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Deutschland - Dienstleistungen von Architekturbüros - Hochbaulicher und freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb "Erweiterung Hebelschule" Rheinfelden-Nollingen

Offen Auftragsbekanntmachung

Eckdaten

Ort
Deutschland Freiburg
Verfahren
Verhandlungsverfahren Der Auftraggeber wählt Bewerber aus und verhandelt dann über die Angebote, bevor er entscheidet. Ganzer Eintrag Oberhalb des EU-Schwellenwerts Ein Auftrag, der groß genug ist, dass EU-weite Regeln gelten und er auf TED erscheinen muss. Ganzer Eintrag
Originalsprache
Deutsch
Veröffentlicht
Quelle
über TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU), geprüft vor 1 Monat
Bekanntmachungsnummer
453156-2026
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Zusammenfassung

Maschinell erstellte Zusammenfassung

Die Stadt Rheinfelden (Baden), Ortsteil Nollingen, schreibt einen Realisierungswettbewerb für Architekturleistungen zur Erweiterung beziehungsweise zum Neubau der Hebelschule aus. Geplant sind Angebote für künftig 312 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 1 bis 4 mit Ganztagssbetreuung und Mensa; die Schulhoffläche ist als Freianlage mitzuplanen. Es handelt sich um einen vorangestellten nicht-offenen Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 im Rahmen der VgV, registriert bei der Architektenkammer Baden-Württemberg unter Nummer 2026-4-04. Das Verfahren ist anonym, die Verfahrenssprache ist Deutsch. Teilnahmeberechtigt sind Architektinnen und Architekten in zwingender Arbeitsgemeinschaft mit Landschaftsarchitektinnen und Landschaftsarchitekten sowie interdisziplinäre Bewerberinnen und Bewerber. Preisträgerinnen und Preisträger werden zu Vergabeverhandlungsgesprächen eingeladen; eine Person erhält die Objektplanung (Leistungsphasen 2 bis 5 nach HOAI). Kein geschätzter Wert oder Termin genannt.

Beschreibung

Gegenstand: Die Hebelschule ist eine Grundschule in Rheinfelden (Baden) im Stadtteil Nollingen. Hauptsächlicher Gegenstand des Realisierungswettbewerbs ist die Gebäudeplanung für den/die Neubau(ten) bzw. den/die Erweiterungsbau(ten) der Hebelschule in Rheinfelden-Nollingen mit ganztägigem Betreuungsangebot und Mensa für künftig 312 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 1 - 4. Die Schulhoffläche ist als Freianlage in Verbindung mit dem Gebäude mitzuplanen. Verfahren: Vorangestellter nicht-offener Realisierungswettbewerb gemäß der Richtlinie für Planungswettbewerbe (RPW 2013) im Rahmen der Verordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge (VgV). Die Auslobung wurde unter der Nummer 2026 - 4 - 04 bei der Architektenkammer Baden-Württemberg registriert. Die Verfahrenssprache ist deutsch. Das Wettbewerbsverfahren ist anonym. Die Verfasser*innen werden erst nach der Preisgerichtssitzung bekannt gegeben. Im Anschluss an das Wettbewerbsverfahren werden die Preisträger*innen zu den Vergabeverhandlungsgesprächen eingeladen. Die Vorstellung ist Bestandteil des öffentlichen Vergabeverfahrens nach VgV. Beauftragung: Die Ausloberin wird, unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichts, eine*n der Preisträger*innen (§ 8 Abs. 2 RPW 2013) mit der Objektplanung (Hochbau und Freianlage), mindestens Leistungsphasen 2 - 5 gemäß §§ 33 - 37 HOAI sowie §§ 38 - 40 HOAI beauftragen. Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/24/EU VgV - Verordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge - Deutsch RPW 2013 - Richtlinie für Planungswettbewerbe - Deutsch Teilnahmeberechtigt sind: Natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatlandes am Tag der Bekanntmachung zur Führung folgender Berufsbezeichnung berechtigt sind (Richtlinie 2005/36/EG Berufsanerkennungsrichtlinie): Architekt*in in zwingender Arbeitsgemeinschaft mit Landschaftsarchitekt*in. Interdisziplinäre Bewerber*innen oder interdisziplinäre Bewerber*innengemeinschaften, die die fachlichen Voraussetzungen erfüllen. Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn der satzungsgemäße Geschäftszweck Planungsleistungen sind, die der Wettbewerbsaufgabe entsprechen. Mehrfachbeteiligungen natürlicher oder juristischer Personen oder von Mitgliedern von Bewerber*innengemeinschaften führen zum Ausschluss der Beteiligten. Teilnahmehindernisse sind in § 4 Abs. 2 RPW 2013 beschrieben. Sachverständige, Fachplaner*innen, Berater*innen müssen die Teilnahmebedingungen nicht erfüllen. Das Architekturbüro ist der Aufgabe entsprechend federführend. Die Teilnehmer*innenzahl ist auf insgesamt zehn Teams begrenzt. Drei Architekturbüros werden vorab zum Wettbewerb eingeladen. Frist zur Einreichung der Bewerbung zur Teilnahme: 03.08.2026, 11:59 Uhr. Hinweis: Die Benennung der/des jeweiligen Landschaftsarchitekt*in kann auch nach dem Teilnahmewettbewerb bis spätestens zum 13.08.2026, 11:59 Uhr schriftlich erfolgen. Termine gemäß Auslobung. Hauptsächlicher Gegenstand des Realisierungswettbewerbs ist die Gebäudeplanung für den/die Neubau(ten) bzw. den/die Erweiterungsbau(ten) der Hebelschule in Rheinfelden-Nollingen mit ganztägigem Betreuungsangebot und Mensa für künftig 312 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 1 - 4. Die Schulhoffläche ist als Freianlage in Verbindung mit dem Gebäude mitzuplanen. Die Hebelschule ist eine konventionelle und inklusive Grundschule. Der Wettbewerb soll Lösungsvorschläge zur Erweiterung des Schulstandorts mit einem oder mehreren Neu-bau(ten) und die Außenraumgestaltung aufzeigen. Ziel ist es die unterschiedlichen Nutzungsbereiche, die künftig auf dem Areal untergebracht werden, aufeinander abzustimmen. Bei der Gesamtkonzeption ist darauf zu achten, dass die Gebäude eine wahrnehmbare und funktionale Einheit bilden, die durch kurze Wege verbunden sind und Raumbereiche geclustert werden. Der Außenraum der Grundschule soll ein Ort des Aufenthalts und Treffens für die Schülerinnen und Schüler werden und weiterhin auch für die Bewohner*innen Nollingens zugänglich sein. Fachpreisrichter*innen: Daniel Wentzlaff (Vorsitz), Architekt, Nissen Wentzlaff Studio, Basel-CH | Bärbel Hoffmann, Freie Architektin, Stuttgart | Florian Hagmüller, Architekt, Schaudt Architekten, Konstanz | Andreas Böhringer, Landschaftsarchitekt, AG Freiraum, Freiburg | Christiane Ripka, Stadtplanerin, Leitung Stadtbauamt || Stellvertretende Fachpreisrichter*innen: Irene Sperl-Schreiber, Architektin, Stadtplanerin, Landschaftsarchitektin, Schreiber-plan GmbH, Stuttgart | Marc Lösch, Architekt, K9 Architekten, Freiburg || Sachpreisrichter*innen: Klaus Eberhardt, Oberbürgermeister, Stadt Rheinfelden (Baden) | Sigrid Senger, Rektorin Hebelschule, Stadt Rheinfelden (Baden) (bzw. Nachfolge) | Hanspeter Schuler, Leitung Hauptamt, Stadt Rheinfelden (Baden) | Werner Wohner, Leitung Gebäudemanagement, Stadt Rheinfelden (Baden) || Stellvertretende Sachpreisrichter*innen: Sven Irmscher, Gebäudemanagement, Leitung Technische Abteilung, Stadt Rheinfelden (Baden) | Vanessa Hünerli, Hauptamt, Leitung Abteilung Schulen, Sport, Stadt Rheinfelden (Baden) Preise und Bearbeitungshonorar: Bearbeitungshonorar je Arbeitsgemeinschaft: 3.800,00 € (= 38.000,00 €, netto) | Preisgeld: 50.000,00 € (netto) | Aufteilung: 1. Preis: 22.500,00 €, 2. Preis: 15.000,00 €, 3. Preis: 10.000,00 €, Anerkennung: 2.500,00 € | Das Bearbeitungshonorar und Preisgeld verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Dem Preisgericht bleibt bei einstimmigem Beschluss eine andere Verteilung des Preisgelds vorbehalten. Ebenso befindet das Preisgericht über freiwerdendes Bearbeitungshonorar. Die Bewertung der eingereichten Entwürfe erfolgt anhand transparenter Kriterien gemäß Auslobung. Die Ausloberin wird, unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichts, eine*n der Preisträger*innen (§ 8 Abs. 2 RPW 2013) mit der Objektplanung (Hochbau und Freian-lage), mindestens Leistungsphasen 2 - 5 gemäß §§ 33 - 37 HOAI sowie §§ 38 - 40 HO-AI beauftragen. Im Anwendungsbereich der VgV wird die Ausloberin mit allen Preisträger*innen über den Auftrag verhandeln. Die Ausloberin wird - in Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichtes - unter den in § 8 Abs. 2 RPW 2013 genannten Voraussetzungen einem der Preisträger*innen die weitere Bearbeitung mit den Leistungen gemäß HOAI für Objektplanung Hochbau und Freianlagen mindestens bis jeweils zur abgeschlossenen Ausführungsplanung übertragen, sofern kein wichtiger Grund entgegensteht und vorbehaltlich der geopolitischen, wirtschaftlichen Lage. Die Verfasser*innen der ausgewählten Arbeiten erhalten nach der Jurysitzung und Abgabe des Angebots Gelegenheit, ihre Arbeiten bei den Verhandlungsgesprächen vorzustellen und Fragen zu beantworten. Diese Präsentation ist bereits Bestandteil des Vergabeverfahrens nach VgV. Im Anschluss an das erfolgreiche Vergabeverfahren gem. VgV wird die Ausloberin den/die Landschaftsarchitekt*in mit den Leistungen der Freianlagen und das Architekturbüro mit den die Leistungen der Objektplanung Gebäude, gemäß HOAI mindestens bis zur abgeschlossenen Ausführungsplanung separat beauftragen. Die Abgrenzung der Leistungsbereiche Hochbau und Freianlagen erfolgt auf Basis des zu beauftragenden Entwurfs. Es ist eine bauabschnittsweise Beauftragung vorgesehen. Die Ausloberin behält sich vor, die Freianlagenplanung zu einem späteren Zeit-punkt zu beauftragen. Im Falle der weiteren Bearbeitung werden durch den Wettbewerb bereits erbrachte Leistungen der Wettbewerbsteilnehmer*innen bis zur Höhe der Preissumme nicht erneut vergütet, wenn der Wettbewerbsentwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird. Bei passendem Erstangebot behält sich die Ausloberin vor, keine Verhandlungsgespräche durchzuführen. Im weiteren Verlauf des Vergabeverfahrens ist vorgesehen die Gewerke (Tragwerksplanung, HLS, Bauphysik, Elektrotechnik und Brandschutz) an ein Generalunternehmen zu vergeben.

Amtliche Quelle

Quelle: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)

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Zuletzt mit TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU) abgeglichen vor 1 Monat

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Vollständiges Auftraggeberprofil

Für diesen Auftraggeber sind in diesem Sektor noch keine Vergaben erfasst. Übliche Gewinner, Architektur- & Ingenieurdienste - Deutschland

Unternehmen Zuschläge Vergebenes Volumen Letzter Zuschlag
DB Engineering & Consulting GmbH 81 2,2 Mio. € Sep 2026
Drees & Sommer SE 52 11,1 Mio. € Sep 2026
ZETCON Ingenieure GmbH 32 2,8 Mio. € Sep 2026
IGS INGENIEURE GmbH & Co. KG 26 5,2 Mio. € Sep 2026
KREBS+KIEFER Ingenieure GmbH 25 7,3 Mio. € Sep 2026

Grundlage: 7520 Vergaben mit verknüpftem Unternehmensprofil aus den letzten 2 Jahren.

Änderungsverlauf

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