Österreich - Schienengebundene Güterwagen - Markterkundung Schotterwagen 2026 Die ÖBB Rail Equipment GmbH & Co KG beabsichtigt die Beschaffung von bis zu 300 Spezialschotterwagen zur Beförderung, Be-und Entladung von Gleisschotter, einschließlich einer Option auf die Lieferung von bis zu weiteren 200 Wagen. Geplanter Lieferbeginn der ersten Tranche ist 01/2028
Österreich - Schienengebundene Güterwagen - Markterkundung Schotterwagen 2026 Die ÖBB Rail Equipment GmbH & Co KG beabsichtigt die Beschaffung von bis zu 300 Spezialschotterwagen zur Beförderung, Be-und Entladung von Gleisschotter, einschließlich einer Option auf die Lieferung von bis zu weiteren 200 Wagen. Geplanter Lieferbeginn der ersten Tranche ist 01/2028
Auftraggeber: Rail Equipment GmbH & Co KG
Land: Österreich
Verfahren: Sonstiges Verfahren
Branche (CPV): Fahrzeuge & Transportmittel (34621100)
Aperlena: https://aperlena.com/de/t/osterreich-schienengebundene-guterwagen-markterkundung-schotterwagen-2026-die-obb-rail-equipment-gmbh-co-kg-beabsi-8ab9aa1637
Amtliche Bekanntmachung: https://ted.europa.eu/en/notice/-/detail/101377-2026
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Zusammenfassung
Maschinell erstellte Zusammenfassung
Die ÖBB Rail Equipment GmbH & Co KG beabsichtigt die Beschaffung von bis zu 300 Spezialschotterwagen zur Beförderung sowie Be- und Entladung von Gleisschotter, mit einer Option auf bis zu 200 weitere Wagen. Der Lieferbeginn der ersten Tranche ist für 01/2028 geplant. Gegenstand sind die vollständige Entwicklung, Herstellung, Zulassung, Lieferung und Übergabe der Fahrzeuge in einem ÖBB Werk in Österreich auf Kosten des Lieferanten. Gefordert sind unter anderem Klimaspektrum T3, Kategorie F-I gemäß EN 12663-2, ein Trichtervolumen von mindestens 48 m3, Y25 Drehgestelle sowie 120 km/h Höchstgeschwindigkeit. Das Verfahren ist eine Markterkundung.
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Beschreibung
Gegenstand der Ausschreibung ist die vollständige Entwicklung, Herstellung, Zulassung, Lieferung & Übergabe der Fahrzeuge gemäß den nachfolgendend definierten technischen, betrieblichen, funktionalen und rechtlichen Anforderungen. Die Übergabe der Fahrzeuge hat in einem v ÖBB Werk in Österreich zu erfolgen. Der Lieferant trägt die Kosten. Die Fahrzeuge müssen für den Betrieb im Klimaspektrum T3 (-20°C bis +45°C) ausgelegt sein und der Kategorie F-I gemäß EN 12663-2 entsprechen. Der Ablaufbetrieb (Abstoßen & Abrollen) muss im beladenen und unbeladenen Zustand gewährleistet sein. Die Fahrzeuge müssen einen Mindestradius von 60m befahren können sowie einen betrieblichen Knickwinkel von mindestens 2°30‘ zulassen. Die Länge über Puffer darf 12,54 m nicht überschreiten und das Begrenzungsprofil G1 ist zwingend einzuhalten. Die Eigenmasse eines Wagens darf maximal 24.000 kg betragen. Die Fahrzeuge müssen für eine Lademasse von mindestens 66 t entsprechend der Streckenklasse D geeignet sein und lauftechnisch eine zugelassene Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h aufweisen. Das Trichtervolumen jedes Wagens hat mindestens 48 m³ zu betragen. Die Wagen sind mit Y25 H Rahmendrehgestellen mit einseitiger Bremsausrüstung (1× Bgu) auszuführen. Alle Schweißverbindungen der Drehgestelle sind als voll angebundene Stumpfnähte auszuführen; Y oder HY Schweißnähte sind nicht zulässig. Der Hersteller hat eine gültige Zertifizierung nach EN 15085 sowie ISO 3834 nachzuweisen. Die Radsätze müssen eine Achslast ≥ 22,5 t ermöglichen und den Anforderungen zur hydraul. Druckerzeugung mittels einer Radsatzpumpe entsprechen. Jeder Wagen ist mit einer vollständig hydraulischen Entladeeinrichtung auszurüsten. Die Bedienung der Entladeeinrichtung sind von der Bedienplattform aus mittels Einhand-Bedienhebeln zu steuern. Rundschieber & Schotterhosen müssen einzeln und stufenlos hydraulisch betätigt werden können. Der erforderliche Hydraulikdruck wird über zwei Radialkolbenpumpen (Radsatzpumpen) erzeugt, die an den Radsatzlagern der Radsätze eines Drehgestells installiert sind. Die Druckspeicherung erfolgt über Kolbenspeichereinheiten mit Stickstoffbehältern. Zusätzlich ist ein manuell zuschaltbares Reservevolumen von ≥5l vorzusehen, welches beim Schließen der Bedienpultdeckel automatisch in eine Sperrposition übergeht. Eine vollständige Entleerung des Wagens muss auch bei Mehrfachbetätigungen der Bedienhebel gewährleistet sein. Eine Notfall-Handpumpe sowie eine externe Druckversorgung über Schnellkupplungen sind vorzusehen. Als Hydraulikmedium ist Shell Tellus S2 VX 15 einzusetzen. Die Bedienplattform ist vollständig zu überdachen und mit rutschhemmendem Gitterbelag auszuführen. Ein ausreichender Einblick in den Trichter muss von beiden Wagenseiten und von der Bedienplattform gewährleistet sein. Alle Einstellventile am Bedienpult sind gegen unbefugte Bedienung zu sichern; Bedienhebel müssen selbstständig in die Grundstellung zurückkehren. Die Bremsanlage ist als s-Bremse mit kontinuierlicher automatischer Lastabbremsung und einer Klotzanordnung 1xBgu auszuführen. Zulässige Bremsbeläge sind Jurid822, ProblockJ22 oder C810. Das maximale Bremsgewicht je Radsatz beträgt 15 t. Ein Drehgestell je Wagen ist mit einer Handbremse auszustatten, deren Stellung über eine rot-grün Anzeige eindeutig erkennbar sein muss. An beiden Wagenenden ist je ein Notbremsventil vorzusehen. Die Entlüftungsöffnung des Notbremsventils ist ins Untergestell abzuleiten. Tritte, Griffe und Signalstützen sind gemäß EN 16116-2 auszuführen. Die Zug- & Stoßeinrichtung muss gemäß EN 15566 und EN 15551 ausgelegt sein. Es sind Zughaken mit einer Mindestbruchlast von 1.500 kN, Schraubenkupplungen mit 1.350-1.450 kN und Puffer der Kategorie L mit einem Hub von 150 mm vorzusehen. Die Wagen müssen DAK ready ausgeführt werden, einschließlich beidseitiger Einbauraumfreihaltung und separater Durchführungen für Daten-, Strom- und Luftleitungen gemäß UIC 530 1, Anlage 6a oder 6b. Die elektr. Ausrüstung umfasst eine vollständige Beleuchtung der Randwege, der Bedienelemente, der Beschotterungsstellen, Aufstiege und des Bernerraums. Die Versorgung erfolgt über eine 400 V AC Einspeisung - an beiden Wagenenden anschließbar. Zusätzlich ist eine 230 V Fremdeinspeisung an der Bedienplattform vorzusehen, einschließlich Umschalteinrichtung (zwischen 400 V & 230 V). Komponenten sind mittels RFID-Tags (GS1-Bahnstandard) zu serialisieren. Die Lackierung ist mit Grundierung und UV-beständigem PU-Decklack auszuführen. Die Fahrzeuge sind mit einer Telemetrie eines definierten Lieferanten - Begründung: bestehende Wagen sind bereits ausgerüstet - auszustatten, welche folgende Funktionen ermöglicht: • Erfassung von Stickstoff- und Hydraulikölverlusten, • Erkennung schadhafter Radsatzpumpen, • Detektion nicht vollständig geschlossener Rundschieber und Bedienpultdeckel ab >60 km/h, • Fahrzeugstandort und historischer Fahrtverlauf, • Anzeige des Beladegewichts auf einem Display an der Bedienplattform, • Erkennen einer angezogenen Handbremse bei Fahrzeugbewegung, • Identifikation von Bremsabweichungen (Bremszylinder-, Hauptluftleitungs- und Wiegedruck), • Auswertung aller Parameter über eine Web-Plattform, • Benachrichtigung von Grenzmaßüberschreitungen überwachter Komponenten per automatischer Mail an eine definierte Sammeladresse, • Eintrag der verwendeten Schotterkörnung in der Web-Plattform.
Amtliche Quelle
Quelle: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)
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