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TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU) geprüft vor 1 Woche Auftragsbekanntmachung

Deutschland - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen - Landesamt für Zuwanderung und Flüchtlinge LaZuF Neumünster - Grundsanierung Unterkunftsgebäude 2 und 4

Geschlossen Deutschland Schleswig-Holstein Architektur- & Ingenieurdienste

Auftraggeber Land Schleswig-Holstein vertreten durch Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR

1,1 Mio. € geschätzter Wert · 1.091.857 €

Eckdaten

Veröffentlicht
Verfahren
Verhandlungsverfahren
  1. Veröffentlicht
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Zusammenfassung

Maschinell erstellte Zusammenfassung

Das Landesamt für Zuwanderung und Flüchtlinge (LaZuF) in Neumünster, Schleswig-Holstein, vergibt die Fachplanung Technische Ausrüstung gemäß Teil 4, Abschnitt 2, § 55 HOAI, Anlagergruppen 1 bis 3 und 8 für die Grundsanierung der Unterkunftsgebäude 2 und 4 am Standort Haart. Die beiden dreigeschossigen Gebäude mit jeweils rund 4.200 m² Nettogrundfläche dienen derzeit zur Unterbringung von 180 bzw. 195 Personen in gemeinschaftlichen Wohneinheiten mit 2 bis 6 Betten, mit Gemeinschaftsküchen und Aufenthaltsräumen. Die 1937 ursprünglich als Kaserne errichteten und seit 1997 als Erstaufnahmeeinrichtung genutzten Bauten stehen nicht unter Denkmalschutz.

Beschreibung

Fachplanung Technische Ausrüstung gem. Teil 4, Abschnitt 2, § 55 HOAI, Anl.-Gr. 1 bis 3 und 8 Gegenstand der Maßnahme: Die Liegenschaft des Landesamtes für Zuwanderung und Flüchtlinge (LaZuF) an der Ausfallstraße Haart im Südosten der Stadt Neumünster wurde ursprünglich im Jahr 1937 als Robert-Scholtz-Kaserne errichtet. Seit der Schließung der Kaserne im Jahr 1997 dient der nördliche Grundstücksteil dem Land Schleswig-Holstein als Erstaufnahmeeinrichtung für Asylsuchende. Bestand: Die vorhandenen Unterkunftsgebäude Haus 2 und 4 verfügen über drei Vollgeschosse (EG, 1. OG, 2. OG) auf einem teilweise eingegrabenen Kellergeschoss sowie ein ausgebautes Dachgeschoss unter einem 45° geneigten Walmdach. Die Flächen- und Volumenkennzahlen der Bestandsgebäude betragen jeweils: Nettoraumfläche (NRF): ca. 4.200 m² Bruttogrundfläche (BGF): ca. 5.000 m² Bruttorauminhalt (BRI): ca. 17.220 m³ Die Geschosshöhen betragen in den Regelgeschossen ca. 3,50 m, im Kellergeschoss ca. 2,50 m, im Dachgeschoss ca. 3,30 m. Über dem Dachgeschoss befindet sich ein ungenutzter Dachraum. Die Traufhöhe liegt bei ca. 12,00 m, die Firsthöhe bei ca. 20,30 m über Geländeoberkante. Die Dachkonstruktionen variieren: In Haus 4 besteht sie aus einer Stahlbetonkonstruktion in der Schräge („Sargdeckel“) mit aufliegender konventioneller Holzkonstruktion. In Haus 2 liegt ein klassischer Holzdachstuhl vor. Das Kellergeschoss ist natürlich belichtet und belüftet, die lichte Raumhöhe beträgt jedoch nur ca. 2,10 m. Die barrierefreie Erschließung der Erdgeschosse erfolgt über außenliegende, rollstuhlgerechte Rampen und neue giebelseitige Eingangstüren. Denkmalschutz: Die Gebäude stehen nicht unter Denkmalschutz. Nutzung: Die Gebäude dienen als Unterkunft für jeweils 180 bzw. 195 Personen in gemeinschaftlichen Wohneinheiten mit 2 bis 6 Betten. Auf jeder Etage befinden sich Aufenthaltsräume mit TV-Versorgung sowie Gemeinschaftsküchen mit jeweils vier Kochstellen (ausgenommen EG Haus 4 ohne Kücheneinrichtung). Die Sanitärräume sind als Einzelbäder mit Dusche, Waschtisch und WC konzipiert. Ein Drittel der Bäder wird mit Hock-WCs ausgestattet. In den Erdgeschossen beider Gebäude sind zusätzlich barrierefreie Bäder sowie barrierefreie Wohneinheiten vorgesehen. Darüber hinaus stehen auf dieser Ebene je zwei Waschräume mit Waschmaschinen und Trocknern zur Selbstnutzung zur Verfügung. Im Erdgeschoss sind darüber hinaus öffentliche bzw. halböffentliche Nutzungen (z. B. Verwaltungsbüros, Kleiderkammer, Gebetsräume) untergebracht. Entsprechend ist je Gebäude ein öffentlich zugängliches barrierefreies WC vorgesehen. Im Dachgeschoss von Haus 2 befinden sich ausschließlich Technikräume, in Haus 4 zusätzlich Sporträume. Geplante Maßnahmen (Sanierung und Umbau): Im Rahmen der Maßnahme ist eine umfassende Grundsanierung der Gebäude vorgesehen. Dies umfasst unter anderem: Energetische Sanierung der Gebäudehülle gemäß den Vorgaben des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) und des Energiewende- und Klimaschutzgesetzes (EWKG), einschließlich: Vollwärmeschutz an Fassaden bis Unterkante Kellerdecke, Fassadenverkleidungen Erneuerung der Fenster/Aussentüren Dämmung der Kellerdeckenunterseiten Komplette Erneuerung der technischen Gebäudeausrüstung, insbesondere: Umstellung des Fernwärmeanschlusses von Dampf- auf Warmwasserbetrieb Neue Heizungsanlage (NT-ready) inkl. Fensterkontaktschalter Erneuerung der Sanitär-, Lüftungs- und Elektroinstallationen Installation einer Photovoltaikanlage auf den zu erneuernden Dächern Tragwerksplanung und bauliche Anforderungen: Die vorhandenen Stein-Eisen-Geschossdecken befinden sich an ihrer statischen Belastungsgrenze. Im Zuge des Umbaus - insbesondere beim Einbau von Bädern sowie im Dachgeschoss - ist eine statische Prüfung erforderlich. Je nach Ergebnis sind einzelne Deckenbereiche zu verstärken oder durch neue Stahlbetondecken zu ersetzen. Die Aufstellung schwerer Sportgeräte oder technischer Anlagen ist nur an definierten, statisch geprüften Standorten zulässig. Innenausbau und Oberflächen: Bestehende Holzböden bleiben erhalten, werden jedoch mit Holzwerkstoffplatten und Linoleumbelag überarbeitet. Alte Bodenfliesen werden in der Regel ausgebaut und durch Linoleum- oder neue Fliesenbeläge ersetzt. Sämtliche Innentüren sind unter Berücksichtigung des Brandschutzes zu erneuern. Der gesamte Innenbereich wird malermäßig überarbeitet. Außenanlagen: Im Leistungsumfang enthalten ist ebenfalls die Neuplanung und Ausführung der unmittelbar angrenzenden Außenanlagen (Streifen von ca. 1,00 m umlaufend um das Gebäude einschließlich der barrierefreien Zugangsrampe). Planungsgrundlagen und weitere Leistungen: Folgende Unterlagen sind verfügbar: Vorentwurfsplanung (abgestimmt mit dem Nutzer) liegt vor Technisches Raumbuch liegt vor Schadstoffuntersuchungen sind erfolgt Erforderliche statische Untersuchungen inkl. Bauteilöffnungen sind erfolgt Es ist davon auszugehen, dass parallel zu der geplanten Maßnahme weitere Baumaßnahmen in direktem Umfeld stattfinden. Weitere verfahrensbezogene Vergabeunterlagen sind auf der EVergabeplattform zum Verfahren unter https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/7/tenderId/121013669 eingestellt.

Amtliche Quelle

Quelle: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)

Prüfen Sie alle Angaben stets in der amtlichen Bekanntmachung.

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Land Schleswig-Holstein vertreten durch Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR

Deutschland

Bekanntmachungen im Register
75
Zuschläge
32
insgesamt vergeben
20,5 Mio. €

Wer seine Aufträge gewinnt

Viele Anbieter
verschiedene Unternehmen erhielten Zuschläge
25
der Zuschläge gingen an die drei häufigsten Gewinner
21%

Auf Grundlage von 28 Zuschlägen mit benanntem Gewinner aus den letzten 3 Jahren. Gezählt nach Zuschlägen, nicht nach Wert, weil Los- und Rahmenvertragsbeträge nicht vergleichbar sind. Konzentriert heißt: Die drei häufigsten Gewinner erhielten 65% der Zuschläge oder mehr; viele Anbieter: unter 35% bei mindestens zehn verschiedenen Gewinnern.

Wettbewerb

der Zuschläge gingen an Unternehmen mit Sitz in einem anderen Land
0%

So, wie die amtlichen Bekanntmachungen sie angeben, über die letzten 3 Jahre. Angebote je Los zählen nur offene und nicht offene Verfahren: Im Verhandlungsverfahren oder bei einer Direktvergabe ist ein einziges Angebot das Verfahren selbst. Das Land ist das, das die Bekanntmachung für den Gewinner nennt.

Ein Punkt je Zuschlag, am Tag der Unterzeichnung, in der Größe seines Werts. Ein Ring ist ein Zuschlag ohne veröffentlichten Wert.

Vergibt am häufigsten an

  1. PBA Planungsgesellschaft Haustechnik mbH 2 Zuschläge 2,8 Mio. €
  2. Ingenieurbüro für Elektrotechnik GDP PartmbB 2 Zuschläge 795.205 €
  3. Ingenieurberatung Hauck GmbH 2 Zuschläge 194.770 €

12 offene Ausschreibungen derzeit

Marktkontext

jetzt offen im Bereich Architektur- & Ingenieurdienste
7.761
Median der offenen Bekanntmachungen
300.000 €

Wer in diesem Markt gewinnt

Viele Anbieter

Deutschland · Architektur- & Ingenieurdienste

verschiedene Unternehmen erhielten hier Zuschläge
6.839
der Zuschläge gingen an die drei häufigsten Gewinner
3%
Auftraggeber vergaben hier Aufträge
3.456

Auf Grundlage von 12.387 Zuschlägen mit benanntem Gewinner aus den letzten 3 Jahren. Gezählt nach Zuschlägen, nicht nach Wert, weil Los- und Rahmenvertragsbeträge nicht vergleichbar sind. Konzentriert heißt: Die drei häufigsten Gewinner erhielten 65% der Zuschläge oder mehr; viele Anbieter: unter 35% bei mindestens zehn verschiedenen Gewinnern.

Wettbewerb

Angebote je Los im Durchschnitt (offene und nicht offene Verfahren)
5,5
dieser Lose erhielten ein einziges Angebot
11%
der Zuschläge gingen an Unternehmen mit Sitz in einem anderen Land
1%
der Angebote kamen aus einem anderen Land
5%

So, wie die amtlichen Bekanntmachungen sie angeben, über die letzten 3 Jahre. Angebote je Los zählen nur offene und nicht offene Verfahren: Im Verhandlungsverfahren oder bei einer Direktvergabe ist ein einziges Angebot das Verfahren selbst. Das Land ist das, das die Bekanntmachung für den Gewinner nennt.

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