Deutschland - Haustechnik - Neubau Abfallwirtschaftszentrum in der Siemensstraße Bad Kreuznach; Planungsleistungen TGA Elektro, Gebäudeautomation
Auftraggeber: Eigenbetrieb Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Bad Kreuznach
Land: Deutschland
Verfahren: Verhandlungsverfahren
Branche (CPV): Architektur- & Ingenieurdienste (71315000)
Aperlena: https://aperlena.com/de/t/deutschland-haustechnik-neubau-abfallwirtschaftszentrum-in-der-siemensstrasse-bad-kreuznach-planungsleistungen-tga-e-9cc1bc9447
Amtliche Bekanntmachung: https://ted.europa.eu/en/notice/-/detail/464843-2025
Die Angebotsfrist ist vorbei. Ein Zuschlag oder eine Berichtigung zu dieser Bekanntmachung: eine E-Mail, wenn das Register es sieht.
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Zusammenfassung
Maschinell erstellte Zusammenfassung
Der Abfallwirtschaftsbetrieb Landkreis Bad Kreuznach plant ein neues Abfallwirtschaftszentrum in der Siemensstraße, 55543 Bad Kreuznach (Flur 53, Flurstück 37/37), und schreibt hierfür Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung nach §53 ff. HOAI 2021 aus. Die Beauftragung umfasst die Anlagengruppen 4 Starkstromanlagen, 5 Fernmelde- und informationstechnische Anlagen, 6 Förderanlagen, 7 Nutzungsspezifische Anlagen und 8 Gebäudeautomation. Die Anlagengruppen 1, 2 und 3 werden gesondert ausgeschrieben. Das Zentrum besteht aus einem Verwaltungsgebäude für rund 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie etwa 90 Fahrerinnen, Fahrer und Laderinnen, einem Werkstatt- und Lagergebäude mit LKW-Werkstatt, Waschhalle, Mülltonnenlager und Waschhalle sowie überdachten Stellflächen und Umfahrt. Angestrebt werden ein geringer Primärenergiebedarf sowie Regenwasserrückhaltung in Verbindung mit einem Brauchwasserkonzept.
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Beschreibung
Der Abfallwirtschaftsbetrieb Landkreis Bad Kreuznach plant in der Siemensstraße in 55543 Bad Kreuznach (Flur 53 Flurstück 37/37) ein neues Abfallwirtschaftszentrum zu errichten. Zur Erlangung einer Vorplanung war ein Planungswettbewerb ausgelobt worden, dessen Ergebnis vorliegt. Die Beauftragung der Objektplanung Gebäude und Innenräume sowie der Freianlagen ist erfolgt. Vorliegend wird die Planungsaufgabe der Technischen Ausrüstung gemäß §53 ff. HOAI 2021 für die Anlagengruppen( AG) 4 Starkstromanlagen, AG 5 Fernmelde- und informationstechnische Anlagen, AG 6 Förderanlagen, AG 7 Nutzungsspezifische Anlagen und AG 8 Gebäudeautomation ausgeschrieben. Die Ausschreibung der übrigen Anlagengruppen (AG 1 Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen, AG 2 Wärmeversorgungsanlagen und AG 3 Lufttechnische Anlagen) erfolgt mit gesonderter Auftragsbekanntmachung. Das neue Abfallwirtschaftszentrum besteht aus den folgenden Funktions- und Nutzungsbereichen, die auch z.T. baulich getrennt angeordnet sind: > Ein Verwaltungsgebäude, das den Geschäftsbereich „Verwaltung“ für ca. 25 Mitarbeiter/innen und den Geschäftsbereich betriebseigener „Fuhrpark“ mit Büro- und Besprechungsbereich für Disponenten, Aufenthalts- und Sozialbereich, Umkleide- und Duschbereich für ca. 90 Fahrer/innen und Lader/innen zur Abfalleinsammlung aufnimmt, > Werkstatt- und Lagergebäude mit Bürobereich für die Fahrzeuginstandhaltung mit LKW-Werkstatt und LKW-Waschhalle sowie Mülltonnenlager und Mülltonnenwaschhalle, > Überdachte Stellflächen und Umfahrt, insbesondere für alle Abfallsammelfahrzeuge. ---- Durch konzeptionelle und bauliche Maßnahmen soll nach Realisierung ein möglichst geringer Primärenergiebedarf gewährleistet sein. Die Kanalanschlusshöhe und -situation für das Baugrundstück erfordert Regenwasserrückhalte- und Verdunstungsmaßnahmen, die in Verbindung mit einem Brauchwasserkonzept umgesetzt werden sollen. ---- Zu weiteren Projektdetails wird auf die Beschreibungen im Auslobungstext zum Planungswettbewerb mit Angaben der Nutzungsflächen im Raumprogramm verwiesen. Ein Auszug aus dem Auslobungstext zum Planungswettbewerb ist der Datei „Aufgabenbeschreibung“ als Anlage beigefügt. ---- Zur Einhaltung der Wirtschaftlichkeit und der Kosten wird vom Auftraggeber der Kostenrahmen mit rd. 8.000.000 EUR brutto für die Kostengruppen 300 + 400 DIN 276 Ausgabe 2018-12 definiert. Gemäß derzeitiger standardisierter Berechnung betragen die Bauwerkskosten-Technische Anlagen (KG 400) rd. 1.519.500,- EUR brutto. Die Aufteilung der Kosten auf die einzelnen Anlagengruppen kann derzeit nur grob und standardisiert auf Basis von Kennwerten vorgenommen werden. Mit Verschiebungen und Anpassungen innerhalb der Kostengruppen ist zum Zeitpunkt der Kostenschätzung zu rechnen. ---- Im Hinblick auf die auszuschreibenden Leistungen für die Fachplanung Technische Ausrüstung liegen noch keine Voruntersuchungen vor, jedoch können die derzeitigen Erkenntnisse und Vorstellungen aufgrund der Projektziele des Auslobers und aufgrund des Ergebnisses aus dem Planungswettbewerbes unverbindlich wie folgt zusammengefasst werden: >>> AG-4 Starkstromanlagen: In die Eigenstromproduktion mittels PV-Anlagen sollten alle Dachflächen einbezogen werden und - sofern hinsichtlich der Bauwerkskosten akzeptabel - auch alle Dachflächen der Carports für PKWs und LKWs, da dies insbesondere in Bezug auf die hinsichtlich der PV-Erträge schwächeren Monate vorteilhaft ist. Stromspeicher sollten auf den Bedarf an Nachtstrom ausgelegt werden. Lastmanagementsysteme sollten einen Überschuss an PV-Strom in thermischen Energiespeichern zwischenspeichern und Elektromobilität einbinden. Die anteiligen Bauwerkskosten (KG 440) betragen aufgrund standardisierter Ermittlung (inkl. PV-Anlage) rd. 768.400,- EUR brutto. >>> AG-5 Fernmelde- und informationstechnische Anlagen: Hier wird vor allem der Bedarf einer Brandmeldeanlage für den gesamten Gebäudekomplex erkannt. Auch ist die Einrichtung eines Serverraumes (Raum-Nr. 11) und eines Raumes für Datensicherung/ Patchraum-Werkstatt (Raum 3.11 im Raumprogramm zum Auslobungstext) notwendig, in Verbindung mit den dafür erforderlichen installationstechnischen Anbindungen. Die anteiligen Bauwerkskosten (KG 450) betragen aufgrund standardisierter Ermittlung rd. 138.200,- EUR brutto. >>> AG-6 Förderanlagen: Für die Herstellung der barrierefreien Erschließung der Büroräume im Obergeschoss des Verwaltungsgebäudes ist der Einbau einer Aufzugsanlage gemäß DIN 18040-1 erforderlich. Die anteiligen Bauwerkskosten (KG 460) betragen aufgrund standardisierter Ermittlung rd. 20.000,- EUR brutto. >>> AG 7 Nutzungsspezifische Anlagen: Als nutzungsspezifische Anlagen werden die technischen Anlagen mit Wasseraufbereitung und Leitungsnetz für die Fahrzeugwaschhalle (Raum-Nr. 3.04 im Raumprogramm zum Auslobungstext) und für die Mülltonnen-Waschanlage (Raum-Nr. 3.05) zu planen sein. Ferner werden manuell zu betätigende Feuerlöschanlagen in Form von Handfeuerlöschern eingeplant, sofern im Brandschutzkonzept keine anderen Anforderungen gestellt werden. Gemäß Raumprogramm zum Auslobungstext werden die Ver- und Entsorgung von küchentechnischen Geräten für zwei (2) Küchen identifiziert: Es handelt sich um eine Teeküche im Sozialraum / Raum-Nr. 1.09 sowie eine Küchenzeile im Pausen-/Sozialraum / Raum-Nr. 2.12 für Lagerung, Kühlung und Zubereitung von selbstmitgebrachten Speisen durch die Mitarbeiter/innen. Die anteiligen Bauwerkskosten (KG 470) betragen aufgrund standardisierter Ermittlung rd. 70.000,- € EUR brutto. >>> AG-8 Gebäudeautomation: Der Auftraggeber geht derzeit davon aus, dass die automatische Steuerung, Regelung Überwachung und Optimierung der technischen Anlagen Heizung, ggfs. Lüftung, Beleuchtung, Verschattung des gesamten Gebäudes sinnvoll ist und erforderlich wird. Die anteiligen Bauwerkskosten (KG 480) betragen aufgrund standardisierter Ermittlung rd. 45.000 brutto EUR brutto. ------ Wegen der weiteren Einzelheiten wird auf die Ausschreibungsunterlagen verwiesen.
Ausgeschrieben werden die Leistungen der Fachplanung Technische Ausrüstung gemäß § 55 HOAI 2021 i. V. m. Anlage 15.1 für die Anlagengruppen (AG) 4 Starkstromanlagen, AG 5 Fernmelde- und informationstechnische Anlagen, AG 6 Förderanlagen, AG 7 Nutzungsspezifische Anlagen und AG 8 Gebäudeautomation, jeweils Leistungsphasen 1-9 (Grundleistungen) sowie einzelne Besondere Leistungen, soweit sie für das Erreichen der Projektziele erforderlich sind. Die Beauftragung und Leistungserbringung erfolgen stufenweise. Mit der Zuschlagserteilung wird zunächst die Bearbeitungsstufe I (= Auftragsstufe 1) bestehend aus der Leistungsphase 1 (Grundlagenermittlung) bis zur Leistungsphase 4 (Genehmigungsplanung) beauftragt. Der Auftraggeber behält sich vor, auf Grundlage des abzuschließenden Planervertrages nach Abschluss der Bearbeitungsstufe I auch die Bearbeitungsstufe II (= Auftragsstufe 2) bestehend aus Ausführungsplanung bis zur Objektbetreuung (Leistungsphasen 5 bis 9) ganz oder teilweise weiter zu beauftragen. Ein Anspruch auf ganz oder teilweise Weiterbeauftragung der Bearbeitungsstufe II besteht nicht. --- Wegen der Details zu den einzelnen Planungsleistungen wird auf die unter dem angeführten Link abrufbaren Vergabeunterlagen, insbesondere die Datei „Leistungskatalog“ und die Datei „Entwurf Planervertrag“ verwiesen.
Amtliche Quelle
Quelle: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)
Prüfen Sie alle Angaben stets in der amtlichen Bekanntmachung.
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320.000 €
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1%
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So, wie die amtlichen Bekanntmachungen sie angeben, über die letzten 3 Jahre. Angebote je Los zählen nur offene und nicht offene Verfahren: Im Verhandlungsverfahren oder bei einer Direktvergabe ist ein einziges Angebot das Verfahren selbst. Das Land ist das, das die Bekanntmachung für den Gewinner nennt.
vergeben an Treevolution.de GmbH; Stadt und Baum; Baumsachverständiger Hilmar PietzuchSep 2026
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