Deutschland - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen - CKS Generalplanungsleistungen Erweiterungsneubau und Neu- bzw. Umstrukturierung des Bestandsgebäudes
VerhandlungsverfahrenDer Auftraggeber wählt Bewerber aus und verhandelt dann über die Angebote, bevor er entscheidet.Ganzer EintragOberhalb des EU-SchwellenwertsEin Auftrag, der groß genug ist, dass EU-weite Regeln gelten und er auf TED erscheinen muss.Ganzer Eintrag
CPV-CodeDas EU-weite Vokabular für den Beschaffungsgegenstand: ein achtstelliger Code in jeder Bekanntmachung.Ganzer Eintrag
Deutschland - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen - CKS Generalplanungsleistungen Erweiterungsneubau und Neu- bzw. Umstrukturierung des Bestandsgebäudes
Auftraggeber: Christliches Klinikum Soest gGmbH
Land: Deutschland
Verfahren: Verhandlungsverfahren
Branche (CPV): Architektur- & Ingenieurdienste (71240000)
Aperlena: https://aperlena.com/de/t/deutschland-dienstleistungen-von-architektur-und-ingenieurburos-sowie-planungsbezogene-leistungen-cks-generalplanun-5e89c90b3e
Amtliche Bekanntmachung: https://ted.europa.eu/en/notice/-/detail/532798-2026
Die Angebotsfrist ist vorbei. Ein Zuschlag oder eine Berichtigung zu dieser Bekanntmachung: eine E-Mail, wenn das Register es sieht.
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01
Beschreibung
Die beiden Soester Krankenhäuser Klinikum Stadt Soest gGmbH und Marienkrankenhaus Soest gGmbH haben sich im Juni 2025 im Rahmen einer gesellschaftsrechtlichen Fusion zum Christlichen Klinikum Soest (im weiteren Verlauf CKS genannt) unter dem Dach des Katholischen Hospitalverbund Hellweg gGmbH zusammengeschlossen und werden derzeit an zwei Standorten betrieben. Die bislang getrennten medizinischen Versorgungsaufträge der beiden Krankenhäuser, die zu einem nicht unerheblichen Anteil gleiche Versorgungsangebote beinhalten, sollen zunächst an zwei Standorten unter dem Aspekt erster Abteilungszentrierungen weiter betrieben werden. Das bisherige Klinikum Stadt Soest wird dabei zukünftig als Christliches Klinikum Soest West benannt (in weiterem Verlauf CKSW) und das bisherige Marienkrankenhaus wird in Christliches Klinikum Soest Mitte (im weiteren Verlauf CKSM) umbenannt.
Der gesellschaftsrechtlichen Fusion soll dann eine bauliche Einhäusigkeit am Standort des CKSW am Senator-Schwartz-Ring folgen. Dort soll ein vollumfängliches und bedarfsgerechtes Versorgungsangebot für Patienten unter dem Abbau von bisherigen Doppelvorhaltungen an einem zentralen Ort entstehen. Durch die Zentralisierung von zwei leistungsstarken Krankenhäusern der erweiterten Notfallversorgung entsteht das größte Akutkrankenhaus im Kreis Soest mit den Voraussetzungen zur Erfüllung der umfassenden Notfallversorgung (GBA-Stufe III) mit insgesamt 19 Fachabteilungen. Im Sinne eines Krankenhauses für die Versorgung aller Generationen wird darin ein umfassendes (teil-) stationäres Leistungsspektrum von der Geburtshilfe über die Pädiatrie bis zur Geriatrie und Palliativmedizin angeboten. Gleichwohl ist die Konzentration von Leistungsgruppen sowie die Reduktion stationärer Versorgungsangebote und -Kapazitäten Ziel der Standortzusammenführung. In der Zielplanung entsteht am Senator-Schwartz-Ring ein fusioniertes Krankenhaus mit ca. 550 Betten, mit hochaufwändiger Intensivmedizin, 10 OP-Sälen und drei Kreißsälen. Die grundlegenden Entwürfe sehen vor, die bestehende und erhaltenswerte Bausubstanz an zwei Stellen durch Neubauten in Nord- und Südrichtung zu erweitern. Im Süden entsteht einen neuer Funktionsbaukörper als Teilprojekt 1 (im weiteren Verlauf TP1 genannt), nördlich wird das Krankenhaus mit einem Pflegebaukörper als Teilprojekt 2 (im weiteren Verlauf TP2 genannt) erweitert. Den Anbauten voran geht der Rückbau der hier bestehenden Pflege -und Funktionsgebäudetrakte. Teilprojekt 3 (im weiteren Verlauf TP3 genannt) sieht Umbaumaßnahmen im Bestand vor. Die Erweiterungen des Krankenhauses sowie die Umbauten der Bestandsgebäude am SenatorausfSchwartz-Ring 8 in Soest erfolgen im laufenden Betrieb. Der Erweiterungsneubau für Pflege (TP2) wird als 5 geschossiger Anbau mit Teilunterkellerung an das Krankenhaushauptgebäude angeschlossen und wird Teile der Allgemeinpflege und der Intensivmedizin beherbergen. Im Erweiterungsneubau Funktion (TP1) werden neben den Flächen für die Zentrale Notaufnahme (ZNA) mit anschließender Radiologie und den Räumlichkeiten des Linksherzkatheterlabors im Erdgeschoss und der Erweiterung der OP-Abteilung mit 6 OP Sälen im 1. Obergeschoss Flächen für Sterilgutversorgung, Laboratoriumsmedizin, Prosektur, Logistik und technische Gebäudeausrüstung im Sockelgeschoss vorgesehen. Im Bestandsbaukörper werden umfangreiche Umbaumaßnahmen vorgenommen. In Bereichen, die umgebaut werden, erfolgt jeweils eine Kernsanierung. Im Sockelgeschoss entsteht eine Pflegestation. Im Erdgeschoss werden Funktionsbereiche für die Endoskopie und Gastrologie verortet. Im 1. Obergeschoss in direkter Nähe zu der OP-Abteilung und der Intensivstation wird die Intermediate Care Station (IMC) geplant sowie Bürobereiche für die verschiedenen Fachabteilungen. Die bestehenden vier OP-Säle bleiben im Bestand erhalten. Um die geplanten Erweiterungsneubauten realisieren zu können, müssen zuvor bestehende Gebäude abgebrochen werden. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt steht auf dem Gelände, auf dem der Erweiterungsneubau Pflege (TP2) entstehen soll, ein abgängiger Gebäudetrakt mit teilw. Pflegenutzung und Leerstand. Im Bereich des geplanten Erweiterungsneubau Funktion befinden sich zurzeit ein eingeschossiger Funktionsbau, die bestehende Zufahrt für Krankenwagen, Technikflächen sowie eine Parkplatzanlage. Der Auftraggeber hatte im Rahmen der Vorbereitung der Beantragung von Fördermitteln für das Projekt die Architekturplanungen bis zur Leistungsphase 2 (HOAI) bereits beauftragt. Gegenstand der vorliegenden Ausschreibung sind sämtliche erforderlich Planungsleistungen entsprechend der nachfolgenden Auflistung der Leistungsphase 3 der HOAI. Nähere Einzelheiten ergeben sich aus den Vergabeunterlagen. Die Ermittlung des Kostenvolumens des Bauprojekts ist Bestandteil des zu vergebenden Auftrags, derzeit wird von einem Volumen von 180 - 200 Mio. € ausgegangen. Die Ausführung des Planungsauftrags ist für das erste Halbjahr 2026 vorgesehen. Die Ausschreibung steht unter dem Vorbehalt der abschließenden Fördermittelzuweisung. Der Auftraggeber behält sich eine Aufhebung der Ausschreibung für den Fall vor, dass diese nicht bzw. nicht in der erforderlichen Höhe erfolgt. Die Vergabestelle beabsichtigt die Beschaffung von Generalplanungsleistungen. Im Einzelnen handelt es sich um die folgenden Leistungen: • Objektplanung Gebäude und Innenräume • Freianlagen • Fachplanung Brandschutz • Planung Technische Gebäudeausrüstung ELT für die Anlagengruppen Anlagengruppe 4 Starkstromanlagen Anlagengruppe 5 Fernmelde- und Informationstechnische Anlagen Anlagengruppe 6 Förderanlagen Anlagengruppe 7 Nutzungsspezifische und verfahrenstechnische Anlagen Anlagengruppe 8 Gebäude- und Anlagenautomation • Planung Technische Gebäudeausrüstung HLSKD für die Anlagengruppen Anlagengruppe 1 Abwasser- Wasser- und Gasanlagen Anlagengruppe 2 Wärmeversorgungsanlagen Anlagengruppe 3 Lufttechnische Anlagen Anlagengruppe 7 Nutzungsspezifische und verfahrenstechnische Anlagen Anlagengruppe 8 Gebäude- und Anlagenautomation • Fachplanung für Wasserwirtschaft • Tragwerksplanung • Fachplanung Medizintechnik, Fachplanung Labor
Amtliche Quelle
Quelle: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)
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