet. Waschbeton-Wandelemente und thermisch nicht getrennte Aluminium-Fensterbänder sowie defekte Raffstoreanlagen dominieren die Fassade. Der obere Gebäudeabschluss wird auf den verschiedenen Geschossebenen durch Flachdächer gebildet. Die Außenhülle weist eine Fläche von rund 2.500m2 auf. Die Wärmeversorgung des Gebäudes erfolgt über zwei im Gebäude A vorhandenen Gas-Brennwertanlagen, ohne Einbindung erneuerbarer Energiequellen. Der bauphysikalische Zustand des Gebäudes ist als sehr schlecht zu bewerten, wohingegen sich die untersuchten Stahlskelettbauteile statisch und konstruktiv in einem sehr guten Zustand befinden. Daher wurde sich aus Gründen der Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit gegen einen Abriss mit anschließendem Neubau und für eine Komplettsanierung der Außenhülle und der Innenräume entschieden. Eine detaillierte Analyse des Ist-Zustandes wird in Stufe 2 des Verfahrens zur Verfügung gestellt. Die geplante Gebäudesanierung muss das Erreichen eines energie- und ressourcen-sparenden Gebäudes durch ein Höchstmaß an Wärmeschutz zum Ziel haben, um den Energiebedarf des Gebäudes deutlich zu senken und den Aufenthaltskomfort zu erhöhen. Dabei sollen die Investitionskosten für die Gesamtsanierung des Gebäudes so gering wie möglich gehalten und vorhandene Förderprogramme optimal ausgeschöpft werden. Da für die Dauer der Sanierung keine Ausweichflächen an anderen Behördenstandorten zur Verfügung stehen, muss die Sanierung des Gebäudes zwingend im laufenden Betrieb stattfinden. Daher ist ein zeitlich optimal strukturierter Bauablauf mit enger Verzahnung sämtlicher für die Sanierung erforderlicher Fachingenieure unabdingbar. Aufgrund der hohen Komplexität der Baumaßnahme, die eine enge Abstimmung zwischen den vielen verschiedenen Fachdisziplinen erforderlich machen, zudem ein enges Zeitfenster für die Sanierung im laufenden Betrieb erforderlich ist, wird ein Sanierungserfolg nur durch den Einsatz eines Generalplaners gesehen. Eine Koordinierung der Vielzahl an erforderlichen Fachplanungsdisziplinen kann personell durch die Verwaltung nicht geleistet werden. Lediglich die Fachbüros der Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination sowie die der technischen Gebäudeausrüstung sollen in separaten Losen vom Bauherrn vergeben, müssen aber im Arbeitsablauf durch den Generalplaner gesteuert werden; ebenso die Koordination der fachlichen Prüfung und Abnahme von Teilleistungen. Die Gebühren für Vermessung, Prüfstatik und Baugenehmigung sowie ggf. weiterer Gutachten auf Anordnung des Auftraggebers sind ebenfalls vom Generalplanervertrag ausgenommen. Der Generalplaner muss folgende Fachdisziplinen vereinen: Architektenleistungen, Tragwerksplanung, Bauphysik, Fachplanungen für Brandschutz, Wärmeschutz, Schallschutz, Schadstoff, Freianlagen sowie die in separaten Losen zu vergebenden Fachplanungen der technischen Gebäudeausstattung (Fachplanung Starkstromanlagen/Fernmelde- und Informationstechn. Anlagen sowie Fachplanung Heizung, Lüftung, Sanitär). Den bauleitenden Personen wird vor Ort ein Baubüro zur Verfügung gestellt. Eine kontinuierliche Präsenz ist zu gewährleisten. Sollten einzelne Fachdisziplinen nicht vollständig durch den Generalplaner abzubilden sein, so können Fachdisziplinen auch mittels Eignungsleihen durch andere Unternehmen (gem. § 47 VgV) oder über Unterauftragnehmer (gem. § 36 VgV) erbracht werden. Im Zuge des Verfahrens sind die Unterauftragnehmer und Fachplaner zu benennen und ihre fachliche Eignung nachzuweisen. Unterbeauftragung, Planung und Koordination notwendiger Unterauftragnehmer und Fachplaner werden durch den Generalplaner übernommen. Die anrechenbaren Kosten wurden mit ca. 15.600.000 € netto ermittelt.

Amtliche Quelle

Quelle: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)

Prüfen Sie alle Angaben stets in der amtlichen Bekanntmachung.

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Kreisausschuss des Schwalm-Eder-Kreises

Deutschland

Bekanntmachungen im Register
20
Zuschläge
3
insgesamt vergeben
3,8 Mio. €

Wer seine Aufträge gewinnt

seiner Ausschreibungen nennen einen geschätzten Wert
0%

Ein Punkt je Zuschlag, am Tag der Unterzeichnung, in der Größe seines Werts. Ein Ring ist ein Zuschlag ohne veröffentlichten Wert.

Jüngste Vergaben

6 offene Ausschreibungen derzeit

Marktkontext

jetzt offen im Bereich Architektur- & Ingenieurdienste
7.761
Median der offenen Bekanntmachungen
300.000 €

Wer in diesem Markt gewinnt

Viele Anbieter

Deutschland · Architektur- & Ingenieurdienste

verschiedene Unternehmen erhielten hier Zuschläge
6.839
der Zuschläge gingen an die drei häufigsten Gewinner
3%
Auftraggeber vergaben hier Aufträge
3.456

Auf Grundlage von 12.387 Zuschlägen mit benanntem Gewinner aus den letzten 3 Jahren. Gezählt nach Zuschlägen, nicht nach Wert, weil Los- und Rahmenvertragsbeträge nicht vergleichbar sind. Konzentriert heißt: Die drei häufigsten Gewinner erhielten 65% der Zuschläge oder mehr; viele Anbieter: unter 35% bei mindestens zehn verschiedenen Gewinnern.

Wettbewerb

Angebote je Los im Durchschnitt (offene und nicht offene Verfahren)
5,5
dieser Lose erhielten ein einziges Angebot
11%
der Zuschläge gingen an Unternehmen mit Sitz in einem anderen Land
1%
der Angebote kamen aus einem anderen Land
5%

So, wie die amtlichen Bekanntmachungen sie angeben, über die letzten 3 Jahre. Angebote je Los zählen nur offene und nicht offene Verfahren: Im Verhandlungsverfahren oder bei einer Direktvergabe ist ein einziges Angebot das Verfahren selbst. Das Land ist das, das die Bekanntmachung für den Gewinner nennt.

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