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Deutschland - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen - Generalplanerleistungen für den Ersatzneubau der Theodor-Heuss-Brücke in Düsseldorf

Offen Auftragsbekanntmachung

Eckdaten

Ort
Deutschland Düsseldorf
Verfahren
Verhandlungsverfahren Der Auftraggeber wählt Bewerber aus und verhandelt dann über die Angebote, bevor er entscheidet. Ganzer Eintrag Oberhalb des EU-Schwellenwerts Ein Auftrag, der groß genug ist, dass EU-weite Regeln gelten und er auf TED erscheinen muss. Ganzer Eintrag
Originalsprache
Deutsch
Veröffentlicht
Quelle
über TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU), geprüft vor 1 Monat
Bekanntmachungsnummer
125899-2026
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Zusammenfassung

Maschinell erstellte Zusammenfassung

Die Immobilien Projektmanagement Duesseldorf GmbH, eine 100%-ige Tochtergesellschaft der Landeshauptstadt Duesseldorf, beabsichtigt im Auftrag der Stadt die Vergabe von Generalplanungsleistungen fuer den Ersatzneubau der Theodor-Heuss-Bruecke in Duesseldorf. Die Bruecke verbindet Golzheim und Heerdt, ist Teil der B7 und wird taeglich von rund 78.600 Fahrzeugen ueberquert. Der Brueckenzug besteht aus fuenf Teilbauwerken mit einer Gesamtlaenge von 1.522,13 m. Die fast 70 Jahre alte Bruecke weist zahlreiche Schaeden auf und ist fuer den aktuellen Verkehr nicht ausgelegt.

Beschreibung

Der zu vergebende Auftrag beinhaltet Generalplanungsleistungen für den Ersatzneubau der Theodor-Heuss-Brücke in Düsseldorf. Die Immobilien Projektmanagement Düsseldorf GmbH ist eine 100 %-ige Tochtergesellschaft der Landeshauptstadt Düsseldorf (LHD). Die IPM führt im Auftrag der LHD verschiedene Bauaufträge aus. Sie beabsichtigt, im Auftrag der LHD, den Ersatzneubau der Theodor-Heuss-Brücke errichten zu lassen. Die Theodor-Heuss-Brücke befindet sich nördlich der Innenstadt und verbindet die beiden Stadtteile Golzheim und Heerdt. Sie ist wesentlicher Bestandteil der Bundestraße B7, die teilweise als Kraftfahrstraße ausgewiesen ist. Innerhalb des städtischen Straßennetzes ist die Theodor-Heuss-Brücke eine der am höchsten belasteten Strecken. Die Brücke wird täglich von ca. 78.600 Kraftfahrzeugen, davon ca. 3.000 LKWs, überquert. Bei der Theodor-Heuss-Brücke handelt es sich um einen Brückenzug, der aus fünf Teilbauwerken besteht. Vom linksrheinischen Ufer aus beginnend handelt es sich dabei um die Deichbrücke, die Flutbrücke, die Strombrücke, den Tausendfüßler sowie die Rampe. Die Gesamtlänge über alle Teilbauwerke hinweg beträgt 1.522,13 m. Jedes Teilbauwerk ist für sich einzigartig und weist besondere statisch-konstruktive Merkmale auf. Allen gemeinsam ist die in den 1950er Jahren aufgekommene "entmaterialisierte Bauweise", die einen sparsamen Umgang mit Baustoffen vorsieht und der Theodor-Heuss-Brücke damit ein elegantes, leichtes Erscheinungsbild verleiht. Bei der derzeitigen Strombrücke handelt es sich um Deutschlands erste Schrägseilbrücke. Die besonderen konstruktiven Merkmale - harfenförmige Anordnung der Tragkabel, orthotrope Fahrbahnplatte und freistehende Pylonstiele - waren zum damaligen Zeitpunkt weltweit einzigartig und machten sie zum Vorbild aller folgenden Schrägseilbrücken, insbesondere in Deutschland. Die fast 70 Jahre alte Brücke weist inzwischen zahlreiche Schäden auf und ist für den aktuellen Verkehr nicht ausgelegt. Am 10.07.2025 wurde durch den Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf ein Ersatzneubau beschlossen. Die Studie zur Machbarkeit einer Stadtbahnverbindung über die Theodor-Heuss-Brücke als Teil der möglichen "Nordtangente" untersuchte die drei bestmöglichen Trassenvarianten im Einvernehmen mit dem Amt für Verkehrsmanagement hinsichtlich technischer und wirtschaftlicher Umsetzbarkeit. Den Ergebnissen der Studie folgend, soll die Planung des Ersatzneubaus der THB unter Beibehaltung der derzeit vorhandenen Spurenanzahl (je Fahrtrichtung 2 Fahrspuren + Rad- und Fußweg) fortgeführt werden. Zusätzliche Flächen für eine Stadtbahntrasse werden nicht weiter berücksichtigt. Der Auftraggeber beabsichtigt, sämtliche zur Planung der Brücke erforderlichen Leistungen - insbesondere die Objektplanung, Tragwerksplanung, Verkehrsplanung sowie TGA-Planung - zu beauftragen und mit Vertragsschluss zunächst die Leistungsphasen nach HOAI (LPH) 1 - 2 von einem Generalplaner (GP) abzurufen. Der GP wird mit einem Pauschalfesthonorar vergütet. Angebote, die den Basissatz der HOAI deutlich unterschreiten, werden vom AG umfassend geprüft. Der Auftraggeber beabsichtigt die Durchführung eines Gestaltungswettbewerbs im Rahmen der LPH 2 als Teil der Untersuchung alternativer Lösungsmöglichkeiten. Der GP hat etwaige Ergebnisse des Gestaltungswettbewerbs für die Ausarbeitung im Rahmen der weiteren Planung zu verwenden. Weitere Einzelheiten sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen. Für die weitere Umsetzung des Projektes nach der LPH 2 kommen sodann verschiedene Modelle in Betracht, über die der Auftraggeber zu einem späteren Zeitpunkt (erst nach Beauftragung des GP jedoch vor Abschluss der LPH 2) entscheiden wird. Derzeit erwägt der Auftraggeber insbesondere folgende Umsetzungsmodelle: 1. Umsetzung sämtlicher zur Planung der Brücke erforderlichen Leistungen, insbesondere Objektplanung, Tragwerksplanung, Verkehrsplanung und TGA-Planung, durch GP bis einschl. LPH 4 HOAI und anschließende Realisierung durch einen Generalunternehmer. In diesem Fall erbringt der GP ganz oder teilweise Leistungen der LPH 1-8 HOAI. 2. Umsetzung durch einen Totalunternehmer, der die weitere Planung ab der LPH 3 HOAI sowie die bauliche Errichtung übernimmt. In diesem Fall erstellt der GP am Ende der LPH 2 eine Funktionale Leistungsbeschreibung zur Durchführung der Totalunternehmervergabe. 3. Alternativ erwägt der Auftraggeber, das Vorhaben im Rahmen eines partnerschaftlichen Projektabwicklungsmodells zu realisieren, bei dem der Auftraggeber mit den Planungs- und Bauleistungsbeteiligten eine Wertschöpfungs-partnerschaft eingeht, im Wege eines gesamtheitlichen, disziplinübergreifenden Ansatzes die bestmögliche Lösung der gestellten Projektaufgabe zu erarbeiten und baulich umzusetzen. Neben ausgewiesener fachtechnischer Expertise wird insoweit eine umfassende Kooperations- und Kollaborationsfähigkeit und -bereitschaft aller Beteiligten über sämtliche Phasen der Projektdurchführung vorausgesetzt. Über die kooperative Gestaltung der Projektprozesse hinaus erwägt der Auftraggeber, die Vergütung von Planungs- und Bauleistungen ganz oder teilweise auf der Basis von Selbstkosten und einer flankierenden Beteiligung der Planungs- und/oder Baupartner am Projekterfolg vorzunehmen oder andere partnerschaftlich orientierte Vergütungsmodelle zur Anwendung zu bringen. In diesem Zusammenhang behält sich der Auftraggeber vor, für das Vorhaben zu gegebener Zeit partnerschaftliche Organisations- und Vertragsstrukturen wie z.B. eine Integrierte Projektabwicklung (IPA) auf Basis eines Mehrparteienvertrags zu schaffen und die Zusammenarbeit der Projektbeteiligten in geeigneter Weise dorthinein zu überführen. Der Auftraggeber beabsichtigt insbesondere bei einer partnerschaftlich orientierten Projektabwicklung zudem den Einsatz von Lean-Construction-Methoden.

Amtliche Quelle

Quelle: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)

Prüfen Sie alle Angaben stets in der amtlichen Bekanntmachung.

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Zuletzt mit TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU) abgeglichen vor 1 Monat

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DB Engineering & Consulting GmbH 81 2,2 Mio. € Sep 2026
Drees & Sommer SE 52 11,1 Mio. € Sep 2026
ZETCON Ingenieure GmbH 32 2,8 Mio. € Sep 2026
IGS INGENIEURE GmbH & Co. KG 26 5,2 Mio. € Sep 2026
KREBS+KIEFER Ingenieure GmbH 25 7,3 Mio. € Sep 2026

Grundlage: 7520 Vergaben mit verknüpftem Unternehmensprofil aus den letzten 2 Jahren.

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