TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU) veröffentlicht für diese Bekanntmachung keine Angebotsfrist.
Zur offiziellen Bekanntmachung
Deutschland - Schulungsseminare - BUKEA - Kantinen- und Küchenschulungen in der Hamburger Gemeinschaftsverpflegung
Auftraggeber: Freie und Hansestadt Hamburg Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft
Land: Deutschland
Verfahren: Verhandlungsverfahren
Branche (CPV): Bildung & Ausbildung (80522000)
Aperlena: https://aperlena.com/de/t/deutschland-schulungsseminare-bukea-kantinen-und-kuchenschulungen-in-der-hamburger-gemeinschaftsverpflegung-7c6a5a0db6
Amtliche Bekanntmachung: https://ted.europa.eu/en/notice/-/detail/539170-2025
Wir mailen Ihnen, wenn sich die Frist ändert oder eine Berichtigung erscheint. Kostenlos.
Anmelden
01
Zusammenfassung
Maschinell erstellte Zusammenfassung
Die Freie und Hansestadt Hamburg beschafft über die Agrarabteilung der BUKEA Schulungsseminare für Kantinen- und Küchenpersonal in der Gemeinschaftsverpflegung, etwa in Kindertagesstätten, Schulen, Mensen und Kantinen. Die Schulungen unterstützen die Umsetzung der Hamburger Ernährungsstrategie, indem der Einsatz von biologisch und regional erzeugten Produkten aus der Metropolregion Hamburg und angrenzenden Landkreisen gestärkt wird. Vorbild ist Berlin, wo der Bio-Anteil an Speisen auf durchschnittlich 60 Prozent erhöht wurde. Die Maßnahme ist Teil der Fortschreibung des Agrarpolitischen Konzepts 2025 und erfolgt in Zusammenarbeit mit Hamburger Behörden für Schule, Gesundheit und Verbraucherschutz.
02
Beschreibung
Auf Bundes- und Länderebene liegen verschiedene strategische Ansätze und Konzepte für die Transformation der Ernährungssysteme vor. So hat die Bundesregierung ihre Ernährungsstrategie "Gutes Essen für Deutschland" im Januar 2024 veröffentlicht. Berlin, München, Bremen, Niedersachsen haben ebenfalls eigene Ernährungsstrategien entwickelt. Die verschiedenen Strategien unterstützen eine Ernährung, die möglichst nachhaltig, ökologisch, regional und pflanzenbasiert ist. Hierzu kann insbesondere auch die Gemeinschaftsverpflegung (GV) einen wesentlichen Beitrag leisten. Die Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg (FHH) hat am 29. Mai 2024 mit der Drucksache 22/15281 den Senat ersucht, das "Agrarpolitische Konzept 2025" fortzuschreiben und eine "Hamburger Ernährungsstrategie" zu erarbeiten. Unter Federführung der Abteilung Agrarwirtschaft der Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA) (im Folgenden: Agrarabteilung) hat bis zum Oktober 2024 eine Abstimmung mit den für Ernährung zuständigen Hamburger Behörden stattgefunden. Dazu zählen vor allem die Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung (Schul- und Kitaverpflegung), Gesundheitsbehörde (Ernährung und Gesundheit), Behörde für Justiz und Verbraucherschutz (Beschaffung, Lebensmittelsicherheit, Lebensmittelverschwendung), Behörde für Wirtschaft und Innovation (Food Cluster) und die Finanzbehörde (Beschaffung). Als ein zentrales Handlungsfeld einer zukünftigen Ernährungsstrategie ist dabei die Veränderung des Küchenmanagements in den Einrichtungen der GV wie z.B. Kindertagesstätten, Schulen, Mensen und Kantinen identifiziert worden. Dabei sollen verstärkt biologisch und regional, d.h. in der Metropolregion Hamburg und den angrenzenden Landkreisen erzeugte Produkte in den Einrichtungen der GV eingesetzt werden. Vorbild ist das Land Berlin, dem es gelungen ist, in vielen Einrichtungen der Stadt den Bio-Anteil an den Speisen auf durchschnittlich 60% zu erhöhen. Dies ist vor allem durch intensive Schulungen der Betreiberinnen und Betreiber und Küchenteams gelungen. Neben den Schulungen spielen für den Erfolg der Transformation der Ernährung in der GV dabei der Aufbau bio-regionaler Wertschöpfungsketten (WSK) sowie die Ernährungsbildung eine bedeutende Rolle. Diese Ausschreibung stellt einen Baustein der zukünftigen Ernährungsstrategie der FHH dar, die im Detail noch entwickelt und abgestimmt wird. Mit dem Vorhaben soll in Hamburg eine praxisnahe, begleitende Küchenschulung von einem Auftragnehmer eingerichtet und etabliert werden. Dieser soll als Projektkoordinator tätig sein und die Öffentlichkeitsarbeit übernehmen. Mithilfe von Vor-Ort-Analysen in Küchen und Kantinen der GV, der Entwicklung und Durchführung von Schulungen, insbesondere für das Küchenpersonal, soll das Vorhaben zu einer grundlegenden Veränderung in der GV von Kindertagestätten, Schulen und weiteren öffentlichen und nachgelagert privaten Einrichtungen in der FHH führen. Öffentlich meint dabei Einrichtungen, die unabhängig von der gewählten Gesellschaftsform von der FHH finanziell getragen werden. Nachgelagert meint die Beratung von Einrichtungen in privater Trägerschaft, die entweder im Rahmen der Fortsetzung dieser Ausschreibung oder in Absprache mit der BUKEA - Agrarabteilung im bestehenden Budget für die FHH beraten werden können. Ziel ist es, den Anteil an biologisch und regional erzeugten Lebensmitteln in den beratenden Einrichtungen der GV im bestehenden Budget deutlich zu erhöhen. In Anlehnung an den im Januar 2025 veröffentlichten Nachhaltigkeitsleitfaden der FHH ist es das Ziel, einen übergreifenden Anteil von Bio-Produkten in der GV von mindestens 50% (Durchschnitt aller Einrichtungen) zu erreichen. Des Weiteren sollen Kenntnisse und Kontakte an das Küchenpersonal vermittelt werden, die dazu führen, dass für den Wareneinsatz verstärkt Produkte aus dem regionalen Anbau berücksichtigt werden. Der Anteil regionalsaisonaler Lebensmittel soll ganzjährig bei mindestens 20% liegen. Ziel ist es, eine jährliche steigende Anzahl von öffentlichen und privaten Einrichtungen der GV für das Vorhaben zu gewinnen und die dauerhafte Transformation der Ernährung in der Hamburger GV nach den vorgenannten Kriterien zu erreichen. Zielgruppen des in zwei Arbeitspakete unterteilten Vorhabens sind Leitungen, Mitarbeitende, Betreiberinnen und Betreiber sowie Gäste von Einrichtungen der GV in Hamburg.
Die Auftraggeberin vergibt mit dieser Ausschreibung den Auftrag über Kantinen- und Küchenschulungen in der Hamburger Gemeinschaftsverpflegung. Das Leistungsbild ist dem Technischen Leistungsverzeichnis (Teil der Vergabeunterlagen) zu entnehmen.
Amtliche Quelle
Quelle: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)
Prüfen Sie alle Angaben stets in der amtlichen Bekanntmachung.
Der Auftraggeber hat in dieser Branche zu wenige eigene Zuschläge, deshalb steht hier die Spanne der letzten 209 Zuschläge für Bildung & Ausbildung (Deutschland).
1.000 €11,4 Mio. €
Median der Zuschlaege
159.091 €
Mittlere Hälfte der früheren Zuschläge
25.750 € bis 723.420 €
TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU) veröffentlicht für diese Bekanntmachung keinen Wert, deshalb hat sie keine Marke auf der Skala. Die offiziellen Unterlagen nennen ihn möglicherweise.
Auftragswerte wie von den amtlichen Quellen veroeffentlicht. Als Orientierung zu verstehen, nicht als Regel: Umfang, Lose und Laufzeit unterscheiden sich.
Grundlage: 1496 Vergaben mit verknüpftem Unternehmensprofil aus den letzten 2 Jahren.
05
Marktkontext
TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU) veröffentlicht für diese Bekanntmachung keinen Wert, deshalb lässt sie sich unter den offenen Bekanntmachungen der Branche nicht einordnen. Die offiziellen Unterlagen nennen ihn möglicherweise.
jetzt offen im Bereich Bildung & Ausbildung
1.405
Median der offenen Bekanntmachungen
285.986 €
Wer in diesem Markt gewinnt
Viele Anbieter
Deutschland · Bildung & Ausbildung
verschiedene Unternehmen erhielten hier Zuschläge
730
der Zuschläge gingen an die drei häufigsten Gewinner
7%
Auftraggeber vergaben hier Aufträge
170
Auf Grundlage von 1.496 Zuschlägen mit benanntem Gewinner aus den letzten 3 Jahren. Gezählt nach Zuschlägen, nicht nach Wert, weil Los- und Rahmenvertragsbeträge nicht vergleichbar sind.
Konzentriert heißt: Die drei häufigsten Gewinner erhielten 65% der Zuschläge oder mehr; viele Anbieter: unter 35% bei mindestens zehn verschiedenen Gewinnern.
Wettbewerb
Angebote je Los im Durchschnitt (offene und nicht offene Verfahren)
2,5
dieser Lose erhielten ein einziges Angebot
34%
der Zuschläge gingen an Unternehmen mit Sitz in einem anderen Land
1%
der Angebote kamen aus einem anderen Land
1%
So, wie die amtlichen Bekanntmachungen sie angeben, über die letzten 3 Jahre. Angebote je Los zählen nur offene und nicht offene Verfahren: Im Verhandlungsverfahren oder bei einer Direktvergabe ist ein einziges Angebot das Verfahren selbst. Das Land ist das, das die Bekanntmachung für den Gewinner nennt.