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Allemagne - Services d'architectes - Ville de Lahnstein - Réaménagement des berges du Rhin à Niederlahnstein : services de conception et de suivi pour les espaces extérieurs
OriginalDeutschland - Dienstleistungen von Architekturbüros - Stadt Lahnstein - Neugestaltung des Rheinufers in Niederlahnstein: Planungs- und Überwachungsleitungen für Freianlagen
Allemagne - Services d'architectes - Ville de Lahnstein - Réaménagement des berges du Rhin à Niederlahnstein : services de conception et de suivi pour les espaces extérieurs
Acheteur: Stadt Lahnstein
Pays: Allemagne
Procédure: Procédure négociée
Secteur (CPV): Services d'architecture & d'ingénierie (71200000)
Aperlena: https://aperlena.com/fr/t/deutschland-dienstleistungen-von-architekturburos-stadt-lahnstein-neugestaltung-des-rheinufers-in-niederlahnstein-68672c7fff
Avis officiel: https://ted.europa.eu/en/notice/-/detail/494091-2025
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Résumé
Résumé généré automatiquement
La ville de Lahnstein prévoit le réaménagement complet des berges du Rhin à Niederlahnstein sur une longueur de 1,7 km entre la Stolzenfelsstrasse et la limite communale avec Coblence. L'objet porte sur des services de planification et de suivi des espaces extérieurs, visant une transformation durable, proche de la nature et fonctionnelle des terrains situés au bord du Rhin, avec une attention particulière aux loisirs de proximité, aux exigences écologiques et à un aménagement paysager de grande qualité. Le projet comprend la réorganisation sans obstacle et continue du chemin piéton et de la piste cyclable, en interaction avec les usages existants des piétons, des cyclistes et des véhicules de desserte. L'allée de noyers historique, bien culturel protégé dont certains arbres ont plus de 100 ans, sera conservée, sécurisée et intégrée, avec replantation de jeunes noyers en cas de perte d'un arbre.
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Description
Die Stadt Lahnstein beabsichtigt die umfassende Neugestaltung des Rheinufers in Niederlahnstein auf einer Strecke von 1,7 km zwischen Stolzenfelsstraße und der Gemarkungsgrenze zu Koblenz. Ziel ist eine nachhaltige, naturnahe und funktionale Umgestaltung des Rheinvorlandes unter besonderer Berücksichtigung der Naherholung, ökologischer Anforderungen sowie einer gestalterisch hochwertigen Freianlage. Die Maßnahme beinhaltet insbesondere die barrierefreie und durchgängige Neuordnung des Geh- und Radweges in enger Verzahnung mit bestehenden Nutzungen durch Fußgänger, Radverkehr, Versorgungsfahrzeuge. Die bestehende Walnussbaumallee wird als ortsbildprägendes Natur- und Kulturgut integriert, erhalten und gesichert. Historischer Hintergrund zur Walnussbaumallee: Die Walnussallee in Niederlahnstein entlang der Rheinpromenade hat eine lange und bedeutende Geschichte. Sie erstreckt sich über etwa 1 bis 1,5 Kilometer und besteht fast ausschließlich aus Walnussbäumen, von denen einige mehr als 100 Jahre alt sind. Diese Allee war früher nicht nur ein idyllischer Spazierweg, sondern auch ein Ort, an dem die Einwohner von Niederlahnstein Bäume ersteigern konnten, um die Nüsse zu ernten und zu verkaufen. Diese Tradition prägte das soziale Leben der Stadt und war ein wichtiger Bestandteil der lokalen Wirtschaft. Heute ist die Allee ein geschütztes Kulturgut und ein beliebter Ort für Spaziergänge mit herrlichem Blick auf das Schloss Stolzenfels. Die Pflege und der Erhalt der Bäume sind daher ein zentraler Bestandteil der Neugestaltung. Um die biologische Vielfalt zu fördern und gleichzeitig den historischen Charakter der Allee zu bewahren, werden bei Ausfall eines Baumes neue Walnussbäume nachgepflanzt. Dies gewährleistet nicht nur den Erhalt der Allee als Naturdenkmal, sondern trägt auch zur Förderung der Biodiversität bei, indem es eine kontinuierliche Lebensgrundlage für verschiedene Tierarten bietet. Im Fokus stehen die Entwicklung einer resilienten Freiraumgestaltung mit ökologisch verträglicher Materialwahl, erosionsverhindernder Bauweise und Anpassung an hochwasserbedingte Anforderungen. Gleichzeitig soll die Biodiversität durch gezielte Maßnahmen wie Blühstreifen, heimische Pflanzungen und Lebensraumstrukturen gestärkt werden. Die Gestaltung erfolgt in Anlehnung an die Planungsziele der Bundesgartenschau 2029, mit dem Ziel einer gestalterischen und funktionalen Einheit.
Gegenstand dieser Ausschreibung sind Leistungen der Freianlagen nach § 39 HOAI i.V.m Anlage 11 HOAI in den Leistungsphasen 1-9. Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Die Honorarermittlung richtet sich nach HOAI 2021 sowie ergänzenden Formblättern. Folgende Leistungen sind vorgesehen: Freianlagenplanung i.S.v § 39 HOAI i.V.m. Anlage 11 HOAI in den Leistungsphasen 1-9. Die Planung soll unter anderem Folgende Leistungen beinhalten: Wegeführung, Ausstattung, Oberflächen, Möblierung, Beleuchtung, Übergänge und Querungen. Folgende Besondere Leistungen werden vergeben: - Entwurfsvermessung: Erhebung des Ist-Zustandes durch tachymetrische Bestandsaufnahme im Umfeld der geplanten Trasse und Einmündungsbereiche. Auswertung und Bereitstellung der Geodaten. - Landschaftspflegerischer Begleitplan: Umweltfachliche Bewertung der Schutzgüter Boden, Wasser, Flora, Fauna, Landschaftsbild und Gesundheit. Erarbeitung und Abstimmung von Vermeidungs-, Ausgleichs- und Gestaltungsmaßnahmen. Fläche insgesamt: 22.000 m², Honorarzone III. - Faunistischer Fachbeitrag: Artenschutzrechtliche Betrachtung relevanter Tiergruppen inklusive Erfassung, Habitatbewertung, Eingriffsprognose und Entwicklung von Schutz- und Kompensationsmaßnahmen. - Floristische Bestandserfassung / Biotoptypenkartierung: Erhebung von Vegetationsstrukturen, Nutzungstypen, Biotopen und geschützten Arten in einer Vegetationsperiode zur Dokumentation der Ausgangssituation. - Eingabe in das KomOn-Serviceportal RLP: Digitale Erfassung und Übertragung der umweltrelevanten Eingriffs- und Kompensationsdaten in das landeseigene System. Projektorganisation: Die Umsetzung erfolgt in enger Abstimmung mit allen beteiligten Akteuren. Verantwortlichkeiten werden klar strukturiert, der Informationsfluss innerhalb des Projektteams und zu externen Stellen wird sichergestellt. Vorgesehen ist eine projektbegleitende Steuerung, Abstimmungen mit Fachbehörden sowie eine transparente Kommunikation gegenüber der Öffentlichkeit. Besonderes Augenmerk liegt auf: - Schutz und Erhalt der Walnussbaumallee - Einbindung naturschutzrechtlicher Anforderungen - Gestaltung im Kontext der BUGA 2029 - Barrierefreie Erschließung und nachhaltige Mobilität. Allgemeine Hinweise: Die voraussichtlichen Baukosten (netto) für die Freianlagen ergeben sich wie folgt: KG 500 Außenanlagen 2.600.000 EUR. Eine stufenweise Beauftragung ist vorgesehen. Es sollen zunächst die Leistungsphasen 1-4, also bis zur Genehmigungsplanung beauftragt werden. In einer zweiten Stufe sollten die Leistungsphasen 5-9 beauftragt werden. Auf eine über die Leistungsstufe 1 hinausgehende Beauftragung besteht kein Rechtsanspruch. Leistungszeit: - Planungsbeginn: 01.12.2025 - Vorplanung: bis 01.02.2026 - Entwurfsplanung: bis 15.05.2026 - Baubeginn: 01.03.2027 - Fertigstellung: 29.04.2028. Bezüglich der Leistungsbeschreibung orientiert sich die Auftraggeberin an der HOAI 2021. Näheres regelt der Vertrag. Das Vorhaben wird aus öffentlichen Mitteln gefördert.
Source officielle
Source : TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)
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entreprises différentes ont remporté des attributions ici
6 874
des attributions sont allées aux trois titulaires les plus fréquents
3%
acheteurs ont attribué des marchés ici
3 470
D'après 12 481 attributions avec un titulaire nommé sur les 3 dernières années. Compté par attribution et non par montant, car les montants des lots et des accords-cadres ne sont pas comparables.
Concentré : les trois titulaires les plus fréquents ont obtenu 65% des attributions ou plus ; nombreux fournisseurs : moins de 35% avec au moins dix titulaires différents.
Concurrence
offres par lot en moyenne (procédures ouvertes et restreintes)
5,5
de ces lots ont reçu une seule offre
11%
des attributions sont allées à des entreprises établies dans un autre pays
1%
des offres venaient d'un autre pays
5%
Tels que les avis d'attribution officiels les indiquent, sur les 3 dernières années. Les offres par lot ne comptent que les procédures ouvertes et restreintes : dans une procédure négociée ou une attribution directe, une seule offre est la procédure elle-même. Le pays est celui que l'avis donne pour le titulaire.
attribué à Schrammel Architektur Stadtplanung GmbH & Co. KGsept. 2026
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