TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)geprüft vor 1 WocheVergabebekanntmachung
Deutschland - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen - Landkreis Gifhorn - Schulobjekt Konrad-Adenauer-Straße 4
Vergeben
Deutschland
BraunschweigArchitektur- & Ingenieurdienste
Der Landkreis Gifhorn hat Architektur-, Ingenieur- und Planungsleistungen für die Sanierung und den Umbau des Schulobjekts an der Konrad-Adenauer-Straße 4 vergeben, das als dauerhafte Außenstelle des Otto-Hahn-Gymnasiums dienen soll. Eine 2024 durchgeführte Machbarkeitsstudie untersuchte die Nutzung durch zwei Jahrgänge mit 12 allgemeinen Unterrichtsräumen und 7 Fachunterrichtsräumen. Die Maßnahmen sollen in Bauabschnitten bei laufendem Schulbetrieb erfolgen. Der Auftrag wurde am 2025-07-02 gemeinsam an Wolfsburg Consult GmbH, ART GmbH, TGW Planungsgesellschaft für Gebäudetechnik mbH und IBS Ingenieurgemeinschaft vergeben, für EUR 814,096.18. Der vergebene Preis entspricht dem geschätzten Wert innerhalb von 1%.
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Beschreibung
Der Landkreis Gifhorn beabsichtigt die Schule in der Konrad-Adenauer-Straße zu sanieren und als Außenstelle des Otto-Hahn-Gymnasium umzubauen. Hierzu wurde in 2024 eine Machbarkeitsstudie beauftragt und durchgeführt. Diese Machbarkeitsstudie untersucht die Umnutzung des Schulobjektes "Konrad-Adenauer-Straße 4" zur dauerhaften Außenstelle des Otto-Hahn-Gymnasiums (OHG-AS) für zwei Jahrgänge mit insgesamt 12 allgemeinen Unterrichtsräumen und 7 Fachunterrichtsräumen. Die Umbaumaßnahmen und der Bezug der Schule sollen in Bauabschnitten erfolgen. Zuerst soll ein Teil der allgemeinen Unterrichtsräume und später die restlichen Unterrichtsräume inklusive Fachunterrichtsräume bezogen werden. Zusätzlich erforderliche Umbaumaßnahmen (Treppenhaus Ost, Barrierefreier Zugang zum FUR Kunst, WC-Bereich im Obergeschoss) erfolgen im Anschluss. Die Durchführung der Sanierungsmaßnahmen erfolgt bei laufenden Schulbetrieb. Das Schulgebäude an der Konrad-Adenauer-Straße 4 liegt in etwa 500 Meter Entfernung vom Otto-Hahn-Gymnasium. Momentan wird es von der BBS 1 genutzt. Das Gebäudeensemble besteht aus 5 Gebäudeteilen. Der mittlere Gebäudeteil ist die ehemalige Präparanden-Anstalt von 1886. 1950-56 erfolgten Um- und Erweiterungs-bauten der östlichen Unterrichtsräume; 1961/62 die Erweiterung des nördlichen Treppenhauses mit Unterrichtsräumen. 1979 wurde die Pausenhalle angebaut und weitere Sanierungsarbeiten vorgenommen. Die Umnutzung des Schulobjektes "Konrad-Adenauer-Straße 4" zur dauerhaften Außenstelle des Otto-Hahn-Gymnasiums mit zwei vollen Jahrgängen wurde technisch und wirtschaftlich in zwei Varianten untersucht. Der Stand der Technik ist dem Alter des Gebäudes entsprechend. Es wurden kontinuierlich Modernisierungsmaßnahmen in Teilbereichen durchgeführt. Neuere Modernisierungsmaßnahmen sind der Austausch der Ölheizung von 1964; ein großflächiger Austausch der Fenster und die Sanierung der WC-Anlagen. Vereinzelt wurden Unterrichtsräume mit neuem Bodenbelag und Abhangdecken ausgestattet. Es liegt ein Bauzustandsbericht aus dem Jahr 2009 der DEKRA vor. Die nachstehend als mittel- bis langfristig erforderlich gekennzeichneten Maßnahmen bestehen noch bis heute: - Setzungsschäden und Rissbildungen (Grundsätzlich ist die Standfestigkeit des Gebäudes nicht gefährdet, von weiteren Setzungen aufgrund von vorhanden Torflinsen ist auszugehen.) - Türen der Klassenräume teilweise stark beschädigt - Nutzungsbedingte Abnutzung der Fußböden - 1-fach verglaste Holzfenster (9 Stück) - Klassenräume mit Holzfaserelementdecken; Austausch notwendig - Nutzungsbedingte Putzschäden; Feuchtigkeitseinwirkung im Kellerbereich - Fehlende Dachunterspannbahn und Dachdämmung im mittleren Gebäudeteil Es wurden daher folgende Varianten betrachtet: Variante I: Sanierung und Erweiterung Variante II: Sanierung und Erweiterung einschließlich energetischer Maßnahmen und baulicher Ertüchtigung der Gebäudehülle Die Variante I beinhaltet folgende Maßnahmen: - Eingriffe in einen Teil der Dachkonstruktion - Bauliche Erweiterungen zur Schaffung einer barrierefreien Erschließung und eines Treppenhauses - Errichtung eines Schüler-WC-Traktes, - Ertüchtigung des Brandschutzes - Herrichten aller Räume mit Ausbesserungsarbeiten und einer teilweisen Bearbeitung der Oberflächen - Austausch der vereinzelt verbliebenden Holzfenster. Die Variante II sieht eine vollständige Modernisierung des Gebäudes mit zusätzlichen noch folgenden ergänzenden Maßnahmen vor: - Eingriffe in einen Teil der Dachkonstruktion - Bauliche Erweiterungen zur Schaffung einer barrierefreien Erschließung und eines Treppenhauses - Errichtung eines Schüler-WC-Traktes, - Ertüchtigung des Brandschutzes - Austausch der vereinzelt verbliebenden Holzfenster. - Ertüchtigung der gesamten äußeren Gebäudehülle (mit Austausch der verbliebenen alten Fenster, Dämmung Außenhülle; Dämmung Kellerdecke) - Sanierung Setzungsschäden - Komplette Sanierung aller Oberflächen (Wand, Boden, Decke) in den noch nicht sanierten Unterrichts- und Verwaltungsräumen - Zusätzliche bauliche Maßnahmen zur Herstellung der Barrierefreiheit Es wurde sich entschieden die Variante II auszuschreiben, welche Maßnahmen aus der Variante I als Bestandteile berücksichtigt. Die Gesamtkosten (KG 200 bis 700) werden auf 8,0 Mio. EUR geschätzt. Eine Gesamtfeststellung ist bis 03/2028 geplant.
Gegenstand des Auftrags sind die Planungsleistungen der - Objektplanung für Gebäude und Innenräume (Los 1), - Fachplanung der Tragwerksplanung und Bauphysik (Los 2), - Fachplanung der Technischen Ausrüstung - Heizung/Lüftung/Sanitär (HLS) (Los 3), - Fachplanung der Technischen Ausrüstung - Elektrotechnik (ELT) (Los 4). Es erfolgt eine Aufteilung der Planungsleistungen in 4 Lose. Eine Bewerbung ist auf nur ein Los wie auch auf mehrere/alle Lose zulässig. Los 1: Planungsleistungen für folgende Leistungsbilder der HOAI: - Objektplanung Gebäude und Innenräume (§§ 33 ff. HOAI), Leistungsphasen 1 bis 9 Los 2: Planungsleistungen für folgende Leistungsbilder der HOAI: - Tragwerksplanung (§§ 49 ff. HOAI), Leistungsphasen 1 bis 6 einschließlich Bauphysik (Ziff. 1.2 der Anlage 1 zur HOAI), Leistungsphasen 1 bis 7 Los 3: Planungsleistungen für folgende Leistungsbilder der HOAI: - Technische Ausrüstung HLS (§§ 53 ff. HOAI), Leistungsphasen 1 bis 9, für: o Anlagengruppe 1 (Abwasser- und Wasseranlagen exkl. Gasanlagen) o Anlagengruppe 2 (Wärmeversorgungsanlagen) o Anlagengruppe 3 (Lufttechnische Anlagen) o Anlagengruppe 8 (Gebäudeautomation für HLS) Los 4: Planungsleistungen für folgende Leistungsbilder der HOAI: - Technische Ausrüstung ELT (§§ 53 ff. HOAI), Leistungsphasen 1 bis 9, für: o Anlagengruppe 4 (Starkstromanlagen) o Anlagengruppe 5 (Fernmelde- und informationstechnische Anlagen) o Anlagengruppe 6 (Förderanlagen) o Anlagengruppe 8 (Gebäudeautomation für ELT) Der Auftraggeber beauftragt zunächst nur die Leistungsphasen 1 bis 3 gemäß HOAI und behält sich vor, die weiteren Leistungsphasen im Einzelnen oder im Ganzen weiter zu beauftragen. Es besteht kein Anspruch auf weitere Beauftragung, noch können daraus sonstige vertragliche Verpflichtungen für den Auftraggeber entstehen. Der Auftragnehmer ist im Falle des Abrufs verpflichtet, die Leistungen, ggfs. auch stufenweise bzw. im Einzelnen oder im Ganzen, zu erbringen.
Amtliche Quelle
Quelle: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)
Prüfen Sie alle Angaben stets in der amtlichen Bekanntmachung.
Der Auftraggeber hat in dieser Branche zu wenige eigene Zuschläge, deshalb steht hier die Spanne der letzten 2.000 Zuschläge für Architektur- & Ingenieurdienste (Deutschland).
1 €92,5 Mio. €
Dieser Zuschlag
814.096 €
Median der Zuschlaege
236.677 €
Mittlere Hälfte der früheren Zuschläge
102.716 € bis 519.683 €
Der Zuschlag ist größer als drei von vier früheren Zuschlägen.
Auftragswerte wie von den amtlichen Quellen veroeffentlicht. Als Orientierung zu verstehen, nicht als Regel: Umfang, Lose und Laufzeit unterscheiden sich.
jetzt offen im Bereich Architektur- & Ingenieurdienste
7.697
Median der offenen Bekanntmachungen
300.000 €
Wer in diesem Markt gewinnt
Viele Anbieter
Deutschland · Architektur- & Ingenieurdienste
verschiedene Unternehmen erhielten hier Zuschläge
6.853
der Zuschläge gingen an die drei häufigsten Gewinner
3%
Auftraggeber vergaben hier Aufträge
3.460
Auf Grundlage von 12.428 Zuschlägen mit benanntem Gewinner aus den letzten 3 Jahren. Gezählt nach Zuschlägen, nicht nach Wert, weil Los- und Rahmenvertragsbeträge nicht vergleichbar sind.
Konzentriert heißt: Die drei häufigsten Gewinner erhielten 65% der Zuschläge oder mehr; viele Anbieter: unter 35% bei mindestens zehn verschiedenen Gewinnern.
Wettbewerb
Angebote je Los im Durchschnitt (offene und nicht offene Verfahren)
5,5
dieser Lose erhielten ein einziges Angebot
11%
der Zuschläge gingen an Unternehmen mit Sitz in einem anderen Land
1%
der Angebote kamen aus einem anderen Land
5%
So, wie die amtlichen Bekanntmachungen sie angeben, über die letzten 3 Jahre. Angebote je Los zählen nur offene und nicht offene Verfahren: Im Verhandlungsverfahren oder bei einer Direktvergabe ist ein einziges Angebot das Verfahren selbst. Das Land ist das, das die Bekanntmachung für den Gewinner nennt.
vergeben an Küster & Petereit Ingenieure GmbH Ingenieurbüro für angewandte Geotechnik
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