Deutschland - Kunstwerke - Gestaltungswettbewerb Denkmal zur Mahnung und Erinnerung an die Opfer der kommunistischen Diktatur in Deutschland, nichtoffener Wettbewerb mit vorgeschaltetem offenen Bewerberverfahren
OriginalDeutschland - Kunstwerke - Gestaltungswettbewerb Denkmal zur Mahnung und Erinnerung an die Opfer der kommunistischen Diktatur in Deutschland als nichtoffener Wettbewerb mit vorgeschaltetem offenen Bewerberverfahren für Künstlerinnen und Künstler, Architektinnen und Architekten, Landschaftsarchitektinnen und -architekten sowie Arbeitsgemeinschaften aus den Disziplinen Kunst, Architektur und Landschaftsarchitektur
Deutschland - Kunstwerke - Gestaltungswettbewerb Denkmal zur Mahnung und Erinnerung an die Opfer der kommunistischen Diktatur in Deutschland, nichtoffener Wettbewerb mit vorgeschaltetem offenen Bewerberverfahren
Auftraggeber: Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch den Beauftragten für Kultur und Medien (BKM), vertreten durch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR)
Land: Deutschland
Verfahren: Sonstiges Verfahren
Branche (CPV): Kultur, Sport & Freizeit (92311000)
Aperlena: https://aperlena.com/de/t/deutschland-kunstwerke-gestaltungswettbewerb-denkmal-zur-mahnung-und-erinnerung-an-die-opfer-der-kommunistischen-dik-59d7ae90bc
Amtliche Bekanntmachung: https://ted.europa.eu/en/notice/-/detail/184780-2026
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Zusammenfassung
Maschinell erstellte Zusammenfassung
Ausgeschrieben wird ein Gestaltungswettbewerb fuer ein zentrales Denkmal zur Mahnung und Erinnerung an die Opfer der kommunistischen Diktatur in Deutschland. Der Standort ist der Spreebogenpark in Berlin-Mitte, im politischen Zentrum Berlins. Das Denkmal soll als dreidimensionales skulpturales Objekt konzipiert werden, verbunden mit einem separat erstellten, integrierten Informationsangebot zu einem kohärenten Gesamtensemble. Ziel ist ein Ort der Trauer und des Gedenkens fuer Betroffene und Angehörige. Das Verfahren ist ein nichtoffener Wettbewerb mit vorgeschaltetem offenen Bewerberverfahren fuer Künstlerinnen und Künstler, Architektinnen und Architekten, Landschaftsarchitektinnen und -architekten sowie Arbeitsgemeinschaften dieser Disziplinen.
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Beschreibung
siehe LOS 0001
Gegenstand des Wettbewerbs ist die Gestaltung eines zentralen Denkmals zur Mahnung und Erinnerung an die Opfer der kommunistischen Diktatur in Deutschland im Spreebogenpark in Berlin-Mitte. Ziel des Wettbewerbs ist es, einen überzeugenden Entwurf für das Denkmal zu erhalten, der als Grundlage für die weitere Planung und Realisierung dient. Der zukünftige Gedenkort im Spreebogenpark soll würdevoll an die Opfer kommunistischer Gewaltherrschaft in Deutschland erinnern. Ziel ist es, einen Raum für empathisches Gedenken in der Gesellschaft zu schaffen, der das Leid, die persönliche Würde und den Mut der Betroffenen sowie ihre Erfahrungen von Verfolgung, Unterdrückung und Unrecht respektiert und vermittelt. Das geplante Denkmal im politischen Zentrum Berlins soll die gesellschaftliche und politische Verantwortung der Bundesrepublik Deutschland zum Ausdruck bringen und zugleich ein international sichtbares Zeichen der Erinnerung setzen. Mit dem Denkmal soll ein Ort der Trauer sowie des Gedenkens für die Betroffenen und ihre Angehörigen entstehen. Das Denkmal soll als dreidimensionales skulpturales Objekt konzipiert werden, das zusammen mit einem separat erstellten, integrierten Informationsangebot einheitlich wirken soll. Beide Komponenten sollen harmonisch miteinander verbunden werden, um ein kohärentes Gesamtensemble zu bilden. Die Widmung des Denkmals, die an einer geeigneten Stelle integriert werden soll, lautet: „Im Gedenken an das Leid und in Achtung der Würde der Opfer der kommunistischen Diktatur in Deutschland.“ Nach der Friedlichen Revolution 1989 begann die wissenschaftliche und gesellschaftliche Auseinandersetzung mit den Verbrechen der SED-Diktatur. Im Jahr 2008 bildete sich innerhalb der 1991 gegründeten Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft e. V. eine Initiativgruppe, die erste Schritte zur Schaffung eines zentralen Denkmals für die Opfer ging, eng begleitet von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und anderen Unterstützern. 2015 sprach sich der Deutsche Bundestag erstmals für die Errichtung eines zentralen Denkmals für die Opfer der kommunistischen Diktatur aus. 2019 wurde die Errichtung eines solchen Denkmals durch den Deutschen Bundestag verbindlich beschlossen und 2022 erneut bestätigt. Die Verantwortung für die Umsetzung des Vorhabens liegt beim Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Die bei der Bundesstiftung Aufarbeitung angesiedelte Koordinierungsstelle begleitet das Vorhaben in enger Abstimmung mit der Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft e. V.. Der Deutsche Bundestag hat für die Umsetzung des Denkmals einen maximalen Budgetrahmen von 5 Mio. Euro (inkl. MwSt.) bewilligt. Dieser Gesamtbetrag umfasst auch die Mittel für den Wettbewerb sowie weitere begleitende und bauvorbereitende Kosten. Im Rahmen des Wettbewerbs wird ein Kostenrahmen von maximal 4,23 Mio. Euro (inkl. MwSt.) für die Realisierung des Denkmals einschließlich Honorar ausgelobt. Zur Übersicht des Verfahrens werden im Folgenden die einzelnen Verfahrensschritte unter A) und B) dargestellt: A) BEWERBUNGSVERFAHREN: Als erster Schritt erfolgt das Bewerbungsverfahren, in dem bis zu 25 geeignete Bewerber / Bewerbergemeinschaften anhand der genannten Eignungskriterien zur Teilnahme am Wettbewerb ausgewählt werden. Der Bewerbungsbogen und die dazugehörigen Anlagen sowie die Referenzprojekte werden digital eingereicht. Die Bewerbungsunterlagen sind als Formularvordrucke unter der Adresse https://www.bbr.bund.de/denkmal-opfer-kommunistische-diktatur-deutschland erhältlich. Es sind ausschließlich die vorgesehenen Formularvordrucke zu verwenden. Der unterzeichnete Bewerbungsbogen gemeinsam mit den Erklärungen und den geforderten Nachweisen muss über einen personalisierten Link hochgeladen werden. Dieser Link wird den Bewerbern auf Anfrage via E-Mail an wb.denkmal@bbr.bund.de zugesandt. Die Anfrage des Links ist bis zum 17.04.2026, 14.00 Uhr (MEZ) möglich. Die ausgefüllten Bewerbungsunterlagen müssen bis zum 22.04.2026, 14.00 Uhr (MEZ) auf den Wettbewerbsserver hochgeladen werden. Nach diesem Zeitpunkt eingehende Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Der Bewerbungsbogen ist innerhalb der Bewerbungsfrist vollständig ausgefüllt und unterschrieben oder mit Namenszug versehen einzureichen. Sollte bei der Überprüfung der eingereichten Bewerbungsunterlagen festgestellt werden, dass die Bewerbung die geforderten Erklärungen und Anlagen nicht enthält, sind nur diese auf Anforderung innerhalb einer hierfür benannten Frist nachzureichen. Dies gilt ausdrücklich nicht für den unterschriebenen Bewerbungsbogen und die Präsentation der Referenzprojekte. Werden die nachgeforderten Unterlagen nicht innerhalb dieser Frist hochgeladen, führt dies zum Ausschluss aus dem Verfahren. B) GESTALTUNGSWETTBEWERB: Daran anschließend, beginnt der Gestaltungswettbewerb mit der Bereitstellung der Auslobungsunterlagen vsl. am 18.06.2026 und der Bearbeitungsphase der ausgewählten Teilnehmenden. Der Abgabetermin für die Wettbewerbsarbeiten ist der 22.09.2026. Die Arbeiten können persönlich abgegeben werden beim Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Referat A 2, Betreff „Denkmal OKD", Straße des 17. Juni 112, 10623 Berlin oder per Post oder andere Versandunternehmen versendet werden. Als Zeitpunkt der Einlieferung gilt das auf dem Einlieferungsschein gegebene Datum. Die eingereichten Arbeiten werden im Preisgericht anhand der genannten Beurteilungskriterien bewertet.
Amtliche Quelle
Quelle: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)
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Zuletzt mit TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU) abgeglichen vor 1 Monat
Grundlage: 137 Vergaben mit verknüpftem Unternehmensprofil aus den letzten 2 Jahren.
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