Die Stadt Schriesheim, vertreten durch Herrn Bürgermeister Christoph Oeldorf, plant den Abriss und Neubau der Kindertagesstätte „Wolkenschloss“. Dabei soll der Neubau am jetzigen Standort des Kindergartens „Kunterbunt“ errichtet werden. Der Kindergarten „Kunterbunt“ zieht hierfür in die Conradstraße. Derzeit befindet sich der Kindergarten „Wolkenschloss“ in einem Containergebäude südwestlich des Plangebiets, welches ursprünglich als Übergangslösung gedacht war. Aufgrund des gestiegenen Bedarfs und der Bedeutung des Kindergartens als eigenständige Einrichtung ist nun ein dauerhafter Neubau erforderlich. Dabei soll ein neuer Kindergarten entwickelt werden und der bestehende Container nach dem Umzug abgerissen werden. Ein Ausweichquartier für den Kindergartenbetrieb während der Bauphase ist nicht erforderlich, da dieser während der Bauphase am jetzigen Standort im Container weitergeführt werden kann. Der Kindergarten "Wolkenschloss" wurde ursprünglich als ausgelagerte Gruppe des Kindergartens "Kinderschachtel" eingerichtet. Im Laufe der Zeit entwickelte er sich jedoch zu einer eigenständigen Einrichtung und wurde offiziell als sechster städtischer Kindergarten eröffnet. Besonderes Augenmerk ist daher auf die Lage des Neubaus zu legen. Dieser soll in direkter Nachbarschaft zur bereits bestehenden Kindertagesstätte „Kinderschachtel“ errichtet werden. Es ist daher wichtig, dass die Planung des Neubaus die örtlichen Gegebenheiten und die Nähe zur bestehenden Einrichtung berücksichtigt, um ein harmonisches Gesamtbild und eine funktionale Nutzung des Areals zu gewährleisten. Mit dem Neubau soll die Qualität und Nachhaltigkeit der Kinderbetreuung in Schriesheim weiter verbessert werden. Ziel ist es, den Kindern ein optimales Umfeld zu bieten, in dem sie sich sicher und geborgen fühlen und gleichzeitig beste Bildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten vorfinden. Der Entwurf soll innovative Ansätze im Hinblick auf die Gebäude (z.B. Dachterrassennutzung, Wassernutzung, Beschattungen, etc.) mit bewährten pädagogischen Konzepten verbinden und dabei nachhaltige und ökologische Aspekte berücksichtigen. Der Neubau soll den heutigen Anforderungen gerecht werden und eine dauerhafte Lösung für die Kinderbetreuung bieten. Der innovative Ansatz soll sich dabei ausschließlich auf die Gebäude beziehen, nicht etwa auf das pädagogische Konzept. Dies kann zum Beispiel durch ausreichende Beschattung, eine effiziente Wassernutzung oder die Gestaltung einer Dachterrasse umgesetzt werden. Ziel ist ein schlüssiges Gesamtkonzept zu entwickeln, das eine harmonische Integration des Neubaus in die umgebende Bebauung sicherstellt. Das Verfahren wird als Verhandlungsverfahren (gem. VgV) mit eingebundenem Realisierungswettbewerb durchgeführt. Das vorgeschaltete Teilnahmeverfahren gem. § 17 VgV steht allen Interessenten offen. Für die Teilnahme am Wettbewerb werden von der Ausloberin drei Büros vorab ausgewählt. Auf Basis des Teilnahmeverfahrens werden 12 weitere Teilnehmer zur Bearbeitung der Aufgabe ausgewählt und im weiteren Verlauf die Preisträger zur Angebotsabgabe aufgefordert, sodass die Wettbewerbsaufgabe in Summe von fünfzehn Büros bearbeitet wird. Die Durchführung des Wettbewerbs erfolgt einphasig. Die Bewertung der eingereichten Arbeiten erfolgt anonym nach Maßgabe der Bewertungskriterien (vgl. Ziffer 8.7 der Auslobung) durch ein Preisgericht. Das Ergebnis des Preisgerichts fließt in die Gesamtwertung gemäß der unter Ziffer 9.2 der Auslobung dargestellten Kriterien ein. Nach Abschluss der Preisgerichtssitzung wird die Ausloberin mit den Preisträgern in ein Verhandlungsverfahren nach § 80 VgV eintreten. Hierbei erfolgt auch die Bewertung der entwurflichen Weiterentwicklung der Wettbewerbsarbeit auf Basis der Bewertung des Preisgerichts sowie die Angebotsabgabe. Für die Bewertung der entwurflichen Weiterentwicklung der Wettbewerbsarbeit ist keine zusätzliche Planung zu erbringen. Vielmehr soll inhaltlich auf die Punkte der Bewertung eingegangen werden und diese gegebenenfalls durch zum Verständnis notwendige skizzenhafte Darstellungen veranschaulicht werden. Dabei wird der Preisgerichtsvorsitzende bei den Bieterpräsentationen anwesend sein und die skizzenhafte Weiterentwicklung der Entwürfe gemeinsam mit dem Gremium bewerten. Die Grundlage dieser Bewertung bildet, inwieweit die skizzenhafte Weiterentwicklung auf die Wünsche und Anmerkungen des Preisgerichts eingegangen ist und in welchem Maße diese als lösbar erscheinen. Es wird dabei kein neuer Entwurf gefordert, sondern ausschließlich eine Weiterentwicklung des bestehenden Entwurfs. Im Anschluss wird die Ausloberin einem der Teilnehmenden den Zuschlag erteilen. Die Ausloberin beabsichtigt grundsätzlich die Leistungsphasen 1 - 9 der Objektplanung gemäß HOAI §34 und Freianlagenplanung gemäß §39 zu vergeben. Ein Auftragsversprechen für die Objektplanung und Freianlagenplanung erfolgt zunächst für die Leistungsphasen 1 bis 4 sowie nach der Erteilung der Baugenehmigung mindestens mit 60 % der Leistungsphase 5 (z.B. Leitdetails). Die Beauftragung weiterer Leistungsphasen erfolgt optional, wobei sich die Ausloberin vorbehält, diese an ein anderes Unternehmen zu vergeben. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungsphasen besteht nicht.
Die Stadt Schriesheim, vertreten durch Herrn Bürgermeister Christoph Oeldorf, plant den Abriss und Neubau der Kindertagesstätte „Wolkenschloss“. Dabei soll der Neubau am jetzigen Standort des Kindergartens „Kunterbunt“ errichtet werden. Der Kindergarten „Kunterbunt“ zieht hierfür in die Conradstraße. Derzeit befindet sich der Kindergarten „Wolkenschloss“ in einem Containergebäude südwestlich des Plangebiets, welches ursprünglich als Übergangslösung gedacht war. Aufgrund des gestiegenen Bedarfs und der Bedeutung des Kindergartens als eigenständige Einrichtung ist nun ein dauerhafter Neubau erforderlich. Dabei soll ein neuer Kindergarten entwickelt werden und der bestehende Container nach dem Umzug abgerissen werden. Ein Ausweichquartier für den Kindergartenbetrieb während der Bauphase ist nicht erforderlich, da dieser während der Bauphase am jetzigen Standort im Container weitergeführt werden kann. Der Kindergarten "Wolkenschloss" wurde ursprünglich als ausgelagerte Gruppe des Kindergartens "Kinderschachtel" eingerichtet. Im Laufe der Zeit entwickelte er sich jedoch zu einer eigenständigen Einrichtung und wurde offiziell als sechster städtischer Kindergarten eröffnet. Besonderes Augenmerk ist daher auf die Lage des Neubaus zu legen. Dieser soll in direkter Nachbarschaft zur bereits bestehenden Kindertagesstätte „Kinderschachtel“ errichtet werden. Es ist daher wichtig, dass die Planung des Neubaus die örtlichen Gegebenheiten und die Nähe zur bestehenden Einrichtung berücksichtigt, um ein harmonisches Gesamtbild und eine funktionale Nutzung des Areals zu gewährleisten. Mit dem Neubau soll die Qualität und Nachhaltigkeit der Kinderbetreuung in Schriesheim weiter verbessert werden. Ziel ist es, den Kindern ein optimales Umfeld zu bieten, in dem sie sich sicher und geborgen fühlen und gleichzeitig beste Bildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten vorfinden. Der Entwurf soll innovative Ansätze im Hinblick auf die Gebäude (z.B. Dachterrassennutzung, Wassernutzung, Beschattungen, etc.) mit bewährten pädagogischen Konzepten verbinden und dabei nachhaltige und ökologische Aspekte berücksichtigen. Der Neubau soll den heutigen Anforderungen gerecht werden und eine dauerhafte Lösung für die Kinderbetreuung bieten. Der innovative Ansatz soll sich dabei ausschließlich auf die Gebäude beziehen, nicht etwa auf das pädagogische Konzept. Dies kann zum Beispiel durch ausreichende Beschattung, eine effiziente Wassernutzung oder die Gestaltung einer Dachterrasse umgesetzt werden. Ziel ist ein schlüssiges Gesamtkonzept zu entwickeln, das eine harmonische Integration des Neubaus in die umgebende Bebauung sicherstellt. Die Ausloberin beabsichtigt grundsätzlich die Leistungsphasen 1 - 9 der Objektplanung gemäß HOAI §34 und Freianlagenplanung gemäß §39 zu vergeben. Ein Auftragsversprechen für die Objektplanung und Freianlagenplanung erfolgt zunächst für die Leistungsphasen 1 bis 4 sowie nach der Erteilung der Baugenehmigung mindestens mit 60 % der Leistungsphase 5 (z.B. Leitdetails). Die Beauftragung weiterer Leistungsphasen erfolgt optional, wobei sich die Ausloberin vorbehält, diese an ein anderes Unternehmen zu vergeben. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungsphasen besteht nicht.
Amtliche Quelle
Quelle: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)
Prüfen Sie alle Angaben stets in der amtlichen Bekanntmachung.
Der Auftraggeber hat in dieser Branche zu wenige eigene Zuschläge, deshalb steht hier die Spanne der letzten 2.000 Zuschläge für Architektur- & Ingenieurdienste (Deutschland).
1 €92,5 Mio. €
Dieser Zuschlag
758.460 €
Geschätzter Wert
435.000 €
Median der Zuschlaege
232.702 €
Mittlere Hälfte der früheren Zuschläge
100.952 € bis 510.192 €
Der Zuschlag ist größer als drei von vier früheren Zuschlägen.
Auftragswerte wie von den amtlichen Quellen veroeffentlicht. Als Orientierung zu verstehen, nicht als Regel: Umfang, Lose und Laufzeit unterscheiden sich.
vergeben an Magirus GmbH; BAI Sonderfahrzeuge GmbH
05
Marktkontext
jetzt offen im Bereich Architektur- & Ingenieurdienste
20.882
Median der offenen Bekanntmachungen
486.618 €
Wer in diesem Markt gewinnt
Viele Anbieter
Deutschland · Architektur- & Ingenieurdienste
verschiedene Unternehmen erhielten hier Zuschläge
6.963
der Zuschläge gingen an die drei häufigsten Gewinner
3%
Auftraggeber vergaben hier Aufträge
3.436
Auf Grundlage von 12.293 Zuschlägen mit benanntem Gewinner aus den letzten 3 Jahren. Gezählt nach Zuschlägen, nicht nach Wert, weil Los- und Rahmenvertragsbeträge nicht vergleichbar sind.
Konzentriert heißt: Die drei häufigsten Gewinner erhielten 65% der Zuschläge oder mehr; viele Anbieter: unter 35% bei mindestens zehn verschiedenen Gewinnern.
Wettbewerb
Angebote je Los im Durchschnitt (offene und nicht offene Verfahren)
5,6
dieser Lose erhielten ein einziges Angebot
11%
der Zuschläge gingen an Unternehmen mit Sitz in einem anderen Land
1%
der Angebote kamen aus einem anderen Land
5%
So, wie die amtlichen Bekanntmachungen sie angeben, über die letzten 3 Jahre. Angebote je Los zählen nur offene und nicht offene Verfahren: Im Verhandlungsverfahren oder bei einer Direktvergabe ist ein einziges Angebot das Verfahren selbst. Das Land ist das, das die Bekanntmachung für den Gewinner nennt.
vergeben an Architekturbüro Leinhäupl + Neuber ALN
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