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TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU) geprüft vor 1 Tag Auftragsbekanntmachung

Deutschland - Dienstleistungen in der Tragwerksplanung - Neubau „Human Exploration Control Center“ (HECC) am DLR-Standort Oberpfaffenhofen - Leistungen der Tragwerksplanung, Lph. 2-6 gemäß §§ 49 ff. HOAI

Offen Deutschland Oberbayern Architektur- & Ingenieurdienste

Auftraggeber Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR)

Eckdaten

Veröffentlicht
Verfahren
Verhandlungsverfahren
  1. Veröffentlicht

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Zusammenfassung

Maschinell erstellte Zusammenfassung

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) vergibt Tragwerksplanungsleistungen für den Neubau des 'Human Exploration Control Center' (HECC) am Standort Oberpfaffenhofen. Das Gebäude soll evolutionär aus dem Columbus-Kontrollzentrum (Col-CC) entwickelt werden und dort künftig die beiden ESA-Module I-HAB und ERM der Raumstation Lunar Gateway betreiben, die Teil des Artemis-Programms der NASA ist. Der Betrieb erfolgt in Partnerschaft mit ESA am DLR Raumfahrtkontrollzentrum (GSOC) und sichert die Missionen der bemannten Raumfahrt dort für etwa 20 bis 25 Jahre über das voraussichtliche Ende der ISS im Jahr 2030 hinaus. Gegenstand sind die Leistungen der Tragwerksplanung in den Leistungsphasen 2 bis 6 gemäß §§ 49 ff. HOAI.

Beschreibung

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR) plant den Neubau des „Human Exploration Control Center“ (HECC) am DLR-Standort Oberpfaffenhofen. Beschreibung der Aufgaben des HECC-Gebäudes: Mit dem Jahr 2030 wird das Ende der Internationalen Raumstation ISS eingeleitet. Gleichzeitig fokussiert sich die astronautische Raumfahrt Richtung Mond und Mars. Die NASA hat dazu das Artemis-Programm etabliert, um Menschen zunächst auf den Mond und dann auf den Mars zu bringen. Die Kernelemente des Artemis Programms sind das Trägerraketensystem „Space Launch System“ (SLS), die „Orion“-Kapsel mit dem „European Service Module“ (ESM), die von SLS zum Mond gebracht werden, die Raumstation „Lunar Gateway“ (Abb. 1) sowie die Mondlandefähre „Lunar Lander“, von denen jeweils eine von SpaceX und von BlueOrigin entwickelt wird. Die „Artemis-Phase 2“ basiert explizit auf internationale Kooperation. Ein erster konkreter Schritt ist dabei der Bau und Betrieb des lunaren Gateways. ESA unterstützt dies unter anderem durch zwei Module am Gateway, das I-HAB und ERM. Der Betrieb hiervon soll laut NASA in jedem Fall von Europa aus durchgeführt werden. Das „Human Exploration Control Center“ (HECC) soll dabei evolutionär aus dem Columbus-Kontrollzentrum (Col-CC) entwickelt werden und in Zukunft die beiden ESA-Module am Lunar Gateway betreiben. Das Col-CC und damit auch zukünftige HECC wird in Partnerschaft mit ESA am DLR Raumfahrtkontrollzentrum (GSOC) betrieben. Damit erhält das GSOC neue Aufgaben, die deutlich über das voraussichtliche Ende der ISS im Jahr 2030 hinausgehen und den Betrieb von astronautischen Missionen am GSOC für die nächsten 20 bis 25 Jahre sicherstellen. Dieses neue Zeitalter der Raumfahrt mit neuen zum Teil kommerziellen Missionen, gestiegenenen Sicherheitsanforderungen und neuen Zielen in Deep Space stellt neue und zusätzliche Anforderungen an den Betrieb und an das Gebäude, die mit dem neuen HECC-Gebäude erfüllt werden können. Das Human Exploration Control Center (HECC, auch Mondkontrollzentrum) ist das zentrale europäische Kontrollzentrum für den Betrieb der ESA-Module auf dem Lunar Gateway und die Koordinierung der ESA-Aktivitäten an Bord dieser Raumstation. Die ESA Beteiligung am Lunar Gateway besteht aus den folgenden Hauptbestandteilen: • Das I-HAB Modul als ein zentraler Knoten mit mehreren Docking Ports, einem Lebenserhaltungssystem (ECLSS), Kühlsystem, Stromversorgungssystem sowie Schlafplätzen und Aufenthaltsbereich für die Astronauten. • Das ERM mit einem Docking Port für Versorgungsraumschiffe, der für die Treibstoffübernahme ausgelegt ist sowie Stauplatz für Versorgungsgüter, Arbeitsplätze für Astronauten sowie sechs Fenster bietet. • HLCS (HALO Lunar Communication System), das von NASA für die Kommunikation mit den Astronauten auf der Mondoberfläche betrieben wird. Das HECC-Team am GSOC liefert dafür den Engineering Support, also die technische Kompetenz und Experten. • Nutzlast-Experimente wie das European Radiation Sensor Array (ERSA) und das Internal Dosimeter Array (IDA). Das HECC wird die beiden Module I-HAB und ERM sowie die ESA-Payloads betreiben und die technische Unterstützung des Betriebs für alle Module einschließlich HLCS leisten, wobei das das HECC die neuen Aufgaben schrittweise übernehmen wird: • CMV (Co-Manifested Vehicle) geplant 2027: Betriebsstart der ersten ESA Payloads sowie die technische Unterstützung für den HCLS, das von NASA betrieben wird. • Artemis IV geplant 2028: Betriebsstart des I-HAB-Moduls parallel zur laufenden Mondlandemission • Artemis V geplant 2030+: Betriebsstart ERM parallel zur laufenden Mondlandemission. Flächenkennwerte: NUF 1-7: 4.912 m², BGF: 9.268 m². Prognostizierte Kosten: Die Kosten des Projektes (KG 300+400) werden derzeit auf ca. 35,8 Mio. EUR netto geschätzt. Terminliche Meilensteine: - Leistungsbeginn Planung: März 2026. - Baubeginn: Mitte 2028. - Inbetriebnahme: Oktober 2030. Es ist beabsichtigt mit dieser Ausschreibung folgende Leistungen (stufenweise) zu beauftragen: Leistungen der Tragwerksplanung, Leistungsphasen 2-6 gemäß §§ 49 ff. HOAI. Zunächst wird in der 1. Beauftragungsstufe die Leistungsstufe 1a (= Leistungsphasen 2 und 3 gemäß § 51 HOAI) beauftragt. Die Leistungsstufen 1b bis 4 werden stufenweise abgerufen. Ein Rechtsspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht.

Amtliche Quelle

Quelle: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)

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Was dieser Markt zahlt

Der Auftraggeber hat in dieser Branche zu wenige eigene Zuschläge, deshalb steht hier die Spanne der letzten 2.000 Zuschläge für Architektur- & Ingenieurdienste (Deutschland).

Median der Zuschlaege
230.499 €
Mittlere Hälfte der früheren Zuschläge
101.136 € bis 503.682 €

TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU) veröffentlicht für diese Bekanntmachung keinen Wert, deshalb hat sie keine Marke auf der Skala. Die offiziellen Unterlagen nennen ihn möglicherweise.

Auftragswerte wie von den amtlichen Quellen veroeffentlicht. Als Orientierung zu verstehen, nicht als Regel: Umfang, Lose und Laufzeit unterscheiden sich.

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR)

Deutschland

Bekanntmachungen im Register
382
Zuschläge
221
insgesamt vergeben
11,6 Mio. €

Wer seine Aufträge gewinnt

Viele Anbieter
verschiedene Unternehmen erhielten Zuschläge
114
der Zuschläge gingen an die drei häufigsten Gewinner
8%
seiner Ausschreibungen nennen einen geschätzten Wert
20%

Auf Grundlage von 136 Zuschlägen mit benanntem Gewinner aus den letzten 3 Jahren. Gezählt nach Zuschlägen, nicht nach Wert, weil Los- und Rahmenvertragsbeträge nicht vergleichbar sind. Konzentriert heißt: Die drei häufigsten Gewinner erhielten 65% der Zuschläge oder mehr; viele Anbieter: unter 35% bei mindestens zehn verschiedenen Gewinnern.

Wettbewerb

Angebote je Los im Durchschnitt (offene und nicht offene Verfahren)
1,8
dieser Lose erhielten ein einziges Angebot
36%
der Zuschläge gingen an Unternehmen mit Sitz in einem anderen Land
12%

So, wie die amtlichen Bekanntmachungen sie angeben, über die letzten 3 Jahre. Angebote je Los zählen nur offene und nicht offene Verfahren: Im Verhandlungsverfahren oder bei einer Direktvergabe ist ein einziges Angebot das Verfahren selbst. Das Land ist das, das die Bekanntmachung für den Gewinner nennt.

Ein Punkt je Zuschlag, am Tag der Unterzeichnung, in der Größe seines Werts. Ein Ring ist ein Zuschlag ohne veröffentlichten Wert.

Für diesen Auftraggeber sind in diesem Sektor noch keine Vergaben erfasst. Übliche Gewinner, Architektur- & Ingenieurdienste - Deutschland

Unternehmen Zuschläge Vergebenes Volumen Letzter Zuschlag
DB Engineering & Consulting GmbH 171 6,8 Mio. € Sep 2026
Drees & Sommer SE 90 25,4 Mio. € Sep 2026
ZETCON Ingenieure GmbH 50 3,3 Mio. € Okt 2026
IGS INGENIEURE GmbH & Co. KG 46 8,0 Mio. € Sep 2026
Schüßler-Plan Ingenieurgesellschaft mbH 40 18,2 Mio. € Aug 2026

Grundlage: 12242 Vergaben mit verknüpftem Unternehmensprofil aus den letzten 2 Jahren.

51 offene Ausschreibungen derzeit

Marktkontext

TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU) veröffentlicht für diese Bekanntmachung keinen Wert, deshalb lässt sie sich unter den offenen Bekanntmachungen der Branche nicht einordnen. Die offiziellen Unterlagen nennen ihn möglicherweise.

jetzt offen im Bereich Architektur- & Ingenieurdienste
20.603
Median der offenen Bekanntmachungen
491.965 €

Wer in diesem Markt gewinnt

Viele Anbieter

Deutschland · Architektur- & Ingenieurdienste

verschiedene Unternehmen erhielten hier Zuschläge
6.944
der Zuschläge gingen an die drei häufigsten Gewinner
3%
Auftraggeber vergaben hier Aufträge
3.425

Auf Grundlage von 12.242 Zuschlägen mit benanntem Gewinner aus den letzten 3 Jahren. Gezählt nach Zuschlägen, nicht nach Wert, weil Los- und Rahmenvertragsbeträge nicht vergleichbar sind. Konzentriert heißt: Die drei häufigsten Gewinner erhielten 65% der Zuschläge oder mehr; viele Anbieter: unter 35% bei mindestens zehn verschiedenen Gewinnern.

Wettbewerb

Angebote je Los im Durchschnitt (offene und nicht offene Verfahren)
5,6
dieser Lose erhielten ein einziges Angebot
11%
der Zuschläge gingen an Unternehmen mit Sitz in einem anderen Land
1%
der Angebote kamen aus einem anderen Land
5%

So, wie die amtlichen Bekanntmachungen sie angeben, über die letzten 3 Jahre. Angebote je Los zählen nur offene und nicht offene Verfahren: Im Verhandlungsverfahren oder bei einer Direktvergabe ist ein einziges Angebot das Verfahren selbst. Das Land ist das, das die Bekanntmachung für den Gewinner nennt.

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