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TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU) geprüft vor 1 Woche Vergabebekanntmachung

Deutschland - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen - Projektsteuerung

Vergeben Deutschland Gießen Architektur- & Ingenieurdienste

Auftraggeber Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen, Niederlassung Mitte Zentrale Vergabe

520.695 € Zuschlagswert

Eckdaten

Veröffentlicht
Geschätzter Wert
409.500 €
Verfahren
Verhandlungsverfahren
  1. Veröffentlicht
  2. Vergeben ausstehend

TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU) veröffentlicht das Datum dieses Zuschlags nicht. Zur offiziellen Bekanntmachung

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Zuschlag an

BAU-REAL Ges.f. Ausführungsplanung mbH & Co. KG

Zuschlagswert
520.695 € 27% über der Schätzung von 409.500 €

Beschreibung

Im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens mit Teilnahmewettbewerb gemäß § 17 VgV sollen Leistungen der Projektsteuerung für Instandsetzung Schieferdach und Fassadenflächen am Dom zu Limburg vergeben werden. Bei dem Dom zu Limburg handelt es sich um ein Kulturdenkmal von nationaler Bedeutung im Sinne des § 2 (1) des Hessischen Denkmalschutzgesetzes und kulturhistorischer Bedeutung. Bei der aktuell geplanten Maßnahme handelt es sich um eine umfassende Sanierung der Außenhülle, d.h. der gesamten Dach- und Fassadenflächen. Die gesamte Dachfläche beträgt ca. 3.400 m² und die Fassadenfläche umfasst eine Größe von 6.900 m². Es ist geplant, die vorhandene Schieferdeckung und Schalung zu entfernen und den Dachstuhl aller Dächer entsprechend ihrer Schadhaftigkeit zu sanieren. Das gesamte Dach erhält eine neue Schalung, Unterdeckung und eine neue Schieferdeckung in altdeutscher Deckung, inklusiv der Klempnerarbeiten. Auch der Blitzschutz wird in diesem Zuge erneuert. Die geputzten und farblich gefassten Fassadenflächen werden komplett überarbeitet. Die Sanierungsarbeiten sollen in 4 Arbeitsbereiche unterteilt werden. Die Vorgehensweise orientiert sich vorrangig an der Gebäudegeometrie und stellt eine logische Abfolge der Arbeiten in Abhängigkeit von Dach- zu Fassadenarbeiten dar. Der Dom zu Limburg ist die Bischofskirche des Bistums Limburg. Dort finden täglich Gottesdienste und Führungen für Besuchergruppen statt. Der Dom bleibt während der gesamten Maßnahme im Betrieb. Der Grundriss mit seinen 7 Türmen, weist die klassischen Elemente des romanischen Sakralbaus auf. Man betritt den Dom durch das reich geschmückter Westportal. Links und rechts des Mittelrisalits erheben sich die 55 m hohen Haupttürme (Nordwestturm und Südwestturm). Das Mittelschiff mit den angrenzenden Seitenschiffen im Norden und Süden erstreckt sich über eine Länge von ca. 40 m. Das Querhaus durchdringt das Mittelschiff worüber sich in der Mitte der 68 m hohe Vierungsturm erhebt. Das Querhaus ist 35 m breit und an den 4 Außenecken befinden sich die 4 Flankentürme mit einer Höhe von ca. 45 m. Richtung Osten ist der Chor/Apsis mit dem Chorumgang angeordnet. Über dem Mittel- und Querschiff sind Satteldächer angeordnet. Die Seitenschiffe und der Chorumgang haben Pultdächer. Der Hohe Dom zu Limburg gehört zu den Patronatskirchen, für die das Land Preußen seit 1866 die Patronatsverpflichtung übernommen hat, die später an das Land Hessen übergegangen ist und bis heute besteht. Die Ausführung sämtlicher Maßnahmen erfolgt daher wesentlich unter Berücksichtigung denkmalpflegerischer Gesichtspunkte am historischen Gebäudebestand. Die Sanierungsmaßnahme erfolgt in enger Abstimmung mit dem Landesamt für Denkmalpflege. Das Grundstück befindet sich im Herzen der Limburger Altstadt oben auf dem Domfels in sehr exponierter Lage. Das Gebäude wurde aus Natursteinmauerwerk in unterschiedlicher Güte errichtet. Es ist verputzt und farblich gemäß der ursprünglichen Farbgebung gefasst. An der Fassade befinden sich zahlreiche Umfassungen, Säulen, Gesimse, Schmuckelemente und Figuren aus Naturstein, die besonders die Fenster- und Türöffnungen zieren. Die Fassade ist rundum stark verwittert. Sie weist deutliche Spuren von Verschmutzung, Vermoosung und Flechtenbildung auf. An vielen Stellen ist der Putz rissig, lose oder abgefallen. Diese Bereiche sind im Sinne der Nachhaltigkeit zu sanieren und die Gebäudeentwässerung ist zu verbessern. Weiterhin sind an vielen Stellen Verschmutzungen durch Taubenkot zu verzeichnen. Es ist geplant, die Taubenabwehr durch Edelstahlnetze und Taubenabwehrleisten maßgeblich zu verbessern. Im Zuge der Fassadensanierung werden auch die schadhaften Bleiverglasungen ersetzt, gereinigt und die Rahmenwerke werden saniert. Die Fensteranschlüsse an die Putzflächen werden erneuert bzw. überarbeitet. Auch die Eingangstüren im Westen und Süden werden restauriert. Die Dächer sind mit rheinischem Schiefer in Altdeutscher Deckung gedeckt und weisen unterschiedliche Formen auf. Die 40 Jahre alte Schieferderdeckung der gesamten Dachfläche ist marode und wurde in Teilbereichen im Rahmen der Bauunterhaltung immer wieder ausgebessert. Sämtliche Anschlüsse an Kehlen, Traufen, Ortgänge und Wandanschlüsse sind sanierungsbedürftig. Die Entwässerung des Bauwerks funktioniert nur noch bedingt, was wiederum zahlreiche Schäden in der Dachkonstrukrtion veraursacht hat. Der Dachstuhl, der nach jetzigem Kenntnisstand in weiten Bereichen aus original mittelalterlichem Holz in situ besteht, jedoch mehrfach umgebaut wurde, weist zahlreiche Schäden in unterschiedlichen Bereichen der Dachlandschaft auf. Im Zuge der Maßnahme müssen diese Schäden entsprechend der Schadhaftigkeit (Schadenskartierung liegt vor) saniert werden. Bei der jetzigen Maßnahme soll auf allen Dächern die vorhandene Schalung abgebrochen werden und durch eine neue Schalung mit Vordeckung und neuer Schieferdeckung ersetzt werden. Die Deckung soll in Altdeutscher Deckung erfolgen. Weiterhin sollen in diesem Zuge sämtliche Klempnerabeiten, die Dachentwässerung und der Blitzschutz erneuert werden.

Amtliche Quelle

Quelle: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)

Prüfen Sie alle Angaben stets in der amtlichen Bekanntmachung.

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Zuletzt mit TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU) abgeglichen vor 1 Woche

Was dieser Auftraggeber bisher gezahlt hat

Auf Basis von 4 vergleichbaren Auftraegen, die dieser Auftraggeber in dieser Branche in den letzten 4 Jahren vergeben hat.

Dieser Zuschlag
520.695 €
Geschätzter Wert
409.500 €
Median der Zuschlaege
430.455 €
Mittlere Hälfte der früheren Zuschläge
286.505 € bis 1,7 Mio. €

Der Zuschlag liegt in der üblichen Spanne.

Juengste Zuschlaege

Auftragswerte wie von den amtlichen Quellen veroeffentlicht. Als Orientierung zu verstehen, nicht als Regel: Umfang, Lose und Laufzeit unterscheiden sich.

Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen, Niederlassung Mitte Zentrale Vergabe

Deutschland

Bekanntmachungen im Register
438
Zuschläge
167
insgesamt vergeben
47,1 Mio. €

Wer seine Aufträge gewinnt

seiner Ausschreibungen nennen einen geschätzten Wert
0%

Ein Punkt je Zuschlag, am Tag der Unterzeichnung, in der Größe seines Werts. Ein Ring ist ein Zuschlag ohne veröffentlichten Wert.

Jüngste Vergaben

7 offene Ausschreibungen derzeit

Marktkontext

jetzt offen im Bereich Architektur- & Ingenieurdienste
7.751
Median der offenen Bekanntmachungen
301.196 €

Wer in diesem Markt gewinnt

Viele Anbieter

Deutschland · Architektur- & Ingenieurdienste

verschiedene Unternehmen erhielten hier Zuschläge
6.839
der Zuschläge gingen an die drei häufigsten Gewinner
3%
Auftraggeber vergaben hier Aufträge
3.456

Auf Grundlage von 12.387 Zuschlägen mit benanntem Gewinner aus den letzten 3 Jahren. Gezählt nach Zuschlägen, nicht nach Wert, weil Los- und Rahmenvertragsbeträge nicht vergleichbar sind. Konzentriert heißt: Die drei häufigsten Gewinner erhielten 65% der Zuschläge oder mehr; viele Anbieter: unter 35% bei mindestens zehn verschiedenen Gewinnern.

Wettbewerb

Angebote je Los im Durchschnitt (offene und nicht offene Verfahren)
5,5
dieser Lose erhielten ein einziges Angebot
11%
der Zuschläge gingen an Unternehmen mit Sitz in einem anderen Land
1%
der Angebote kamen aus einem anderen Land
5%

So, wie die amtlichen Bekanntmachungen sie angeben, über die letzten 3 Jahre. Angebote je Los zählen nur offene und nicht offene Verfahren: Im Verhandlungsverfahren oder bei einer Direktvergabe ist ein einziges Angebot das Verfahren selbst. Das Land ist das, das die Bekanntmachung für den Gewinner nennt.

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