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Germany - IT services: consulting, software development, internet and support - Building a joint federated identity and access management infrastructure for Hamburg universities

Original Deutschland - IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung - Aufbau einer gemeinsamen föderierten Identity- und Access-Management-Infrastruktur der Hamburger Hochschulen

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The University of Hamburg, a large German university with over 43,000 students and around 6,000 staff, is procuring services to build a joint federated Identity and Access Management (IAM) infrastructure for six Hamburg higher education institutions. The six institutions signed a Letter of Intent in April 2024 for joint IT operations and plan to create a shared service centre. Each institution will receive a local IAM system, and the compatible systems will be integrated into a common federated identity and access infrastructure for the state. Estimated value, deadline and bidding procedure details are not stated in the available information.

Description

Die Universität Hamburg (im Folgenden „UHH“) ist als Exzellenzuniversität mit mehr als 43.000 Studierenden und ca. 6.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine der forschungsstärksten Universitäten Deutschlands und gleichzeitig eine der größten Ausbildungseinrichtungen Norddeutschlands. Mit ihrem Konzept der „Flagship University“ in der Metropolregion Hamburg pflegt sie innovative und kooperative Verbindungen zu wissenschaftlichen und außerwissenschaftlichen Partnern. Sie produziert für den Standort - aber auch national und international - die zukunftsgerichteten gesellschaftlichen Güter Bildung, Erkenntnis und Austausch von Wissen unter dem Leitziel der Nachhaltigkeit. Die Präsidien der 6 Hamburger Hochschulen haben im April 2024 einen Letter of Intent zu einem gemeinsamen IT-Betrieb der Hamburger Hochschulen gezeichnet. Ziel ist hierbei die Gründung einer gemeinsamen Organisation, die durch die Hochschulen gesteuert wird und ihre Bedürfnisse versteht, bündelt, implementiert und qualitativ hochwertige IT-Dienste spezifisch für Wissenschaftseinrichtungen im gesamten Dienste-Spektrum bereitstellt. Es soll ein Dienstleistungszentrum aufgebaut und etabliert werden, welches das Ziel hat, Synergien zu schaffen und somit die digitalen Services effizienter, zielgerichteter und nutzendenzentrierter, umfangreicher und gleichzeitig mit besser Qualität und Absicherung gegen Cyberangriffe zur Verfügung zu stellen. Im Zuge dieses gemeinsamen IT-Betriebs ist es notwendig, eine gemeinsame, föderierte Identity- und Access-Management-Struktur (IAM) für die Hamburger Hochschulen zu schaffen. Das übergreifende Ziel ist die Bereitstellung von Diensten für alle Hamburger Hochschulen auf Grundlage von etablierten Föderationstechnologien. Jede Hochschule soll mit einem lokalen IAM-System ausgestattet werden und die dann technologiekompatiblen Systeme in eine gemeinsame, föderierte Identity- und Access-Landesinfrastruktur integriert werden. Die autoritative Verwaltung der Identitäten verbleibt dabei dezentral bei den einzelnen Einrichtungen- Ein zentrales Gesamtverzeichnis soll aufgebaut werden, um für den gemeinsamen Betrieb notwendige Personenattribute vorzuhalten. Solch eine föderierte Infrastruktur ermöglicht den Hochschulen die Teilnahme an gemeinsam bzw. zentral erbrachten Diensten (z. B. Cloud-, Kollaborations- und E-Learning-Diensten) und zugleich eine signifikante Erhöhung der Sicherheit der Zugänge, da durchgängig moderne, offene Standards wie SAML, OpenID Connect (OIDC), SCIM und FIDO2 implementiert werden sollen. Für eine organisationsunabhängige, einheitliche und dauerhafte Identifikation der Nutzenden, z.B. auch bei einem Wechsel zwischen Hochschulen, soll der bundesweite Föderationsdienst des Deutschen Forschungsnetzes (DFN-AAI) einschließlich des Dienstes eduID zugrunde gelegt werden. Die gemeinsame Landesföderation ist dabei als Subföderation innerhalb der DFN-AAI angedacht, um über einen einheitlichen Attributsatz hinaus hochschulübergreifende Abstimmungen zu ermöglichen. Das Vorhaben hat das Ziel, diese gemeinsame föderierte IAM-Landesinfrastruktur zu konzipieren, aufzubauen und in den Regelbetrieb zu überführen. Eine spätere Einbeziehung weiterer wissenschaftlicher Einrichtungen in Hamburg ist dabei nicht ausgeschlossen.

Official source

Source: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)

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