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TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU) geprüft vor 2 Stunden Auftragsbekanntmachung

Deutschland - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen - Instandsetzung Laubengänge Geb. 667 Hahn - Objektplanung Ingenieurbauwerke (gem. Teil 3 Abschnitt 3 HOAI) und Fachplanung Tragwerksplanung (gem. Teil 4 Abschnitt 1 HOAI)

29 Tage übrig

Eckdaten

Frist endet
23:59 (UTC+1)
Verfahren
Offenes Verfahren
  1. Veröffentlicht
  2. Heute
  3. Frist 36 Tage offen
  4. Vergeben ausstehend

Angebotsfrist

36 Tage von der Veröffentlichung bis zur Frist

Übliche Dauer

Bekanntmachungen dieser Art (Deutschland, offenes Verfahren, oberhalb des EU-Schwellenwerts) geben im Median 31 Tage, die Hälfte zwischen 28 und 34 Tagen, auf Grundlage von 84.922 Bekanntmachungen der letzten zwei Jahre.

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Zusammenfassung

Maschinell erstellte Zusammenfassung

Architektur-, Ingenieur- und Prüfleistungen werden für die geplante Betoninstandsetzung der außenliegenden, überdachten Laubengänge des Gebäude 667 am Flughafen Hahn vergeben. Das dreigeschossige Bürogebäude von 1985 besteht aus drei weitgehend baugleichen Teilgebäuden A, B und C (je ca. 22 m lang, 18 m breit, 10 m hoch), in denen Schäden an tragenden Bauteilen festgestellt wurden, besonders stark in Teil C. Der Umfang umfasst die Objektplanung Ingenieurbauwerke gemäß HOAI Teil 3 Abschnitt 3, Leistungsphasen 2-9, und die Tragwerksplanung gemäß HOAI Teil 4 Abschnitt 1, Leistungsphasen 2-8, ergänzt durch örtliche Bauüberwachung, Prüfung und Bewertung von Nachträgen, kontrolle der Tragwerksausführung, eine Variantenuntersuchung mit grober Kostenschätzung und die Einarbeitung in vorhandene Unterlagen.

Beschreibung

Die Leistungen des Auftragnehmers umfassen die Objektplanung Ingenieurbauwerke gem. Teil 3 Abschnitt 3 HOAI für die Betonsanierung, Leistungsphasen (LPH) 2-9 (auch in Teilen) gem. § 43 HOAI und die Fachplanung gem. Teil 4 Abschnitt 1 HOAI, Leistungsphasen (LHP) 2-8 (auch in Tei-len) gem. §51 HOAI. Ergänzt durch folgende besonderen Leistungen: - Tragwerksplanung: Leistungsstufe 4 - Ingenieurtechnische Kontrolle der Ausführung des Tragwerks auf Übereinstim-mung mit den geprüften statischen Unterlagen. - Ingenieurbauwerke: Leistungsstufe 1: Einarbeiten in die vorh. Unterlagen, Ortstermin Leistungsstufe 4: Örtliche Bauüberwachung, prüfen und werten von Nachträgen von bauausführen-den Firmen gemäß dem Leitfaden für die Vergütung von Nachträgen Es handelt sich um die geplante Betoninstandsetzung der Laubengänge am Gebäude 667 am Flug-hafen Hahn. Im Rahmen der Planung ist aber zunächst durch den FBT eine Variantenuntersuchung inkl. grobe Kostenschätzung durchzuführen. Dabei ist zu prüfen, ob die festgestellten Schäden durch eine Instandsetzung der bestehenden Laubengänge behoben werden können oder ob alternativ ein Rückbau der bestehenden Konstruktion in Betracht zu ziehen ist. Auf Grundlage der Ergebnisse der Variantenuntersuchung ist die für die weitere Planung und Umsetzung geeignete Variante festzulegen. Das dreigeschossige Bürogebäude wurde 1985 in Massivbauweise mit außenliegenden, überdachten Laubengängen und Flachdächern errichtet. Ursprünglich dienten die Gebäude bis etwa 1995 als Un-terkünfte für Soldaten und wurden anschließend saniert und einer Büronutzung zugeführt. Das Gebäude des LBB am Flughafen Hahn gliedert sich in drei weitgehend baugleiche Teilgebäude A, B und C. Jedes Teilgebäude weist eine Länge von ca. 22,00 m, eine Breite von ca. 18,00 m und eine Höhe von ca. 10,00 m am Ortgang auf. An den Gebäudeteilen A, B und C wurden Schäden an tragenden Bauteilen festgestellt. Besonders stark ausgeprägt sind die Schäden im Gebäudeteil C. Als wesentliche Schadensursache wurde die Korrosion der Betonstahlbewehrung festgestellt. Die Laubengänge sind als einachsig gespannte Stahlbetonplatten ausgebildet. Die Platten weisen ein leichtes, gleichmäßiges Gefälle zur Außenseite auf und besitzen eine Oberfläche mit Besenstrich. Die Oberseite ist unbeschichtet, während die Unterseite beschichtet ist. Als Auflager dienen Stahlbetonrandunterzüge, die die Lasten über rechteckige Stahlbetonstützen in die Tragstruktur abtragen. Die Stützen verlaufen über alle Geschosse und sind ebenso wie die Randunterzüge beschichtet. Die Brüstungen bestehen aus beschichteten Fertigteilen, die an den Stützen angedübelt sind. Die Stützen besitzen einen rechteckigen Querschnitt von 24 × 24 cm und bestehen aus Beton der Festigkeitsklasse C25/30. Die Untersuchungen ergaben keine relevante Chloridbelastung. Die Kar-bonatisierungstiefe beträgt 19 mm und liegt damit unterhalb der vorhandenen Betondeckung von 40 mm. Örtlich wurden Betonschäden mit freiliegender und teilweise korrodierter Bewehrung festgestellt. Im Bereich der Bügel tritt teilweise Korrosion auf, während die Längsbewehrung nur vereinzelt betroffen ist. Die Stahlbetonunterzüge besitzen einen Querschnitt von 20 × 24 cm und bestehen ebenfalls aus Beton der Festigkeitsklasse C25/30. Auch hier wurde keine relevante Chloridbelastung festgestellt. Die Karbonatisierungstiefe beträgt 18 mm und liegt somit ebenfalls unter der Betondeckung von 40 mm. An den Bügeln wurden teilweise Korrosionserscheinungen festgestellt, während die Längsbewehrung nur vereinzelt betroffen ist. Die Laubengänge selbst sind als Stahlbetonplatten der Festigkeitsklasse C20/25 mit einer Plattendi-cke von ca. 13-15 cm ausgeführt. Die Untersuchungen zeigten keine relevante Chloridbelastung. Die ermittelte Karbonatisierungstiefe von 27 mm liegt unter der vorhandenen Betondeckung von 40 mm. Aufgrund der insgesamt geringen vorhandenen Bewehrungsmenge ist bei einer möglichen Verstärkung beziehungsweise Aufmörtelung der Platten eine gesonderte statische Betrachtung erforderlich. Auf Grundlage der durchgeführten Untersuchungen und vorliegenden Gutachten ist eine Instandsetzung der Laubengänge erforderlich. Teilbereiche müssen dabei aufgrund des Schadensbildes zurückgebaut und anschließend instandgesetzt beziehungsweise erneuert werden. Die vorhandenen Gutachten und Untersuchungsergebnisse werden für die weitere Planung zur Verfügung gestellt. Eine Instandsetzung der innenliegenden Räume ist nicht vorgesehen, da diese während der Baumaßnahme weiterhin genutzt werden sollen. Zwischenzeitlich wurden bereits die losen Betonteile an den betroffenen Bauteilen entfernt. An-schließend wurden die freigelegten beziehungsweise geschädigten Bereiche mit einem Sicherungs-anstrich versehen, um die Bauteile bis zur Durchführung der eigentlichen Instandsetzungsmaßnah-men vorläufig zu schützen und zu sichern. Für die drei Teilgebäude ist auf Grundlage einer im Jahr 2027 zu erstellenden Gesamtplanung grundsätzlich eine Umsetzung in drei zeitlich aufeinanderfolgenden Bauabschnitten vorgesehen. Die Sanierung des Teilgebäudes C soll im Jahr 2028 erfolgen, anschließend ist für 2029 die Sanierung des Teilgebäudes B und für 2030 die Sanierung des Teilgebäudes A vorgesehen. Die genannten Jahresangaben dienen dabei als zeitliche Orientierung und stellen den vorgesehenen spätesten Umsetzungsrahmen dar. Eine frühere Umsetzung der einzelnen Bauabschnitte ist ausdrücklich möglich und aufgrund der Dringlichkeit der erforderlichen Instandsetzungsmaßnahmen grundsätzlich anzustreben. Sofern es die Ergebnisse der Gesamtplanung sowie die baulichen, organisatorischen und kapazitiven Rahmenbedingungen zulassen, soll daher eine beschleunigte Umsetzung angestrebt werden. Eine Verschiebung der Maßnahmen über die genannten Jahre hinaus ist hingegen nicht vorgesehen. Für die derzeit beschriebene Maßnahme werden voraussichtliche Kosten in Höhe von circa EUR 1,9 Mil-lionen brutto angesetzt. Die Kostenermittlung basiert auf dem derzeit bekannten Schadensbild sowie den vorliegenden Untersuchungs- und Gutachtenergebnissen.

Bedingungen des Verfahrens

Wie Angebote bewertet werden
Personalkonzept, Organisation und Koordination im ausgeschriebenen Projekt: 30 Prozent; Angaben zur Arbeitsweise im Hinblick auf die zu vergebende Leistung und zur konzeptionellen Vorgehensweise: 30 Prozent; Honorar: 40 Prozent
Kleine Unternehmen
Der Auftraggeber kennzeichnet dieses Verfahren als geeignet für kleine und mittlere Unternehmen.

So, wie die amtliche Bekanntmachung sie angibt.

Bieten oder nicht bieten?

Sechs Fragen, bevor Sie ein Team binden. Unter jeder steht, was das Register dazu weiß. Die Antworten geben Sie.

  1. Spricht für Sie:

    Erfüllen wir jedes Eignungskriterium?

    Offenes Verfahren: Jedes interessierte Unternehmen kann ein Angebot abgeben.

    Oberhalb des EU-Schwellenwerts: offen für Unternehmen aus allen EU-Ländern.

  2. Ihre Einschätzung:

    Können wir das mit dem vorhandenen Team leisten?

    Dazu enthält das Register nichts. Die offiziellen Unterlagen schon.

  3. Ihre Einschätzung:

    Haben wir zwei vergleichbare Referenzen?

    Vergleichbare Leistungen liegen im Bereich Architektur- & Ingenieurdienste.

  4. Spricht für Sie:

    Reicht die Frist für ein ordentliches Angebot?

    Noch 29 Tage, davon 21 Arbeitstage.

  5. Ihre Einschätzung:

    Bleibt beim voraussichtlichen Zuschlagspreis eine Marge?

    In diesem Land werden solche Aufträge meist für 102.716 € bis 520.724 € vergeben.

  6. Ihre Einschätzung:

    Kennen wir diesen Auftraggeber?

    Dazu enthält das Register nichts. Die offiziellen Unterlagen schon.

Kann ich bieten?

  • Offenes Verfahren: Jedes interessierte Unternehmen kann ein Angebot abgeben. Oberhalb des EU-Schwellenwerts: offen für Unternehmen aus allen EU-Ländern.
  • Nachweise aus einem anderen EU-Land? Gleichwertige Nachweise in eCertis prüfen

Amtliche Quelle

Quelle: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)

Prüfen Sie alle Angaben stets in der amtlichen Bekanntmachung.

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Was dieser Markt zahlt

Der Auftraggeber hat in dieser Branche zu wenige eigene Zuschläge, deshalb steht hier die Spanne der letzten 2.000 Zuschläge für Architektur- & Ingenieurdienste (Deutschland).

Median der Zuschlaege
235.954 €
Mittlere Hälfte der früheren Zuschläge
102.716 € bis 520.724 €

TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU) veröffentlicht für diese Bekanntmachung keinen Wert, deshalb hat sie keine Marke auf der Skala. Die offiziellen Unterlagen nennen ihn möglicherweise.

Auftragswerte wie von den amtlichen Quellen veroeffentlicht. Als Orientierung zu verstehen, nicht als Regel: Umfang, Lose und Laufzeit unterscheiden sich.

Land Rheinland-Pfalz, vertreten durch das Ministerium für Kommunen, Bauen, Wohnen und Kultur, vertreten durch die Zentrale des Landesbetriebs LBB, vertreten durch die LBB-Niederlassung Idar-Oberstein, vertreten durch die Niederlassungsleitung

Deutschland

Dies ist bisher die einzige Bekanntmachung dieses Auftraggebers im Register, es gibt also noch keine Historie.

Für diesen Auftraggeber sind in diesem Sektor noch keine Vergaben erfasst. Übliche Gewinner, Architektur- & Ingenieurdienste - Deutschland

Unternehmen Zuschläge Vergebenes Volumen Letzter Zuschlag
DB Engineering & Consulting GmbH 174 6,8 Mio. € Okt 2026
Drees & Sommer SE 91 26,4 Mio. € Okt 2026
ZETCON Ingenieure GmbH 57 4,8 Mio. € Okt 2026
IGS INGENIEURE GmbH & Co. KG 48 8,2 Mio. € Sep 2026
Kempen Krause Ingenieure GmbH 44 11,9 Mio. € Sep 2026

Grundlage: 12387 Vergaben mit verknüpftem Unternehmensprofil aus den letzten 2 Jahren.

Marktkontext

TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU) veröffentlicht für diese Bekanntmachung keinen Wert, deshalb lässt sie sich unter den offenen Bekanntmachungen der Branche nicht einordnen. Die offiziellen Unterlagen nennen ihn möglicherweise.

jetzt offen im Bereich Architektur- & Ingenieurdienste
7.751
Median der offenen Bekanntmachungen
301.196 €

Wer in diesem Markt gewinnt

Viele Anbieter

Deutschland · Architektur- & Ingenieurdienste

verschiedene Unternehmen erhielten hier Zuschläge
6.839
der Zuschläge gingen an die drei häufigsten Gewinner
3%
Auftraggeber vergaben hier Aufträge
3.456

Auf Grundlage von 12.387 Zuschlägen mit benanntem Gewinner aus den letzten 3 Jahren. Gezählt nach Zuschlägen, nicht nach Wert, weil Los- und Rahmenvertragsbeträge nicht vergleichbar sind. Konzentriert heißt: Die drei häufigsten Gewinner erhielten 65% der Zuschläge oder mehr; viele Anbieter: unter 35% bei mindestens zehn verschiedenen Gewinnern.

Wettbewerb

Angebote je Los im Durchschnitt (offene und nicht offene Verfahren)
5,5
dieser Lose erhielten ein einziges Angebot
11%
der Zuschläge gingen an Unternehmen mit Sitz in einem anderen Land
1%
der Angebote kamen aus einem anderen Land
5%

So, wie die amtlichen Bekanntmachungen sie angeben, über die letzten 3 Jahre. Angebote je Los zählen nur offene und nicht offene Verfahren: Im Verhandlungsverfahren oder bei einer Direktvergabe ist ein einziges Angebot das Verfahren selbst. Das Land ist das, das die Bekanntmachung für den Gewinner nennt.

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