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Deutschland - Landschaftsgestaltung - VgV Freianlagen - Neubau Bauhof Unterer Auenweg Leutkirch i.A.

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Zusammenfassung

Maschinell erstellte Zusammenfassung

Die Große Kreisstadt Leutkirch im Allgäu beauftragt die Freianlagen für den Neubau des Bauhofs im Gewerbegebiet am Unteren Auenweg, südlich der Kläranlage. Die Verlagerung vom bisherigen Standort Brühlstraße ist notwendig, um das Gelände für ein neues Feuerwehrhaus freizumachen. Vorgesehen ist ein funktionaler Gebäudekomplex in Holzhybridbauweise mit Sockel, Bodenplatten und stark beanspruchten Bauteilen in Beton. Das Grundstück fällt zur Eschach ab, Teile liegen im Überflutungsbereich HQ-Extrem, deshalb ist eine 10 m breite Schutzzone geplant. Die Objektplanung bis einschließlich LPH 4 übernimmt die Stadt. Bodengutachten und Artenschutzgutachten mit Eingriffsbilanzierung werden in der zweiten Phase zur Verfügung gestellt.

Beschreibung

Die städtebauliche Planung der Großen Kreisstadt Leutkirch im Allgäu sieht eine Verlagerung des bestehenden Bauhofes von der Brühlstraße in das Gewerbegebiet am Unteren Auenweg südlich der Kläranlage vor. Eine Verlagerung des Bauhofs ist notwendig, um das Gelände frei für die Erstellung eines neuen Feuerwehrhauses zu machen. . Der Bauhof ist ein Bestandteil der öffentlichen Infrastruktur der Stadt Leutkirch. Ziel des Neubaus ist die Schaffung eines funktionalen, wirtschaftlichen und zukunftssicheren Standortes, der den Anforderungen der kommunalen Aufgabenerfüllung dauerhaft gerecht wird. . Die Stadt Leutkirch wird die Objektplanung bis einschließlich der Genehmigungsplanung in LPH 4 durchführen. . Das Gelände wird im Osten durch die Erschließungsstraße - Unterer Auenweg - und im Westen durch die Eschach begrenzt. Der Geländeverlauf ist von Ost nach West abschüssig, sodass Teile der Fläche im Überflutungsbereich HQ-Extrem liegen. Aus wirtschaftlichen Gründen wird auf eine Aufschüttung des Geländes über HQ-Extrem verzichtet. Im Hochwasserfall wären auch wichtige Zufahrtsstraßen zum Bauhof betroffen und dieser somit nicht mehr erreichbar. Derzeit wird ein Höhenniveau des Geländes von 644,50 ü NHN angestrebt. Zur Eschach wird eine 10m breite Schutzzone ausgebildet. . Das Baugrundstück weist für den Bereich Bodenarchäologie keine Verdachtsfläche auf. Im Dezember 2025 gab es auf dem künftigen Gelände erste Bohrungen für ein Bodengutachten. Diese wurden ausgewertet und fließen in die weitere Planung ein. Das Bodengutachten wird in der in 2. Phase zur Verfügung gestellt. Zudem wurde ein Artenschutzgutachten mit Eingriffsbilanzierung erstellt, dieses wird in der 2. Phase zur Verfügung gestellt. . Vorgesehen ist ein funktional gegliederter Gebäudekomplex in Holzhybridbauweise: - Sockel, Bodenplatten und stark beanspruchte Bauteile in Beton - Holzständerkonstruktion, je nach Nutzung als gedämmte Gebäudehülle oder als offene Kalthalle ausgebildet - Tragende und aussteifende Außen- und Innenwände als großformatige, vorgefertigte Holzelemente . Die BGF (R) beträgt ca. 6.100m², BGF (S) ca. 2.200m² für Überdachungen. . Gesucht wird ein Landschaftsarchitekt für die Planungs- und Bauüberwachungsleistungen der Leistungsphasen 1-8,+9 auf der Grundlage der HOAI 2021, §§ 38-40 für Freianlagen. Die Beauftragung soll stufenweise erfolgen. In der ersten Stufe werden die Leistungsphasen 1-3 beauftragt. Es besteht kein Rechtsanspruch auf die weitere Beauftragung der jeweils nachfolgenden Leistungsstufe. . Weitere Informationen entnehmen Sie bitte 5.1. der Bekanntmachung und der angefügten Kurzinformation. Die städtebauliche Planung der Großen Kreisstadt Leutkirch im Allgäu sieht eine Verlagerung des bestehenden Bauhofes von der Brühlstraße in das Gewerbegebiet am Unteren Auenweg südlich der Kläranlage vor. . Der neue Bauhof besteht aus einem zweigeschossigen Büro- und Aufenthaltsgebäude inkl. Sanitärbereich (ausgelegt für 55 Mitarbeiter), sowie den folgenden weiteren Gebäuden: . • 3 Werkstattgebäude, davon eines für Elektro, Zimmerer & Schreiner, eines für Maurer & Bautrupp, Verkehrstechnik (Beschilderung), und ein Drittes für Gärtnerei, Schlosser, Kfz-Werkstatt, werden jeweils über den Werkhof erschlossen. • Eine Fahrzeughalle für die Fahrzeuge des Bauhofs soll als eigenes Holzhybridgebäude (Stahlbetonstützen und Brettschichtholzträger) erstellt werden. (ca. 2.100m² BGF (R)) • Ein Teil der Lagerfläche soll überdacht werden. Es sind insgesamt 38 überdachte Stellplätze zu erstellen. • . Eine Photovoltaik Anlage (ca. 5000m²) ist mitzuplanen, die Kosten für Anschaffung und Betrieb laufen über den Eigenbetrieb des Bauhofs und sind in den genannten Kosten nicht enthalten. . Für die Kfz-Werkstatt ist ein Hallenkran an der Decke mit 5 to Traglast vorzusehen, eine Hebebühne für Schmalspurfahrzeug, eine Säulenhebebühne für PKW sowie ein Lager für Diesel (3000l), Öl und Schmierstoffe. . Ein Lageplan im M 1:500 und 1:1000 ist der EU-Bekanntmachung beigefügt. Die Vorentwurfspläne werden in der 2. Phase zur Verfügung gestellt. . Für das Verwaltungsgebäude wird KfW-Effizienzhaus-Standard 40 angestrebt. . Die Kostenobergrenze für den Bauhof beträgt 15 Mio. € brutto für die Kosten der KG 200-700. Mit Stand 2026 sind folgende Kosten angesetzt: . KG 300 +400 ca. 10 Mio. € brutto KG 500 ca. 1 Mio. € brutto . Für die Freianlagenplanung sind zu berücksichtigen: - Versickerungsfähige Fläche (Pflasterflächen, Parkplätze): ca. 3.500 m² - Versiegelte Fläche (Wege- und Hoffläche, Waschplatz, Materiallagerflächen, asphaltiert): ca. 7.700 m² - Verbleibende Restgrünfläche: ca. 2.000m² - Zäune/Einfriedungen - Dachbegrünung - optional ist ein Regenwassersammler mit Vorhaltung für ca. 14 Tage (ca. 40m³) geplant - Die Versickerungsfähige Lagerfläche "S" mit ca. 4.350 m² ist bis einschließlich LPH 4 mitzuplanen, die Realisierung jedoch noch offen und nicht in den Kosten enthalten. . Für die Baugenehmigung ist ein wasserrechtliches Verfahren notwendig. Die im Zuge der Baugenehmigung für das Projekt notwendige Entwässerungsplanung muss zeitgleich zur Ausarbeitung des neuen Wasserrechtsverfahren erfolgen, die dafür erforderlichen Bauwerke müssen parallel zu den Erdarbeiten „Neubau Bauhof“ errichtet werden. Das Einholen der wasserrechtlichen Genehmigung ist nicht Bestandteil des Leistungsbilds der Planer in diesem VgV-Verfahren. Ebenso das Entwässerungsgesuch des Bauhofs. . Mit den Planungsleistungen soll unmittelbar nach Beauftragung begonnen werden. Eine Fertigstellung des Gebäudes wird bis Mitte 2029 angestrebt. Der gesamte Rückbau der bestehenden Gebäude und Anlagen am jetzigen Standort ist nicht Gegenstand dieser Ausschreibung. . Parallel zur Verlagerung des Bauhofes wird auch der Neubau des Betriebsgebäudes Wasserwerk Leutkirch hin zum Standort Tautenhofer Straße nordöstlich des bestehenden Pumpwerks an der Rauns verlegt. Diese Fachplanungsleistungen werden weitgehend zeitgleich ausgeschrieben mit den VgV-Verfahren für das Projekt „Neubau Bauhof“. Bewerbungen für beide Verfahren werden ausdrücklich begrüßt. . Die Verhandlungsgespräche finden voraussichtlich am Donnerstag, 26.11.2026 oder Freitag, 27.11.2026, oder Montag, 30.11.206 statt. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte 2.1. der Bekanntmachung und der angefügten Kurzinformation.

Amtliche Quelle

Quelle: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)

Prüfen Sie alle Angaben stets in der amtlichen Bekanntmachung.

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Unternehmen Zuschläge Vergebenes Volumen Letzter Zuschlag
DB Engineering & Consulting GmbH 79 €2,2M Sep 2026
Drees & Sommer SE 51 €10,6M Sep 2026
ZETCON Ingenieure GmbH 31 €2,3M Sep 2026
KREBS+KIEFER Ingenieure GmbH 25 €7,3M Sep 2026
IGS INGENIEURE GmbH & Co. KG 25 €5,1M Sep 2026

Grundlage: 7366 Vergaben mit verknüpftem Unternehmensprofil aus den letzten 2 Jahren.

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