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Résumé
Résumé généré automatiquement
L'Office fédéral de l'environnement (OFEV), division Biodiversité et paysage, a attribué un contrat relatif à la mesure M13 de la deuxième phase du Plan d'action Stratégie Biodiversité Suisse 2025-2030, consacrée à la gestion intégrée des risques liés à la biodiversité. La procédure comprenait quatre lots : identification des risques et simulations de modèles, analyse des risques et scénarios, évaluation et développement intégraux des risques, et planification intégrale des mesures et dialogue sur les risques. En raison des dépendances entre les lots, une coordination étroite était nécessaire ; aucune restriction de lot n'était prévue, chaque lot pouvant être attribué seul ou en combinaison. L'objectif était que la Suisse dispose d'ici 2030 des bases de cette gestion intégrée, notamment d'une analyse et d'une évaluation des risques. Le contrat a été attribué à EBP Schweiz AG pour environ EUR 294,365.77, converti de CHF au taux de référence de la BCE.
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Description
Die Biodiversität ist eine zentrale Lebensgrundlage des Menschen und hat eine hohe wirtschaftliche Relevanz. Analysen des World Economic Forum oder der SwissRe veranschaulichen die globale Bedeutung des Risikos des Biodiversitätsverlustes. Demzufolge ist mehr als die Hälfte des globalen BIP von einer funktionierenden Biodiversität und intakten Ökosystemleistungen abhängig. Diese Leistungen nehmen mit fortschreitendem Rückgang der Biodiversität ab. Am 20. November 2024 hat der Bundesrat das Bundesamt für Umwelt BAFU mit der Umsetzung der zweiten Phase des Aktionsplans Strategie Biodiversität von 2025 bis 2030 (AP SBS II) beauftragt. Der Aktionsplan umfasst 15 Massnahmen, eine dieser Massnahmen (M13) widmet sich dem Thema ‘Integrales Risikomanagement Biodiversität’. Als Ziel dieser Massnahme wird folgendes formuliert: «Die Schweiz verfügt bis 2030 über die Grundlagen des integralen Risikomanagements Biodiversität, insbesondere über eine Risikoanalyse, über eine Risikobewertung und über eine Auslegeordnung der möglichen Umsetzung (Massnahmen).» Die Massnahme sorgt dafür, dass die Risiken des Biodiversitätsverlusts bekannt und anerkannt sind, auf ein akzeptables Mass reduziert und laufend überwacht werden. Dies soll dazu beitragen, dass die Biodiversität und von ihr erbrachten Ökosystemleistungen erhalten bleiben. Um die umfangreiche Zielvorgabe der Massnahme M13 erreichen zu können, wird eine breite Palette an Expertise benötigt, um die verschiedenen Aspekte abzudecken. Entsprechend wurde eine Aufteilung in vier Lose vorgenommen. - Los 1: Risikoidentifikation & Modellsimulation(en) - Los 2: Risikoanalyse & Szenarien - Los 3: Integrale Risikobeurteilung und -entwicklung - Los 4: Integrale Massnahmenplanung & Risikodialog Die vier Lose weisen Abhängigkeiten zueinander auf und sollen deshalb inhaltlich eng aufeinander abgestimmt werden. Es ist keine Losbeschränkung vorgesehen, die Lose können von Auftragnehmenden einzeln oder in Kombination umgesetzt werden. Es ist auch möglich, dass eine Anbietergemeinschaft ein Angebot für alle Lose einreicht, allerdings ist auch in diesem Fall für jedes Los ein separates Angebot einzureichen.
Die Risikobeurteilung klärt, welche Risiken akzeptierbar sind und welche nicht. Akzeptabel ist ein Risiko, das aus guten Gründen als tragbar beurteilt wird. Dabei ist gemäss Hillebrand et al. 2023 (Marine Biodiversity 53: 43) zu bedenken, dass die Festlegung eines Schwellenwerts für Veränderungen der Biodiversität (ein maximal tolerierbarer Artenumsatz oder -verlust) vernachlässigt, dass die Multifunktionalität von Ökosystemen oft von einem komplexen Geflecht aus Wechselwirkungen zwischen Arten abhängt, und die ethische Frage aufwirft, ob man einen Teil der Biodiversität für verzichtbar erklären kann. Demzufolge ist es zielführender ‘Schwellenwerte’ für den Druck auf die Biodiversität zu definieren, da dies die Ursachen für Veränderungen der Biodiversität anspricht. Somit sind im Rahmen dieses Projekts gefährdungsübergreifend Einflussfaktoren zu identifizieren, welche relevanten Einfluss auf die Risikoentwicklung des Biodiversitätsverlusts hinsichtlich Ökosystemfunktionen haben. Dabei sind auch Abhängigkeiten und Rückkopplungseffekte zwischen verschiedenen Gefährdungen sowie Kompensationsmechanismen bei Rückgang / Ausfall von Ökosystemleistungen und deren Auswirkungen auf die Biodiversität, andere Ökosystemleistungen sowie Wirtschaft und Gesellschaft einzubeziehen. Für zehn bis zwölf Einflussfaktoren (basierend auf den Erkenntnissen und Ergebnissen der Lose 1 und 2) sind Trajektorien zu ihrer Entwicklung und Auswirkung auf die Veränderung des Risikos betreffend Biodiversität und Rückgang / Ausfall von Ökosystemleistungen zu analysieren und zu beurteilen. Die unterschiedlichen Trajektorien können z.B. in Anlehnung an die ValPar.CH-Szenarien differenziert und sollen bis hin zu kritischen Risikobereichen des Eintretens von abrupten Ökosystemeffekten extrapoliert werden. Die Auswahl der Einflussfaktoren und Trajektorien erfolgt in Absprache mit dem Auftraggeber. Im Sinne einer integralen Risikobeurteilung und -entwicklung soll schliesslich auch eine Gesamtschau über alle Einflussfaktoren und deren Interaktionen untereinander entlang der verschiedenen Trajektorien entwickelt werden und kritische ‘Schwellenwerte’ und deren Risiken hinsichtlich Biodiversität und Rückgang / Ausfall von Ökosystemleistungen und deren Konsequenzen für Wirtschaft und Gesellschaft aufgezeigt werden. Die Abhängigkeiten und gegenseitige Beeinflussung verschiedener Einflussfaktoren ist zu analysieren und hinsichtlich ihrer Bedeutung für das Gesamtrisiko zu gewichten. In einer integralen Risikobeurteilung sind das Zusammenspiel (Einflussfaktorenkombination) und gegenseitigen Interaktionen (sowohl in verstärkender als auch allenfalls abschwächender Hinsicht) entlang verschiedener Trajektorien aufzuzeigen sowie die daraus resultierenden Risiken für Wirtschaft und Gesellschaft zu beurteilen.
Source officielle
Source : TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)
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entreprises différentes ont remporté des attributions ici
192
des attributions sont allées aux trois titulaires les plus fréquents
14%
acheteurs ont attribué des marchés ici
124
D'après 363 attributions avec un titulaire nommé sur les 3 dernières années. Compté par attribution et non par montant, car les montants des lots et des accords-cadres ne sont pas comparables.
Concentré : les trois titulaires les plus fréquents ont obtenu 65% des attributions ou plus ; nombreux fournisseurs : moins de 35% avec au moins dix titulaires différents.
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