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Deutschland - Durchführbarkeitsstudie, Beratung, Analyse - Studie "Befragung Glücksspielteilnahme und den Anteil potentieller Glücksspielstörung in der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland"
Offen
Deutschland
Sachsen-AnhaltArchitektur- & Ingenieurdienste
Bekanntmachungen dieser Art (Deutschland, offenes Verfahren, oberhalb des EU-Schwellenwerts) geben im Median 31 Tage, die Hälfte zwischen 28 und 34 Tagen, auf Grundlage von 84.120 Bekanntmachungen der letzten zwei Jahre.
Deutschland - Durchführbarkeitsstudie, Beratung, Analyse - Studie "Befragung Glücksspielteilnahme und den Anteil potentieller Glücksspielstörung in der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland"
Auftraggeber: Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder A.ö.R.
Land: Deutschland
Frist: 1 Nov 2026, 23:59 (UTC+1)
Geschätzter Wert: 1.500.000 €
Verfahren: Offenes Verfahren
Branche (CPV): Architektur- & Ingenieurdienste (71241000)
Aperlena: https://aperlena.com/de/t/deutschland-durchfuhrbarkeitsstudie-beratung-analyse-studie-befragung-glucksspielteilnahme-und-den-anteil-potenti-59832053d9
Amtliche Bekanntmachung: https://ted.europa.eu/en/notice/-/detail/672618-2026
Verschiebt sich die Frist oder wird die Bekanntmachung berichtigt, schreiben wir Ihnen.
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01
Zusammenfassung
Maschinell erstellte Zusammenfassung
Gesucht wird ein Auftragnehmer für eine repräsentative Befragungsstudie zur Glücksspielteilnahme und potentiellen Glücksspielstörung in der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland. Die Studie knüpft anbieterneutral und auf Basis einheitlicher, aktueller wissenschaftlicher Standards an frühere Erhebungen an und soll die Zielerreichung des Glücksspielstaatsvertrages 2021 fortlaufend messen, dessen Ziel die Verhinderung von Glücksspiel- und Wettsucht ist. Zu untersuchen ist zudem der mögliche Zusammenhang zwischen Impulsivität und Glücksspielstörung, um vertiefte, evidenzbasierte Einschätzungen zur Wirksamkeit verhältnis- und verhaltenspräventiver Maßnahmen zu ermöglichen. Ein eigenes Modul nimmt Minderjährige in den Blick, da die Studienlage zunehmende Teilnahme Jugendlicher an Glücksspielen nahelegt. Die Ergebnisse sollen eine evidenzbasierte Diskussion über Anpassungsbedarfe bei der Schwerpunktsetzung unterstützen.
02
Beschreibung
Studie "Befragung Glücksspielteilnahme und den Anteil potentieller Glücksspielstörung in der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland"
Leistungsbeschreibung Befragung Glücksspielteilnahme und potentielle Glücksspielsucht 1. Forschungsgegenstand Eines der fünf gleichrangigen Ziele des Glücksspielstaatsvertrages ist, das Entstehen von Glücksspielsucht und Wettsucht zu verhindern und die Voraussetzungen für eine wirksame Suchtbekämpfung zu schaffen (§ 1 GlüStV 2021). Durch die Maßnahmen des Staatsvertrages soll ein Anstieg verhindert und langfristig die Zahl der problematischen und pathologischen Glücksspieler weiter reduziert werden. Um die Zielerreichung der Vorgaben des Glücksspiel-staatsvertrages fortlaufend messen zu können, ist es notwendig, in regelmäßigen Abständen Erhebungen zur Glücksspielteilnahme und potentiellen Glücksspielsucht durchzuführen. Re-präsentative Befragungen sollen Aufschluss über die Prävalenz der Glücksspielteilnahme so-wie das Ausmaß potentieller Glücksspielstörungen in der erwachsenen Bevölkerung geben. 2. Forschungszweck In der Vergangenheit wurden verschiedene Befragungen zur Glücksspielteilnahme und poten-tiellen Glücksspielsucht durchgeführt. An diese Arbeiten soll die Studie anbieterneutral und auf Basis einheitlicher, aktueller wissenschaftlicher Standards anknüpfen. Darüber hinaus soll sich die Befragung mit dem möglichen Zusammenhang von Impulsivität mit Glücksspielstörung beschäftigen. Das Ziel dieser Untersuchung ist es, die Möglichkeit vertiefter, bisherige Stu-dienergebnisse ergänzender, evidenzbasierter Einschätzungen zur Wirksamkeit der verhältnis- und verhaltenspräventiven Maßnahmen des GlüStV 2021 zu schaffen. Des Weiteren gilt es, in einem eigenen Modul Minderjährige verstärkt in den Blick zu nehmen, da die bisherige Stu-dienlage nahelegt, dass zunehmend Jugendliche an Glücksspielen teilnehmen. Erwartet wird, dass die Ergebnisse der Studie zu einer evidenzbasierten Diskussion über Anpassungsbedar-fe bei der Schwerpunktsetzung in der weiteren Ausgestaltung der Regulierung von (Online-)Glücksspiel in Deutschland beitragen. 3. Forschungsmethoden Das Studiendesign des Forschungsprojekts hat die folgenden Leistungen zu enthalten: • Befragung o Befragung von mindestens 6.000 Personen zwischen 18 und 85 Jahren zu folgen-den Fragestellungen: soziodemographische Angaben, insbesondere Geschlecht, Alter, Familien-stand, Schulbildung, Beschäftigungsstatus, Migrationshintergrund Teilnahme an Glücksspielen in den letzten 12 Monaten (12-Monatsprävalenz) Screening auf potentielle Glücksspielstörung auf Basis der aktuellen Krite-rien des Diagnostischen und Statistischen Manuals Psychischer Störungen (DSM-5, The Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders, Fifth Edition) Screening auf potentielle Impulsspielstörung gemäß Kurzskala zur Messung von Impulsivität nach dem UPPS-Ansatz (Urgency Premeditation Perse-verance and Sensation Seeking Impulsive Behavior Scale von Whitesi-de/Lynam [2001]; Skala Impulsives-Verhalten-8 (I-8) von Kovaleva et al. [2012]) o Auswahl der zu befragenden Personen durch eine bevölkerungsrepräsentative Stichprobenziehung auf Basis von Einwohnermelderegistern mit der Option von Mixed-Methods-Ansätzen o Erstellen eines standardisierten Fragebogens o Datenauswertung und -aufbereitung o Wiederholung der Befragung im Zweijahresrhythmus (zwei Befragungen zwischen 2027 und 2031) • Jugendmodul (Systematischer Review) o Literatur- und Realanalyse vorhandener Daten o darauf aufbauende Bewertung vorhandener Jugendschutzmaßnahmen Es wird in diesem Zusammenhang eine ausführliche und nachvollziehbare methodische Be-gründung des Studiendesigns erwartet. 4. Forschungsfragen der Studie Die forschungsleitenden Fragen des Forschungsprojekts lauten: • Wie hoch ist der Anteil der Personen an der erwachsenen Bevölkerung zwischen 18 und 85 Jahren in Deutschland, die in den letzten zwölf Monaten an Glücksspielen teil-genommen haben (12-Monatsprävalenz)? • Wie hoch ist der Anteil der Personen an der erwachsenen Bevölkerung zwischen 18 und 85 Jahren in Deutschland, bei denen eine potentielle Glücksspielstörung gemäß den Kriterien des DSM-5 erkennbar ist? • Wie hoch ist der Anteil der Personen an der erwachsenen Bevölkerung zwischen 18 und 85 Jahren in Deutschland, bei denen eine potentielle Glücksspielstörung gemäß den Kriterien des DSM-5 i.V.m. Impulsivität gemäß Kurzskala zur Messung von Impul-sivität nach dem UPPS-Ansatz erkennbar ist? • Die Befragung ist sowohl für alle Glücksspiele als auch für jedes einzelne Glücksspiel, das in Deutschland spielbar ist, durchzuführen. Dazu zählen: o Glücksspielautomaten in Spielbanken, o Tischspiele in Spielbanken, o Staatliche Lotterien des Deutschen Lotto-Toto-Blocks, o Staatliche Klassenlotterien der Gemeinsamen Klassenlotterie der Länder, o Soziallotterien, o Sparlotterien, o Sportwetten im Internet, o Sportwetten in Wettvermittlungsstellen, o Virtuelle Automatenspiele, o Online-Poker, o Online-Casinospiele, o Pferdewetten im Internet, o Pferdewetten in Örtlichkeiten des Rennwett- und Lotteriegesetzes und o Geldspielgeräte in Örtlichkeiten der Spielverordnung. • Ab welchem Lebensalter, an welchen Glücksspielen und über welche Medien haben Minderjährige den ersten Kontakt zu Glücksspielen?
03
Bieten oder nicht bieten?
Sechs Fragen, bevor Sie ein Team binden. Unter jeder steht, was das Register dazu weiß. Die Antworten geben Sie.
Kann ich bieten?
Offenes Verfahren: Jedes interessierte Unternehmen kann ein Angebot abgeben. Oberhalb des EU-Schwellenwerts: offen für Unternehmen aus allen EU-Ländern.
wahrscheinlicher Zuschlag für diese Bekanntmachung, ausgehend von ihrem veröffentlichten Schätzwert von 1.500.000 €
1,2 Mio. € bis 1,5 Mio. €
Vergleichbare Zuschläge in diesem Land und Bereich lagen im Median bei 97% des veröffentlichten Schätzwerts, die Hälfte zwischen 78% und 103%, auf Grundlage von 702 Zuschlägen der letzten 3 Jahre.
Jeder Zuschlag wird mit dem Schätzwert derselben Lose verglichen, Rahmenvereinbarungen ausgenommen. Ein veröffentlichter Schätzwert kann Optionen und Verlängerungen enthalten; ein Zuschlag darunter ist daher nicht immer ein Nachlass.
05
Was dieser Markt zahlt
Der Auftraggeber hat in dieser Branche zu wenige eigene Zuschläge, deshalb steht hier die Spanne der letzten 2.000 Zuschläge für Architektur- & Ingenieurdienste (Deutschland).
1 €92,5 Mio. €
Diese Bekanntmachung
1,5 Mio. €
Median der Zuschlaege
232.702 €
Mittlere Hälfte der früheren Zuschläge
100.952 € bis 510.192 €
Die Schätzung ist größer als drei von vier früheren Zuschlägen.
Auftragswerte wie von den amtlichen Quellen veroeffentlicht. Als Orientierung zu verstehen, nicht als Regel: Umfang, Lose und Laufzeit unterscheiden sich.
Grundlage: 12293 Vergaben mit verknüpftem Unternehmensprofil aus den letzten 2 Jahren.
07
Marktkontext
Größer als 72% der offenen Bekanntmachungen im Bereich Architektur- & Ingenieurdienste in ganz Europa.
kleinstegrößte
jetzt offen im Bereich Architektur- & Ingenieurdienste
20.694
Median der offenen Bekanntmachungen
486.274 €
Wer in diesem Markt gewinnt
Viele Anbieter
Deutschland · Architektur- & Ingenieurdienste
verschiedene Unternehmen erhielten hier Zuschläge
6.963
der Zuschläge gingen an die drei häufigsten Gewinner
3%
Auftraggeber vergaben hier Aufträge
3.436
Auf Grundlage von 12.293 Zuschlägen mit benanntem Gewinner aus den letzten 3 Jahren. Gezählt nach Zuschlägen, nicht nach Wert, weil Los- und Rahmenvertragsbeträge nicht vergleichbar sind.
Konzentriert heißt: Die drei häufigsten Gewinner erhielten 65% der Zuschläge oder mehr; viele Anbieter: unter 35% bei mindestens zehn verschiedenen Gewinnern.
Wettbewerb
Angebote je Los im Durchschnitt (offene und nicht offene Verfahren)
5,6
dieser Lose erhielten ein einziges Angebot
11%
der Zuschläge gingen an Unternehmen mit Sitz in einem anderen Land
1%
der Angebote kamen aus einem anderen Land
5%
So, wie die amtlichen Bekanntmachungen sie angeben, über die letzten 3 Jahre. Angebote je Los zählen nur offene und nicht offene Verfahren: Im Verhandlungsverfahren oder bei einer Direktvergabe ist ein einziges Angebot das Verfahren selbst. Das Land ist das, das die Bekanntmachung für den Gewinner nennt.
vergeben an R&P Ruffert Ingenieurgesellschaft mbH; WTM Engineers GmbH; INGENIEURBÜRO DR. BINNEWIES Ingenieurgesellschaft mbH; Qintus Ingenieurhaus GmbH & Co. KG; Ingenieurbüro Doliva GmbH; schumacher + gerber; Rohwer Ingenieure GmbH; GRUBE Ingenieurteam Dipl.-Ing. René GrubeJan 2025
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