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Sanierung und Restaurierung des Doms St. Nikolaus in Stendal 3. BA - Los 6.1 Orgelschutzmaßnahmen

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Maschinell erstellte Zusammenfassung

Schutzmaßnahmen an der Orgel des gotischen Doms St. Nikolaus in Stendal während der Baumaßnahmen an Wänden und Decken des Langhauses, des Südquerhauses und der Seitenkapellen. Die Orgel wird mit einer Latten-Unterkonstruktion und diffusionsoffener Folie eingehaust. Für die Zugänglichkeit der Westwand sind Teilrückbau, Einlagerung und Wiederinbau von Haupt- und Pedalwerk erforderlich; das bauseitige Gerüst ist mit dem Orgelbauer abzustimmen. Nach den Bauarbeiten werden Reinigung, Nachintonierung und Stimmung vorgenommen, damit die Orgel wieder voll einsatzfähig ist. Die Orgel hat einen barocken Prospekt (Replik um 1910), 56 Register, 3 Manuale und Pedal mit 4.343 Pfeifen. Beginn Januar 2027, Abschluss bis 09/2028. Qualifikation durch Referenzen nachzuweisen.

Beschreibung

Der denkmalgeschützte gotische Dom St. Nikolaus in Stendal ist ein hochwertiges Zeugnis hanseatischer norddeutscher Baukultur, für den als herausragendes Merkmal der Erhalt eines großen Bestands von originalen Bleiglasfenstern charakteristisch ist. Alle die im 3.BA vorgesehenen Baumaßnahmen an Wänden und Decken des Langhauses u. Südquerhauses inkl. Seitenkapellen erfordern den Schutz der vorhandenen Orgel vor Verschmutzung und vor mechanischer Beschädigung währende der Baumaßnehmen. Der vorgesehene Schutz ist aus einer Latten-Unterkonstruktion mit diffusionsoffener Folie vorgesehen. Zur Herstellung der Zugänglichkeit der Wandbereiche an der Westwand des Langhauses müssen Teile des Haupt- u. der Pedalwerke rückgebaut, eingelagert und wieder montiert werden. Die Schutzmaßnahmen sind im Zusammenhang mit den Gerüstbauarbeiten vorzusehen. Das bauseitige Gerüst muss in Abstimmung mit dem Orgelbauer erstellt und wieder demontiert werden. Nach den Bauarbeiten soll die Orgel wieder gereinigt, nachintoniert u. gestimmt werden, damit sie wieder voll einsatzfähig ist. Weitere Sanierungsarbeiten sind im Rahmen dieser ausgeschriebenen Maßnahme nicht vorgesehen. Die vorhandene Orgel hat einen barocken Prospekt, der als Replik ca. 1910 nach dem Vorbild von 1670 hergestellt wurde. Die jetzige Orgel wurde 1952 hinter dem hist. Barockprospekt im Wesentlichen neu erbaut, Spiel- u. Registertraktur sind elektrisch. Insgesamt sind 56 Register mit 3 Manualen und Pedal mit insgesamt 4.343 Pfeifen vorhanden. Die Qualifikation für die ausgeschriebenen Arbeiten muss durch Referenzen etc. nachgewiesen werden. Die Schutzmaßnahmen an der Orgel müssen im Januar 2027 beginnen und der Abschluss der Wiederherstellung der Orgel ist bis 09/2028 vorgesehen. Grobmassen: 1 Stück Hauptwerk einhausen, Teilrückbau Register / Pfeifen u. Wiedereinbau sowie Entfernung Schutzmaßnahmen 1 Stück Schwellwerk einhausen sowie Entfernung Schutzmaßnahmen 1 Stück Rückpositiv einhausen sowie Entfernung Schutzmaßnahmen 2 Stück Pedalwerke einhausen, Teilrückbau Register / Pfeifen u. Wiedereinbau sowie Entfernung Schutzmaßnahmen 2 Stück Schutz Orgelemporenbrüstung inkl. Entfernung Schutzmaßnahmen 1 Stück Schutz Choremporenbrüstung inkl. Entfernung Schutzmaßnahmen 1 Stück Schutz Spieltisch inkl. Entfernung Schutzmaßnahmen Anschließend Reinigung aller Werke inkl. Nachintonation und Stimmung der Orgel

Amtliche Quelle

Quelle: Datenservice Öffentlicher Einkauf (Bekanntmachungsservice)

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2 offene Ausschreibungen derzeit

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Unternehmen Zuschläge Vergebenes Volumen Letzter Zuschlag
Lindner SE 52 €38,8M Sep 2026
Fliesen Röhlich GmbH 51 €10,7M Sep 2026
LEONHARD WEISS GmbH & Co. KG 49 €91,1M Sep 2026
STRABAG AG 46 €118,9M Sep 2026
Ed. Züblin AG 45 €183,0M Sep 2026

Grundlage: 16423 Vergaben mit verknüpftem Unternehmensprofil aus den letzten 2 Jahren.

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