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TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU) geprüft vor 5 Stunden Vergabebekanntmachung

Deutschland - Laborgeräte, optische Geräte und Präzisionsgeräte (außer Gläser) - HiPOLE - Formulierungsplattform

Vergeben Deutschland Thüringen Labor- & Präzisionsgeräte

Auftraggeber Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie GmbH (HZB)

776.660 € Zuschlagswert

Eckdaten

Vergeben
Geschätzter Wert
776.600 €
Verfahren
Verhandlungsverfahren
  1. Vergeben
  2. Veröffentlicht
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Zuschlag an

Chemspeed Technologies AG

Zuschlagswert
776.660 €
Zuschlagsdatum
Land des Gewinners
Schweiz
Bilanz bei diesem Auftraggeber
1 erster Auftrag dieses Auftraggebers im Register

Zusammenfassung

Maschinell erstellte Zusammenfassung

Das Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie GmbH (HZB) vergab einen Vertrag über eine automatisierte roboterbasierte Formulierungsplattform für das Helmholtz-Institut für Polymere in Energieanwendungen (HIPOLE Jena). Die Plattform erweitert eine bestehende Syntheseplattform von Chemspeed Technologies und ermöglicht die automatisierte Herstellung und Formulierung von Polymermaterialien, etwa Elektroden für Batterien oder Folien für Einkapslungssysteme von Solarzellen, sowie die automatisierte elektrochemische Charakterisierung. Den Auftrag erhielt Chemspeed Technologies AG über EUR 776.660, was der geschätzten Wertgröße innerhalb von 1 % entspricht. Der Vergabetag war der 2025-06-13, die Vertragslaufzeit beträgt 15 Monate, und der Vertrag endet und kommt am 2026-09-15 zurück auf den Markt.

Beschreibung

Im Rahmen des von der Helmholtz-Gemeinschaft geförderten Helmholtz-Institutes für Polymere in Energieanwendungen (HIPOLE Jena) werden neue Materialien für Anwendungen in Energiespeicherung und -wandlung untersucht. Ein wesentlicher Schwerpunkt dabei ist die schnelle und reproduzierbare Herstellung, Formulierung und Charakterisierung dieser Materialien mittels automatischer roboterbasierter Systeme im Hochdurchsatzverfahren. Für diese Methodik werden in der Praxis automatisierte Roboterplattformen eingesetzt, die eine parallele Durchführung von verschiedenen Experimenten unter standardisierten Bedingungen ermöglichen. Hierdurch werden vergleichbare und reproduzierbare Daten erzielt werden, wobei durch den automatisierten Prozess und die parallele Durchführung einer Vielzahl von Experimenten auch eine große Menge an Daten erzeugt werden. Hierdurch werden reproduzierbare Daten erhalten, die auch für Methoden des maschinellen Lernens essenziell sind. Dies wird auch im Rahmen der Forschungsaktivitäten von HIPOLE Jena besonders im Fokus stehen werden. HIPOLE Jena hat hierfür in einem ersten Schritt eine automatisierte Plattform zur Synthese von Polymeren und Materialien beschafft (von Chemspeed Technologies). Diese Plattform soll nun auf den Aspekt der Verarbeitung und Formulierung dieser Materialien erweitert werden. Dies ermöglicht u.a. die automatisierte Herstellung von Elektroden, welche später in Batterien eingesetzt werden oder auch von Folien für Einkapslungssysteme von Solarzellen. Darüber hinaus soll hierfür auch die automatische (elektrochemische) Untersuchung etabliert werden, wodurch die komplette Strecke von Synthese über Formulierung bis Charakterisierung abgedeckt werden kann. Generell sind am Markt automatisierte und roboterbasierte Lösungen verfügbar. Allerdings ergeben sich für chemische Prozesse bzw. die Verwendung von Polymeren, die Formulierung dieser Materialien insbesondere zu Elektroden und Solarzellen und die automatisierte Charakterisierung besondere Herausforderungen. Materialseitig betrifft dies die Handhabung von Chemikalien, deren teilweise geringe Luftbeständigkeit sowie auch die verschiedenen Zustände dieser (flüssig, viskos, fest, Pulver). Darüber hinaus umfasst dies auch Sicherheitsaspekte, als auch die Notwendigkeit unter Luftausschluss zu arbeiten, damit die Materialien sich nicht zersetzen bzw., im schlimmsten Fall, brennen. Dieses Anforderungsspektrum führt dazu, dass für chemische automatisierte Roboter nur ein Anbieter am Markt existiert, Chemspeed Technologies. Diese haben in den letzten Jahren diverse neue Technologien entwickelt, die besonders auf die Automatisierung der chemischen Forschung und der Elektrochemie ausgelegt sind. Dieses sind mit entsprechenden Patenten geschützt (u.a. PCT WO2002029419; PCT WO2002029371; PCT WO2016074105; WO1998057738A1), weshalb keine weiteren Anbieter existieren. Demenstprechend liegt nach VgV § 14 (4) 5 ein Alleinstellungsmerkmal vor. Somit ist ein Verhandlungsverfahren ohne TW zulässig. In diesem Vorhaben steht die Hochdurchsatz-Formulierung von polymeren Materialien für verschiedene Energieanwendungen im Vordergrund. Dieser Ansatz soll dazu beitragen, die komplexen Mischungen, welche in beispielsweise Batterieelektroden verwendet werden, zielgerichtet erforschen zu können und somit langfristig gezielt den Zusammenhang zwischen Struktur-Formulierung-Performance vorhersagen zu können. Die Formulierungsplattform stellt hier das ideale Mittel dar, um eine Vielzahl an Proben reproduzierbar herstellen zu können und verschiedene Parameter (z.B. Zusammensetzung, Verarbeitungsbedingungen, usw.) bei der Formulierung systematisch variieren zu können. Zudem bietet die Plattform auch die Möglichkeiten erste Eigenschaften, wie beispielsweise die Leitfähigkeit, untersuchen zu können. Die Kombination aus Formulierung und anschließender Testung soll langfristig dafür genutzt werden, dass die nächste Generation von Formulierungen autonom mittels Methoden des aktiven Lernens auf Basis der Ergebnisse der ersten Generation erfolgt und somit das Gesamtsystem die Zusammensetzungen automatisch optimieren kann.

Amtliche Quelle

Quelle: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)

Prüfen Sie alle Angaben stets in der amtlichen Bekanntmachung.

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Zuletzt mit TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU) abgeglichen vor 5 Stunden

Was dieser Auftraggeber bisher gezahlt hat

Auf Basis von 4 vergleichbaren Auftraegen, die dieser Auftraggeber in dieser Branche in den letzten 4 Jahren vergeben hat.

Dieser Zuschlag
776.660 €
Geschätzter Wert
776.600 €
Median der Zuschlaege
418.802 €
Mittlere Hälfte der früheren Zuschläge
301.453 € bis 578.318 €

Der Zuschlag ist größer als drei von vier früheren Zuschlägen.

Juengste Zuschlaege

Auftragswerte wie von den amtlichen Quellen veroeffentlicht. Als Orientierung zu verstehen, nicht als Regel: Umfang, Lose und Laufzeit unterscheiden sich.

Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie GmbH (HZB)

Deutschland

Bekanntmachungen im Register
95
Zuschläge
33
insgesamt vergeben
21,6 Mio. €

Wer seine Aufträge gewinnt

Viele Anbieter
verschiedene Unternehmen erhielten Zuschläge
25
der Zuschläge gingen an die drei häufigsten Gewinner
19%
seiner Ausschreibungen nennen einen geschätzten Wert
11%

Auf Grundlage von 27 Zuschlägen mit benanntem Gewinner aus den letzten 3 Jahren. Gezählt nach Zuschlägen, nicht nach Wert, weil Los- und Rahmenvertragsbeträge nicht vergleichbar sind. Konzentriert heißt: Die drei häufigsten Gewinner erhielten 65% der Zuschläge oder mehr; viele Anbieter: unter 35% bei mindestens zehn verschiedenen Gewinnern.

Ein Punkt je Zuschlag, am Tag der Unterzeichnung, in der Größe seines Werts. Ein Ring ist ein Zuschlag ohne veröffentlichten Wert.

Vergibt am häufigsten an

  1. Caverion Deutschland GmbH 2 Zuschläge 3,4 Mio. €
  2. Johnson Controls Systems & Service GmbH 2 Zuschläge 2,0 Mio. €
  3. GNS Gesellschaft für Nuklear-Service mbH 1 Zuschlag 4,0 Mio. €

11 offene Ausschreibungen derzeit

Marktkontext

jetzt offen im Bereich Labor- & Präzisionsgeräte
2.280
Median der offenen Bekanntmachungen
240.796 €

Wer in diesem Markt gewinnt

Viele Anbieter

Deutschland · Labor- & Präzisionsgeräte

verschiedene Unternehmen erhielten hier Zuschläge
802
der Zuschläge gingen an die drei häufigsten Gewinner
9%
Auftraggeber vergaben hier Aufträge
448

Auf Grundlage von 1.480 Zuschlägen mit benanntem Gewinner aus den letzten 3 Jahren. Gezählt nach Zuschlägen, nicht nach Wert, weil Los- und Rahmenvertragsbeträge nicht vergleichbar sind. Konzentriert heißt: Die drei häufigsten Gewinner erhielten 65% der Zuschläge oder mehr; viele Anbieter: unter 35% bei mindestens zehn verschiedenen Gewinnern.

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