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TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU) geprüft vor 4 Wochen Auftragsbekanntmachung

Deutschland - Dienstleistungen von Ingenieurbüros - Modernisierung Alte Feuerwache in Grevenbroich | Offenes Verfahren nach der VgV zur Vergabe der Fachplanung (Leistungsbild Technische Ausrüstung) nach § 55 HOAI (LPH 3 - 9)

Geschlossen Deutschland Düsseldorf Architektur- & Ingenieurdienste

Auftraggeber Stadt Grevenbroich

Eckdaten

Geschlossen
12:00 (UTC+2)
Verfahren
Offenes Verfahren
  1. Veröffentlicht
  2. Frist 30 Tage offen
  3. Vergeben ausstehend
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Zusammenfassung

Maschinell erstellte Zusammenfassung

Die Stadt Grevenbroich modernisiert die Alte Feuerwache, ein zentrales soziokulturelles Zentrum nahe der Innenstadt im Ian-Hamilton-Finlay-Park. Geplant sind ein Anbau mit Foyer, eine Terrasse zum Park, eine Teilsanierung des Verwaltungsgebäudes, ein vergrößerter und flexibler nutzbarer Veranstaltungssaal mit zeitgemäßer Technik sowie vollständige Barrierefreiheit. Vergaben werden Fachplanungsleistungen Technische Ausrüstung, Leistungsphasen 3 bis 9 nach § 55 HOAI, in zwei Leistungsteilen: Leistungsteil 1 Anbau und Erweiterung des Veranstaltungssaals, Leistungsteil 2 Umbau des Bestandsgebäudes. Das Verfahren ist ein offenes Verfahren nach der VgV.

Beschreibung

Die Stadt Grevenbroich plant, die Alte Feuerwache in Grevenbroich zu modernisieren. Die Alte Feuerwache Grevenbroich ist ein zentral gelegenes, bedeutendes soziokulturelles Zentrum und fußläufig von der Innenstadt erreichbar. Sie befindet sich im Ian-Hamilton Finlay-Park, einem Mitglied der "Straße der Gartenkunst", und liegt in einer städtebaulich und historisch prägenden Achse mit dem Alten Schloss Grevenbroich. Durch diese Lage besitzt das Gebäude eine hohe städtebauliche, historische und kulturelle Bedeutung und wirkt als identitätsstiftendes Wahrzeichen für die Stadtgesellschaft. Ziel des Projektes "Modernisierung Alte Feuerwache" ist eine umfassende infrastrukturelle Weiterentwicklung und Attraktivierung des Gebäudes unter Wahrung seines baukulturellen Erbes. Geplant ist unter anderem der Anbau eines Foyers, das den Empfangs- und Aufenthaltsbereich deutlich aufwertet und als zentraler Verteiler- und Begegnungsraum dient. Ergänzend soll eine Terrasse in Richtung Ian-Hamilton-Finlay Park entstehen, um eine stärkere Anbindung an den Park herzustellen und die Außenflächen qualitativ aufzuwerten. Darüber hinaus soll das bestehende Verwaltungsgebäude teilsaniert werden. Ein Schwerpunkt liegt auf der Optimierung des Veranstaltungssaals. Durch die mit Hilfe eines Neubaus entstehende Vergrößerung des Saales sollen die Kapazitäten erweitert und die Nutzungsflexibilität erhöht werden. Gleichzeitig ist eine zeitgemäße technische Ausstattung vorgesehen, um ein breiteres Spektrum an Veranstaltungsformaten realisieren zu können. Die Herstellung vollständiger Barrierefreiheit, insbesondere ein barrierefreier interner Zugang vom Veranstaltungssaal zu den Sanitäranlagen, ist ein zentrales Projektziel. Ausgeschrieben werden Fachplanungsleistungen der Leistungsphasen 3 - 9 gem. § 55 HOAI in zwei Leistungsteilen. Leistungsteil 1: Anbau - Erweiterung Veranstaltungssaal (ALG 1, 2, 3, 4, 5 und 7). Leistungsteil 2: Umbau Bestandsgebäude (ALG 1, 2, 3, 4 und 5). Die geschätzten Gesamtkosten für die Modernisierung umfassen die Kostengruppen 200 bis 700 nach DIN 276 und belaufen sich derzeit auf ca. EUR 8,3 Mio. EUR (netto). Im Zuge der Sanierung und Modernisierung der Alten Feuerwache als soziokulturelles Zentrum ist die technische Gebäudeausrüstung umfassend betrachtet worden um eine zeitgemäße, wirtschaftliche und nachhaltige TGA-Ausstattung, die den Anforderungen eines multifunktional genutzten Veranstaltungs- und Kursgebäudes gerecht wird zu errichten. Die bereits erfolgte Vorentwurfsplanung für die Technische Ausrüstung (siehe Anlage 8 - TGA-Erläuterungsbericht zur LPH 2) beschreibt das empfohlene Anlagenkonzept für die technische Gebäudeausrüstung für den geplanten Neubau einer Veranstaltungshalle und einer Teilsanierung des bestehenden Verwaltungsgebäudes der Alten Feuerwache in Grevenbroich. Ziel der Planung ist die Entwicklung eines wirtschaftlichen, energieeffizienten und nachhaltigen Versorgungskonzeptes, das den unterschiedlichen Nutzungsanforderungen einer modernen Mehrzweckgebäudes gerecht wird. Eine Anpassung der Anlagentechnik, bezogen auf das Bestandsgebäude, wurde hierbei berücksichtigt. Die Betrachtung umfasst die Gewerke: Sanitärtechnik, Entwässerungsanlagen im Gebäude, sowie die Entsorgung von Schmutz- und Regenwasser, Erneuerung der Wärmeversorgung, Kühlung, Raumlufttechnik, Gebäudeautomation, Anpassung, Erweiterung und Erneuerung der Elektrotechnik, sowie die Einbindung regenerativer Energiequellen. Die Unterbringung des Großteils der technischen Anlagen sowohl des Neubaus als auch des zu sanierenden Bestandsgebäudes ist aufgrund der beengten räumlichen Verhältnisse und der unzureichenden Tragfähigkeit der Bestandsdächer auf dem Dach des Erweiterungssaals möglich. Um die hierfür erforderlichen Flächen zu schaffen, muss ein Teilbereich des Mitteltrakts baulich erhöht und zweigeschossig ausgebildet werden. Da die vorhandenen Technikflächen im Bestand nicht ausreichen, ist es zudem erforderlich, hierfür zusätzliche Räume mit einer Gesamtfläche von ca. 100 m² in einem neu zu errichtenden Keller mit Einbringschacht unterzubringen. Dieser wird über eine Treppenanlage aus dem Mitteltrakt erschlossen. Dies führt zu einem erforderlichen vollständigen Rückbau des Mitteltrakts und entsprechenden Abbruchkosten. Im Bereich der Medienversorgung ergeben sich ebenfalls notwendige Anpassungen. Es sind vollständig neue Hausanschlüsse erforderlich, darunter ein neuer Trinkwasser- sowie ein neuer Gasanschluss. Zudem erfordern die gestiegenen Anforderungen aus Lüftung, Kühlung und Veranstaltungstechnik die Errichtung eines neuen Mittelspannungsanschlusses mit Transformator, da das vorhandene Niederspannungsnetz nicht ausreichend leistungsfähig ist. Die Einzelheiten zum Stand der Planung können der Anlage 8 - Planungsunterlagen (inkl. Projektbeschreibung und TGA-Erläuterungsbericht zur Leistungsphase 2) entnommen werden.

Amtliche Quelle

Quelle: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)

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