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TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU) geprüft vor 4 Tagen Auftragsbekanntmachung

Deutschland - Straßenbeleuchtungseinrichtungen - Magistrat der Stadt Bad Hersfeld - Umrüstung Straßenbeleuchtung zu adaptiver Straßenbeleuchtung

Offen Deutschland Kassel Fahrzeuge & Transportmittel

Auftraggeber Magistrat der Stadt Bad Hersfeld

Eckdaten

Veröffentlicht
Verfahren
Nichtoffenes Verfahren
  1. Veröffentlicht

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Zusammenfassung

Maschinell erstellte Zusammenfassung

Die Stadt Bad Hersfeld vergibt die Umrüstung von rund 1.840 noch nicht auf LED umgerüsteten technischen, technisch-dekorativen und dekorativen Straßenleuchten, die 2026 und 2027 komplett ausgetauscht werden sollen. Grundlage ist ein erfolgreicher Pilotversuch mit rund 165 Leuchten aus dem Jahr 2022. Die adaptive Beleuchtung reagiert sensorgesteuert auf Witterung und Verkehrsmengen; die Leuchten werden einzeln angesteuert, wobei Beleuchtungsstärke und Farbtemperatur (2.200, 2.700 und 3.000 Kelvin) variabel geregelt werden. Sensordaten werden an die vorhandene Offene Urbane Plattform (OUP) nach DIN SPEC 91357 übertragen und über ein Lichtsteuerungsmanagement gesteuert. Lichtpunkthöhen liegen bei 3,5 bis 10 m nach DIN 13201-1.

Beschreibung

Die Kreisstadt Bad Hersfeld hat insgesamt einen Leuchtenbestand von rd. 5.500 Straßen-leuchten, von denen rd. 1.840 technische, technisch-dekorative und dekorative Leuchten noch nicht auf LED-Technik umgerüstet sind. Aus Gründen der Energieeinsparung, der Ver-brauchreduzierung, aber auch aus Umweltschutzgründen sollen diese Leuchten in 2026 und 2027 komplett ausgetauscht werden. Auf der Grundlage eines erfolgreich verlaufenen Pilotversuches mit rd. 165 technischen Straßenleuchten wurde in 2022 eine adaptive Straßenbeleuchtung nach dem aktuellen Stand der Technik eingerichtet, die sensorgesteuert auf Witterungseinflüsse und Verkehrsmengen reagiert und bei der die mit Controllern ausgestatteten Leuchten einzeln angesteuert werden können. Die Leuchtenköpfe werden anforderungsbezogen variabel hinsichtlich der Beleuch-tungsstärke und der Farbtemperatur (2.200, 2.700 und 3.000 Kelvin) gesteuert und an ver-schiedene Szenarien angepasst. Die Sensordaten werden an eine bereits bei der Kreisstadt Bad Hersfeld vorhandene, mehreren Anwendungsbereichen zur Verfügung stehende sog. Offene Urbane Plattform (OUP) gem. DIN SPEC 91357 übertragen, dort aufbereitet, analy-siert und nachfolgend für die adaptive Straßenbeleuchtung über ein modernes Lichtsteue-rungsmanagement verfügbar gemacht. Die aus dem Pilotversuch abgeleitete Leuchten- und Sensortechnik, die Steuerungsszenarien, die Einbindung der Daten in der OUP und die Steuerung über das Lichtsteuerungsmanage-ment sind die konzeptionelle Richtschnur für das Vorhaben zur Umrüstung der rd. 1.840 technischen, technisch-dekorativen und dekorativen Leuchten. Die umzurüstenden Leuchtenstandorte wurden einzeln, mehrschrittig Beleuchtungsklassen nach DIN 13201-1 zugeordnet. Es handelt sich um Leuchten mit Lichtpunkthöhen zwischen 3,5 - 10 m in Verkehrsflächenkategorien nach den Tab. 4 - 11 nach DIN 13201-1. Der größte Anteil der Leuchten ist den Beleuchtungsklassen P3 - P6 zuzuordnen und befindet sich in Sammel- und Anliegerstraßen mit Geschwindigkeiten ≤ 30 km/h. Hinzu kommen Leuchten-standorte entlang der Ortsdurchfahrten von Bundes-, Landes- und Kreisstraßen, entlang von Geh- und Radwegen sowie (überwiegend dekorative) zylindrische Mastaufsatzleuchten in Parkanlagen und bei Platzsituationen. Zur Festlegung der Leuchtentechnik wurden vorlaufend zur Ausschreibung lichttechnische Berechnungen für mehr als 20 Referenzkategorien exemplarisch durchgeführt, die ergeben haben, dass die Beleuchtungsanforderungen der Referenzkategorien durch am Markt ver-fügbare Leuchtentechnik erreicht werden. Im Auftragsfall hat der Auftragnehmer (AN) durch lichttechnische Berechnungen final ver-bindlich nachzuweisen, dass die von ihm angebotenen Leuchten die vom Auftraggeber (AG) geforderten Vorgaben erfüllen. Der Bieter erhält bereits mit der Angebotsaufforderung ein tabellarisches Anforderungsprofil, aus dem die einzuhaltenden Randbedingungen hervorge-hen. Im Rahmen der Angebotsbearbeitung hat er durch lichttechnische Berechnungen und Produktangaben nachzuweisen, dass die von ihm angebotene Leuchtentechnik die vom AG geforderten Vorgaben einhält. Die Wertungsmatrix für die Leuchtentechnik ist der Angebots-aufforderung zu entnehmen. Mit dem Angebot legt der Bieter dem AG kostenfrei und zeitgleich jeweils mindestens 1 (ei-nen) Leuchtenkopf repräsentativer Bauart für die technischen, die technisch-dekorativen und die dekorativen Leuchtentypen zur Bemusterung vor. Die Wertungsmatrix für die Bemuste-rung ist der Angebotsaufforderung zu entnehmen. Der AN hat nach weiterer detaillierter Ausarbeitung eines bereits mit der Angebotsabgabe vorzulegenden vorläufigen Durchführungskonzeptes die auszutauschenden Leuchtenköpfe einschließlich Mastansatzstücken, Verkabelungen, Vorschaltgeräten und Kabelübergangskä-sten zu demontieren und geordnet zu verwerten/entsorgen, oder dem Auftraggeber (AG) zu übergeben. Die Wertungsmatrix für das Durchführungskonzept ist der Angebotsaufforderung zu entnehmen. Der AN beschafft, liefert und montiert die gem. der Leistungsbeschreibung angebotenen Leuchtenköpfe, Controller, Mastansatzstücke, Verkabelungen und Kabelübergangskästen sowie Sensoren zur Messung der Witterungseinflüsse und Verkehrsmengen. Es sind im Grundsatz analog zum Pilotversuch einzeln ansprechbare, technische, technisch-dekorative und dekorative Leuchtenköpfe mit variabler Beleuchtungsstärke und Farbtemperatur einzu-setzen. Der AN arbeitet bei der Umrüstung eng mit den Stadtwerken Bad Hersfeld GmbH (Schaltstel-len- und Netzbetrieb) zusammen. Die Sensoren werden über Konnektoren an die OUP des AG angebunden, die in der OUP berechneten Werte aus den Verkehrs- und Witterungsmessungen werden an das Lichtsteue-rungsmanagement weitergegeben, das bestehende Lichtsteuerungsmanagement des AG ist zu verwenden, die neuen Leuchten sind dort zu integrieren. AG und AN stimmen sich auf der Grundlage des Durchführungskonzeptes über einen Zeit-raum von rd. 6 Wochen intensiv innerhalb der Projektierungs- und Abstimmungsphase über den Projektablauf ab. Für die Demontage/ Montage der Leuchtenköpfe und des zugehörigen technischen Inventars ist eine zeitlich komprimierte Zeitspanne von max. 10 Monaten vorgesehen (Umrüstungspha-se). Die Phase für Implementierung, Anlegen von Dimm- und Farbtemperaturszenarien, Vali-dierung und abschließende Inbetriebnahme von Leuchten, Sensorik, Steuerung i.V.m. der OUP und dem Lichtsteuerungsmanagement (Inbetriebnahmephase) beginnt zeitversetzt parallel zur Umrüstungsphase und hat nach Abschluss der Umrüstungen einen Nachlauf von maximal 4 Wochen. Danach wechselt die Betriebstechnik einschl. Software und Steuerungs-programmen bei erfolgter Abnahme in die Betriebsphase. In der Betriebsphase erbringt der AN Leistungen wie regelmäßiges Monitoring und Reporting, Tätigkeiten der Instandhaltung, Störungsanalysen und -beseitigung, Nachsteuern von Dimm- und Farbtemperaturszenarien u.ä. Weitere Beschreibung folgt bei LOT-0001 - Vergabeverfahren Ergänzung zu Verfahren - Zweck Der AG erstattet dem AN die Kosten für die durch den AN beschafften, gelieferten und montierten Bestandteile der Straßenbeleuchtungsanlage sowie die Kosten für sonstige Hardware und Software. Ferner erstattet der dem AN die laufenden Aufwendungen innerhalb der Betriebsphase. Die Betriebsphase hat eine Dauer von 10 Jahren. Innerhalb der Projektlaufzeit refinanziert der AN seine Aufwendungen und die Kosten für alle Lieferungen und Leistungen, die mit der Umrüstung/Bereitstellung der Anlagenkomponenten und deren Inbetriebnahme zusammenhängen (Umrüstungsphase und Inbetriebnahmephase). Der kosten- und lasten-freie Übergang aller Anlagenkomponenten auf den AG erfolgt zum Ende der Vertragslaufzeit, die Komponenten gehen sämtlich in das Eigentum des AG über. Ein sog. Energieeinspar-Contracting ist nicht Gegenstand der Ausschreibung. Neben den Vorgaben zum Nachweis der Eignung des Bieters ist zu beachten, dass bereits mit dem Teilnahmeantrag durch Referenzen nachzuweisen ist, dass bereits mind. ein um-fangreicheres Projekt der adaptiven Straßenbeleuchtung mit (1) Konzipierung, (2) Konfigurierung, (3) Lieferung und Bereitstellung Komponenten/Demontage Altanlage/Montage Neuanla-ge, (4) Umsetzungsbegleitung/ Bau- und Montageüberwachung, (5) Einbindung in eine Datenplattform, (6) Einbinden in ein Lichtsteuerungsmanagement, (7) Inbetriebnahme, (8) Monitoring und Reporting, (9) Reinigung/Wartung/Unterhaltung und (10) Service innerhalb der letzten 5 Jahre erfolgreich umgesetzt wurde. Dieses Projekt bzw. diese Projekte, das umgesetzt wurde/die umgesetzt wurden sind in einem Projektexposé im Teilnahmeantrag detailliert zu erläutern (Veranlassung, Zielstellung, Art und Umfang der ausgeführten Leistungen, eingesetzte Technik, Ausführungszeitraum, Referenzgeber, Referenzschreiben usf.), damit die Relevanz des Referenzprojektes beurteilt werden kann. Bei mehreren Teilnehmern, die sich gemeinschaftlich am Teilnahmeantrag beteiligen, können die im Vorsatz einzeln aufgezählten Tätigkeiten/Aktionen/Leistungen auch durch jeweils einzelne Teilnehmer nachgewiesen werden. Um eine konsistente, reibungslose Abwicklung für den AG zu gewährleisten, wird hiermit jedoch verbindlich vorgegeben, dass mindestens die Tätigkeiten/Aktionen/ Leistungen (1), (2), (4) - (6) und (8) im Auftragsfall von einem Unter-nehmen dargestellt werden müssen. Mit dem Teilnahmeantrag sind die Mitglieder einer sich in der Angebotsphase bildenden Bietergemeinschaft anzugeben und mit ihrer Rollenverteilung verbindlich zu benennen, sofern nicht die ausgeschriebenen Leistungen durch einen Bieter allein abgedeckt werden. Generell muss aus den beim Teilnahmeantrag eingereichten Unterlagen hervorgehen, wie sich das Arbeitsteam des Bieters im Auftragsfall zusammensetzt (Anzahl der eingesetzten Personen, jeweilige berufliche Qualifikation, Berufserfahrung und Rolle im Arbeitsteam usw.). Referenzen für Projekte, die lediglich in einer beschränkten Testumgebung kleineren Maßstabs (< 175 Leuchten) oder in einer Umgebung abgewickelt wurden, die einer kommunalen Straßenbeleuchtung nicht entspricht, bleiben unberücksichtigt.

Amtliche Quelle

Quelle: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)

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Was dieser Markt zahlt

Der Auftraggeber hat in dieser Branche zu wenige eigene Zuschläge, deshalb steht hier die Spanne der letzten 1.709 Zuschläge für Fahrzeuge & Transportmittel (Deutschland).

Median der Zuschlaege
440.000 €
Mittlere Hälfte der früheren Zuschläge
264.700 € bis 661.640 €

TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU) veröffentlicht für diese Bekanntmachung keinen Wert, deshalb hat sie keine Marke auf der Skala. Die offiziellen Unterlagen nennen ihn möglicherweise.

Auftragswerte wie von den amtlichen Quellen veroeffentlicht. Als Orientierung zu verstehen, nicht als Regel: Umfang, Lose und Laufzeit unterscheiden sich.

Magistrat der Stadt Bad Hersfeld

Deutschland

Wer seine Aufträge gewinnt

seiner Ausschreibungen nennen einen geschätzten Wert
0%

Für diesen Auftraggeber sind in diesem Sektor noch keine Vergaben erfasst. Übliche Gewinner, Fahrzeuge & Transportmittel - Deutschland

Unternehmen Zuschläge Vergebenes Volumen Letzter Zuschlag
Siemens Mobility GmbH 147 807.056 € Okt 2026
Hitachi Rail GTS Deutschland GmbH 115 658.193 € Sep 2026
MAN Truck & Bus Deutschland GmbH 103 37,7 Mio. € Okt 2026
Rosenbauer Deutschland GmbH 89 54,6 Mio. € Sep 2026
Daimler Buses GmbH 49 176,9 Mio. € Sep 2026

Grundlage: 3768 Vergaben mit verknüpftem Unternehmensprofil aus den letzten 2 Jahren.

3 offene Ausschreibungen derzeit

Marktkontext

TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU) veröffentlicht für diese Bekanntmachung keinen Wert, deshalb lässt sie sich unter den offenen Bekanntmachungen der Branche nicht einordnen. Die offiziellen Unterlagen nennen ihn möglicherweise.

jetzt offen im Bereich Fahrzeuge & Transportmittel
6.238
Median der offenen Bekanntmachungen
325.452 €

Wer in diesem Markt gewinnt

Viele Anbieter

Deutschland · Fahrzeuge & Transportmittel

verschiedene Unternehmen erhielten hier Zuschläge
1.761
der Zuschläge gingen an die drei häufigsten Gewinner
10%
Auftraggeber vergaben hier Aufträge
1.629

Auf Grundlage von 3.768 Zuschlägen mit benanntem Gewinner aus den letzten 3 Jahren. Gezählt nach Zuschlägen, nicht nach Wert, weil Los- und Rahmenvertragsbeträge nicht vergleichbar sind. Konzentriert heißt: Die drei häufigsten Gewinner erhielten 65% der Zuschläge oder mehr; viele Anbieter: unter 35% bei mindestens zehn verschiedenen Gewinnern.

Wettbewerb

Angebote je Los im Durchschnitt (offene und nicht offene Verfahren)
3,0
dieser Lose erhielten ein einziges Angebot
37%
der Zuschläge gingen an Unternehmen mit Sitz in einem anderen Land
3%
der Angebote kamen aus einem anderen Land
6%

So, wie die amtlichen Bekanntmachungen sie angeben, über die letzten 3 Jahre. Angebote je Los zählen nur offene und nicht offene Verfahren: Im Verhandlungsverfahren oder bei einer Direktvergabe ist ein einziges Angebot das Verfahren selbst. Das Land ist das, das die Bekanntmachung für den Gewinner nennt.

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