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Stadtverwaltung Pirna, Hochwasserschadensbeseitigung 2021, Gewässerinstandsetzung Teichgrundbach, 01796 Pirna OT Obervogelgesang

Geschlossen Auftragsbekanntmachung

Eckdaten

Geschlossen
Auftraggeber
Stadtverwaltung Pirna
Ort
Deutschland DED
Verfahren
Offenes Verfahren Jeder darf in einem Schritt ein Angebot abgeben, ohne Vorauswahl. Ganzer Eintrag
Originalsprache
Deutsch
Quelle
über Datenservice Öffentlicher Einkauf (Bekanntmachungsservice), geprüft vor 1 Monat
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Die Angebotsfrist ist vorbei. Ein Zuschlag oder eine Berichtigung zu dieser Bekanntmachung: eine E-Mail, wenn das Register es sieht. Anmelden

  1. Veröffentlicht
  2. Frist 20 Tage offen
  3. Vergeben ausstehend

Zusammenfassung

Maschinell erstellte Zusammenfassung

Die Stadtverwaltung Pirna, vertreten durch den Fachdienst Stadtsanierung, Förderung und Vergabe, sucht Auftragnehmer für die Instandsetzung des Gewässers Teichgrundbach im Ortsteil Obervogelgesang. Die Arbeiten umfassen die Beseitigung von Hochwasserschäden vom Juli 2021. Zu den Hauptaufgaben gehören die Sicherung einer Abbruchkante und die Beräumung des Gewässerprofils von Geröll und Ablagerungen. Es handelt sich um einen Bauvertrag nach VOB/B. Angebote sind elektronisch einzureichen. Eligible construction companies can participate in this open tender procedure.

Beschreibung

a) Auftraggeber: Offizielle Bezeichnung: Stadtverwaltung Pirna; Bereich/Abteilung: Fachdienst Stadtsanierung, Förderung & Vergabe; Straße, Hausnummer: Am Markt 1/2; Postleitzahl: 01796; Ort: Pirna; Land: DE; Telefon: +49 3501556343; Internet-Adresse: www.pirna.de; E-Mail: albrecht.godau@pirna.de b) Vergabeart: Öffentliche Ausschreibung c) Angebote können nur elektronisch abgegeben werden. d) Art des Auftrages: Bauvertrag nach VOB/B e) Ort(e) der Ausführung: Offizielle Bezeichnung: Gewässer 2. Ordnung "Teichgrundbach" im Ortsteil Obervogelgesang; Postleitzahl: 01796; Ort: Pirna; Land: DE f) Art und Umfang der Leistung: Instandsetzung Teichgrundbach in Pirna nach Unwetterereignis 16.&17.07.2021 Sicherung Abbruchkante und Beräumung Teichgrundbach - Auszug aus der Baubeschreibung Zwischen den Ortschaften Naundorf und Struppen befindet sich das Einzugsgebiet des Teichgrundbaches. Das leicht nach Süden ansteigende und heute als Acker- und Wiesenfläche genutzte Gelände wird von der Kreisstraße 8733 durchquert. Die Ableitung ist als Gewässer II. Ordnung eingestuft. Die Stadt Pirna teilt sich mit der Gemeinde Struppen im Bereich des Hangwaldes die Unterhaltungspflicht des Gewässers. Die Steillage ist u.a. der Grund für massive Erosionsschäden und den damit verbundenen Abgang von großen Mengen an Geröll und Gesteinsschutt. Durch die Regenereignisse im Juli 2021 kam es daher im Unterlauf des Teichgrundes zu erheblichen Schäden ober- und unterhalb der Gemeindegrenze Struppen / Stadt Pirna. Den Schadensbereich gilt es Gemeindegrenze übergreifend zu beplanen. Um Schäden auf dem Gemeindegebiet der Stadt Pirna zu vermeiden, hat sich die Stadt Pirna, wie bei den Maßnahmen zuvor, als federführend für die Sicherung der Steillage als direkt betroffener Unterlieger bereit erklärt. Es sind folgende Maßnahmen vorgesehen: 1. Beräumung des Gewässerprofils von Geröll/Ablagerungen Das Gewässerprofil ist von Geröll/Ablagerungen zu befreien. Dabei sind größere Steine erschütterungsarm zu zerkleinern. Die zu entnehmenden, losen Sandsteine sind auf Weiterverwendung zu prüfen. Nicht mehr benötigtes Material ist abzutransportieren und einer Verwertung zuzuführen. Die Beräumung kann u.a. händig sowie maschinell erfolgen. Die Wahl zur Durchführung der Beräumung obliegt dem AN. Im Zuge der Beräumung ist der Sohlbereich in Abhängigkeit der örtlichen Gegebenheiten zu profilieren. Bereich: • Station 0+011,65 bis 0+021,28 • Station 0+032,49 bis 0+038,36 • Station 0+045,49 bis 0+054,77 2. Wiederherstellung einer Furt Die aus der Furt herausgelösten Trittsteine sind wiederherzustellen. Um eine langfristige Stabilität zu erhalten, ist auf dem Felsuntergrund ein Stahlnetz (Betonstahlmatte Q188A) mittels Kurzanker (Felsnägel d=16 mm, Länge 0,60 m) zu fixieren. Im Anschluss daran ist eine Spritzbetonschicht mit einer Stärke von 4 bis 5 cm aufzutragen. In diese Betonschicht sind geeignete, aus dem Gewässerprofil gewonnene, Steine zu setzen und miteinander zu verspannen. Des Weiteren sind die Steine mit Beton zu verklammern. Dabei ist auf ein zurückgesetztes Fugenbild zu achten, wo sich Feinsedimente ablagern können. Die Trittsteine besitzen eine Höhe von ca. 25 cm. Die Länge beträgt in etwa 1,90 m und Breite ca. 1,40 m. Bereich: • Station 0+041,50 bis 0+043,40 3. punktuelle Erhöhung der vorhandenen Trockenmauer Die vorhandene Trockenmauer soll im Zuge der Maßnahme abschnittsweise um ca. 0,30 m bis 0,50 m erhöht werden. Für die Erhöhung der Trockenmauer ist das aus dem Gewässerprofil zu bergende Gesteinsmaterial zu verwenden. Die vorhandene Mauerkrone ist zu reinigen und für die Setzung der Steine vorzubereiten. Die Steine sind auf die Mauerkrone in ein 0,02 m starkes Mörtelbett zu setzen und gut miteinander zu verzahnen. Die Fugen sind zurückgesetzt auszubilden und abschließend mit Feinsedimenten zu verschließen. Die neue Mauerkrone ist in der Breite nach obenhin verjüngend auszubilden (von 0,50 m auf ca. 0,20 m). Bereich: • Station 0+016 bis 0+019 • Station 0+020 bis 0+023 4. Sicherung des Prallhangs mittels einer Hangsicherung aus Spritzbeton Der gefährdete Prallhangbereich zwischen Station 0+021 bis 0+026,5 soll durch eine Hangsicherung mit Spritzbeton stabilisiert werden. Dabei folgt der Spritzbeton dem anstehenden Bo-den. Die herzustellende Spritzbetonfläche beträgt ca. 20 m². Die erforderlichen Materialien (Betonsäcke, Bewehrung) sowie Gerätschaften (z.B. Stromagaregat, Wassercontainer) für den Spritzbeton werden z.B. mittels eines Dumpers in Richtung Zwischenlagerplatz transportiert und eingerichtet. Vom Zwischenlagerplatz werden über Schlauchleitungen der Spritzbeton hin zum Baufeld transportiert und aufgetragen. Aufgrund des fehlenden Verbundes zwischen Felsuntergrund und Spritzbeton sind in dem gefährdeten Bereich Stahlnetze (Betonstahlmatte Q188A) mit Kurzanker (Felsnägel d=16 mm, L=0,60 m) zu fixieren. Das Bohrloch bis ca. 0,40 m Tiefe herstellen und den Anker bei Bedarf kürzen. Anker mittels Zementmörtel fixieren. Der Spritzbeton ist in mehreren Schichten aufzutragen. Die Gesamtdicke beträgt 15 cm. Im Anschluss an die Spritzbetonoberfläche erfolgt ein zusätzlicher eingefärbter (Sandsteinfarben) Spritzmörtelauftrag. Die Schichtdicke beträgt 5 mm bis 2 cm. Im Felsuntergrund vorhandene Steine sind in die Bewehrung sowie abschließend in die Spritzbetonschicht zu integrieren. Eine Besonderheit der Hangsicherung bildet dabei die Ausbildung von Pflanztaschen (0,50 m x 0,50 m x 0,50 m,) welche in der Bewehrung integriert sind und mittels Felsanker (Länge ca. 2,50 m) fixiert werden. Die Rückwand zum anstehenden Lockergestein soll offen sein. Die Pflanztaschen werden mit Ton und Bodensubstrat befüllt und sollen abschließend bepflanzt werden. Die Bepflanzung erfolgt mit Haselnussstrauch (Corylus avellana, C3, Größe 40 - 60 cm). Insgesamt sind 3 Pflanztaschen in unterschiedlicher Höhe vorgesehen. g) Es werden keine Planungsleistungen gefordert h) Aufteilung in mehrere Lose: nein i) Ausführungsfristen: Beginn: 01.11.2026, Ende: 28.02.2027 j) Gegebenenfalls Angaben nach § 8 Absatz 2 Nummer 3 zur Nichtzulassung von Nebenangeboten: Entfällt, da Nebenangebote zugelassen sind. k) Gegebenenfalls Angaben nach § 8 Absatz 2 Nummer 4 zur Nichtzulassung der Abgabe mehrerer Hauptangebote: Entfällt, da die Abgabe mehrerer Hauptangebote zugelassen ist. l) Stelle, bei der die Vergabeunterlagen angefordert werden können: Die Vergabeunterlagen werden auf der Vergabeplattform evergabe.de bereitgestellt. Ein unentgeltlicher Abruf ohne Registrierung ist möglich unter https://www.evergabe.de/unterlagen/3429048/zustellweg-auswaehlen. m) Kosten für Vervielfältigungen der Vergabeunterlagen: entfällt n) entfällt o) Frist für den Eingang der Angebote: 31.08.2026, 09:59 Uhr; Bindefrist: 31.10.2026 p) Elektronische Angebote sind auf der Vergabeplattform evergabe.de abzugeben. q) Angebote sind abzufassen in: Deutsch r) Zuschlagskriterien, sofern diese nicht in den Vergabeunterlagen genannt werden und gegebenenfalls deren Gewichtung: Die Zuschlagskriterien sind in den Vergabeunterlagen genannt. s) Eröffnungstermin: Datum: 31.08.2026, 10:00 Uhr; Ort: Stadtverwaltung Pirna, Fachdienst Stadtsanierung, Förderung und Vergabe; Personen, die anwesend sein dürfen: keine t) Sicherheiten: siehe Vergabeunterlagen u) Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen: Abschlags- und Schlusszahlung nach VOB/B und den Zusätzlichen Vertragsbedingungen v) Rechtsform einer Bietergemeinschaft: gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter w) Verlangte Nachweise für die Beurteilung der Eignung: Der Bieter hat eine Bescheinigung über den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) oder das ausgefüllte Formblatt 124 „Eigenerklärungen zur Eignung“ einzureichen. Bescheinigungen anderer Präqualifizierungsstellen werden anerkannt, wenn hinterlegte Dokumente einsehbar sind und in der Bescheinigung angegeben wird, welche Eignungskriterien anhand welcher Dokumente bei der Präqualifizierung geprüft wurden. Die Eigenerklärungen des Formblattes 124 müssen nachträglich mit entsprechenden Nachweisen untersetzt werden, sollte das Angebot in die engere Wahl kommen. x) Vergabenachprüfstelle: Offizielle Bezeichnung: Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge - Amt für Finanzverwaltung, Vergabestelle; Straße, Hausnummer: Schloßhof 2/4; Postleitzahl: 01796; Ort: Pirna; Land: DE; E-Mail: vergabestelle@landratsamt-pirna.de Wasserbau,Hochwasserschutz/ Deiche,Landschaftsbau/ Außenanlagen

Amtliche Quelle

Quelle: Datenservice Öffentlicher Einkauf (Bekanntmachungsservice)

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