Deutschland - Bauarbeiten für Schulgebäude - Hochbauleistungen für die Gesamtschule Knappenstraße in Oberhausen
Auftraggeber: SBO Sericebetriebe Oberhausen
Land: Deutschland
Verfahren: Verhandlungsverfahren
Branche (CPV): Bauarbeiten (45214200)
Aperlena: https://aperlena.com/de/t/deutschland-bauarbeiten-fur-schulgebaude-hochbauleistungen-fur-die-gesamtschule-knappenstrasse-in-oberhausen-6371ee98e5
Amtliche Bekanntmachung: https://ted.europa.eu/en/notice/-/detail/598588-2026
Dieser Auftrag läuft etwa 33 Monate. Rückkehr auf den Markt: April 2029.
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Die Auftraggeberin SBO Sericebetriebe Oberhausen hat den Auftrag für die schlüsselfertige Errichtung der neuen Gesamtschule Knappenstraße in Alt-Oberhausen vergeben. Der Auftragsgegenstand umfasst den Hochbau sowie die Außenanlagen; die Erstellung der Baugrube wurde gesondert ausgeschrieben. Die 6-zügige Gesamtschule bietet Platz für 1.344 Schülerinnen und Schüler und besteht aus vier Bauteilen, darunter Aula und Mensa mit 600 Sitzplätzen, eine Tiefgarage mit 77 Stellplätzen, zwei Dreifach-Sporthallen und eine Brutto-Grundfläche von ca. 27.660 m2. Den Zuschlag erhielten die Kai Laumann GmbH und die Adolf Lupp GmbH + Co KG. Das Vergabedatum ist der 2026-07-07.
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Beschreibung
Schlüsselfertige Errichtung der Gesamtschule Knappenstraße in Oberhausen. Auftragsgegenstand ist der Hochbau sowie die Außenanlagen. Die Erstellung der Baugrube ist gesondert ausgeschrieben worden.
Die SBO Sericebetriebe Oberhausen (im Folgenden: "die Auftraggeberin") beabsichtigt, den Neubau der 6-zügigen Gesamtschule Knappenstraße in Oberhausen zu beauftragen. Die Gesamtschule wird für 1.344 Schülerinnen und Schüler (SuS) an der Knappenstraße in Alt-Oberhausen gebaut. Der Neubau soll im Stadtteil zur quartierstiftenden Identifikation beitragen. Das Grundstück hat einen großen Baumbestand, der in wesentlichen Teilen erhalten werden soll. Die Bebauung in der Umgebung ist heterogen, entlang der Knappenstraße wird sie im Wesentlichen durch Geschosswohnungsbau geprägt. Die Gesamtschule besteht aus insgesamt vier Bauteilen: Bauteil 1 mit Foyer, Aula und Mensa im EG. Hier sind auch die Küche sowie die Lehrküchen untergebracht, sowie der Musikbereich. Im UG befinden sich Technikräume sowie die Tiefgarage mit 77 Stellplätzen Bauteil 1A (1.und 2.OG): Hier findet sich die Sek II für 264 SuS, ein Bistro für 280 Personen sowie ein dezentraler Lehrerbereich Bauteil 1B (1.OG): zentrale Verwaltung Bauteil 2 mit zwei übereinander liegenden Dreifach-Sporthallen, den Umkleiden sowie weiteren Räumen im Sportbereich wie Ergotherapie, Gymnastik etc. Bauteil 3: Fachcluster mit Werkräumen und Kunsträumen im EG, den NW-Räumen im 1.OG und IT-Räumen und Klausurraum im 2.OG Bauteil 4: Sek I mit großen Jahrgangsclustern für jeweils 180 SuS und jeweils zwei Jahrgängen zugeordneten dezentralen Lehrerbereichen. Die Gebäude haben insgesamt eine Brutto-Grundfläche von ca. 27.660 m² (BGF R). Die Bauteile 1 und 2 liegen im Norden und sind im EG und UG verbunden. Im 1. OG sind diese über die Dachterrasse verbunden. Die Bauteile 3 und 4 liegen im Süden und bilden dazwischenliegend den Hauptzugang von der Knappenstraße aus. Aula und Mensa sind als Versammlungsstätte mit insg. 600 möglichen Sitzplätzen vorgesehen. Die Aula kann durch eine mobile Faltwand von der Mensa getrennt werden und mit max.400 Sitzplätzen separat genutzt werden. Die untere Sporthalle ist mit einer Tribüne für insg. 400 Personen auch als Versammlungsstätte vorgesehen. Alle Sporthallen sollen auch außerschulisch von Vereinen genutzt werden. Das Bistro wurde aufgrund der gewünschten Anzahl von max. 280 Personen auch als Versamm-ungsstätte nach SBauVO geplant. Die Schule wird barrierefrei geplant. Alle Ebenen mit schulischen Nutzungen sind mit einem Aufzug barrierefrei und schwellenlos erreichbar. Die Baugruben werden alle vorab mit einem wasserdichten Verbau ausgeführt und sind nicht Bestandteil dieser Ausschreibung. Die Bauteile 1 und 2 sind komplett unterbaut. Die Bauteile 3 und 4 sind nur teilweise unterbaut. Die Baugrubensohlen sind unterschiedlich tief. Die Untergeschosse sind komplett in WU-Bauweise geplant. Die Gebäude sind gegen Aufschwimmen (auch während der Bauphase) zu sichern. Das Gebäude ist in Holz-Beton Hybridbauweise geplant. Die Untergeschosse sowie das EG der Bauteile 1 bis einschließlich Decke über EG sowie das gesamte Bauteil 2 (bis auf das Dach-tragwerk) sind in Stahlbeton geplant, ebenso die Treppenhäuser und weitere aussteifende Wände auch in den übrigen Bauteilen. Für das Tragwerk der übrigen Bauteile und Geschosse erfolgt über tragende Außenwände in Holztafelbauweise (gekapselt) sowie innenliegenden Holzstützen. Die Decken sind als Holzverbunddecken vorgesehen, die auf deckengleichen Stahlverbundträgern aufliegen. Die Fassaden sind als vorgehängte, hinterlüftete Holzfassade vorgesehen. Die Verkleidung erfolgt mittels 3D Vollholzprofilen als geschlossene Holzfassade (Nut- und Federprofilen). In BT2 (Nord- und Ostfassade) und BT 4 (Ostfassade) muss in Abstimmung mit der Feuerwehr eine nichtbrennbare Fassade ausgeführt werden. Hier werden statt der vorgehängten 3D Holz-fassade vorgehängte gekantete pulverbeschichtete Aluminumprofile mit unterschiedlich breiter und tiefer Profilierung vorgesehen. Im Bereich der Treppenhäuser ist eine Pfosten-Riegelfassade vorgesehen. Vor dieser ist eine Lamellenkonstruktion geplant (Holzlamellen auf UK befestigt). Alle Dächer sind als Retentionsdach mit einer extensiven Dachbegrünung vorgesehen, Das Dach über dem 1. OG im Bauteil 3 erhält eine einfach intensive Dachbegrünung. Auf den Dächern ist eine Photovoltaikanlage vorgesehen. Ebenso sind hier weitere technische Aufbauten wie die Lüftungsanlagen und die NEA vorgesehen. Alle Vordächer sind als Retentionsdächer mit einer extensiven Dachbegrünung vorgesehen. Die Dachfläche über dem EG des Bauteils 1 wird als Schulhoffläche mitgenutzt. Hier ist eine begehbare Terrassenfläche geplant sowie Pflanzbereiche mit teilweise intensiver Dachbegrünung. Die Außenanlagen werden mit Spielplatz-Bereichen, einem Mehrzweckspielfeld, sowie einem "grünen Klassenzimmer" ausgestattet. Das Verfahren wird als Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb nach der EU VOB/A geführt und soll im Sommer 2026 abgeschlossen werden. Die Inbetriebnahme des Gebäudes muss zum 30. Juni 2029 abgeschlossen sein.
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Bedingungen des Verfahrens
Wie Angebote bewertet werden
Angebotspreis: 35 Prozent; Projektleitung des GU: 8 Prozent; Umsetzungskonzept: 15 Prozent; Nachhaltigkeit: 22 Prozent; Technische Qualität: 20 Prozent
So, wie die amtliche Bekanntmachung sie angibt.
Amtliche Quelle
Quelle: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)
Prüfen Sie alle Angaben stets in der amtlichen Bekanntmachung.
Der Auftraggeber hat in dieser Branche zu wenige eigene Zuschläge, deshalb steht hier die Spanne der letzten 2.000 Zuschläge für Bauarbeiten (Deutschland).
42 €33,3 Mrd. €
Median der Zuschlaege
274.553 €
Mittlere Hälfte der früheren Zuschläge
118.236 € bis 717.961 €
TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU) veröffentlicht für diese Bekanntmachung keinen Wert, deshalb hat sie keine Marke auf der Skala. Die offiziellen Unterlagen nennen ihn möglicherweise.
Auftragswerte wie von den amtlichen Quellen veroeffentlicht. Als Orientierung zu verstehen, nicht als Regel: Umfang, Lose und Laufzeit unterscheiden sich.
Ein Punkt je Zuschlag, am Tag der Unterzeichnung, in der Größe seines Werts. Ein Ring ist ein Zuschlag ohne veröffentlichten Wert.
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Marktkontext
jetzt offen im Bereich Bauarbeiten
19.935
Median der offenen Bekanntmachungen
547.553 €
Wer in diesem Markt gewinnt
Viele Anbieter
Deutschland · Bauarbeiten
verschiedene Unternehmen erhielten hier Zuschläge
12.328
der Zuschläge gingen an die drei häufigsten Gewinner
1%
Auftraggeber vergaben hier Aufträge
2.985
Auf Grundlage von 27.178 Zuschlägen mit benanntem Gewinner aus den letzten 3 Jahren. Gezählt nach Zuschlägen, nicht nach Wert, weil Los- und Rahmenvertragsbeträge nicht vergleichbar sind.
Konzentriert heißt: Die drei häufigsten Gewinner erhielten 65% der Zuschläge oder mehr; viele Anbieter: unter 35% bei mindestens zehn verschiedenen Gewinnern.
Wettbewerb
Angebote je Los im Durchschnitt (offene und nicht offene Verfahren)
6,3
dieser Lose erhielten ein einziges Angebot
7%
der Zuschläge gingen an Unternehmen mit Sitz in einem anderen Land
1%
der Angebote kamen aus einem anderen Land
1%
So, wie die amtlichen Bekanntmachungen sie angeben, über die letzten 3 Jahre. Angebote je Los zählen nur offene und nicht offene Verfahren: Im Verhandlungsverfahren oder bei einer Direktvergabe ist ein einziges Angebot das Verfahren selbst. Das Land ist das, das die Bekanntmachung für den Gewinner nennt.