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TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU) geprüft vor 1 Woche Auftragsbekanntmachung

Deutschland - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen - Mindener Bäder GmbH - Neubau Melittabad - Generalplanungsleistungen

Geschlossen Deutschland Detmold Architektur- & Ingenieurdienste

Auftraggeber Mindener Bäder GmbH

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  1. Veröffentlicht
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Maschinell erstellte Zusammenfassung

Die Mindener Bäder GmbH, ein mittelbares städtisches Beteiligungsunternehmen der Stadt Minden, vergibt Generalplanungsleistungen für den Neubau des Hallenbades Melittabad. Ein Sanierungsgutachten aus 2020 ergab erheblichen Sanierungsbedarf des Bestandsbades, daher ist ein funktionaler Neubau mit Sportbecken sowie Schul- und Vereinssport und eingeschränkter Außennutzung geplant. Eine Bedarfsanalyse der DSBG Sportstättenbetriebs- und Planungsgesellschaft mbH & Co. KG aus 2023 und ein Strategiekonzept der Altenburg GmbH, Düsseldorf, aus 2024 konkretisierten die Anforderungen, mit Schwerpunkt auf der Abdeckung des lokalen Schwimmbedarfs der Zielgruppe Schulen.

Beschreibung

Die Mindener Bäder GmbH, ein mittelbares städtisches Beteiligungsunternehmen, betreibt für die Stadt Minden, im Rahmen der Daseinsvorsorge, das 1998 nach einem zweijährigen Umbau eröffnete Sport- und Freizeitbad "Melittabad", Sieben Bauern 43, 32425 Minden. Schwerpunkte des Betriebes sind die Bereiche Schulschwimmen und Kurs-/Schwimmangebote (auch Individualbesuche) für die lokale Bevölkerung. Im Stadtgebiet bestehen zudem die Freibäder "Sommerbad" an der Johansenstraße und das "Fritz-Homann-Bad" im Ortsteil Stemmer. Das "Sommerbad" wurde in 2020 umfassend saniert. Ein Freibadbetrieb stellt beim "Melittabad" somit keinen zu priorisierenden Aspekt dar. Im Juni 2020 wurde der Sanierungsbedarf für dieses bestehende "Melittabad" geprüft. Das vorliegende Sanierungsgutachten geht von einem erheblichen Sanierungsbedarf aus, so dass Überlegungen zu einem Neubau eines funktionalen Hallenbades (Sportbecken/Schul- und Vereinssport), mit eingeschränkter Außennutzung, erfolgten. In einem ersten Schritt im Jahr 2023 wurde zunächst eine Neubaurealisierung auf zwei verschiedenen, ggf. noch zu erwerbenden, Grundstücken in Minden in Erwägung gezogen. Grundlage hierfür war eine erste Bedarfsanalyse durch die DSBG Sportstättenbetriebs- und Planungsgesellschaft mbH & Co. KG, Herne, welche einen großzügigen Neubau mit einem regionalen Einzugsgebiet vorsah. Hierzu erschien vor allem aufgrund des sehr hohen Invests eine vertiefte wirtschaftliche Betrachtung erforderlich, um die damit verbundenen betriebswirtschaftlichen Risiken besser einschätzen zu können. Der langwierige und kostenintensive Grunderwerb erschien ebenfalls nicht die optimalste Lösung zu sein. Deshalb wurden im Jahr 2024 die Anforderungen an einen Badneubau durch ein Strategiekonzept der Unternehmensberatung Altenburg GmbH, Düsseldorf, konkretisiert und weiterentwickelt. Wesentliche Prämisse des Strategiekonzepts war - wie beim Bestandsbad - die Abdeckung des lokalen Schwimmbedarfs der zu priorisierenden Zielgruppen Schulen, Vereine, Individualsportler sowie Familien (Grundversorgung). Ein infrage kommender Neubau soll sich an einem möglichen Raumprogramm des Strategiekonzepts der Unternehmensberatung Altenburg GmbH orientieren und besteht, mit Zustimmung der politischen Gremien, aus einem Basiskonzept zur Deckung des Bedarfs der genannten Zielgruppen sowie, je nach Variante, zusätzlich aus dem Modul Multifunktionsbecken und auch ggf. zusätzlich aus dem Modul Sauna. Am jetzigen Standort steht insgesamt eine Grundstücksfläche von rd. 20.106 m² zur Verfügung. Vor diesem Hintergrund und um einen Ausfall des Schulschwimmens während der Bauphase zu verhindern, wurde im Rahmen einer Machbarkeitsstudie mit einem Testentwurf durch die Geising + Böker GmbH, Hamburg, die Realisierung eines Neubaus auf dem Bestandsgrundstück, bei Fortführung des Badbetriebs, geprüft. Aus drei Varianten, welche dieses Kriterium erfüllten, wurde als Vorzugsvariante die Variante 3, mit einer Umsetzung des Basiskonzeptes im 1. Bauabschnitt und einer möglichen Umsetzung der Module Multifunktionsbecken und ggf. Sauna, nach dem Abbruch des Bestandsbades, in einem 2. Bauabschnitt, mit geschätzten Baukosten in Höhe von 40.679.400,00 Euro netto, ermittelt. In den städtischen Gremien wurde zunächst die Veranschlagung von Mitteln im Haushalt 2026 für die Planungen der Leistungsphasen 1 und 2 beschlossen (abschließend durch Ratsbeschluss vom 25.09.2025). U.a. werden die Ergebnisse dieser Leistungsphasen als Grundlage für einen späteren Baubeschluss zum Neubau des Hallenbades dienen. Die Errichtung kann im nördlichen Bereich des Bestandsgrundstücks, zur Straße "Sieben Bauern", realisiert werden. Gegenstand des hier ausgeschriebenen Generalplanungsauftrags ist der Neubau des 1. Bauabschnittes, der Abbruch des Bestandsgebäudes, die Neugestaltung des Parkplatzes, die Herrichtung des Gesamtgrundstücks und optional die Umsetzung des 2. Bauabschnittes. Die Mindener Entwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH (MEW GmbH), Simeonscarré 2, 32423 Minden, übernimmt als ebenfalls städtisches Beteiligungsunternehmen der Stadt Minden, für dieses Projekt Projektsteuerungsaufgaben für die Mindener Bäder GmbH und wird die Mindener Bäder GmbH im mehrstufigen Vergabeverfahren zur Vergabe der Generalplanungsleistungen unterstützen. Gegenstand des Auftrags sind die Generalplanungsleistungen der - Objektplanung für Gebäude und Innenräume (§§ 33 ff. HOAI), Leistungsphasen 1 bis 9, - Objektplanung für Freianlagen (§§ 39 ff. HOAI), Leistungsphasen 1 bis 9, Fachplanung der Tragwerksplanung (§§ 49 ff. HOAI), Leistungsphasen 1 bis 6, - Fachplanung Technische Ausrüstung einschließlich Bädertechnik (§§ 53 ff. HOAI), Leistungsphasen 1 bis 9, - Leistungen zum Brandschutz gemäß AHO Schriftenreihe Nr. 17 (Stand 2022), Leistungsphasen 1 bis 8, - Bauphysik Wärmeschutz und Energiebilanzierung (§ 3 Abs. 1 HOAI i. V. m. Anlage 1, Ziffer 1.2.1, Abs. 2, Ziffer 1.2.2), Leistungsphasen 1 bis 7, - Bauphysik Bauakustik gemäß § 3 Abs. 1 HOAI i. V. m. Anlage 1, Ziffer 1.2.1 Abs. 3, Ziffer 1.2.2), Leistungsphasen 1 bis 7, - Bauphysik Raumakustik gemäß § 3 Abs. 1 HOAI i. V. m. Anlage 1, Ziffer 1.2.1 Abs. 3, Ziffer 1.2.2), Leistungsphasen 1 bis 7, - sowie die gesamte übergeordnete Projektkoordination und -dokumentation Der Auftraggeber beauftragt zunächst nur die Leistungsphasen 1 bis 2 gemäß HOAI und behält sich vor, die weiteren Leistungsphasen im Einzelnen oder im Ganzen weiter zu beauftragen. Es besteht kein Anspruch auf weitere Beauftragung, noch können daraus sonstige vertragliche Verpflichtungen für den Auftraggeber entstehen. Der Auftragnehmer ist im Falle des Abrufs verpflichtet, die Leistungen, ggfs. auch stufenweise bzw. im Einzelnen oder im Ganzen, zu erbringen.

Amtliche Quelle

Quelle: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)

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Mindener Bäder GmbH

Deutschland

Jüngste Vergaben

Marktkontext

jetzt offen im Bereich Architektur- & Ingenieurdienste
7.761
Median der offenen Bekanntmachungen
300.000 €

Wer in diesem Markt gewinnt

Viele Anbieter

Deutschland · Architektur- & Ingenieurdienste

verschiedene Unternehmen erhielten hier Zuschläge
6.839
der Zuschläge gingen an die drei häufigsten Gewinner
3%
Auftraggeber vergaben hier Aufträge
3.456

Auf Grundlage von 12.387 Zuschlägen mit benanntem Gewinner aus den letzten 3 Jahren. Gezählt nach Zuschlägen, nicht nach Wert, weil Los- und Rahmenvertragsbeträge nicht vergleichbar sind. Konzentriert heißt: Die drei häufigsten Gewinner erhielten 65% der Zuschläge oder mehr; viele Anbieter: unter 35% bei mindestens zehn verschiedenen Gewinnern.

Wettbewerb

Angebote je Los im Durchschnitt (offene und nicht offene Verfahren)
5,5
dieser Lose erhielten ein einziges Angebot
11%
der Zuschläge gingen an Unternehmen mit Sitz in einem anderen Land
1%
der Angebote kamen aus einem anderen Land
5%

So, wie die amtlichen Bekanntmachungen sie angeben, über die letzten 3 Jahre. Angebote je Los zählen nur offene und nicht offene Verfahren: Im Verhandlungsverfahren oder bei einer Direktvergabe ist ein einziges Angebot das Verfahren selbst. Das Land ist das, das die Bekanntmachung für den Gewinner nennt.

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