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TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU) geprüft vor 4 Tagen Auftragsbekanntmachung

Deutschland - Dienstleistungen in der Tragwerksplanung - Leistungen der Tragwerksplanung für den Neubau der Jugendfreizeiteinrichtung Mellowpark, An der Wuhlheide 256, 12555 Berlin

Offen Deutschland Berlin Architektur- & Ingenieurdienste

Auftraggeber Land Berlin, vertreten durch das Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin

140.473 € geschätzter Wert

Eckdaten

Veröffentlicht
Verfahren
Verhandlungsverfahren
  1. Veröffentlicht

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Zusammenfassung

Maschinell erstellte Zusammenfassung

Vergeben werden Leistungen der Tragwerksplanung nach § 49 HOAI, Leistungsphasen 1 bis 6, für den Ersatzneubau der Jugendfreizeiteinrichtung Mellowpark in Berlin-Treptow-Köpenick an der Wuhlheide, auf einem Grundstück direkt an der Spree mit rund 60.000 m2. Das ruinöse Bestandsgebäude des Jugendzentrums soll abgerissen und durch einen multifunktionalen Neubau mit rund 1.500 m2 Nutzungsfläche ersetzt werden, in ressourcenschonender und barrierefreier Bauweise mit dem Energiestandard Effizienzgebäude 40. Es handelt sich um ein Gemeinschaftsprojekt von 'alleins e.V.' und 'Mellowpark e.V.'. Die geschätzten Baukosten betragen 8,5 Mio. Euro brutto (KG 200-700). Die Beauftragung erfolgt stufenweise, zunächst für die Leistungsphasen 1 bis 4, mit optionalen besonderen Leistungen inklusive Abbruch und Abbruchstatik.

Beschreibung

Für den Ersatzneubau der Jugendfreizeiteinrichtung Mellowpark werden Leistungen der Tragwerksplanung nach § 49 HOAI, Leistungsphasen 1 bis 6, vergeben. Der Mellowpark ist im Südosten Berlins in Treptow-Köpenick an der Wuhlheide auf einem Grundstück direkt an der Spree auf einer Fläche von ca. 60.000m² gelegen. Es handelt sich dabei um ein Gemeinschaftsprojekt des alleins e.V. und des Mellowpark e.V. Für den Erhalt der fachlich hochwertigen pädagogischen Jugendarbeit und der qualifizierten Weiterentwicklung der Angebote im Mellowpark ist der Ersatzneubau eines Jugendzentrums auf einem rund 2880m² großen Grundstück auf der Westseite des Mellowparks von zentraler Bedeutung. Das ruinöse Bestandsgebäude des Jugendzentrums Mellowpark soll abgerissen und ein multifunktionaler Neubau mit einer vorläufigen Nutzungsfläche von rund 1.500m² in ressourcenschonender und barrierefreier Bauweise errichtet werden. Als Energiestandard ist eine Effizienzgebäude-Stufe 40 vorgegeben. Ausgangspunkt für die Planung bildet das Ergebnis der Machbarkeitsstudie von 2023, welches in engem Austausch mit verschiedenen Nutzungsgruppen erarbeitet wurde. Grundsätze von Brandschutz, Fluchtwegeführung, Tragwerk, Akustik, Außenraumgestaltung etc. wurden bis hierhin im Sinne einer Vorentwurfstiefe beachtet. Die Gesamtkosten des Neubaus belaufen sich laut Kostenschätzung auf 8,5 Mio. € brutto (KG 200-700). Der Auftrag beinhaltet Leistungen der Tragwerksplanung entsprechend der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) Teil 4 Fachplanung Abschnitt 1 Tragwerksplanung. Es ist beabsichtigt, die Leistungsphasen 1 bis 6 gemäß § 49 ff HOAI ganz oder teilweise sowie besondere Leistungen (teilweise optional) zu vergeben, sowie optional als besondere Leistung die Leistungen für den Abbruch einschließlich Abbruchstatik. Die Beauftragung erfolgt stufenweise, zunächst für die Leistungsphasen 1 bis 4. Folgende Maßnahmen sollen geplant werden: - Planung des aus zwei Gebäudeteilen bestehenden und mit einer Brücke verbundenen 3-geschossigen Neubaus sowie Neubau Aufzug Für die seit 2010 am Standort An der Wuhlheide ansässige Sport- und Jugendeinrichtung Mellowpark wurde der Neubau des zentral auf dem rund 60.000 m² großen Gelände gelegenen Jugendzentrums beschlossen. Für das Gelände des Mellowparks wurde der Bebauungsplan 9-48 (nach §30 BauGB) ins Verfahren gebracht (die öffentliche Auslegung erfolgte Anfang des Jahres 2024 - der B-Plan ist noch nicht in Kraft getreten). In diesem wird ein rund 2.800m² großes Baufeld für den Neubau des Jugendzentrums definiert. Der Mellowpark ist ein Gemeinschaftsprojekt des alleins e.V. und des Mellowpark e.V. Die beiden Vereine haben im Vorfeld dieser Maßnahme einen zweijährigen Ideenwettbewerb „Jugendzentrum 2.0“ durchgeführt, in dem Jugendliche und junge Erwachsene erste Entwurfsideen für das multifunktionale Gebäude und dessen räumliche Eingliederung in den Park und den Bezirk entwickelt haben. Die unterschiedlichen im Rahmen des Wettbewerbs entwickelten Lösungen der Jugendlichen haben zu ersten Überlegungen zu möglichen Baukörpern und funktionalen Verortungen sowie einem umfangreichen und vielfältigen Raumprogramm geführt. Geplant ist der Abriss der ruinösen Bestandsbauten auf dem Baugrundstück und die Errichtung eines multifunktionalen Neubaus, der eine facettenreiche und erfolgreiche Jugendarbeit im Mellowpark ermöglicht, in ressourcenschonender, energieeffizienter und barrierefreier Bauweise. Das zu planende Jugendzentrum umfasst mehrere Bereiche, die mit der Umgebung und der Sportanlage optisch, und funktional in Beziehung treten. Flexibilität der Nutzungsmöglichkeiten, zusammenschaltbare Flächen und Mehrfachnutzung mit zeitlicher Verschiebung sichern eine hohe Auslastungsfähigkeit des Gebäudes und ermöglichen auch Veränderungen der Nutzungsschwerpunkte über die Nutzungszeit. Selbstverwaltete Bereiche sind separat zugänglich zu halten, die Sicherheit des Ortes zu allen Tageszeiten muss dabei gewährleistet werden. Barrierefreiheit ist für alle Bereiche verpflichtend. Eine gewisse Robustheit der Oberflächen ist bei bewegungsfreudigen und der „street culture“ verpflichteten Nutzergruppen Bedingung. Die Jugendlichen als Kernnutzergruppe werden ergänzt durch sportinteressierte Kinder und deren Eltern, Uferspaziergänger*Innen etc. Die Außenraumgestaltung muss Feuerwehrzufahrten, Regenwassermanagement und weitgehende Entsiegelung der Flächen berücksichtigen. Als Energiestandard für den Neubau ist eine Effizienzgebäude-Stufe 40 vorgegeben. Die Baumaßnahme wird nach den Standards des nachhaltigen Bauens geplant und umgesetzt. Es wird eine Zertifizierung nach BNB „silber“ angestrebt. Abstimmungen und Zuarbeiten zu einer Energieeffizienzberatung und mit einem BNB-Koordinator, der in einem gesonderten Vergabeverfahren ermittelt wird, sind Bestandteil der Grundleistungen. Ein daraus ggf. erhöhter Aufwand bei der Planung ist im Angebot zu berücksichtigen. Das genehmigte Bedarfsprogramm für das Vorhaben geht von Gesamtbaukosten in Höhe von 8,5 Mio. € brutto aus, davon ca. 4,45 Mio. € für die KG 300 und ca. 1,2 Mio. € für die KG 400. Das Vorhaben wird durch den Bund gefördert, so dass neben der ABau des Landes Berlin auch die Vorschriften der RZBau des Bundes zu beachten sind. Ein daraus ggf. resultierender Mehraufwand ist Bestandteil der Grundleistungen. Gemäß der im Bedarfsprogramm aufgestellten Kostenschätzung nach DIN 276 ergeben sich für die Tragwerksplanung anrechenbare Kosten in Höhe von 2.156.926,28 EUR. Mit der Planung soll 2025 begonnen werden, die Bauarbeiten sollen Anfang 2026 beginnen und Ende des dritten Quartals 2027 an den Nutzer übergeben werden. Grundlage der Beauftragung ist das gültige Vertragsmuster IV 412.H F (abrufbar unter: https://www.berlin.de/sen/sbw/service/rechtsvorschriften/bereich-bauen/anweisung-bau-abau/). Verfahren: Durchgeführt wird ein zweistufiges Verfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb nach §17 VgV. Die 1. Stufe, der Teilnahmewettbewerb schließt mit der Auswahl von 3-5 geeigneten Büros ab. Nach Prüfung der Mindestanforderungen erfolgt die Auswahl, anhand der mit der Bekanntmachung veröffentlichten qualitativen Auswahlkriterien. In der der zweiten Stufe werden die ausgewählten Teilnehmer zum Verhandlungsverfahren aufgefordert. Näheres zur Aufgabenstellung und zur Angebotsabgabe können der Anlage „Vergabeinformation“ entnommen werden. Für den Teilnahmewettbewerb ist dies noch nicht relevant. Die vom Auftragnehmer vorzulegenden Pläne, Zeichnungen, Beschreibungen einschließlich und der Berechnungen sind dem Auftraggeber in kopierfähiger Ausführung in 6-facher Ausfertigung sowie in digitaler Form auf Datenträger und per Email zu senden. Pläne im dwg/dxf-Format. Reisekosten werden nicht erstattet. Die Verfahrens-, Planungs- und Arbeitssprache ist deutsch.

Amtliche Quelle

Quelle: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)

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Zuletzt mit TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU) abgeglichen vor 4 Tagen

Was dieser Auftraggeber bisher gezahlt hat

Auf Basis von 5 vergleichbaren Auftraegen, die dieser Auftraggeber in dieser Branche in den letzten 4 Jahren vergeben hat.

Diese Bekanntmachung
140.473 €
Median der Zuschlaege
288.289 €
Mittlere Hälfte der früheren Zuschläge
112.305 € bis 476.220 €

Die Schätzung liegt in der üblichen Spanne.

Juengste Zuschlaege

Auftragswerte wie von den amtlichen Quellen veroeffentlicht. Als Orientierung zu verstehen, nicht als Regel: Umfang, Lose und Laufzeit unterscheiden sich.

Land Berlin, vertreten durch das Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin

Deutschland

Bekanntmachungen im Register
95
Zuschläge
39
insgesamt vergeben
39,0 Mio. €

Wer seine Aufträge gewinnt

Viele Anbieter
verschiedene Unternehmen erhielten Zuschläge
37
der Zuschläge gingen an die drei häufigsten Gewinner
8%
seiner Ausschreibungen nennen einen geschätzten Wert
100%

Auf Grundlage von 37 Zuschlägen mit benanntem Gewinner aus den letzten 3 Jahren. Gezählt nach Zuschlägen, nicht nach Wert, weil Los- und Rahmenvertragsbeträge nicht vergleichbar sind. Konzentriert heißt: Die drei häufigsten Gewinner erhielten 65% der Zuschläge oder mehr; viele Anbieter: unter 35% bei mindestens zehn verschiedenen Gewinnern.

Wettbewerb

der Zuschläge gingen an Unternehmen mit Sitz in einem anderen Land
0%

So, wie die amtlichen Bekanntmachungen sie angeben, über die letzten 3 Jahre. Angebote je Los zählen nur offene und nicht offene Verfahren: Im Verhandlungsverfahren oder bei einer Direktvergabe ist ein einziges Angebot das Verfahren selbst. Das Land ist das, das die Bekanntmachung für den Gewinner nennt.

Ein Punkt je Zuschlag, am Tag der Unterzeichnung, in der Größe seines Werts. Ein Ring ist ein Zuschlag ohne veröffentlichten Wert.

Für diesen Auftraggeber sind in diesem Sektor noch keine Vergaben erfasst. Übliche Gewinner, Architektur- & Ingenieurdienste - Deutschland

Unternehmen Zuschläge Vergebenes Volumen Letzter Zuschlag
DB Engineering & Consulting GmbH 173 6,8 Mio. € Okt 2026
Drees & Sommer SE 91 26,4 Mio. € Okt 2026
ZETCON Ingenieure GmbH 51 3,4 Mio. € Okt 2026
IGS INGENIEURE GmbH & Co. KG 46 8,0 Mio. € Sep 2026
Schüßler-Plan Ingenieurgesellschaft mbH 40 18,2 Mio. € Aug 2026

Grundlage: 12358 Vergaben mit verknüpftem Unternehmensprofil aus den letzten 2 Jahren.

13 offene Ausschreibungen derzeit

Marktkontext

Größer als 24% der offenen Bekanntmachungen im Bereich Architektur- & Ingenieurdienste in ganz Europa.

jetzt offen im Bereich Architektur- & Ingenieurdienste
20.944
Median der offenen Bekanntmachungen
475.528 €

Wer in diesem Markt gewinnt

Viele Anbieter

Deutschland · Architektur- & Ingenieurdienste

verschiedene Unternehmen erhielten hier Zuschläge
6.986
der Zuschläge gingen an die drei häufigsten Gewinner
3%
Auftraggeber vergaben hier Aufträge
3.448

Auf Grundlage von 12.358 Zuschlägen mit benanntem Gewinner aus den letzten 3 Jahren. Gezählt nach Zuschlägen, nicht nach Wert, weil Los- und Rahmenvertragsbeträge nicht vergleichbar sind. Konzentriert heißt: Die drei häufigsten Gewinner erhielten 65% der Zuschläge oder mehr; viele Anbieter: unter 35% bei mindestens zehn verschiedenen Gewinnern.

Wettbewerb

Angebote je Los im Durchschnitt (offene und nicht offene Verfahren)
5,5
dieser Lose erhielten ein einziges Angebot
11%
der Zuschläge gingen an Unternehmen mit Sitz in einem anderen Land
1%
der Angebote kamen aus einem anderen Land
5%

So, wie die amtlichen Bekanntmachungen sie angeben, über die letzten 3 Jahre. Angebote je Los zählen nur offene und nicht offene Verfahren: Im Verhandlungsverfahren oder bei einer Direktvergabe ist ein einziges Angebot das Verfahren selbst. Das Land ist das, das die Bekanntmachung für den Gewinner nennt.

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