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Deutschland - Medizinische Ausrüstungen, Arzneimittel und Körperpflegeprodukte - Beschaffung Angiographiesystem

Angekündigt Deutschland Saarland Medizintechnik & Arzneimittel

Auftraggeber Klinikum Saabrücken gGmbH

Eckdaten

Veröffentlicht
Verfahren
Verhandlungsverfahren
  1. Veröffentlicht

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Zusammenfassung

Maschinell erstellte Zusammenfassung

Die Klinikum Saarbrücken gGmbH beabsichtigt die Beschaffung des Angiographiesystems Artis Clear Max biplane eco der Siemens Healthineers AG. Ein Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb ausschließlich mit Siemens Healthineers wird für zulässig erachtet. Eine europaweite Markterkundung ergab kein weiteres System, das die Anforderungen kumulativ erfüllt. Das System ist ein Reload des beim Auftraggeber bestehenden Systems, sodass bestehende infrastrukturelle Komponenten wie Boden- und Deckenkonstruktionen sowie Elektroversorgungen weiterverwendet werden können. Damit entfällt ein Austausch der Infrastruktur, was die Baukosten weitgehend reduziert. Diese Kostenersparnis ist ein wesentlicher Faktor für die Entscheidung zugunsten dieses Systems.

Beschreibung

Die Klinikum Saarbrücken gGmbH (nachfolgend auch nur „der Auftraggeber“ genannt) beabsichtigt die Beschaffung des Angiographiesystems Artis Clear Max der Siemens Healthineers AG. Die Durchführung eines Verhandlungsverfahrens ohne Teilnahmewettbewerb ausschließlich mit der Siemens Heatlhineers AG ist vorliegend nach §14 Abs. 4 Nr. 2 lit. b VGV zulässig. Der Entscheidung über die Wahl des Vergabeverfahrens ist eine sorgfältige Prüfung der Sach- und Rechtslage, sowie eine europaweite Markterkundung vorausgegangen. Nachstehende technische und medizinische Anforderungen werden durch den Auftraggeber als zwingend angesehen. Die definierten Anforderungen sind durch nachvollziehbare objektive und auftragsbezogene Gründe gerechtfertigt. Das Artis Clear Max biplane eco der Siemens Healthineers AG ist aus den nachfolgend näher aufgeführten technischen Gründen als einziges System in der Lage, den Beschaffungsbedarf des Auftraggebers zu decken. Ein Wettbewerb besteht nach Kenntnis des Auftraggebers insoweit nicht, dass es kein weiteres System auf dem Markt gibt, welches die nachstehenden Voraussetzungen kumulativ erfüllt. Das Angiographiesystem Artis Clear Max der Siemens Healthineers AG stellt ein Reload des aktuell beim Auftraggeber bestehenden/genutzten Systems dar. Die Weiterverwendung wesentlicher infrastruktureller Komponenten (wie Boden- und Deckenkonstruktionen sowie Elektroversorgungen) ist ausschließlich mit dem System der Siemens Healthineers AG möglich, da diese Komponenten auf die spezifische Technik und die Anforderungen des Systems der Siemens Healthineers AG abgestimmt sind. Ein Austausch der Infrastruktur ist beim Einbau des Angiographiesystem Artis Clear Max der Siemens Healthineers AG nicht erforderlich. Die Weiterverwendung bestehender infrastruktureller Komponenten führt zu einer weitestgehenden Reduzierung der Baukosten. Diese Kostenersparnis ist ein wesentlicher Faktor für die Entscheidung zugunsten des hier in Rede stehenden Systems der Siemens Healthineers AG, da damit eine signifikante Senkung der Gesamtinvestition im Vergleich zu anderen Systemen, die einen vollständigen Austausch der Infrastruktur erfordern würden, einhergeht. Durch die nahtlose Integration des neuen Systems in die bestehende bauliche Infrastruktur können die Stehzeiten des Systems auf ein Minimum reduziert werden. Dies ermöglicht eine schnelle und effiziente Inbetriebnahme ohne erhebliche Unterbrechungen des Betriebsablaufs. Durch Umstrukturierungen im Rahmen der Krankenhausstrukturreform erhöhte sich das Patientenaufkommen im Klinikum Saarbrücken nochmals erheblich, sodass die Versorgung auch während der Umbaumaßnahmen sichergestellt werden muss. Für diesen Zweck mietet der Auftraggeber einen Angiografie-Container, um während der Umbaumaßnahmen den Regelbetrieb aufrecht erhalten zu können. Die Containerlösung steht dem Klinikum lediglich für einen begrenzten Zeitraum zur Verfügung, sodass der zeitliche Aufwand für die Umrüstung auf ein Minimum reduziert werden muss, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Dies kann lediglich durch die Beschaffung des Reload der Artis Clear Max realisiert werden, weil nur bei Beschaffung dieses Systems die bestehenden Infrastrukturkomponenten weiter genutzt werden können. Derzeit sind im Klinikum insgesamt vier Angiografie-Systeme im Einsatz, die sämtlich auf der Artis-Plattform basieren und von mindestens vier Fachabteilungen disziplinübergreifend genutzt werden. Hierzu zählt auch das OP-Personal des Zentral-OPs, das entsprechend auf die Bedienung der Systeme geschult ist. Insbesondere im Kontext der Notfallversorgung ist es zwingend erforderlich, dass alle Mitarbeitenden auf sämtlichen Angiografie-Systemen flexibel, wechselseitig und sicher arbeiten können. Dies gilt in besonderem Maße für hochkomplexe Notfallinterventionen unter Beteiligung mehrerer Fachdisziplinen und Abteilungen, da diese Maßnahmen unter erheblichem Zeitdruck durchgeführt werden müssen und auch auf dem zu beschaffenden Angiografie-System als Ausweichlösung stattfinden werden. Eine einheitliche Bedienoberfläche ist mithin von allerhöchster Relevanz, um die Patientensicherheit zu gewährleisten. Für Mitarbeitende, die nur sporadisch mit einzelnen Angiografie-Systemen arbeiten, ist die Vertrautheit mit der Benutzeroberfläche ein entscheidender Faktor für die Patientensicherheit und die erfolgreiche Durchführung der Intervention. Eine heterogene Systemlandschaft würde hier ein erhebliches Risiko darstellen. Die Sicherstellung einer durchgängigen, standardisierten Bedienung aller Systeme ist ein zentrales Kriterium zur Aufrechterhaltung der Versorgungsqualität und Patientensicherheit, insbesondere im Notfallmanagement. Angesichts der technischen Anforderungen und der spezifischen Anforderungen an die bauliche Infrastruktur, stellt die Beschaffung des Systems Artis Clear Max der Siemens Healthineers AG eine wirtschaftlich sinnvolle und technisch, sowie baulich notwendige Lösung dar. Aus den vorstehenden Gründen ist daher beabsichtigt, hinsichtlich des in Rede stehenden Auftrags zur Lieferung der Artis Clear Max ein Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb nur mit der Siemens Healthineers AG durchzuführen. Eine weitere Auftragsbekanntmachung wird hinsichtlich der vorstehenden beschriebenen Beschaffung nicht erfolgen. Weitere Unternehmen, welche an der Auftragsdurchführung interessiert sind und die vorgehend beschriebenen Leistungen erbringen können, sind aufgefordert ihr Interesse zu bekunden. Bitte wenden Sie sich hierzu formlos bis zum 26. November 2025, 12.00 an folgende E-Mail-Adresse vergabe@klinikum-saarbruecken.de Eine Aufforderung zur Angebotsabgabe an die Siemens Healthineers AG wird nicht früher als 14 Tage nach Absendung der hiesigen Bekanntmachung erfolgen. Die Klinikum Saarbrücken gGmbH (nachfolgend auch nur „der Auftraggeber“ genannt) beabsichtigt die Beschaffung des Angiographiesystems Artis Clear Max der Siemens Healthineers AG. Die Durchführung eines Verhandlungsverfahrens ohne Teilnahmewettbewerb ausschließlich mit der Siemens Heatlhineers AG ist vorliegend nach §14 Abs. 4 Nr. 2 lit. b VGV zulässig. Der Entscheidung über die Wahl des Vergabeverfahrens ist eine sorgfältige Prüfung der Sach- und Rechtslage, sowie eine europaweite Markterkundung vorausgegangen. Nachstehende technische und medizinische Anforderungen werden durch den Auftraggeber als zwingend angesehen. Die definierten Anforderungen sind durch nachvollziehbare objektive und auftragsbezogene Gründe gerechtfertigt. Das Artis Clear Max biplane eco der Siemens Healthineers AG ist aus den nachfolgend näher aufgeführten technischen Gründen als einziges System in der Lage, den Beschaffungsbedarf des Auftraggebers zu decken. Ein Wettbewerb besteht nach Kenntnis des Auftraggebers insoweit nicht, dass es kein weiteres System auf dem Markt gibt, welches die nachstehenden Voraussetzungen kumulativ erfüllt. Das Angiographiesystem Artis Clear Max der Siemens Healthineers AG stellt ein Reload des aktuell beim Auftraggeber bestehenden/genutzten Systems dar. Die Weiterverwendung wesentlicher infrastruktureller Komponenten (wie Boden- und Deckenkonstruktionen sowie Elektroversorgungen) ist ausschließlich mit dem System der Siemens Healthineers AG möglich, da diese Komponenten auf die spezifische Technik und die Anforderungen des Systems der Siemens Healthineers AG abgestimmt sind. Ein Austausch der Infrastruktur ist beim Einbau des Angiographiesystem Artis Clear Max der Siemens Healthineers AG nicht erforderlich. Die Weiterverwendung bestehender infrastruktureller Komponenten führt zu einer weitestgehenden Reduzierung der Baukosten. Diese Kostenersparnis ist ein wesentlicher Faktor für die Entscheidung zugunsten des hier in Rede stehenden Systems der Siemens Healthineers AG, da damit eine signifikante Senkung der Gesamtinvestition im Vergleich zu anderen Systemen, die einen vollständigen Austausch der Infrastruktur erfordern würden, einhergeht. Durch die nahtlose Integration des neuen Systems in die bestehende bauliche Infrastruktur können die Stehzeiten des Systems auf ein Minimum reduziert werden. Dies ermöglicht eine schnelle und effiziente Inbetriebnahme ohne erhebliche Unterbrechungen des Betriebsablaufs. Durch Umstrukturierungen im Rahmen der Krankenhausstrukturreform erhöhte sich das Patientenaufkommen im Klinikum Saarbrücken nochmals erheblich, sodass die Versorgung auch während der Umbaumaßnahmen sichergestellt werden muss. Für diesen Zweck mietet der Auftraggeber einen Angiografie-Container, um während der Umbaumaßnahmen den Regelbetrieb aufrecht erhalten zu können. Die Containerlösung steht dem Klinikum lediglich für einen begrenzten Zeitraum zur Verfügung, sodass der zeitliche Aufwand für die Umrüstung auf ein Minimum reduziert werden muss, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Dies kann lediglich durch die Beschaffung des Reload der Artis Clear Max realisiert werden, weil nur bei Beschaffung dieses Systems die bestehenden Infrastrukturkomponenten weiter genutzt werden können. Derzeit sind im Klinikum insgesamt vier Angiografie-Systeme im Einsatz, die sämtlich auf der Artis-Plattform basieren und von mindestens vier Fachabteilungen disziplinübergreifend genutzt werden. Hierzu zählt auch das OP-Personal des Zentral-OPs, das entsprechend auf die Bedienung der Systeme geschult ist. Insbesondere im Kontext der Notfallversorgung ist es zwingend erforderlich, dass alle Mitarbeitenden auf sämtlichen Angiografie-Systemen flexibel, wechselseitig und sicher arbeiten können. Dies gilt in besonderem Maße für hochkomplexe Notfallinterventionen unter Beteiligung mehrerer Fachdisziplinen und Abteilungen, da diese Maßnahmen unter erheblichem Zeitdruck durchgeführt werden müssen und auch auf dem zu beschaffenden Angiografie-System als Ausweichlösung stattfinden werden. Eine einheitliche Bedienoberfläche ist mithin von allerhöchster Relevanz, um die Patientensicherheit zu gewährleisten. Für Mitarbeitende, die nur sporadisch mit einzelnen Angiografie-Systemen arbeiten, ist die Vertrautheit mit der Benutzeroberfläche ein entscheidender Faktor für die Patientensicherheit und die erfolgreiche Durchführung der Intervention. Eine heterogene Systemlandschaft würde hier ein erhebliches Risiko darstellen. Die Sicherstellung einer durchgängigen, standardisierten Bedienung aller Systeme ist ein zentrales Kriterium zur Aufrechterhaltung der Versorgungsqualität und Patientensicherheit, insbesondere im Notfallmanagement. Angesichts der technischen Anforderungen und der spezifischen Anforderungen an die bauliche Infrastruktur, stellt die Beschaffung des Systems Artis Clear Max der Siemens Healthineers AG eine wirtschaftlich sinnvolle und technisch, sowie baulich notwendige Lösung dar. Aus den vorstehenden Gründen ist daher beabsichtigt, hinsichtlich des in Rede stehenden Auftrags zur Lieferung der Artis Clear Max ein Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb nur mit der Siemens Healthineers AG durchzuführen. Eine weitere Auftragsbekanntmachung wird hinsichtlich der vorstehenden beschriebenen Beschaffung nicht erfolgen. Weitere Unternehmen, welche an der Auftragsdurchführung interessiert sind und die vorgehend beschriebenen Leistungen erbringen können, sind aufgefordert ihr Interesse zu bekunden. Bitte wenden Sie sich hierzu formlos bis zum 26. November 2025, 12.00 an folgende E-Mail-Adresse: vergabe@klinikum-saarbruecken.de Eine Aufforderung zur Angebotsabgabe an die Siemens Healthineers AG wird nicht früher als 14 Tage nach Absendung der hiesigen Bekanntmachung erfolgen.

Amtliche Quelle

Quelle: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)

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Klinikum Saabrücken gGmbH

Deutschland

Bekanntmachungen im Register
7

Für diesen Auftraggeber sind in diesem Sektor noch keine Vergaben erfasst. Übliche Gewinner, Medizintechnik & Arzneimittel - Deutschland

Unternehmen Zuschläge Vergebenes Volumen Letzter Zuschlag
Siemens Healthineers AG 86 30,9 Mio. € Okt 2026
Philips GmbH 31 9,0 Mio. € Sep 2026
Brainlab Sales GmbH 21 8,5 Mio. € Sep 2026
Intuitive Surgical Deutschland GmbH 16 22,7 Mio. € Sep 2026
Philips GmbH Market DACH 16 8,0 Mio. € Jul 2026

Grundlage: 1514 Vergaben mit verknüpftem Unternehmensprofil aus den letzten 2 Jahren.

5 offene Ausschreibungen derzeit

Marktkontext

jetzt offen im Bereich Medizintechnik & Arzneimittel
11.120
Median der offenen Bekanntmachungen
142.857 €

Wer in diesem Markt gewinnt

Viele Anbieter

Deutschland · Medizintechnik & Arzneimittel

verschiedene Unternehmen erhielten hier Zuschläge
811
der Zuschläge gingen an die drei häufigsten Gewinner
9%
Auftraggeber vergaben hier Aufträge
443

Auf Grundlage von 1.514 Zuschlägen mit benanntem Gewinner aus den letzten 3 Jahren. Gezählt nach Zuschlägen, nicht nach Wert, weil Los- und Rahmenvertragsbeträge nicht vergleichbar sind. Konzentriert heißt: Die drei häufigsten Gewinner erhielten 65% der Zuschläge oder mehr; viele Anbieter: unter 35% bei mindestens zehn verschiedenen Gewinnern.

Wettbewerb

Angebote je Los im Durchschnitt (offene und nicht offene Verfahren)
12,2
dieser Lose erhielten ein einziges Angebot
16%
der Zuschläge gingen an Unternehmen mit Sitz in einem anderen Land
7%
der Angebote kamen aus einem anderen Land
6%

So, wie die amtlichen Bekanntmachungen sie angeben, über die letzten 3 Jahre. Angebote je Los zählen nur offene und nicht offene Verfahren: Im Verhandlungsverfahren oder bei einer Direktvergabe ist ein einziges Angebot das Verfahren selbst. Das Land ist das, das die Bekanntmachung für den Gewinner nennt.

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