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TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU) geprüft vor 5 Tagen Vergabebekanntmachung

Deutschland - Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden - Statisch-konstruktive Ertüchtigung des Getreidekastens der Burg Tittmoning

Vergeben Deutschland Oberbayern Architektur- & Ingenieurdienste

Auftraggeber Stadt Tittmoning

228.912 € Zuschlagswert

Eckdaten

Veröffentlicht
Verfahren
Verhandlungsverfahren
  1. Veröffentlicht
  2. Vergeben ausstehend

TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU) veröffentlicht das Datum dieses Zuschlags nicht. Zur offiziellen Bekanntmachung

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Zuschlag an

Kayser+Böttges, Barthel+Maus Ingenieure und Architekten GmbH

Zuschlagswert
228.912 €
Bilanz bei diesem Auftraggeber
1 erster Auftrag dieses Auftraggebers im Register

Zusammenfassung

Maschinell erstellte Zusammenfassung

Die Stadt Tittmoning vergab eine Leistung für statisch-konstruktive Ingenieurs- und Architektenarbeiten zur Instandsetzung des Getreidekastens der Burg Tittmoning und des anschließenden Wehrgangs. Die Burganlage ist als Baudenkmal in Bayern eingetragen, das Gelände zudem als Bodendenkmal verzeichnet. Voruntersuchungen zeigten Schäden am Mauerwerk sowie an den Holzkonstruktionen der Dachwerke und des Wehrgangs. Das viergeschossige Speichergebäude ist dendrochronologisch auf das Jahr 1427 datiert und beherbergt heute das Gerberei-Museum sowie Teile des Rupertiwinkel-Museums mit Ausstellungsräumen. Den Auftrag erhielt die Kayser+Böttges, Barthel+Maus Ingenieure und Architekten GmbH für 228.912,22 EUR. Das Verfahren war mit der Vergabe abgeschlossen.

Beschreibung

Die historische Burganlage Tittmoning erhebt sich auf einer Anhöhe auf 430 m ü. NN südwestlich der historischen Altstadt und ist als Einzeldenkmal mit der Aktennummer D-1-89-152-13 in die Liste für Baudenkmäler in Bayern eingetragen. Zudem ist das Gelände in und um die Burg als Bodendenkmal mit der Denkmalnummer D-1-7942-0024 verzeichnet. Nach umfänglichen Voruntersuchungen und Bestandsaufnahmen konnte festgestellt werden, dass das Gebäude Substanzschäden am Mauerwerk, des Weiteren Schäden an Holzkonstruktionen der Dachwerke und des Wehrgangs aufweist. Die vorgesehene Maßnahme umfasst die statische Instandsetzung des Getreidekasten der Burg Tittmoning und des an den Getreidekasten anschließenden Wehrgangs im Abschnitt des Gebäudes. Das Objekt lässt sich als früheste dendrochronologisch fassbare Bauphase auf das Jahr 1427 datieren und wurde in der Südost-Ecke der Burg an die Mantelmauer hofseitig als ein viergeschossiges Speichergebäude mit hölzernem Dachwerk angesetzt. Das Gebäude wird heute als Museum genutzt, wobei das EG das öffentlich-zugängliche Gerberei-Museum beherbergt. Die restlichen Geschosse sind weiterer Teil des Rupertiwinkel-Museums und können nur im Rahmen einer Führung besichtigt werden. Im 1.OG befindet sich der Handwerker-Saal als Ausstellungsraum, wobei dieses Geschoss nur durch den steinernen Treppenkern nordöstlich des Objekts erschlossen werden kann. Dieser Treppenkern wurde bauhistorisch nachträglich angefügt. Das 2.OG, der sogenannte Scheiben-Saal ist im Moment für Veranstaltungen angedacht. Das 2.OG ist das einzige Geschoss, das mit dem westlichen Nebenbau, der Kommandantenwohnung, verbunden ist. Durch den Treppenkern erschließt man im 3.OG den Landwirtschafts-Saal des Rupertiwinkel-Museums, der ebenfalls als Ausstellungsraum konzipiert ist, wie auch den Wehrgang. Das Dachwerk beinhaltet zwei begehbare Geschosse, die als Lager genutzt werden. Über der Dachbalkenebene findet sich eine Sonderkonstruktion von hoher bautechnikgeschichtlicher Bedeutung. Es handelt sich um ein Sparrendach mit drei Kehlbalkenebenen. Hier ist kein regulärer stehender Stuhl eingesetzt, sondern die Stuhlständer sind am Fuß schräg nach außen hin verschwenkt. Somit handelt es sich um einen der frühesten überlieferten liegenden Stühle im gesamtbayerischen Umkreis. Für die Maßnahme wurde die Förderung „Denkmalschutz-Sonderprogramm“ der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) beantragt. Es sind die Leistungen gem. HOAI § 34, LPH 1 und LPH 2 sowie LPH 3 und LPH 5-9, die Tragwerksplanung gem. HOAI § 51 sowie Besondere Leistungen zu erbringen. Die Genehmigungsplanung gem. HOAI § 34 LPH 4 ist eine Besondere Leistung und nur bei Bedarf zu erbringen. Zudem sind die Leistungen gem. HOAI § 51, Fertigstellung LPH 1 und LPH 2 sowie LPH 3 und LPH 6 zu erbringen. Grundlage ist das vorhandene Gutachten mit Dokumentation zum Projekt. Ein Umbau des Gebäudes, eine Nutzungsänderung oder eine Änderung des Erscheinungsbildes ist nicht vorgesehen. Die Maßnahmen sollen so geplant werden, dass eine Baugenehmigung nicht erforderlich wird. Punktwolken-Daten der gesamten Burganlage und Zeichnungen der Bestandspläne als dwg werden dem Auftragnehmer zur Verfügung gestellt. Für den Eingriff in das wertvolle, denkmalgeschützte Gebäude ist eine hohe gestalterische Sensibilität erforderlich, so dass an der Leistung zwingend Architekten zu beteiligen sind. Folgende Baumaßnahmen über mehrere Ebenen des Dachstuhles in förderfähiger Qualität sind bisher angedacht: - Ggf. Maßnahmen zur Schädlingsbekämpfung, - Zimmermannsmässige und denkmalgerechte Reparatur der schadhaften Holzbauteile, - Ertüchtigung der Längsaussteifung im Dachtragwerk, - Instandsetzung des Dachfußpunktes, - Sicherung der durchtrennten Zerrbalken, - Ertüchtigung der Walmkonstruktion. Folgende Maßnahmen im Massivbau sind bisher angedacht: - Einbau Queranker in den Giebelwänden zur Reduktion der Rissbildung, - Instandsetzung Mauerwerk, ggf. Ausmauerung schadhafter Bereiche, - Injektion der Risse, - Sicherung / Abfangung der östlichen Giebelmauer. Die Herstellkosten werden derzeit im Bereich EUR 750 TSD bis 800 TSD gesehen.

Amtliche Quelle

Quelle: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)

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Was dieser Markt zahlt

Der Auftraggeber hat in dieser Branche zu wenige eigene Zuschläge, deshalb steht hier die Spanne der letzten 2.000 Zuschläge für Architektur- & Ingenieurdienste (Deutschland).

Dieser Zuschlag
228.912 €
Median der Zuschlaege
234.326 €
Mittlere Hälfte der früheren Zuschläge
101.292 € bis 517.167 €

Der Zuschlag liegt in der üblichen Spanne.

Auftragswerte wie von den amtlichen Quellen veroeffentlicht. Als Orientierung zu verstehen, nicht als Regel: Umfang, Lose und Laufzeit unterscheiden sich.

Stadt Tittmoning

Deutschland

Bekanntmachungen im Register
3
Zuschläge
2
insgesamt vergeben
8,6 Mio. €

Jüngste Vergaben

Marktkontext

jetzt offen im Bereich Architektur- & Ingenieurdienste
9.090
Median der offenen Bekanntmachungen
320.000 €

Wer in diesem Markt gewinnt

Viele Anbieter

Deutschland · Architektur- & Ingenieurdienste

verschiedene Unternehmen erhielten hier Zuschläge
6.986
der Zuschläge gingen an die drei häufigsten Gewinner
3%
Auftraggeber vergaben hier Aufträge
3.448

Auf Grundlage von 12.358 Zuschlägen mit benanntem Gewinner aus den letzten 3 Jahren. Gezählt nach Zuschlägen, nicht nach Wert, weil Los- und Rahmenvertragsbeträge nicht vergleichbar sind. Konzentriert heißt: Die drei häufigsten Gewinner erhielten 65% der Zuschläge oder mehr; viele Anbieter: unter 35% bei mindestens zehn verschiedenen Gewinnern.

Wettbewerb

Angebote je Los im Durchschnitt (offene und nicht offene Verfahren)
5,5
dieser Lose erhielten ein einziges Angebot
11%
der Zuschläge gingen an Unternehmen mit Sitz in einem anderen Land
1%
der Angebote kamen aus einem anderen Land
5%

So, wie die amtlichen Bekanntmachungen sie angeben, über die letzten 3 Jahre. Angebote je Los zählen nur offene und nicht offene Verfahren: Im Verhandlungsverfahren oder bei einer Direktvergabe ist ein einziges Angebot das Verfahren selbst. Das Land ist das, das die Bekanntmachung für den Gewinner nennt.

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