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TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU) geprüft vor 2 Tagen Vergabebekanntmachung

Schweiz - Umweltschutz - Aktionsplan SBS Phase 2 (2025-2030) Integrales Risikomanagement Biodiversität

Vergeben Schweiz Espace Mittelland Umwelt, Abwasser & Reinigung

Auftraggeber Bundesamt für Umwelt BAFU, Abteilung Biodiversität und Landschaft

360.170 € Zuschlagswert

Eckdaten

Veröffentlicht
Verfahren
Offenes Verfahren
  1. Veröffentlicht
  2. Vergeben ausstehend

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Zuschlag an

DE_EBP Schweiz AG

Zuschlagswert
360.170 €
Bilanz bei diesem Auftraggeber
4 Aufträge dieses Auftraggebers im Register, insgesamt 1,4 Mio. €

Zusammenfassung

Maschinell erstellte Zusammenfassung

Das Bundesamt für Umwelt (BAFU), Abteilung Biodiversität und Landschaft, hat einen Auftrag zur Umsetzung der Massnahme M13 der zweiten Phase des Aktionsplans Strategie Biodiversität 2025-2030 vergeben, zum integralen Risikomanagement Biodiversität. Der Auftrag umfasste vier Lose: Risikoidentifikation und Modellsimulationen, Risikoanalyse und Szenarien, integrale Risikobeurteilung und -entwicklung sowie integrale Massnahmenplanung und Risikodialog. Den Auftrag erhielt die EBP Schweiz AG für etwa EUR 360,170.28, umgerechnet von CHF zum ECB-Referenzkurs.

Beschreibung

Die Biodiversität ist eine zentrale Lebensgrundlage des Menschen und hat eine hohe wirtschaftliche Relevanz. Analysen des World Economic Forum oder der SwissRe veranschaulichen die globale Bedeutung des Risikos des Biodiversitätsverlustes. Demzufolge ist mehr als die Hälfte des globalen BIP von einer funktionierenden Biodiversität und intakten Ökosystemleistungen abhängig. Diese Leistungen nehmen mit fortschreitendem Rückgang der Biodiversität ab. Am 20. November 2024 hat der Bundesrat das Bundesamt für Umwelt BAFU mit der Umsetzung der zweiten Phase des Aktionsplans Strategie Biodiversität von 2025 bis 2030 (AP SBS II) beauftragt. Der Aktionsplan umfasst 15 Massnahmen, eine dieser Massnahmen (M13) widmet sich dem Thema ‘Integrales Risikomanagement Biodiversität’. Als Ziel dieser Massnahme wird folgendes formuliert: «Die Schweiz verfügt bis 2030 über die Grundlagen des integralen Risikomanagements Biodiversität, insbesondere über eine Risikoanalyse, über eine Risikobewertung und über eine Auslegeordnung der möglichen Umsetzung (Massnahmen).» Die Massnahme sorgt dafür, dass die Risiken des Biodiversitätsverlusts bekannt und anerkannt sind, auf ein akzeptables Mass reduziert und laufend überwacht werden. Dies soll dazu beitragen, dass die Biodiversität und von ihr erbrachten Ökosystemleistungen erhalten bleiben. Um die umfangreiche Zielvorgabe der Massnahme M13 erreichen zu können, wird eine breite Palette an Expertise benötigt, um die verschiedenen Aspekte abzudecken. Entsprechend wurde eine Aufteilung in vier Lose vorgenommen. - Los 1: Risikoidentifikation & Modellsimulation(en) - Los 2: Risikoanalyse & Szenarien - Los 3: Integrale Risikobeurteilung und -entwicklung - Los 4: Integrale Massnahmenplanung & Risikodialog Die vier Lose weisen Abhängigkeiten zueinander auf und sollen deshalb inhaltlich eng aufeinander abgestimmt werden. Es ist keine Losbeschränkung vorgesehen, die Lose können von Auftragnehmenden einzeln oder in Kombination umgesetzt werden. Es ist auch möglich, dass eine Anbietergemeinschaft ein Angebot für alle Lose einreicht, allerdings ist auch in diesem Fall für jedes Los ein separates Angebot einzureichen. Zusammentragen von Fallbeispielen bekannter Ereignisse und aktueller Entwicklungen aus dem In- und Ausland, die den Zusammenhang zwischen Biodiversitätsabnahme und Beeinträchtigung (bis hin zum Verlust) von Ökosystemleistungen aufzeigen. Es werden Ereignisse bzw. Entwicklungen ausgewählt, die in der Schweiz schon einmal zu einer Beeinträchtigung (bis hin zum Verlust) von Ökosystemleistungen geführt haben, Ereignisse, die im Ausland grosse Schäden verursacht haben und auch in der Schweiz denkbar sind oder mögliche Ereignisse oder Entwicklungen, die das Potenzial für schwerwiegende Konsequenzen oder eine Notlage haben. Dabei sollen sowohl Fallbeispiele gesammelt und aufbereitet werden, die die Auswirkungen gradueller Veränderungen aufzeigen (z.B. Rückgang pflanzenbestäubender Insekten und Bestäubungsleistung; Rückgang von Bodenorganismen und Bodenfruchtbarkeit), wie auch solche abrupter Veränderungen (z.B. Rückgang von Nützlingsorganismen und Massenauftreten von Schadorganismen) bis hin zu ‘biologischen Kipppunkten’ (z.B. irreversible Austrocknung von Torfmoosen, Sauerstoffarmut und Belüftungsbedarf von Baldegger- und Sempachersee). Die Hintergrundinformationen der Fallbeispiele sind dahingehend aufzubereiten, um ein funktionelles Verständnis der Einflussfaktoren sowie der zu Grunde liegenden Ursachen, Abläufe und Prozesse zu gewinnen, die zu den beobachteten Veränderungen geführt haben. Darauf basierend sind Ökosystem-Modelle zu erstellen, womit die beobachteten Veränderungen reproduziert und mittels Variation der verwendeten Parameter unterschiedliche Entwicklungen des betrachteten Systems und dessen Funktionen und mögliche Szenarien simuliert werden können. Da nicht davon ausgegangen werden kann, dass in allen Fällen alle relevanten Angaben/Informationen vorliegen, ist u.U. auch mit Proxydaten, Annahmen und Vereinfachungen zu arbeiten. Je nach Fallbeispielen kann dies unterschiedliche Modelltypen erfordern, um die Abhängigkeiten und Entwicklung simulieren zu können. Allenfalls sind die Modelle aufgrund der Erkenntnisse aus späteren Losen noch zu verfeinern, anzupassen oder zu ergänzen. Aus dem Vergleich der aufbereiteten Fallbeispiele sind systemübergreifend Gemeinsamkeiten abzuleiten, die den Zusammenhang zwischen Biodiversitätsverlust und Beeinträchtigung von Ökosystemfunktionen aufzeigen und auch auf andere (Öko-)Systeme übertragen und angewendet werden können. Daraus sollen sich insbesondere auch Eigenschaften, Charakteristika, Merkmale bezüglich Früherkennung möglicher Kipppunkte ableiten lassen. Es geht darum, ein modellbasiertes (Öko-)Systemverständnis zu entwickeln, das auf verschiedene Situationen angewendet werden kann, um die Entwicklung und Risiken bei fortlaufendem Biodiversitätsverlust besser verstehen und abschätzen zu können, wann mit abrupten Änderungen zu rechnen ist.

Amtliche Quelle

Quelle: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)

Prüfen Sie alle Angaben stets in der amtlichen Bekanntmachung.

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Zuletzt mit TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU) abgeglichen vor 2 Tagen

Was dieser Auftraggeber bisher gezahlt hat

Auf Basis von 4 vergleichbaren Auftraegen, die dieser Auftraggeber in dieser Branche in den letzten 4 Jahren vergeben hat.

Dieser Zuschlag
360.170 €
Median der Zuschlaege
338.350 €
Mittlere Hälfte der früheren Zuschläge
310.989 € bis 388.110 €

Der Zuschlag liegt in der üblichen Spanne.

Juengste Zuschlaege

Auftragswerte wie von den amtlichen Quellen veroeffentlicht. Als Orientierung zu verstehen, nicht als Regel: Umfang, Lose und Laufzeit unterscheiden sich.

Bundesamt für Umwelt BAFU, Abteilung Biodiversität und Landschaft

Schweiz

Bekanntmachungen im Register
5
Zuschläge
4
insgesamt vergeben
1,4 Mio. €

Vergibt am häufigsten an

  1. DE_EBP Schweiz AG 4 Zuschläge 1,4 Mio. €

Marktkontext

jetzt offen im Bereich Umwelt, Abwasser & Reinigung
6.134
Median der offenen Bekanntmachungen
357.133 €

Wer in diesem Markt gewinnt

Viele Anbieter

Schweiz · Umwelt, Abwasser & Reinigung

verschiedene Unternehmen erhielten hier Zuschläge
192
der Zuschläge gingen an die drei häufigsten Gewinner
14%
Auftraggeber vergaben hier Aufträge
124

Auf Grundlage von 363 Zuschlägen mit benanntem Gewinner aus den letzten 3 Jahren. Gezählt nach Zuschlägen, nicht nach Wert, weil Los- und Rahmenvertragsbeträge nicht vergleichbar sind. Konzentriert heißt: Die drei häufigsten Gewinner erhielten 65% der Zuschläge oder mehr; viele Anbieter: unter 35% bei mindestens zehn verschiedenen Gewinnern.

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