Projekt Informations- und Einsatzsystem (New Generation) / IES NG
Auftraggeber: Bundesamt für Rüstung armasuisse
Land: Schweiz
Verfahren: Direktvergabe
Branche (CPV): IT-Dienstleistungen (72262000)
Aperlena: https://aperlena.com/de/t/projekt-informations-und-einsatzsystem-new-generation-ies-ng-c360d17990
Amtliche Bekanntmachung: https://www.simap.ch/de/publication-detail/d209381a-9944-4e9d-9563-5c0568f07132
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01
Zusammenfassung
Maschinell erstellte Zusammenfassung
Gegenstand ist die Erweiterung des Projekts Informations- und Einsatzsystem (New Generation), IES NG, aus Rahmenvertrag Nr. 8003810668. Seit dem ursprünglichen Beschaffungsverfahren sind unvorhersehbare zusätzliche Anforderungen entstanden, die eine Erweiterung der vereinbarten Leistungen zwingend erforderlich machen. Der Umfang wird um drei eng verknüpfte Funktionalitäten erweitert: Monitoring der Spitalkapazitäten in der ganzen Schweiz zur Erfüllung der revidierten Anforderungen des Epidemiengesetzes ab 2028; eine digitale Plattform für die Katastrophenmedizin gemäss der Neuausrichtung des Koordinierten Sanitätsdienstes und dem Nationalen Verbund Katastrophenmedizin KATAMED; sowie ein minimales Klinikinformationssystem für Ausnahmesituationen. Grundlage sind neue gesetzliche Vorgaben und operative Erfahrungen aus dem Grossbrand in Crans-Montana vom 1. Januar 2026.
02
Beschreibung
Im Rahmen des laufenden Vorhabens IES NG haben sich seit dem ursprünglichen Beschaffungsverfahren unvorhersehbare zusätzliche Anforderungen ergeben. Diese waren bei der ursprünglichen Festlegung des Leistungsumfangs des Rahmenvertrags Nr. 8003810668 objektiv nicht vorhersehbar und machen eine Erweiterung der bisher vereinbarten Leistungen zwingend erforderlich. Die Notwendigkeit dieser Erweiterungen begründet sich unmittelbar in nachträglich eingetretenen externen Ereignissen sowie rechtlichen und strategischen Vorgaben: Rechtliche und strategische Neuausrichtungen: Die mit der Revision des Epidemiengesetzes (EpG) ab 2028 entstehenden bundesrechtlichen Pflichten sowie die Vorgaben zur Neuausrichtung des Koordinierten Sanitätsdienstes (KSD) zum Nationalen Verbund Katastrophenmedizin KATAMED. Erkenntnisse aus jüngsten Katastrophenereignissen: Die Bewältigung von Grossereignissen - namentlich die operativen Erfahrungen aus dem Grossbrand in Crans-Montana vom 1. Januar 2026 - hat einen dringlichen und vorab nicht absehbaren Bedarf an zusätzlichen übergreifenden Koordinations-, Führungs- und Unterstützungsfunktionen offengelegt. Um diese neuen gesetzlichen Vorgaben und einsatzbezogenen Lehren ohne Systembrüche umzusetzen, muss der Leistungsumfang von IES NG um folgende, eng miteinander verknüpfte Funktionalitäten und Betriebsleistungen erweitert werden: · Monitoring Spitalkapazitäten: Erweiterung von IES NG um Funktionen zur schweizweiten Überwachung der Spitalkapazitäten zur Erfüllung der revidierten Anforderungen des Epidemiengesetzes ab 2028. · Plattform Katastrophenmedizin: Erweiterung von IES NG um Funktionen für eine digitale Plattform für die Katastrophenmedizin gemäss dem Bericht «Neuausrichtung KSD - Nationaler Verbund Katastrophenmedizin KATAMED» (insbesondere gemäss Ziffer 9.1.2, zweiter Punkt). · Klinikinformationssystem für Ausnahmesituationen: Erweiterung von IES NG um Funktionen eines minimalen Klinikinformationssystems für Ausnahmesituationen und mobile Einsatzteams (Planung und Durchführung von Einsätzen, Schnittstellen zu bestehenden Klinikinformationssystemen) gemäss dem Bericht KATAMED (insbesondere Ziffer 9.3.2, erster Punkt). · Funktionen aus DM SAN (Digitalisierungsmanagement Armee Sanität, Paket 1): Erweiterung von IES NG um das Vermisstenmanagement, die lückenlose Abbildung des Patientenwegs im Ereignisfall sowie ein integriertes Simulationsmodul. · Kantonsübergreifende Koordinationsfunktionen: Erweiterung von IES NG um zusätzliche Funktionen zur Koordination und Bewältigung von Grossereignissen, deren zwingender Bedarf sich aus den Ereignissen in Crans-Montana ergeben hat.
Amtliche Quelle
Quelle: simap.ch - Swiss public procurement platform
Prüfen Sie alle Angaben stets in der amtlichen Bekanntmachung.