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Deutschland - Komplett- oder Teilbauleistungen im Hochbau sowie Tiefbauarbeiten - Planung und Errichtung eines Wissenschaftszentrums für die Stiftung Deutsches Meeresmuseum in Stralsund

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Zusammenfassung

Maschinell erstellte Zusammenfassung

Die Stiftung Deutsches Meeresmuseum beabsichtigt den Neubau eines Wissenschaftszentrums im Bereich des Frankenhafens in Stralsund. Im Neubau sollen bislang verteilte Nutzungen (Sammlungen, Werkstätten, Labore) zusammengeführt und um eine Bibliothek sowie Flächen für Forschung, Lehre und Tagungen ergänzt werden. Planungs- und Bauleistungen werden gebündelt an einen Generalübernehmer, z.B. ein Konsortium aus Planenden und ausführenden Unternehmen, vergeben. Da die Lösung zu Verfahrensbeginn nicht abschließend beschrieben werden kann, erfolgt die Vergabe im Wettbewerblichen Dialog mit vorgeschaltetem EU-weitem Teilnahmewettbewerb nach VOB/A EU. Die Gesamtkosten für Planen und Bauen sind mit ca. 16-18 Mio. EUR brutto kalkuliert. Im Teilnahmewettbewerb sollen 3-5 geeignete Bieter(-konsortien) für zwei Dialogphasen gefunden werden.

Beschreibung

Die Stiftung Deutsches Meeresmuseum (DMM) beabsichtigt den Neubau eines Wissenschaftszentrums im Bereich des Frankenhafens in Stralsund. In dem Neubau sollen bislang auf verschiedene Standorte im Stadtgebiet Stralsund verteilte Nutzungen (u. a. Sammlungen, Werkstätten und Labore) zusammengeführt und um weitere Nutzungen, insbesondere eine Bibliothek sowie Flächen für Forschung, Lehre und Tagungen, ergänzt werden. Die Zusammenführung und Erweiterung unterschiedlicher Nutzungsarten und -anforderungen macht diese Maßnahme zu einer vielschichtigen Planungs- und Bauaufgabe. Um sowohl den verfügbaren Kostenrahmen als auch den vorgegebenen Zeitplan unter Wahrung der erforderlichen baulichen Qualität und der komplexen funktionalen Anforderungen realisieren zu können, sollen die notwendigen Planungs- und Bauleistungen gebündelt an einen Generalübernehmer bzw. z.B. an ein Konsortium aus Planenden und ausführenden Unternehmen vergeben werden. Da die konkrete planerische und bauliche Lösung zu Verfahrensbeginn noch nicht abschließend beschrieben werden kann, sollen die erforderlichen Leistungen im Rahmen eines Wettbewerblichen Dialogs mit vorgeschaltetem EU-weitem Teilnahmewettbewerb nach VOB/A EU vergeben werden. Die Gesamtkosten für Planen und Bauen werden derzeit auf ca. 16-18 Mio. EUR (brutto) geschätzt. WETTBEWERBLICHER DIALOG Im Rahmen des EU-weiten Teilnahmewettbewerbs sollen auf Grundlage der bekanntgegebenen Eignungs- und Mindestanforderungen (s. Anlage Eignungs- und Auswahlkriterien) 3-5 geeignete Bieter(-konsortien) für die anschließende Durchführung des Wettbewerblichen Dialogs gefunden werden. Zum aktuellen Zeitpunkt ist vorgesehen, das Verfahren in zwei Dialogphasen (1. und 2. Dialogphase) durchzuführen. Die Auftraggeberin behält sich vor, zusätzliche Dialogphasen durchzuführen, sofern der Verfahrensverlauf dies erfordert. Die Unternehmen werden hierüber transparent und unter Wahrung der Gleichbehandlung informiert. WETTBEWERBLICHER DIALOG Im Rahmen des EU-weiten Teilnahmewettbewerbs sollen auf Grundlage der bekanntgegebenen Eignungs- und Mindestanforderungen (s. Anlage Eignungs- und Auswahlkriterien) 3-5 geeignete Bieter(-konsortien) für die anschließende Durchführung des Wettbewerblichen Dialogs gefunden werden. Zum aktuellen Zeitpunkt ist vorgesehen, das Verfahren in zwei Dialogphasen (1. und 2. Dialogphase) durchzuführen. Die Auftraggeberin behält sich vor, zusätzliche Dialogphasen durchzuführen, sofern der Verfahrensverlauf dies erfordert. Die Unternehmen werden hierüber transparent und unter Wahrung der Gleichbehandlung informiert. 1. DIALOGPHASE Im Rahmen der 1. Dialogphase bearbeiten die im Teilnahmewettbewerb ausgewählten Unternehmen jeweils die Aufgabenstellung und reichen zum Abschluss der 1. Dialogphase ihre planerischen Dialogbeiträge ein. In dieser Dialogphase werden von den planerischen Dialogbeiträgen Aussagen zur städtebaulich-gestalterischen Qualität, zur Funktionalität und Nutzungsqualität, zur Nachhaltigkeit sowie zur Wirtschaftlichkeit und Realisierbarkeit erwartet. Nähere Angaben zur Bewertung der Dialogbeiträge der 1. Dialogphase sind der Ziffer III. zu entnehmen. Weitere Einzelheiten werden zu Beginn der 1. Dialogphase im Rahmen der Einladung zur Teilnahme an der 1. Dialogphase als Bestandteil der Aufgabenbeschreibung über die Vergabeplattform mitgeteilt. Im Rahmen der 1. Dialogphase sollen individuelle Beratungsgespräche mit den Bietern geführt werden, um ein gemeinsames Verständnis der Planungs- und Bauaufgabe zu schaffen sowie eine dialogische Lösungsfindung mit der Auftraggeberin und ggf. weiteren Stakeholdern zu ermöglichen. Die Dialoggespräche werden unter Wahrung der Grundsätze der Gleichbehandlung geführt. Die von den Bietern in der 1. Dialogphase voraussichtlich zu erarbeitenden Leistungen sind Ziffer III. zu entnehmen. Nach dem Ablauf der Abgabefrist erfolgt im Rahmen einer ersten Gremiumssitzung eine nacheinander gestaffelte Vorstellung der vorläufigen planerischen Dialogbeiträge durch die Unternehmen. Im Anschluss ist vorgesehen, dass die Auftraggeberin, ggf. unter Hinzuziehung eines Beratungsgremiums, auf Basis der bekanntgegebenen Bewertungskriterien den besten Dialogbeitrag auswählt, der nach baufachlicher Prüfung zur Vorlage beim Zuwendungsgeber im Rahmen des Verfahrens zur Bewilligung der in Aussicht gestellten Fördermittel eingereicht werden soll. Sofern die Verfahrensentwicklung keine abweichenden Erkenntnisse hervorbringt, ist weiter vorgesehen, diesen planerischen Sachstand der weiteren Bearbeitung im Rahmen der anschließenden 2. Dialogphase für alle Bieter zugrunde zu legen. Weiter behält sich die Auftraggeberin vor, den Bieterkreis nach der 1. Dialogphase zu reduzieren. 2. DIALOGPHASE Vorbehaltlich des positiven Fördermittelbescheids wird der Wettbewerbliche Dialog mit der 2. Dialogphase fortgesetzt. Auf Grundlage des ausgewählten planerischen Dialogbeitrags soll durch ein vom Auftraggeber beauftragtes externes Büro eine funktionale Leistungsbeschreibung (kurz: FLB) erstellt werden. Diese FLB wird im Rahmen der 2. Dialogphase als verbindliche Grundlage allen Bietern zur Verfügung gestellt und ist von ihnen zu prüfen und zu bepreisen. Es ist gegenwärtig vorgesehen, dass in der 2. Dialogphase keine Planungsleistungen erbracht werden. Neben der Bepreisung der FLB ist ein indikatives Angebot unter Berücksichtigung der bekanntgegebenen Zuschlagskriterien sowie Verhandlungspositionen zum Vertragsentwurf einzureichen. Die Unternehmen werden hierüber transparent und unter Wahrung der Gleichbehandlung informiert. ABSCHLUSS DES VERFAHRENS Sobald die Auftraggeberin in Bezug auf die Angebotsbestandteile diejenigen Lösungen ermittelt hat, mit denen die Bedürfnisse und Anforderungen an die zu beschaffende Leistung befriedigt werden können, schließt die Auftraggeberin den Dialog ab. Die im Verfahren verbliebenen Unternehmen werden über die Vergabeplattform informiert. Die Unternehmen haben im Rahmen der anschließenden finalen Angebotsphase Gelegenheit, ihr Angebot zu finalisieren. Es ist vorgesehen mit der Aufforderung zur finalen Angebotsabgabe eine finale Vertragsfassung zur Verfügung zu stellen, welche das Verhandlungsergebnis der mit allen im Verfahren verbliebenen Unternehmen geführten Vertragsverhandlungen für alle Unternehmen in gleicher Weise abbildet. Bitte beachten Sie, dass mit dem finalen Angebot keine Verhandlungsvorschläge mehr eingereicht werden dürfen. Die finalen Angebote werden von der Auftraggeberin anhand der bekanntgegebenen Zuschlagskriterien bewertet. Der Zuschlag erfolgt auf das wirtschaftlichste Angebot gemäß § 16d (2) 1. VOB/A EU, welches unter Berücksichtigung der genannten Zuschlagskriterien und Gewichtungen insgesamt den höchsten Punktwert erreicht.

Amtliche Quelle

Quelle: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)

Prüfen Sie alle Angaben stets in der amtlichen Bekanntmachung.

Zuletzt mit TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU) abgeglichen vor 1 Monat

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Vollständiges Auftraggeberprofil

2 offene Ausschreibungen derzeit

Für diesen Auftraggeber sind in diesem Sektor noch keine Vergaben erfasst. Übliche Gewinner, Bauarbeiten - Deutschland

Unternehmen Zuschläge Vergebenes Volumen Letzter Zuschlag
Lindner SE 52 €38,8M Sep 2026
Fliesen Röhlich GmbH 51 €10,7M Sep 2026
LEONHARD WEISS GmbH & Co. KG 49 €91,1M Sep 2026
STRABAG AG 46 €118,9M Sep 2026
Ed. Züblin AG 45 €183,0M Sep 2026

Grundlage: 16423 Vergaben mit verknüpftem Unternehmensprofil aus den letzten 2 Jahren.

Änderungsverlauf

Jedes Mal, wenn eine offizielle Quelle diese Bekanntmachung mit geändertem Inhalt erneut veröffentlicht hat. Wir beobachten alle Quellen, die wir indexieren, auch regionale Kopien derselben Bekanntmachung.

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