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TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU) geprüft vor 1 Woche Vergabebekanntmachung

Deutschland - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen - Renaturierung des ehemaligen EOW-Geländes in Oberweimar, Steinbrückenweg 5, D-99425 Weimar

Vergeben Deutschland Architektur- & Ingenieurdienste

Auftraggeber Stadtverwaltung Weimar, Amt Grünflächen und Friedhöfe

238.470 € geschätzter Wert

Eckdaten

Vergeben
Verfahren
Verhandlungsverfahren
  1. Vergeben
  2. Veröffentlicht
  3. Vertragsende, geschätzt August 2027
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Dieser Auftrag läuft etwa 36 Monate. Rückkehr auf den Markt: August 2027. Anmelden

Zuschlag an

Rudolph Langner - Station C23 Architekten und Landschaftsarchitekten PartG mbB

Zuschlagsdatum
Bilanz bei diesem Auftraggeber
1 erster Auftrag dieses Auftraggebers im Register
Wieder am Markt
Aug 2027 Woher wir das wissen

Wann dieser Auftrag zurückkommt

geschätzt aus der angegebenen Laufzeit

Dieser Auftrag läuft etwa 36 Monate. Rückkehr auf den Markt: August 2027.

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Beschreibung

Die Stadt Weimar plant die Renaturierung des ehemaligen EOW-Geländes, ein Altindustriestandort in Oberweimar. Der Industriestandort wurde zu Beginn des 20.Jh. in Oberweimar in der Ilmaue errichtet. Anfang der 1990er Jahre wurde der Standort aufgegeben. Einige Bereiche des Geländes konnten in den letzten 3 Jahrzehnten bereits zurückgebaut werden. Die noch vorhandene Industriebrache (Vorhabengebiet) ist durch einen hohen Versiegelungsgrad und eine desolate Gebäudesubstanz gekennzeichnet. Im Zuge des Vorhabens soll das Areal renaturiert werden (Gebäudeabbruch, flächenhafte Entsiegelung und Herstellen eines Flutmuldensystems), um wichtige klimaökologische, hochwasserschutztechnische und naturräumliche Funktionen - auch im Rahmen der Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel - wieder vollständig übernehmen zu können. Dies betrifft die ökologische Funktion des Areals als Biotiopverbund, eine für das Stadtklima äußerst wichtige Funktion als Luftleitbahn sowie die wichtige Funktion der betreffenden Flächen als Retentionsraum bei Hochwasser. Nach Abriss der Gebäude mit ca. 7.100 m² Fläche sollen die Fundamente und die verbliebenen befestigten Flächen (ca. 7.600m²) abgebrochen und entsorgt werden. Diese Abbruch- und Entsorgungsmaßnahmen sind jedoch kein Bestandteil dieses Planungsauftrages. Nach dem Gebäude- bzw. Flächenabbruch ist der darunterliegende, möglicherweise schadstoffbelastete Boden abzutragen und zu entsorgen. Danach soll die Geländemodellierung und Herstellung einer renaturierbaren Bodensubstanz erfolgen und es ist ein Flutmuldensystem zu modellieren, das gleichzeitig eine Renaturierung mittels Ansaat und Bepflanzung ermöglicht und als Retentionsfläche für eventuelle Hochwasserereignisse der Ilm dient. Zur Herstellung einer Verbindung zu einer bereits bestehenden Flutmulde ist ein Durchlass unter der Straße "Steinbrückenweg" zu errichten. Als weitere Aufgaben im Rahmen dieses Bauvorhabens sind die Errichtung Wegeverbindung vom Steinbrückenweg zur Pappelallee als Fuß- und Radweg mit einer max. versickerungsfähigen Oberfläche und die Herstellung von ca. 20 wasserdurchlässigen PKW-Stellplätzen einfacher Bauweise definiert. Die Gestaltung der Stellplätze soll sich dabei dem Ziel der Maßnahme "Schaffung eines Naturraumes" verpflichtet fühlen. Das Bearbeitungsgebiet liegt im Überschwemmungsgebiet der Ilm und bei den Maßnahmen muss aufgrund der früheren Nutzungen mit schadstoffbelastetem Material gerechnet werden. Zwei Flurstücke sind im Thüringer Altlasteninformationssystem (THALIS) verzeichnet und als aktive Altlastenverdachtsflächen geführt. Der Altlastverdacht wurde durch Gutachten bestätigt und Kontaminationen der Schutzgüter Boden und Grundwasser nachgewiesen. Weiterhin wurden in einigen Bereichen bereits Ausgleichsmaßnahmen nach Naturschutzrecht umgesetzt, welche bei der Überplanung zu berücksichtigen sind. Das Werksgelände der ehemaligen Firma VEB Elektroinstallation Oberweimar befindet sich auf dem Gebiet der Stadt Weimar, im Ortsteil Oberweimar. Die Gesamtfläche des zu renaturierenden Altindustriestandortes beträgt ca. 50.100 m2. . Das Gelände umfasst die Flurstücke Nr. 307/1, 307/2 und 393 - 400 der Flur 8 sowie dies Flurstück 125/1, 128/3 und 130/33 der Flur 1, Gemarkung Oberweimar. Das Gelände wird im Norden durch den Steinbrückenweg, im Osten durch die Ilm, eine Teichanlage sowie Grünflächen und im Süden durch eine Kleingartenanlage begrenzt. Im Westen schließt sich wiederum eine Grünanlage an, die durch die Belvederer Allee begrenzt wird. Das Gelände weist Höhen zwischen 214 und 215 m über NN auf und ist generell von West nach Ost in Richtung des Vorfluters, die Ilm, geneigt. Die Ilm bildet dabei zusammen mit dem angrenzenden Teich für den östlichen Werksbereich die Vorflut. Die Größe der versiegelten Verkehrsfläche (betoniert) beträgt ca. 7.600 m2. Es wird von einer Betonmächtigkeit von 0,25 -0,3 m ausgegangen. Unterhalb der Betondecke werden anthropogene Auffüllungen aus Beton, Betongruß, Schotter und Kies mit Mächtigkeiten zwischen 0,2 - 3,2 m vermutet. Die Größe der unversiegelten Fläche im Untersuchungsgebiet beträgt ca. 1.500 m2. Die Mächtigkeit des aufgetragenen Oberbodens ist nicht bekannt, punktuell können die Mächtigkeiten der Auffüllung bis zu 2,75 m betragen. Im Liegenden schließt sich ein Auelehm an, danach folgen grobkörnige Lockersedimente. Entsprechend den Ergebnissen der durchgeführten Untersuchungen variiert der Grundwasserflurabstand lokal stark und variiert von ca. 0,7 m u. GOK im südlichen Bereich des Planungsgebietes bis 3,2 m u. GOK im nördlichen Bereich. Das Projekt wird im Rahmen einer Förderung durch das BBSR entwickelt, teilweise werden Fördermittel für Leistungen voraussichtlich in einem Umfang von max. 1,8 Mio Euro zur Verfügung gestellt. Ziel der Beschaffung ist die Vergabe folgender Leistungen nach HOAI 2021 Teil 3: Objektplanung Freianlagen, Lph. 2-9 nach den §§ 38-40 + Besondere Leistungen (Umwelttechnische Begleitplanung - Bodenuntersuchungen EOW-Gelände, Überflutungsnachweis, Baumschutzkonzept, Überwachung Entwicklungspflege, Fotodokumentation des Zustandes des Areals vor und nach der Maßnahme. Ggf. Dokumentation relevanter Schritte während der Maßnahme) Es ist eine stufenweise Beauftragung in Abhängigkeit der Bereitstellung von Fördermitteln vorgesehen. Der Auftraggeber behält sich vor, Teilleistungen getrennt zu vergeben, wenn besondere fachliche Gründe dafür sprechen.

Amtliche Quelle

Quelle: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)

Prüfen Sie alle Angaben stets in der amtlichen Bekanntmachung.

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Was dieser Markt zahlt

Der Auftraggeber hat in dieser Branche zu wenige eigene Zuschläge, deshalb steht hier die Spanne der letzten 2.000 Zuschläge für Architektur- & Ingenieurdienste (Deutschland).

Diese Bekanntmachung
238.470 €
Median der Zuschlaege
236.677 €
Mittlere Hälfte der früheren Zuschläge
102.716 € bis 519.683 €

Die Schätzung liegt in der üblichen Spanne.

Auftragswerte wie von den amtlichen Quellen veroeffentlicht. Als Orientierung zu verstehen, nicht als Regel: Umfang, Lose und Laufzeit unterscheiden sich.

Stadtverwaltung Weimar, Amt Grünflächen und Friedhöfe

Deutschland

Bekanntmachung im Register
1
Zuschlag
1

Ein Punkt je Zuschlag, am Tag der Unterzeichnung, in der Größe seines Werts. Ein Ring ist ein Zuschlag ohne veröffentlichten Wert.

Marktkontext

jetzt offen im Bereich Architektur- & Ingenieurdienste
7.697
Median der offenen Bekanntmachungen
300.000 €

Wer in diesem Markt gewinnt

Viele Anbieter

Deutschland · Architektur- & Ingenieurdienste

verschiedene Unternehmen erhielten hier Zuschläge
6.853
der Zuschläge gingen an die drei häufigsten Gewinner
3%
Auftraggeber vergaben hier Aufträge
3.460

Auf Grundlage von 12.428 Zuschlägen mit benanntem Gewinner aus den letzten 3 Jahren. Gezählt nach Zuschlägen, nicht nach Wert, weil Los- und Rahmenvertragsbeträge nicht vergleichbar sind. Konzentriert heißt: Die drei häufigsten Gewinner erhielten 65% der Zuschläge oder mehr; viele Anbieter: unter 35% bei mindestens zehn verschiedenen Gewinnern.

Wettbewerb

Angebote je Los im Durchschnitt (offene und nicht offene Verfahren)
5,5
dieser Lose erhielten ein einziges Angebot
11%
der Zuschläge gingen an Unternehmen mit Sitz in einem anderen Land
1%
der Angebote kamen aus einem anderen Land
5%

So, wie die amtlichen Bekanntmachungen sie angeben, über die letzten 3 Jahre. Angebote je Los zählen nur offene und nicht offene Verfahren: Im Verhandlungsverfahren oder bei einer Direktvergabe ist ein einziges Angebot das Verfahren selbst. Das Land ist das, das die Bekanntmachung für den Gewinner nennt.

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