Heizung, Lüftung, Sanitär Bauteil B
Baubeschreibung Die Grundschule Regenbogenschule in Taunusstein Bleidenstadt hat keine ausreichenden Kapazitäten für die steigenden Schülerzahlen und zur Erfüllung des geforderten Ganztagsangebots. Hierfür ist eine Erweiterung der Schule bei von derzeit ca. 430 Schüler/ -innen auf 500 Schüler/-innen geplant. Die Regenbogenschule besteht aus 3 Baukörpern, A-B-C, die sich um den Schulhof anordnen. Aufgrund der statischen Gegebenheiten und räumlichen Möglichkeiten soll der zweigeschossige Bauteil B aufgestockt und erweitert werden. Um den Pausenhof nicht zu verkleinern, erfolgt die Aufstockung teilweise als Auskragung über dem Pausenhof, der somit überdacht wird. Die Erweiterung und Aufstockung des Bauteils B erfolgt in Stahlbeton-Massivbauweise, jedoch wird über dem Bestandsgebäude zur Reduzierung der Lasten ein Holzdach errichtet und die Innenwände in Leichtbauweise errichtet. Bauteil B Im Untergeschoss erfolgt der Zugang über ein neues barrierefreies Treppenhaus mit Aufzug. Hier befinden sich die Verwaltungsräume der Schule, sowie eine Erweiterung der Mensa und Betreuung. Im Erdgeschoss sind weitere Verwaltungsräume untergebracht, sowie 2 bereits vorhandene Klassenzimmer. Die Betreuung wird hier ebenfalls erweitert, auch um ein Büro. Im Obergeschoss / Aufstockung werden neue Klassenräume und ein Bewegungsraum für Kleingruppen, sowie zusätzliche Sanitäranlagen geschaffen. Bauteil A Die Ausgabe der Mensa im Untergeschoss wird intern vergrößert. Bauteil A bleibt ansonsten unverändert erhalten. Lediglich die Öffnungen zum Bauteil B werden geschaffen, bzw. geschlossen. Beschreibung der HLS-Maßnahme 1.1 Trinkwasser Die Trinkwasserhauseinführung für die Liegenschaft befindet sich im Geb. A im UG. Nach der Wasserzählerstrecke mit Filter erfolgt die TW-Versorgung der einzelnen Gebäude/Versorgungsbereiche über einen TW-Verteiler. Die TW-Versorgungsleitung des Geb. B wird ab dem TW-Verteiler erneuert. Über die TW-Versorgungsleitung des Geb. B werden über Strömungsteiler die Mensa im Geb. A sowie der Erweiterungsbau Geb. A mit versorgt. Die TW-Leitungen in Mensa und im Erweiterungsbau Geb. A wurden 2016 erneuert, Rohrmaterial Edelstahl, und bleiben bestehen. Die TW-Anlage im Geb. B wird, bis auf die Lehrer-WC-Anlage (erneuert 2011, Rohrmaterial Edelstahl), komplett erneuert. Der Aufbau der Trinkwasseranlage im Geb. B erfolgt so, dass stagnierendes Wasser in nicht genutzten Leitungsteilen vermieden wird. Aus diesem Grund werden alle Verbraucher durchgeschliffen sowie über Strömungsteiler angeschlossen. Am Ende der Leitungen werden Hygienespülungen mit Anschluss an die Abwasserleitung installiert. Die bestehende Lehrer-WC-Anlage wird an die Hygienespülungen mit angebunden. Warmwasserversorgung am Behinderten-WT und WT 1. Hilferaum über elektrische Kleinstdurchlauferhitzer, in Teeküchen mit 5 l UT-Gerät. Warmwasserversorgung für Putzräume nur vorgehalten, 1.2 Schmutzwasser In dem Gebäude fallen nur häusliche Abwässer an, die Abwasserentsorgung erfolgt im Trennsystem. Die Schmutzwasserleitungen werden innerhalb des Gebäudes, bis auf die Anbindeleitungen der bestehenden Lehrer-WC-Anlage, erneuert. Die Schmutzwasserleitungen werden über Dach entlüftet. Das Schmutzwasser wird über teils bereits erneuerte und teils bestehende Grundleitungen dem Übergabeschacht zugeführt. In diesem erfolgt die Vermischung mit dem Regenwasser. Das Abwasser wird als Mischwasser der städtischen Kanalisation zugeführt. Küchenabwässer: Das Schmutzwasser der Ausgabeküche (Mensa) wird getrennt vom übrigen Schmutzwasser aus dem Gebäude einem außerhalb des Gebäudes liegenden Fettabscheiders mit nachgeschaltetem Probenahmeschacht zugeführt. Die Grundleitungen sowie die Fettabscheideranlage wurden im Rahmen der Baumaßnahme bereits installiert. Für den Fettabscheider ist noch eine Entlüftungsleitung an der Außenfassade zu installieren. 2. Heizung Die zentrale Wärmeerzeugung und -verteilung der Liegenschaft erfolgt über den Betreiber EDZ im Geb. A. Für das Gebäude B besteht ein separater Heizkreis mit Vorlauftemperaturregelung. Das Wärmeverteilnetz im Gebäude B wird erneuert einschl. der Raumheizflächen. Die Heizungsverteilleitung (Stahlrohr schwarz) aus dem Gebäude A zum Gebäude B bleibt bestehen. Zur Vermeidung von Strömungsgeräuschen an den Thermostatventilen der Heizkörper sind Differenzdruckregler im Wärmeverteilnetz vorgesehen. Der hydraulische Abgleich erfolgt über Thermostatventile mit dynamischer Durchflussregelung mit einstellbaren Durchflusswert. Die Raumtemperatur der Klassen- und Büroräume wird über eine Einzelraumregelung bestehend aus Raumthermostat, Regel-/Zonenventil und Präsenzmelder realisiert. Über eine zentrale Steuer- und Regeleinheit im Hausmeisterbüro können Sollwerte und Zeitprofile zur optimierten Absenkung und Aufheizung eingestellt werden. Die Raumtemperatur der übrigen Räume erfolgt über Thermostat- köpfe mit Flüssigfühler. Die Heizkörper in Klassen- und Büroräumen werden aus der Sockelleiste angebunden. 3. Lüftung Im Gebäude werden zwei RTL-Geräte installiert. RLT-Gerät 1.0: zur Be- und Entlüftung von Papier- und Kopierraum. Kombiniertes Zu- und Abluftgerät mit WRG für Zwischendeckenmontage. Außen- und Fortluft über Fassade. RLT-Gerät 2.0: zur Be- und Entlüftung von WC-Bereich und Putzraum. Kombiniertes Zu- und Abluftgerät mit WRG für Zwischendeckenmontage. Außenluft über Fassade, Fortluft über Dach. Der Serverraum wird über ein Klima-Split-Gerät gekühlt. Weitere Details sind der Leistungsbeschreibung sowie den beigefügten Planunterlagen zu entnehmen.
Amtliche Quelle
Quelle: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)
Prüfen Sie alle Angaben stets in der amtlichen Bekanntmachung.
Auf Basis von 7 vergleichbaren Auftraegen, die dieser Auftraggeber in dieser Branche in den letzten 4 Jahren vergeben hat.
66.831 €1,6 Mio. €
Median der Zuschlaege
527.468 €
Mittlere Hälfte der früheren Zuschläge
381.964 € bis 749.143 €
TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU) veröffentlicht für diese Bekanntmachung keinen Wert, deshalb hat sie keine Marke auf der Skala. Die offiziellen Unterlagen nennen ihn möglicherweise.
Auftragswerte wie von den amtlichen Quellen veroeffentlicht. Als Orientierung zu verstehen, nicht als Regel: Umfang, Lose und Laufzeit unterscheiden sich.
der Zuschläge gingen an die drei häufigsten Gewinner
14%
seiner Ausschreibungen nennen einen geschätzten Wert
0%
Auf Grundlage von 42 Zuschlägen mit benanntem Gewinner aus den letzten 3 Jahren. Gezählt nach Zuschlägen, nicht nach Wert, weil Los- und Rahmenvertragsbeträge nicht vergleichbar sind.
Konzentriert heißt: Die drei häufigsten Gewinner erhielten 65% der Zuschläge oder mehr; viele Anbieter: unter 35% bei mindestens zehn verschiedenen Gewinnern.
Wettbewerb
Angebote je Los im Durchschnitt (offene und nicht offene Verfahren)
9,7
dieser Lose erhielten ein einziges Angebot
5%
der Zuschläge gingen an Unternehmen mit Sitz in einem anderen Land
0%
So, wie die amtlichen Bekanntmachungen sie angeben, über die letzten 3 Jahre. Angebote je Los zählen nur offene und nicht offene Verfahren: Im Verhandlungsverfahren oder bei einer Direktvergabe ist ein einziges Angebot das Verfahren selbst. Das Land ist das, das die Bekanntmachung für den Gewinner nennt.
der Zuschläge gingen an die drei häufigsten Gewinner
1%
Auftraggeber vergaben hier Aufträge
2.977
Auf Grundlage von 27.052 Zuschlägen mit benanntem Gewinner aus den letzten 3 Jahren. Gezählt nach Zuschlägen, nicht nach Wert, weil Los- und Rahmenvertragsbeträge nicht vergleichbar sind.
Konzentriert heißt: Die drei häufigsten Gewinner erhielten 65% der Zuschläge oder mehr; viele Anbieter: unter 35% bei mindestens zehn verschiedenen Gewinnern.
Wettbewerb
Angebote je Los im Durchschnitt (offene und nicht offene Verfahren)
6,3
dieser Lose erhielten ein einziges Angebot
7%
der Zuschläge gingen an Unternehmen mit Sitz in einem anderen Land
1%
der Angebote kamen aus einem anderen Land
1%
So, wie die amtlichen Bekanntmachungen sie angeben, über die letzten 3 Jahre. Angebote je Los zählen nur offene und nicht offene Verfahren: Im Verhandlungsverfahren oder bei einer Direktvergabe ist ein einziges Angebot das Verfahren selbst. Das Land ist das, das die Bekanntmachung für den Gewinner nennt.