TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)geprüft vor 2 TagenVergabebekanntmachung
Deutschland - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen - BvA_TWP_Stadt Bad Mergentheim_Sanierung Baudenkmal am Marktplatz 4 in Bad Mergentheim
Vergeben
Deutschland
StuttgartArchitektur- & Ingenieurdienste
Deutschland - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen - BvA_TWP_Stadt Bad Mergentheim_Sanierung Baudenkmal am Marktplatz 4 in Bad Mergentheim
Auftraggeber: Stadt Bad Mergentheim
Land: Deutschland
Verfahren: Verhandlungsverfahren
Branche (CPV): Architektur- & Ingenieurdienste (71000000)
Aperlena: https://aperlena.com/de/t/deutschland-dienstleistungen-von-architektur-konstruktions-und-ingenieurburos-und-prufstellen-bva-twp-stadt-bad-m-db1b6e7594
Amtliche Bekanntmachung: https://ted.europa.eu/en/notice/-/detail/581340-2026
Die Angebotsfrist ist vorbei. Ein Zuschlag oder eine Berichtigung zu dieser Bekanntmachung: eine E-Mail, wenn das Register es sieht.
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Die Stadt Bad Mergentheim hat Fachplanung Tragwerksplanung für die Sanierung des denkmalgeschützten ehemaligen Wohn- und Geschäftshauses 'Burger Haus' am Marktplatz in der Altstadt vergeben. Gegenstand waren die Leistungsphasen 1 bis 6 nach HOAI sowie Besondere Leistungen: Befunduntersuchungen und Tragwerksgutachten, Zustandsbesichtigung und Bestandserfassung, Kartierung von Tragwerksschäden mit Schadensursachen und eine schriftliche bautechnische Beurteilung, ferner eine vorgezogene Stahl- oder Holzmengenermittlung. Die Kostenschätzung beträgt rund 6,3 Mio. EUR brutto, die Nutzungsfläche etwa 600 Quadratmeter, Baubeginn ist für 2027 geplant. Den Zuschlag erhielt ALS Ingenieure Gmbh&Co.Kg für 171.258,35 EUR.
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Beschreibung
Die Stadt Bad Mergentheim beabsichtigt die Sanierung des denkmalgeschützten einstigen Wohn- und Geschäftshauses "Burger Haus". Das Gebäude befindet sich in zentraler Lage am Marktplatz in der Altstadt von Bad Mergentheim und soll im Zusammenspiel mit der Marktplatzsanierung bis zur Landesgartenschau 2034 zum Zentrum und Symbol der geschichtsbewussten Altstadt-Revitalisierung in Bad Mergentheim werden. Das Gebäude liegt im Geltungsbereich des Sanierungsgebietes "Altstadt/ Stadtgarten". Die aktuelle Kostenschätzung liegt bei ca. 6,3 Mio. EUR brutto Gesamtkosten. Berücksichtigte Nutzungsfläche inkl. UG/ DG: ca. 600 m². Der Baubeginn ist für 2027 geplant. Gegenstand des VgV-Verfahrens sind die Leistungsphasen 1-6 des Leistungsbildes Fachplanung Tragwerksplanung gem. § 51 Abs. 1 HOAI i.V.m. Anl. 14 Nr. 14.1 sowie die Besonderen Leistungen der Befunduntersuchungen/Tragwerksgutachten (bestehend aus Zustandsbesichtigung und Bestandserfassung; Bestandsunterlagen sichten und werten, Erfassen des statischen Systems und dessen Veränderungen während der Standzeit des Bauwerks (Baugeschichte), Feststellung ursprünglicher Tragwerkssysteme, Qualifizieren der Gefährdungen, Erkennen von akut gefährdeten Bereichen, Bestimmung der vorhandenen Baumaterialien und deren Zustände; Kartieren von Tragwerksschäden, Ermitteln von Schadenursachen; Zusammenfassung der Ergebnisse aus den vorgenannten Themen im bautechnischen Gutachten / schriftlicher Bericht mit zugehörigen Skizzen und Bildern, Dokumentation der Bestandserfassung, Kommentierung und Bewertung aus ingenieurtechnischer Sicht; Vorstellen und Erläutern des Tragwerksgutachtens, Erläutern der gefährdeten Bereiche und ggf. eines sofortigen Handlungsbedarfs sowie Veranlassung und Unterstützung des AG bei der Sicherung von Zuständen im Falle eines sofortigen Handlungsbedarfs), der Vorgezogene Stahl- oder Holzmengenermittlung des Tragwerks und der kraftübertragenden Verbindungsteile für eine Ausschreibung, die ohne Vorliegen von Ausführungsunterlagen durchgeführt wird, der Nachweise zum konstruktiven Brandschutz und soweit erforderlich, auch der Nachweise einzelner Bauteile zum konstruktiven Brandschutz unter Berücksichtigung der Temperatur (Heißbemessung), sowie der Ingenieurtechnischen Kontrolle der Ausführung des Tragwerks auf Übereinstimmung mit den geprüften statischen Unterlagen einschließlich Mitwirken bei der Überwachung der Ausführung der Tragwerkseingriffe.
Die Stadt Bad Mergentheim beabsichtigt die Sanierung des denkmalgeschützten einstigen Wohn- und Geschäftshauses "Burger Haus". Die aktuelle Kostenschätzung liegt bei ca. 6,3 Mio. EUR brutto Gesamtkosten. Berücksichtigte Nutzungsfläche inkl. UG/ DG: ca. 600 m². Der Baubeginn ist für 2027 geplant. Das Gebäude steht seit dem Jahr 2013 leer. Seit dem Erwerb des Gebäudes durch die Stadt Bad Mergentheim im Jahr 2021 wird es regelmäßig begangen und gesichert. In enger Abstimmung mit dem Landesamt für Denkmalpflege wurden im Jahr 2025 die losen Gegenstände und wandfesten Bauteile aus dem Gebäude entfernt. Hierbei handelte es sich um Bauteile, die augenscheinlich nach 1945 eingebaut wurden z. B. um Ladenausstattung, Wandverkleidungen oder sonstige Oberflächen. Eine Baustellenstromversorgung ist eingerichtet (Licht- und Starkstrom). Das Ziehen von Bauwasser ist möglich. Weitere Anschlüsse sind aktuell nicht vorhanden. Das Gebäude ist Teil einer mittelalterlichen Blockrandstruktur, die Platzverhältnisse sind beengt. An das Gebäude grenzen historische Gebäude, die ebenfalls Kulturdenkmale sind, an. Eine ausreichende natürliche Belichtung und Belüftung für die zukünftige Nutzung sowie die Zugänglichkeit in Hinblick auf die Brandbekämpfung und Entfluchtung sind momentan nicht gegeben und sollen durch den Rückbau, der unten grün dargestellten rückwärtigen Nebengebäude, gewährleistet werden. Die vorhandene Nutzfläche von insgesamt ca. 600 m² verteilt sich auf 5 Geschosse. Hiervon sind ca. 420 m² als Summe aus Erdgeschoss und den beiden oberen Geschossen sinnvoll nutzbar. Weiterhin können im Untergeschoss Neben-/Technikflächen vorgesehen werden. Untergeschoss ca. 118 m² Erdgeschoss ca. 180 m² 1. Obergeschoss ca. 119 m² 2. Obergeschoss ca. 119 m² Dachgeschoss ca. 65 m² Nach dem Denkmalschutzgesetz stellt das Gebäude ein Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung dar (§ 28 DSchG). Ein bauhistorisches Kurzgutachten wurde beauftragt (dendrochronologische Datierung, restauratorische Untersuchung sowie Haus- und Besitzgeschichte). Aufgrund der besonderen Bedeutung des Gebäudes für die Stadt Bad Mergentheim gilt es den bestmöglichen Lösungsansatz für die gewünschte öffentliche Nutzung zu finden. Daher umfasst die Beauftragung auch Besondere Leistungen der HOAI (s. u.). Für die Planungen werden weitere Fachplanungen bzw. Fachleistungen gesondert durch den Auftraggeber beauftragt (TGA - HLS, TGA - ELT, Landschaftsarchitekt, Bauphysik, Brandschutz). Die angestrebte neue öffentliche Nutzung soll sich wie folgt verteilen: - EG: Räume der Begegnung und Beteiligung - 1.+2. OG: nutzungsneutrale Räume (eingeschränkte Öffentlichkeit) - im rückwärtigen Hofraum: eine öffentliche, barrierefrei zugängliche WC-Anlage sowie eine klimaaktive Freifläche, ggf. ein Fluchttreppenhaus Eine Nutzungskonzeption, deren Inhalt die Nutzungen der einzelnen Bereiche des Gebäudes genau definiert, wird im Frühjahr 2026 in Zusammenarbeit mit dem beauftragten Architekturbüro erarbeitet und liegt derzeit noch nicht vor.Die aktuelle Kosteneinschätzung liegt bei ca. 6,3 Mio EUR brutto Gesamtkosten. Die berücksichtigte Nutzungsfläche inkl. UG/ DG liegt bei ca. 600 m². Mögliche Fördermittel sind zu beantragen. Die zentrale Planungsaufgabe ist die Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes unter Berücksichtigung der zukünftigen Nutzungen, den Auflagen der Baudenkmalpflege und des schonenden Umgangs mit der bestehenden Bausubstanz. In enger Abstimmung mit der Auftraggeberin, dem Landesamt für Denkmalpflege sowie mit dem bereits beauftragten Architekturbüro und den noch zu beauftragenden Büros für die weiteren Fachplanungen sind folgende Aspekte zu planen: - Rückbau des neuzeitlichen Gebäudeteils zugunsten zur Verbesserung von Belichtung, Belüftung und Rettungswegen - Toilettenanlage und/ oder eine notwendige Fluchttreppe - rückwärtige klimaaktive Freifläche in unmittelbarem Bezug zur Erdgeschoss-Nutzung - Unterbringung von Serverräumen, Technikflächen oder sonstige Nebenräume nach Möglichkeit im Untergeschoss - Anlagen zur Energiegewinnung unter Berücksichtigung denkmalpflegerischer Belange - Öffentliche Toilettenanlage und - Eventuell im rückwärtigen Bereich des Erdgeschosses eine sog. "Toilette für alle" Planungsaufgabe werden die Leistungsphasen 1-6 des Leistungsbildes Fachplanung Tragwerksplanung gem. § 51 Abs. 1 HOAI i.V.m. Anl. 14 Nr. 14.1 sowie die Besonderen Leistungen der Befunduntersuchungen/Tragwerksgutachten (bestehend aus Zustandsbesichtigung und Bestandserfassung; Bestandsunterlagen sichten und werten, Erfassen des statischen Systems und dessen Veränderungen während der Standzeit des Bauwerks (Baugeschichte), Feststellung ursprünglicher Tragwerkssysteme, Qualifizieren der Gefährdungen, Erkennen von akut gefährdeten Bereichen, Bestimmung der vorhandenen Baumaterialien und deren Zustände; Kartieren von Tragwerksschäden, Ermitteln von Schadenursachen; Zusammenfassung der Ergebnisse aus den vorgenannten Themen im bautechnischen Gutachten / schriftlicher Bericht mit zugehörigen Skizzen und Bildern, Dokumentation der Bestandserfassung, Kommentierung und Bewertung aus ingenieurtechnischer Sicht; Vorstellen und Erläutern des Tragwerksgutachtens, Erläutern der gefährdeten Bereiche und ggf. eines sofortigen Handlungsbedarfs sowie Veranlassung und Unterstützung des AG bei der Sicherung von Zuständen im Falle eines sofortigen Handlungsbedarfs), der Vorgezogene Stahl- oder Holzmengenermittlung des Tragwerks und der kraftübertragenden Verbindungsteile für eine Ausschreibung, die ohne Vorliegen von Ausführungsunterlagen durchgeführt wird, der Nachweise zum konstruktiven Brandschutz und soweit erforderlich, auch der Nachweise einzelner Bauteile zum konstruktiven Brandschutz unter Berücksichtigung der Temperatur (Heißbemessung), sowie der Ingenieurtechnischen Kontrolle der Ausführung des Tragwerks auf Übereinstimmung mit den geprüften statischen Unterlagen einschließlich Mitwirken bei der Überwachung der Ausführung der Tragwerkseingriffe.
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Bedingungen des Verfahrens
Wie Angebote bewertet werden
Angaben zur Arbeitsweise: 50 Prozent; Verfügbarkeit: 10 Prozent; Organisation des vorgesehenen Projektteams: 5 Prozent; Berufserfahrung des zum Einsatz kommenden Personals: 10 Prozent; Honorar: 25 Prozent
So, wie die amtliche Bekanntmachung sie angibt.
Amtliche Quelle
Quelle: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)
Prüfen Sie alle Angaben stets in der amtlichen Bekanntmachung.
Der Auftraggeber hat in dieser Branche zu wenige eigene Zuschläge, deshalb steht hier die Spanne der letzten 2.000 Zuschläge für Architektur- & Ingenieurdienste (Deutschland).
1 €92,5 Mio. €
Dieser Zuschlag
171.258 €
Median der Zuschlaege
236.677 €
Mittlere Hälfte der früheren Zuschläge
102.716 € bis 519.683 €
Der Zuschlag liegt in der üblichen Spanne.
Auftragswerte wie von den amtlichen Quellen veroeffentlicht. Als Orientierung zu verstehen, nicht als Regel: Umfang, Lose und Laufzeit unterscheiden sich.
der Zuschläge gingen an die drei häufigsten Gewinner
29%
seiner Ausschreibungen nennen einen geschätzten Wert
23%
Auf Grundlage von 14 Zuschlägen mit benanntem Gewinner aus den letzten 3 Jahren. Gezählt nach Zuschlägen, nicht nach Wert, weil Los- und Rahmenvertragsbeträge nicht vergleichbar sind.
Konzentriert heißt: Die drei häufigsten Gewinner erhielten 65% der Zuschläge oder mehr; viele Anbieter: unter 35% bei mindestens zehn verschiedenen Gewinnern.
Wettbewerb
der Zuschläge gingen an Unternehmen mit Sitz in einem anderen Land
0%
So, wie die amtlichen Bekanntmachungen sie angeben, über die letzten 3 Jahre. Angebote je Los zählen nur offene und nicht offene Verfahren: Im Verhandlungsverfahren oder bei einer Direktvergabe ist ein einziges Angebot das Verfahren selbst. Das Land ist das, das die Bekanntmachung für den Gewinner nennt.
jetzt offen im Bereich Architektur- & Ingenieurdienste
7.804
Median der offenen Bekanntmachungen
300.000 €
Wer in diesem Markt gewinnt
Viele Anbieter
Deutschland · Architektur- & Ingenieurdienste
verschiedene Unternehmen erhielten hier Zuschläge
6.853
der Zuschläge gingen an die drei häufigsten Gewinner
3%
Auftraggeber vergaben hier Aufträge
3.460
Auf Grundlage von 12.428 Zuschlägen mit benanntem Gewinner aus den letzten 3 Jahren. Gezählt nach Zuschlägen, nicht nach Wert, weil Los- und Rahmenvertragsbeträge nicht vergleichbar sind.
Konzentriert heißt: Die drei häufigsten Gewinner erhielten 65% der Zuschläge oder mehr; viele Anbieter: unter 35% bei mindestens zehn verschiedenen Gewinnern.
Wettbewerb
Angebote je Los im Durchschnitt (offene und nicht offene Verfahren)
5,5
dieser Lose erhielten ein einziges Angebot
11%
der Zuschläge gingen an Unternehmen mit Sitz in einem anderen Land
1%
der Angebote kamen aus einem anderen Land
5%
So, wie die amtlichen Bekanntmachungen sie angeben, über die letzten 3 Jahre. Angebote je Los zählen nur offene und nicht offene Verfahren: Im Verhandlungsverfahren oder bei einer Direktvergabe ist ein einziges Angebot das Verfahren selbst. Das Land ist das, das die Bekanntmachung für den Gewinner nennt.
vergeben an IGW Ingenieurgesellschaft für Haustechnik Wetzstein GmbH
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