Deutschland - Dienstleistungen im Umweltschutz - Erfassung des Einflusses invasiver Praedatorenarten auf besonders und streng geschuetzte Amphibienarten im Droemling und Osten Sachsen-Anhalts
OriginalDeutschland - Dienstleistungen im Umweltschutz - „Erfassung des Einflusses invasiver Prädatorenarten auf die Vorkommen von besonders und streng geschützten Amphibienarten im Drömling und Osten Sachsen-Anhalts“
Offenes VerfahrenJeder darf in einem Schritt ein Angebot abgeben, ohne Vorauswahl.Ganzer EintragOberhalb des EU-SchwellenwertsEin Auftrag, der groß genug ist, dass EU-weite Regeln gelten und er auf TED erscheinen muss.Ganzer Eintrag
CPV-CodeDas EU-weite Vokabular für den Beschaffungsgegenstand: ein achtstelliger Code in jeder Bekanntmachung.Ganzer Eintrag
Deutschland - Dienstleistungen im Umweltschutz - Erfassung des Einflusses invasiver Praedatorenarten auf besonders und streng geschuetzte Amphibienarten im Droemling und Osten Sachsen-Anhalts
Auftraggeber: Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt
Land: Deutschland
Frist: 18 Nov 2026, 10:00 (UTC+1)
Verfahren: Offenes Verfahren
Branche (CPV): Umwelt, Abwasser & Reinigung (90700000)
Aperlena: https://aperlena.com/de/t/deutschland-dienstleistungen-im-umweltschutz-erfassung-des-einflusses-invasiver-pradatorenarten-auf-die-vorkommen-v-6ab0f5aff5
Amtliche Bekanntmachung: https://ted.europa.eu/en/notice/-/detail/655946-2026
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Zusammenfassung
Maschinell erstellte Zusammenfassung
Gegenstand sind Leistungen zur Erfassung des Einflusses invasiver Praedatorenarten, insbesondere Waschbaer und Mink, auf Vorkommen besonders und streng geschuetzter Amphibienarten im Droemling und im Osten Sachsen-Anhalts. 2027 sollen das gesamte Amphibieninventar sowie invasive Praedatoren an den Laichgewaessern erfasst und die Erhaltungszustaende der Arten der Anhaenge II und IV der FFH-Richtlinie bewertet werden. Das etwa 1.073,54 km2 grosse Untersuchungsgebiet (8,43 Messtischblaetter) ist in vier raeumliche Lose aufgeteilt, auf die separat geboten werden kann. Je Messtischblatt sind mindestens drei Begehungen mit insgesamt zwoelf vollen Gelaendetagen durchzufuehren, mindestens 25 Gewaesser je Blatt, im Zeitraum Mitte Maerz beziehungsweise Anfang April bis Mitte Mai 2027, teilweise in der Daemmerung oder nachts, mit ueblichen Methoden wie Laichsuche, Verhoeren, Ableuchten, Larvensuche und Reusenfallen.
02
Beschreibung
Gegenstand des Verfahrens ist die Erfassung des Einflusses invasiver Prädatorenarten auf die Vorkommen besonders und streng geschützter Amphibienarten im Drömling und im Osten Sachsen-Anhalts. Im Jahr 2027 sollen das gesamte Amphibieninventar sowie an den Laichgewässern vorhandene invasive Prädatoren, insbesondere Waschbär und Mink, erfasst werden. Für Vorkommen von Arten der Anhänge II und IV der FFH-Richtlinie sind zudem die Erhaltungszustände zu bewerten. Das insgesamt etwa 1.073,54 km² beziehungsweise 8,43 Messtischblätter umfassende Untersuchungsgebiet ist in vier räumliche Lose aufgeteilt; auf die Lose kann separat geboten werden. Im jeweiligen Los sind möglichst viele geeignete Gewässer systematisch zu untersuchen; Gewässer mit hohem Potenzial für Arten der Anhänge II und IV der FFH-Richtlinie haben Vorrang. Je Messtischblatt sind mindestens drei Begehungen durchzuführen. Bei einem vollständig enthaltenen Messtischblatt umfasst jede Begehung vier möglichst zusammenhängende Geländetage mit je acht Kartierstunden, insgesamt somit zwölf volle Geländetage unabhängig von der Gewässerzahl. Mindestens 25 Gewässer je Messtischblatt sind möglichst gleichmäßig auf dessen Quadranten zu verteilen. Fehlen geeignete Gewässer, können Gewässer in einem benachbarten Messtischblatt desselben Loses einbezogen werden. Die Erfassungen finden zwischen Mitte März beziehungsweise Anfang April und Mitte Mai 2027 statt. Der mit dem Auftraggeber abzustimmende Beginn richtet sich nach der Balz von Gras- und Moorfrosch. Zwischen den Begehungen eines Quadranten müssen 14 bis 21 Tage liegen. Kartiert wird teilweise in der Dämmerung beziehungsweise nachts und nur bei geeigneter Witterung. Einzusetzen sind die üblichen Methoden wie Laichsuche, Verhören, Sichtbeobachtungen, nächtliches Ableuchten, Larvensuche und gegebenenfalls Reusenfallen. Amphibiennachweise sind mit Art, Anzahl und Entwicklungsstadium zu dokumentieren. Zusätzlich ist nach Waschbär, Mink und weiteren invasiven Prädatoren zu suchen. Positivbefunde und Prädationsereignisse sind näher, Kranichbeobachtungen punktgenau zu dokumentieren. Wegen der kurzen Populationsmaxima einzelner Arten ist erforderlichenfalls mit parallel arbeitenden Erfassern zu arbeiten. Ein Bearbeiter darf höchstens zwei vollständige Messtischblätter bearbeiten; je Messtischblatt sind höchstens zwei Hauptbearbeiter zulässig. Jeder Quadrant ist an allen drei Terminen durch dieselbe Person zu kartieren. Das angebotene Personal ist verbindlich; ein Austausch setzt einen sachlichen Grund, die vorherige Zustimmung des Auftraggebers und eine mindestens gleichwertige Ersatzperson voraus. Die Ergebnisse sind entsprechend den LAU-Vorgaben in einer MultiBaseCS-Datenbank zu erfassen. Zu dokumentieren sind Positiv- und Negativnachweise zu Amphibien sowie Waschbärnachweise beziehungsweise entsprechende Negativnachweise. Die Datensätze sind grundsätzlich mit eindeutig bezeichneten Ortsgeometrien der Untersuchungsgewässer zu verknüpfen. Die Erhaltungszustände der Vorkommen von Arten der Anhänge II und IV sind nach BfN und BLAK (2017) zu bewerten und tabellarisch festzuhalten. Ein schriftlicher Endbericht ist nicht geschuldet. Bis zum 30. Oktober 2027 sind auf einem physischen Datenträger die MultiBaseCS-Datenbank, eine Shape-Datei aller Untersuchungsgewässer, die tabellarischen Bewertungen der Erhaltungszustände sowie eine Fotodokumentation mit mindestens fünf aussagekräftigen Fotos je Gewässer zu übergeben. An der zentralen Anlaufberatung bis Mitte März müssen alle mit der Geländeerfassung betrauten Personen teilnehmen. Von März bis September 2027 ist der Auftraggeber jeweils zum letzten Werktag per E-Mail über Bearbeitungsstand, weitere Planung und Probleme zu informieren. GIS- und Kartengrundlagen, Bewertungsschemata, Vorlagen und Vorgaben zur Dateneingabe werden bereitgestellt.
Los 1 umfasst das Untersuchungsgebiet im Drömling zwischen Jahrstedt im Westen, Wiepke im Nordosten sowie Solpke und Dannefeld im Süden. Das Gebiet hat eine Fläche von etwa 281,84 km² beziehungsweise 2,21 vollen Messtischblättern. Enthalten sind das Messtischblatt 3431 Parsau anteilig mit etwa 30,45 km² sowie die Messtischblätter 3432 Kunrau mit etwa 125,62 km² und 3433 Solpke mit etwa 125,77 km² jeweils vollständig. Im Gebiet sind 2027 möglichst viele geeignete Gewässer systematisch auf das gesamte Amphibieninventar sowie auf Hinweise zu invasiven Prädatoren, insbesondere Waschbär und Mink, zu untersuchen. Gewässer mit hohem Potenzial für Arten der Anhänge II und IV der FFH-Richtlinie sind vorrangig zu bearbeiten. Je Messtischblatt sind mindestens drei Begehungen vorgesehen; je vollständig enthaltenem Messtischblatt sind dafür insgesamt zwölf volle Geländetage zu absolvieren. Mindestens 25 Gewässer je Messtischblatt sind möglichst gleichmäßig über das Gebiet und die Messtischblattquadranten verteilt zu erfassen. Die Kartierung erfolgt zwischen Mitte März beziehungsweise Anfang April und Mitte Mai 2027 teilweise in der Dämmerung und nachts. Die Begehungstermine müssen 14 bis 21 Tage auseinanderliegen. Die Amphibien sind mit Art, Anzahl und Entwicklungsstadium zu dokumentieren. Hinweise auf invasive Prädatoren, nachgewiesene Prädationsereignisse sowie Kranichbeobachtungen sind ebenfalls zu erfassen. Für Vorkommen von Arten der Anhänge II und IV der FFH-Richtlinie ist der Erhaltungszustand nach BfN und BLAK (2017) zu bewerten. Die Ergebnisse einschließlich Positiv- und Negativnachweisen sind nach den Vorgaben des LAU in MultiBaseCS einzugeben und mit eindeutig bezeichneten Ortsgeometrien der Untersuchungsgewässer zu verknüpfen. Bis zum 30. Oktober 2027 sind auf einem physischen Datenträger die MultiBaseCS-Datenbank, eine Shape-Datei aller Untersuchungsgewässer, die tabellarischen Bewertungen der Erhaltungszustände und eine geordnete Fotodokumentation mit mindestens fünf aussagekräftigen Fotos je Gewässer zu übergeben. Ergänzend gelten sämtliche allgemeinen methodischen, personellen und organisatorischen Vorgaben der Leistungsbeschreibung.; Los 2 umfasst das Untersuchungsgebiet im Drömling zwischen Breitenrode im Westen, Mieste im Norden, Rätzlingen im Süden und Calvörde im Osten. Das Gebiet hat eine Fläche von etwa 279,30 km² beziehungsweise 2,19 vollen Messtischblättern. Enthalten sind das Messtischblatt 3531 Oebisfelde anteilig mit etwa 28,33 km² sowie die Messtischblätter 3532 Rätzlingen mit etwa 124,91 km² und 3533 Mieste mit etwa 126,06 km² jeweils vollständig. Im Gebiet sind 2027 möglichst viele geeignete Gewässer systematisch auf das gesamte Amphibieninventar sowie auf Hinweise zu invasiven Prädatoren, insbesondere Waschbär und Mink, zu untersuchen. Gewässer mit hohem Potenzial für Arten der Anhänge II und IV der FFH-Richtlinie sind vorrangig zu bearbeiten. Je Messtischblatt sind mindestens drei Begehungen vorgesehen; je vollständig enthaltenem Messtischblatt sind dafür insgesamt zwölf volle Geländetage zu absolvieren. Mindestens 25 Gewässer je Messtischblatt sind möglichst gleichmäßig über das Gebiet und die Messtischblattquadranten verteilt zu erfassen. Die Kartierung erfolgt zwischen Mitte März beziehungsweise Anfang April und Mitte Mai 2027 teilweise in der Dämmerung und nachts. Die Begehungstermine müssen 14 bis 21 Tage auseinanderliegen. Die Amphibien sind mit Art, Anzahl und Entwicklungsstadium zu dokumentieren. Hinweise auf invasive Prädatoren, nachgewiesene Prädationsereignisse sowie Kranichbeobachtungen sind ebenfalls zu erfassen. Für Vorkommen von Arten der Anhänge II und IV der FFH-Richtlinie ist der Erhaltungszustand nach BfN und BLAK (2017) zu bewerten. Die Ergebnisse einschließlich Positiv- und Negativnachweisen sind nach den Vorgaben des LAU in MultiBaseCS einzugeben und mit eindeutig bezeichneten Ortsgeometrien der Untersuchungsgewässer zu verknüpfen. Bis zum 30. Oktober 2027 sind auf einem physischen Datenträger die MultiBaseCS-Datenbank, eine Shape-Datei aller Untersuchungsgewässer, die tabellarischen Bewertungen der Erhaltungszustände und eine geordnete Fotodokumentation mit mindestens fünf aussagekräftigen Fotos je Gewässer zu übergeben. Ergänzend gelten sämtliche allgemeinen methodischen, personellen und organisatorischen Vorgaben der Leistungsbeschreibung.; Los 3 umfasst das Untersuchungsgebiet im Osten Sachsen-Anhalts zwischen Köthen im Westen, Mosigkau im Norden, Sollnitz im Osten und Salzfurtkapelle im Süden. Das Gebiet hat eine Fläche von etwa 256,06 km² beziehungsweise 2,01 vollen Messtischblättern. Enthalten sind die Messtischblätter 4238 Osternienburg und 4239 Raguhn mit jeweils etwa 128,03 km² vollständig. Im Gebiet sind 2027 möglichst viele geeignete Gewässer systematisch auf das gesamte Amphibieninventar sowie auf Hinweise zu invasiven Prädatoren, insbesondere Waschbär und Mink, zu untersuchen. Gewässer mit hohem Potenzial für Arten der Anhänge II und IV der FFH-Richtlinie sind vorrangig zu bearbeiten. Je Messtischblatt sind mindestens drei Begehungen vorgesehen; hierfür sind je Messtischblatt insgesamt zwölf volle Geländetage zu absolvieren. Mindestens 25 Gewässer je Messtischblatt sind möglichst gleichmäßig über das Gebiet und die Messtischblattquadranten verteilt zu erfassen. Die Kartierung erfolgt zwischen Mitte März beziehungsweise Anfang April und Mitte Mai 2027 teilweise in der Dämmerung und nachts. Die Begehungstermine müssen 14 bis 21 Tage auseinanderliegen. Die Amphibien sind mit Art, Anzahl und Entwicklungsstadium zu dokumentieren. Hinweise auf invasive Prädatoren, nachgewiesene Prädationsereignisse sowie Kranichbeobachtungen sind ebenfalls zu erfassen. Für Vorkommen von Arten der Anhänge II und IV der FFH-Richtlinie ist der Erhaltungszustand nach BfN und BLAK (2017) zu bewerten. Die Ergebnisse einschließlich Positiv- und Negativnachweisen sind nach den Vorgaben des LAU in MultiBaseCS einzugeben und mit eindeutig bezeichneten Ortsgeometrien der Untersuchungsgewässer zu verknüpfen. Bis zum 30. Oktober 2027 sind auf einem physischen Datenträger die MultiBaseCS-Datenbank, eine Shape-Datei aller Untersuchungsgewässer, die tabellarischen Bewertungen der Erhaltungszustände und eine geordnete Fotodokumentation mit mindestens fünf aussagekräftigen Fotos je Gewässer zu übergeben. Ergänzend gelten sämtliche allgemeinen methodischen, personellen und organisatorischen Vorgaben der Leistungsbeschreibung.; Los 4 umfasst zwei Teilgebiete im Osten Sachsen-Anhalts: das Gebiet der Stadt Bitterfeld-Wolfen sowie die Tagebaufolgelandschaft westlich von Gräfenhainichen bis Oranienbaum im Norden und Sollnitz im Westen. Das Untersuchungsgebiet hat eine Gesamtfläche von etwa 256,34 km² beziehungsweise 2,01 vollen Messtischblättern. Enthalten sind die Messtischblätter 4240 Gräfenhainichen mit etwa 128,03 km² und 4339 Bitterfeld-Wolfen mit etwa 128,31 km² jeweils vollständig. Im Gebiet sind 2027 möglichst viele geeignete Gewässer systematisch auf das gesamte Amphibieninventar sowie auf Hinweise zu invasiven Prädatoren, insbesondere Waschbär und Mink, zu untersuchen. Gewässer mit hohem Potenzial für Arten der Anhänge II und IV der FFH-Richtlinie sind vorrangig zu bearbeiten. Je Messtischblatt sind mindestens drei Begehungen vorgesehen; hierfür sind je Messtischblatt insgesamt zwölf volle Geländetage zu absolvieren. Mindestens 25 Gewässer je Messtischblatt sind möglichst gleichmäßig über das Gebiet und die Messtischblattquadranten verteilt zu erfassen. Die Kartierung erfolgt zwischen Mitte März beziehungsweise Anfang April und Mitte Mai 2027 teilweise in der Dämmerung und nachts. Die Begehungstermine müssen 14 bis 21 Tage auseinanderliegen. Die Amphibien sind mit Art, Anzahl und Entwicklungsstadium zu dokumentieren. Hinweise auf invasive Prädatoren, nachgewiesene Prädationsereignisse sowie Kranichbeobachtungen sind ebenfalls zu erfassen. Für Vorkommen von Arten der Anhänge II und IV der FFH-Richtlinie ist der Erhaltungszustand nach BfN und BLAK (2017) zu bewerten. Die Ergebnisse einschließlich Positiv- und Negativnachweisen sind nach den Vorgaben des LAU in MultiBaseCS einzugeben und mit eindeutig bezeichneten Ortsgeometrien der Untersuchungsgewässer zu verknüpfen. Bis zum 30. Oktober 2027 sind auf einem physischen Datenträger die MultiBaseCS-Datenbank, eine Shape-Datei aller Untersuchungsgewässer, die tabellarischen Bewertungen der Erhaltungszustände und eine geordnete Fotodokumentation mit mindestens fünf aussagekräftigen Fotos je Gewässer zu übergeben. Ergänzend gelten sämtliche allgemeinen methodischen, personellen und organisatorischen Vorgaben der Leistungsbeschreibung.
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Offenes Verfahren: Jedes interessierte Unternehmen kann ein Angebot abgeben. Oberhalb des EU-Schwellenwerts: offen für Unternehmen aus allen EU-Ländern.
Auftragswerte wie von den amtlichen Quellen veroeffentlicht. Als Orientierung zu verstehen, nicht als Regel: Umfang, Lose und Laufzeit unterscheiden sich.
210 neue Bekanntmachungen für Umwelt, Abwasser & Reinigung in Deutschland in den letzten 7 Tagen.
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