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Aperlena

FKZ 3726 17 201 0 - Stärkung des Instruments London Protokolls zur Regulierung marinen Geoengineerings

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  1. Veröffentlicht
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Zusammenfassung

Maschinell erstellte Zusammenfassung

Gegenstand der Ausschreibung sind Forschungs- und Beratungsdienstleistungen zur Weiterentwicklung des internationalen Rechtsrahmens des Londoner Protokolls zur Regulierung marinen Geoengineerings. Das Projekt umfasst völkerrechtliche Analysen, empirische Studien zu Ratifizierungshindernissen, die Erstellung von Modellgesetzen und die Durchführung von drei Workshops in Afrika. Auftraggeber ist das Umweltbundesamt im Rahmen des Umweltforschungsplans 2026. Die Ausschreibung richtet sich an Organisationen mit Expertise in internationalem Umweltrecht und Meerespolitik. Spezifische Angaben zur geschätzten Auftragswerthöhe, zu Einreichungsfristen oder zum genauen Vergabeverfahrenstyp sind in der veröffentlichten Bekanntmachung nicht enthalten.

Beschreibung

Refoplan 2026: „Stärkung des Instruments London Protokolls zur Regulierung marinen Geoengineerings“ Der Weltklimarat geht davon aus, dass bei allen realistischen Szenarien zur Senkung der CO2-Emissionen immer ergänzende Maßnahmen zur Entnahme von CO2 aus der Atmosphäre erforderlich sein werden. Dabei wird zunehmend auf marine großtechnische Methoden gesetzt. Um marines Geoengineering verantwortungsvoll und unter Minimierung von Umweltrisiken durchführen zu können, bedarf es eines internationalen Kontrollregimes. Das London Protokoll (LP) ist gegenwärtig das einzige internationale Rechtsregime, das einen Regelungsansatz für marines Geoengineering entwickelt hat. 2013 wurde ein Amendment zu Ozeandüngung beschlossen. Es wurde bislang jedoch nicht von einer ausreichenden Anzahl von Vertragsstaaten ratifiziert und ist deshalb noch nicht in Kraft getreten. Der Mangel an Ratifizierung und das Fehlen eines zukunftsfähigen Regelungsansatzes verhindert die Aufnahme weiterer Techniken des marinen Geoengineerings in das Protokoll. Das Vorhaben hat zum Ziel, den Regelungsansatz von LP völkerrechtlich einzuordnen und weiterzuentwickeln. Darüber hinaus sollen empirische Studien zu Hindernissen für eine Ratifizierung und zu Lösungsstrategien zur Überwindung dieser Hindernisse durchgeführt und Modellgesetze für die Ratifizierung u.a. im Rahmen der Afrikanischen Union erarbeitet werden. Das Vorhaben soll 3 Workshops in Afrika vorbereiten, durchführen und evaluieren, um die empirischen Erkenntnisse zu testen.

Amtliche Quelle

Quelle: Datenservice Öffentlicher Einkauf (Bekanntmachungsservice)

Prüfen Sie alle Angaben stets in der amtlichen Bekanntmachung.

Zuletzt mit Datenservice Öffentlicher Einkauf (Bekanntmachungsservice) abgeglichen vor 2 Monaten

Unterlagen auf Datenservice Öffentlicher Einkauf (Bekanntmachungsservice) (Deutsch)

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