Deutschland - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen - Erweiterung und Sanierung Brücke-Museum, Berlin
Auftraggeber: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, V M 1 - Vergabestelle für den Öffentlichen Hochbau
Land: Deutschland
Verfahren: Sonstiges Verfahren
Branche (CPV): Architektur- & Ingenieurdienste (71240000)
Aperlena: https://aperlena.com/de/t/deutschland-dienstleistungen-von-architektur-und-ingenieurburos-sowie-planungsbezogene-leistungen-erweiterung-und-s-1758a0af8d
Amtliche Bekanntmachung: https://ted.europa.eu/en/notice/-/detail/258752-2026
Die Angebotsfrist ist vorbei. Ein Zuschlag oder eine Berichtigung zu dieser Bekanntmachung: eine E-Mail, wenn das Register es sieht.
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Zusammenfassung
Maschinell erstellte Zusammenfassung
Das Land Berlin vergibt Generalplanungsleistungen für die Erweiterung und denkmalgerechte Sanierung des Brücke-Museums in Berlin-Dahlem. Das Verfahren ist ein offener, zweiphasiger Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 mit nachgeschaltetem Verhandlungsverfahren nach §§ 14 Abs. 4 Ziff. 8, 80 VgV. Phase 1 ist offen für Architekt:innen; weitere Fachplanungen können als Berater:innen teilnehmen. Das Preisgericht wählt maximal 20 Teilnehmer:innen für Phase 2 aus, in der Landschaftsarchitekt:innen hinzuzuziehen sind. Grundlage ist das geprüfte Bedarfsprogramm vom 21.06.2022; die Bauwerkskosten (KG 200-600) betragen 20.115.000,00 EUR brutto. Die angepassten Abgabefristen der Phase 1 sind den Auslobungsunterlagen zu entnehmen. Die Architektenkammer Berlin wirkt beratend mit.
02
Beschreibung
***ÄNDERUNGSBEKANNTMACHUNG ZU ANGEPASSTEN ABGABEFRISTEN DER PHASE 1*** Der Wettbewerb wird als offener, zweiphasiger Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 und nachgeschaltetem Verhandlungsverfahren nach §§ 14 Abs. 4 Ziff. 8, 80 der Verordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge (VgV) durchgeführt, wobei Gegenstand des sich an den Wettbewerb anschließenden Verhandlungsverfahrens die Vergabe von Generalplanungsleistungen ist. Die 1. Phase ist offen für Architekt:innen. Weitere Fachplanungen der 1. Phase sind als Berater:innen / Sonderfachleute möglich. Das Preisgericht wählt aus der 1. Phase max. 20 Teilnehmer:innen in die 2. Phase aus, die sich in der 2. Phase durch Landschaftsarchitekt:innen verstärken müssen. Die Architektenkammer Berlin wirkte entsprechend der RPW 2013 vor, während und nach dem Wettbewerb beratend mit. Mit der Erteilung der Registriernummer AKB-2026-07 der Architektenkammer Berlin wird bestätigt, dass die Auslobungsbedingungen der RPW 2013 entsprechen. Die Termine des Wettbewerbsverfahrens sind den Auslobungsunterlagen unter https://ovf.wettbewerbe-aktuell.de/de/wettbewerb-56688 zu entnehmen.
Die Wettbewerbsaufgabe umfasst die Planung einer baulichen Erweiterung sowie die denkmalgerechte Sanierung des landeseigenen Brücke-Museums in Berlin-Dahlem. Wettbewerbsgrundlage ist das geprüfte Bedarfsprogramm vom 21.06.2022 (Q I /2022), dessen Vorgaben als Planungsziele einzuhalten sind, insbesondere die Vorgabe hinsichtlich der Kosten (Bauwerkskosten KG 200 - KG 600 in Höhe von 20.115.000,00 € brutto). Hierzu gehören der architektonische Entwurf, die räumliche Neuorganisation sowie die Weiterentwicklung der räumlich-funktionalen Beziehungen zwischen Alt- und Neubau. Die Planung soll sicherstellen, dass der Bestandsbau im Zusammenspiel mit dem Erweiterungsbau funktional und räumlich neu geordnet und zu einer einheitlich funktionierenden Gesamtanlage weiterentwickelt wird. Diese Leistungen bilden zugleich die Grundlage für das spätere Auftragsversprechen. Denkmalfachliche Anforderungen sollen mit den von dem Nutzer definierten Funktionszusammenhängen so weit wie möglich in Einklang gebracht werden. Von den teilnehmenden Planer:innen ist Expertise im Umgang mit denkmalgeschützter Bausubstanz sowie im Museumsbau erforderlich. Aufgrund der besonderen Bedeutung der Freiraumgestaltung rund um das Brücke-Museum wird die Zusammenarbeit mit Landschaftsarchitekt*innen ab Phase 1 empfohlen; ab Phase 2 ist sie verpflichtend. Der Wettbewerb richtet sich also in der 1. Phase an Architekt:innen, in der 2. Phase an Bietergemeinschaften aus den in der 1. Phase ausgewählten Architekt:innen sowie Landschaftsarchitekt:innen. Die Nennung des Landschaftsarchitekturbüros als Mitglied der Bietergemeinschaft muss mit der Verfassererklärung der 2. Wettbewerbsphase mitgeteilt werden. Von dem Planungsteam, wird in der zweiten Wettbewerbsphase Folgendes erwartet: Entwicklung eines architektonisch und funktional schlüssigen Konzeptes für die Erweiterung und denkmalgerechte Sanierung, ein sensibler Umgang mit dem denkmalgeschützten Freiraum sowie ein überzeugendes landschaftsarchitektonisches Konzept zur Einbindung von Bestand und Neubau, ein vertiefter Entwurf der Außenanlagen ist als Abgabeleistung vorgesehen, ein integriertes Ausstellungskonzept, welches Raumfolgen, Besucherführung, Belichtung, räumliche Inszenierung, Barrierefreiheit, Sicherheit umfasst, die Berücksichtigung der besonderen Anforderungen eines zeitgemäßen Museumsbaus in der Planung (Klima, Lichtschutz, Erschließung, Flucht- und Rettungswege in Abstimmung mit Brandschutz und TGA), die Integrierung nachhaltiger und progressiver Prinzipien in Architektur, Haus- und Museumstechnik sowie in die Museums- und Ausstellungskonzeption. Hinsichtlich der Leistungen der Landschaftsplanung bleibt das später beauftragte Büro an die im Wettbewerb gebildete Bietergemeinschaft gebunden. Der Auftraggeber verhandelt unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichts mit den drei Preisträger:innen über die Vergabe von Generalplanungsleistungen auf der Grundlage eines Verhandlungsverfahrens gemäß § 80 VgV. Weitere Fachplaner:innen werden im Verhandlungsverfahren in das Generalplanungsteam integriert und sind mit der Aufforderung zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu benennen. Zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren ist die Anmeldung auf der Vergabeplattform des Landes Berlin https://www.berlin.de/vergabeplattform/registrierung erforderlich. Vor der Verhandlung prüft der Auftraggeber das Vorliegen der Eignung anhand der unter Punkt 5.1.9 bekanntgegebenen Eignungskriterien. Die Preisträger:innen müssen daher nach Aufforderung durch den Auftraggeber die unter Punkt 5.1.9 geforderte Eignung anhand der benannten Eignungsnachweise belegen. Eignungsleihe nach § 47 VgV ist möglich. Die Wertung der Angebote erfolgt anhand der in Ziffer 5.1.10 bekanntgemachten Zuschlagskriterien. Der Auftraggeber behält sich darüber hinaus vor, den Auftrag auf Grundlage der Erstangebote zu vergeben, ohne in Verhandlung einzutreten (vgl. § 17 Abs. 11 VgV). Die Beauftragung der Generalplanungsleistungen erfolgt gemäß ABau Berlin in Leistungsstufen, die jeweils eine oder mehrere Leistungsphasen der einzelnen Leistungsbilder - sowie in Abhängigkeit von den Ergebnissen des Wettbewerbs - Besondere Leistungen umfassen. Die Auftraggeberin beabsichtigt, mit Vertragsabschluss zunächst die Leistungsstufe 1 (Vorplanung) entsprechend der Leistungsphase 2 folgender Leistungsbilder zu beauftragen, wobei - wie ausgeführt - der konkrete Leistungsumfang von den Ergebnissen des Wettbewerbs abhängt und daher derzeit nicht abschließend beschrieben werden kann. Voraussichtlich sind folgende Leistungen (einschließlich Besonderer Leistungen) Gegenstand der Planungsaufgabe: Objektplanung Gebäude gemäß § 34 HOAI 2021, Objektplanung Freianlagen gemäß § 39 HOAI 2021, Objektplanung für Ingenieurbauwerke gemäß § 43 HOAI 2021, sofern der Entwurf die Leistungen erfordert, Fachplanung Technische Ausrüstung gemäß § 55 HOAI 2021; Anlagengruppen 1-8 HOAI, Fachplanung Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI 2021, Fachplanung Lichtplanung, Fachplanung Bauphysik gemäß Anlage 1 zur § 3 Abs. 1 HOAI 2021, Ziff. 1.2, Fachplanung Geotechnik gemäß Anlage 1 zu § 3 Abs. 1 HOAI 2021, Ziff. 1.3, Fachplanung bauordnungsrechtlicher Brandschutz.
Amtliche Quelle
Quelle: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)
Prüfen Sie alle Angaben stets in der amtlichen Bekanntmachung.
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, V M 1 - Vergabestelle für den Öffentlichen Hochbau
Deutschland
Bekanntmachungen im Register
90
Zuschläge
37
insgesamt vergeben
158,5 Mio. €
Wer seine Aufträge gewinnt
Viele Anbieter
verschiedene Unternehmen erhielten Zuschläge
35
der Zuschläge gingen an die drei häufigsten Gewinner
14%
seiner Ausschreibungen nennen einen geschätzten Wert
9%
Auf Grundlage von 37 Zuschlägen mit benanntem Gewinner aus den letzten 3 Jahren. Gezählt nach Zuschlägen, nicht nach Wert, weil Los- und Rahmenvertragsbeträge nicht vergleichbar sind.
Konzentriert heißt: Die drei häufigsten Gewinner erhielten 65% der Zuschläge oder mehr; viele Anbieter: unter 35% bei mindestens zehn verschiedenen Gewinnern.
Wettbewerb
der Zuschläge gingen an Unternehmen mit Sitz in einem anderen Land
0%
So, wie die amtlichen Bekanntmachungen sie angeben, über die letzten 3 Jahre. Angebote je Los zählen nur offene und nicht offene Verfahren: Im Verhandlungsverfahren oder bei einer Direktvergabe ist ein einziges Angebot das Verfahren selbst. Das Land ist das, das die Bekanntmachung für den Gewinner nennt.
20241
202521
202615
Ein Punkt je Zuschlag, am Tag der Unterzeichnung, in der Größe seines Werts. Ein Ring ist ein Zuschlag ohne veröffentlichten Wert.
jetzt offen im Bereich Architektur- & Ingenieurdienste
7.751
Median der offenen Bekanntmachungen
301.196 €
Wer in diesem Markt gewinnt
Viele Anbieter
Deutschland · Architektur- & Ingenieurdienste
verschiedene Unternehmen erhielten hier Zuschläge
6.839
der Zuschläge gingen an die drei häufigsten Gewinner
3%
Auftraggeber vergaben hier Aufträge
3.456
Auf Grundlage von 12.387 Zuschlägen mit benanntem Gewinner aus den letzten 3 Jahren. Gezählt nach Zuschlägen, nicht nach Wert, weil Los- und Rahmenvertragsbeträge nicht vergleichbar sind.
Konzentriert heißt: Die drei häufigsten Gewinner erhielten 65% der Zuschläge oder mehr; viele Anbieter: unter 35% bei mindestens zehn verschiedenen Gewinnern.
Wettbewerb
Angebote je Los im Durchschnitt (offene und nicht offene Verfahren)
5,5
dieser Lose erhielten ein einziges Angebot
11%
der Zuschläge gingen an Unternehmen mit Sitz in einem anderen Land
1%
der Angebote kamen aus einem anderen Land
5%
So, wie die amtlichen Bekanntmachungen sie angeben, über die letzten 3 Jahre. Angebote je Los zählen nur offene und nicht offene Verfahren: Im Verhandlungsverfahren oder bei einer Direktvergabe ist ein einziges Angebot das Verfahren selbst. Das Land ist das, das die Bekanntmachung für den Gewinner nennt.
05
Änderungsverlauf
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