Zum Inhalt springen
Aperlena

TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU) geprüft vor 1 Woche Auftragsbekanntmachung

Deutschland - Bauarbeiten für Forschungsgebäude - Planung und Bau des Chemistry Lab Delitzsch (CIL)

Geschlossen Deutschland Leipzig Bauarbeiten

Auftraggeber Zweckverband Großforschungszentrum CTC - Center for the Transformation of Chemistry

Eckdaten

Veröffentlicht
Verfahren
Verhandlungsverfahren
  1. Veröffentlicht
Zur amtlichen Bekanntmachung Ausschreibung beobachten

Die Angebotsfrist ist vorbei. Ein Zuschlag oder eine Berichtigung zu dieser Bekanntmachung: eine E-Mail, wenn das Register es sieht. Anmelden

Zusammenfassung

Maschinell erstellte Zusammenfassung

Planung und Bau des Chemistry Lab Delitzsch (CIL), eines Forschungsgebäudes für das Center for the Transformation of Chemistry (CTC) in Delitzsch, Sachsen. Das CTC wurde 2022 als Gewinner des Wettbewerbs 'Wissen schafft Perspektiven für die Region!' ausgewählt, der auf Grundlage des Strukturstärkungsgesetzes Kohleregionen ein neues Großforschungszentrum im mitteldeutschen Revier etabliert. 2023 begann eine dreijährige Aufbauphase, in der Organisationsstrukturen und wissenschaftliche Aktivitäten entwickelt werden; Delitzsch soll sich zu einem weltweit führenden Chemieforschungsstandort entwickeln. Die Leistungen umfassen Entwicklung und Erschließung des Standorts.

Beschreibung

1. Im „Strukturstärkungsgesetz Kohleregionen" (StStG) ist die „Gründung je eines neuen institutionell geforderten Großforschungszentrums nach Helmholtz oder vergleichbaren Bedingungen in der sächsischen Lausitz und im mitteldeutschen Revier auf Grundlage eines Wettbewerbsverfahrens" festgeschrieben. Der Bund und der Freistaat Sachsen sowie Sachsen-Anhalt stärken mit diesen den Wissenschafts- und Innovationsstandort Deutschland und tragen dazu bei, dass sich die beiden Reviere zu attraktiven Zukunftsregionen entwickeln können. Dazu wurde im Bundesanzeiger am 08.01.2021 die Richtlinie zur Förderung von Vorhaben im Rahmen der Initiative „Wissen schafft Perspektiven für die Region!" veröffentlicht. Hiernach waren Antragsteller aufgerufen, ihre Projektskizzen bis spätestens 30.04.2021 einzureichen. Von den eingereichten Skizzen wurden sechs ausgewählt und zur weiteren Qualifikation aufgefordert. In der Folge entstanden begutachtungsfähige Konzepte, die von einer Auswahlkommission bewertet wurden. Im Ergebnis wurde am 29.09.2022 das „Center for the Transformation of Chemistry" (CTC) als ein Gewinner des Wettbewerbs „Wissen schafft Perspektiven für die Region!" bekannt gegeben und für eine Umsetzung im Mitteldeutschen Revier ausgewählt. Damit startete 2023 die dreijährige Aufbauphase, in der die erforderlichen Organisationsstrukturen sowie wissenschaftliche Aktivitäten ausgebaut werden sollen. Am 02.11.2023 unterzeichneten Bundesforschungsministerin Bettina Stark-Watzinger, Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer und Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff im Landratsamt Nordsachsen in Delitzsch die Eckpunkte für eine Vereinbarung über die Errichtung und gemeinsame Forderung des Forschungszentrums „Center for the Transformation of Chemistry" (CTC). Mit der Entscheidung der Ansiedlung des CTC wird sich Delitzsch in den kommenden Jahren zu einem weltweitführenden Forschungsstandort im Bereich der Chemie entwickeln. Für die Entwicklung und Erschließung der Flächen rund um das entstehende Großforschungszentrum haben die Stadt Delitzsch und der Landkreis Nordsachsen den Zweckverband Großforschungszentrum CTC - „Center for the Transformation of Chemistry" (kurz: Zweckverband) gegründet. Der Zweckverband hat eine Fläche von 30,8 ha in der unmittelbaren Nähe des Forschungszentrums erworben und beabsichtigt, diese zu erschließen. Auf dem nordöstlichen Teil der Gesamtfläche soll dabei das Chemistry Innovation Lab (CIL) Delitzsch entstehen. Das neu zu errichtende CIL in unmittelbarer Nähe zum Großforschungszentrum soll künftig eine zentrale Rolle in der Weiterentwicklung der Chemnie- und Bildungslandschaft im Mitteldeutschen Braunkohlerevier spielen. 2. Das Vorhaben wird durch Fördermittel nach dem Investitionsgesetz Kohleregionen („In-vKG“) i.V.m. der Förderrichtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Regionalentwicklung zur Gewährung von Zuwendungen nach dem Investitionsgesetz Kohleregionen („RL InvKG“) finanziert. Der vorzeitige Maßnahmenbeginn wurde vom Fördermittelgeber, der Sächsischen Aufbaubank („SAB“), gewährt. Aufgrund der noch ausstehenden Prüfung und Bewilligung des Fördermittelantrages steht die Finanzierung des Projekts unter Vorbehalt. Der Auftraggeber behält sich daher nach Maßgabe der rechtlichen Vorgaben bei der Nichtfinanzierbarkeit des Projektes (insbesondere aufgrund einer Nichtgewährung von Fördermitteln) sowie bei einer auf Grundlage der Verhandlungen deutlich werdenden Unwirtschaftlichkeit vor, den Auftrag nicht zu vergeben und das Verfahren aufzuheben. 3. Kostenobergrenze: Für die Finanzierung des Vorhabens steht dem Auftraggeber ein abschließendes Budget zur Verfügung. Die Einhaltung dieses Budgets ist für den Auftraggeber ein übergeordnetes Projektziel. Vor diesem Hintergrund ist Mindestbedingung für die Abgabe eines wertungsfähigen, finalen Angebots die Einhaltung der Kostenobergrenze in Höhe von 34 Mio. € brutto (KG 200 bis 700). Die indikativen Angebote werden nur dann zu Verhandlungen zugelassen, wenn erwartbar ist, dass diese bei Abgabe des finalen Angebots die o.g. Mindestbedingung einhalten werden. Das neu zu errichtende CIL in unmittelbarer Nähe zum Großforschungszentrum soll zukünftig eine zentrale Rolle in der Weiterentwicklung der Chemie- und Bildungslandschaft im Mitteldeutschen Braunkohlerevier spielen. Die Nutzung des Gebäudes ist in zwei Phasen unterteilt: Phase 1: Nach Fertigstellung wird das Gebäude zunächst durch das CTC genutzt. Das CTC fokussiert sich auf die Grundlagenforschung im Bereich der chemischen Transformationstechnologien, insbesondere in Bezug auf die Nachhaltigkeit der chemischen Industrie und die Entwicklung innovativer Verfahren zur Reduktion von CO2-Emissionen und zur Kreislaufwirtschaft. Das CIL wird dabei 2.603 m² hochmoderne Laborräume sowie weitere Büroflächen, Sozialräume u.ä. dem CTC zur Verfügung stellen. Die zügige Aufnahme der Forschungstätigkeit des CTC am Standort Delitzsch wird die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Chemieindustrie durch nachhaltige Forschungsansätze massiv stärken. Phase 2: Nach dem Auszug des CTC soll das CIL weiterhin durch Einrichtungen der Grundlagenforschung sowie für Bildungszwecke genutzt werden. Es ist beabsichtigt, dass das Gebäude langfristig durch Hochschulen und Universitäten, die mit dem CTC in Kooperation stehen, für Grundlagenforschung genutzt wird. Dies soll in Form von Forschungskooperationen oder temporären Forschungsaufenthalten erfolgen und würde die wissenschaftliche Exzellenz in Sachsen weiter fördern. Darüber hinaus bietet das CIL den Startups aus dem Bereich Chemie und verwandten Sektoren die Möglichkeit, sich in moderne Büros und Laborräume einzumieten. Umfeldanalysen um den Standort des Großforschungszentrums haben ergeben, dass neben der BioCity in Leipzig keine nennenswerten Laborkapazitäten zu verzeichnen sind. Für die besonderen Anforderungen im chemischen Bereich liegen praktisch keine vor. Zudem soll das Gebäude als Überbetriebliche Bildungseinrichtung genutzt werden. Aufgabe des Auftragsnehmers sind die Planung und der Bau des Gebäudes des Chemistry Innovation Lab („CIL“). Die Vergütung der Leistungen erfolgt nach Abnahme. Weitere Einzelheiten können der Funktionalen Leistungsbeschreibung entnommen werden.

Amtliche Quelle

Quelle: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)

Prüfen Sie alle Angaben stets in der amtlichen Bekanntmachung.

Einen Fehler in dieser Bekanntmachung melden

Zuletzt mit TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU) abgeglichen vor 1 Woche

Zweckverband Großforschungszentrum CTC - Center for the Transformation of Chemistry

Deutschland

Jüngste Vergaben

Marktkontext

jetzt offen im Bereich Bauarbeiten
20.261
Median der offenen Bekanntmachungen
500.000 €

Wer in diesem Markt gewinnt

Viele Anbieter

Deutschland · Bauarbeiten

verschiedene Unternehmen erhielten hier Zuschläge
12.813
der Zuschläge gingen an die drei häufigsten Gewinner
1%
Auftraggeber vergaben hier Aufträge
2.980

Auf Grundlage von 27.123 Zuschlägen mit benanntem Gewinner aus den letzten 3 Jahren. Gezählt nach Zuschlägen, nicht nach Wert, weil Los- und Rahmenvertragsbeträge nicht vergleichbar sind. Konzentriert heißt: Die drei häufigsten Gewinner erhielten 65% der Zuschläge oder mehr; viele Anbieter: unter 35% bei mindestens zehn verschiedenen Gewinnern.

Wettbewerb

Angebote je Los im Durchschnitt (offene und nicht offene Verfahren)
6,3
dieser Lose erhielten ein einziges Angebot
7%
der Zuschläge gingen an Unternehmen mit Sitz in einem anderen Land
1%
der Angebote kamen aus einem anderen Land
1%

So, wie die amtlichen Bekanntmachungen sie angeben, über die letzten 3 Jahre. Angebote je Los zählen nur offene und nicht offene Verfahren: Im Verhandlungsverfahren oder bei einer Direktvergabe ist ein einziges Angebot das Verfahren selbst. Das Land ist das, das die Bekanntmachung für den Gewinner nennt.

Ähnliche Ausschreibungen

Jetzt offen

Früher vergeben

Verpassen Sie keine Ausschreibung wie diese

1.829 neue Bekanntmachungen für Bauarbeiten in Deutschland in den letzten 7 Tagen. Erhalten Sie eine E-Mail, wenn neue erscheinen. Kostenlos.

Benachrichtigung einrichten

Oder folgen Sie nur dem CPV-Code, Bauarbeiten für Forschungsgebäude: eine E-Mail, wenn neue Ausschreibungen darunter erscheinen, ohne Konto.

Tastaturkürzel

Eine Liste lesen, ohne zur Maus zu greifen. In einem Eingabefeld bleiben die Kürzel stumm.

j
Nächstes Ergebnis
k
Vorheriges Ergebnis
Enter
Ergebnis öffnen
n
Nächste Seite
p
Vorherige Seite
c
Dieses Ergebnis vergleichen
s
Dieses Ergebnis auf die Merkliste setzen
o
Ergebnis in neuem Tab öffnen
x
Dieses Ergebnis beiseitelegen
/
Von jeder Seite aus suchen
Strg K
Von jeder Seite aus suchen
?
Diese Kürzel anzeigen
Esc
Schließen

Verzeichnis

Schließen
Anmelden

Sprache