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Deutschland - Diensteanbieter - Betrieb und Wartung von Endanwender-Services

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Beschreibung

Gegenstände der Beschaffung (siehe auch "Beschreibung der Beschaffung") Endanwender-Services Gegenstand dieser Ausschreibung sind Bereitstellung, Betrieb und Wartung von Endanwender-Services. Diese Leistungen sind vom Auftragnehmer als Managed Service im Rahmen eines Betreibermodells zu erbringen. Insoweit wird vom Auftragnehmer erwartet, dass dieser die festzulegenden Servicelevel erbringt. Der Auftragnehmer ist dabei in der technischen Ausgestaltung seiner Lösung grundsätzlich frei, es sei denn, es sind entsprechend Restriktionen vertraglich vereinbart. Leistungsinhalt ist auch, dass sämtliche Hardware- und Softwarekomponenten - ggf. mit Ausnahme vereinbarter Beistellungen des Auftraggebers - für die Arbeitsplatz-Infrastruktur sowie Service Desk Services vom Auftragnehmer bereitgestellt werden. Darüber hinaus umfasst der Verantwortungsbereich des Auftragnehmers die Sicherstellung der Datensicherheit und Datenschutzbestimmungen sowie die - ggf. vom Auftraggeber gewünschte - kontinuierliche Optimierung und flexible Anpassung der Services, um den sich verändernden Anforderungen über die Laufzeit gerecht zu werden. Die vom Auftragnehmer zu erbringenden Leistungen sollen auch die Grundlage für die Modernisierung der bestehenden IT-Infrastruktur gewährleisten und den Benutzern eine qualifizierte Unterstützung des IT Service Desks und der Vor-Ort Support Services zur Verfügung stellen. Umfasst sind insbesondere folgende Leistungen: 1.End User Services Die End User Services sind Hauptgegenstand dieses Vergabeverfahrens. Hierbei sind die Bereitstellung, der Betrieb und die Wartung von Anwender-Services vom Auftragnehmer zu erbringen. Diese umfassen insbesondere die folgenden Leistungen/Services: (a) End User Services mit physischen und virtuellen Arbeitsplatzsystemen (b) Collaboration Services (inkl. Email, Web-based Groupware, Office Suite) (c) Conferencing Systeme (d) Mobile Device Management Dienstleistungen inkl. Endgeräten und SIM-Karten Management (e) Druck- und Scan-Services (inkl. Großformaten), (f) IT Service Desk Leistungen (g) Vor-Ort Support Services (h) Service für digitale Dokumentensignatur (i) Unterstützungsleistungen differenziert nach Seniorität und Auslandsverlagerung (Shoring) im Kontext Betrieb, Wartung und Endanwender-Services 2. Service Desk Services Ein weiterer Hauptgegenstand dieses Vergabeverfahrens sind Leistungen, die für die bedarfsgerechte Bereitstellung, den Betrieb und den Support von Office Desk Services und Catch and Dispatch für Rechenzentrumsinfrastruktur-Services erforderlich sind. Diese Endanwender-Services umfassen auch Vor-Ort Leistungen für zentrale, deutschlandweite und europaweite Standorte des Auftraggebers als auch Managed Services. Diese beinhalten insbesondere die folgenden Leistungen/Services: (a) Security Operation Services für Prävention, Identifikation, Erkennung, Reaktion und Wiederherstellung bei Gefahren (b) Betrieb der Office SIEM Plattform sowie Sammlung von Rohlogdaten für Office Komponenten (c) Identity und Access Management (IAM) Leistungen sowie die Integration zwischen den bestehenden Identity und Access Management Lösungen des Auftraggebers und dem zentralen IAM (d) Service für eine digitale Signatur (e) End User Services für den gemanagten Büroarbeitsplatz, den gemanagten virtuellen Arbeitsplatz, Softwaremanagement mit Paketierung und Verteilung von Software, den voll gemanagten Printer und Scanner Service sowie das voll gemanagte Software Device Management (f) Collaboration und Communication Services mit Bereitstellung und Betrieb von Postfächern und Kalendern, webbasierten Groupware Lösungen und dem Betrieb einer kollaborativen Office Lösung, der Bereitstellung und dem Betrieb eines globalen WAN-fähigen Fileservices (g) Bereitstellung und Betrieb von Video Conferencing Services und einer unternehmensweiten Kollaborations- und Kommunikationsplattform sowie (h) Rollen für End User Unterstützung differenziert nach Seniorität und Auslandsverlagerung (Shoring) im Kontext Betrieb, Wartung und Endanwender-Servcies Mit diesen Services wird den Toll Collect Benutzern ein reibungsloser Zugang zu modernen Arbeitsumgebungen in einem gesicherten Umfeld ermöglicht. Weitere Gegenstände der Beschaffung (Fortsetzung von "Kurze Beschreibung") Transition Die Transition der Leistungen insbesondere von dem derzeitigen Bestandsprovider einschließlich der Auftraggeber-Leistungen im Eigenbetrieb zum neuen Dienstleister soll in einem Zeitraum von voraussichtlich 9 Monaten erfolgen. Dabei muss eine hinsichtlich der Services unterbrechungsfreie Übertragung der Leistungen gewährleistet werden. Dabei handelt es sich um Projektleistungen zur Überführung von Services von dem Bestandsprovider und des Auftraggebers zu dem Auftragnehmer. Insoweit verantwortet der Auftragnehmer insbesondere folgende Zielstellungen: - reibungsloser und risikominimierter Übergang der Leistungen zum Auftragnehmer ohne negative Auswirkung auf den Geschäftsbetrieb des Auftraggebers - Vermeidung von Betriebs- und Serviceunterbrechungen bzw. - sofern einvernehmlich zwischen dem Auftraggeber und dem Auftragnehmer vertraglich notwendige Reduktion festgelegt - Reduzierung auf ein absolutes Minimum - professionelles Projekt- und Risikomanagement - Knowhow-Transfer mit Übernahme der jeweiligen Services - erfolgreiche Implementierung des Governancemodells der organisatorischen und prozessualen Schnittstellen zum Auftraggeber Die Transition wird in mehreren Phasen durchgeführt, die jeweils mit einer Nachweisführung durch den Auftragnehmer und Abnahme durch den Auftraggeber abgeschlossen werden. Die Transition umfasst auch eine technische, organisatorische und prozessuale Anpassung an die Anforderungen. Dazu gehören insbesondere die Erstellung und Aktualisierung aller notwendigen Dokumentationen, wie z.B. Betriebsführungshandbücher, Sicherheitskonzepte. Um diesen vom Auftragnehmer geschuldeten Transition-Projekterfolg herbeiführen zu können, ist eine enge Zusammenarbeit zwischen dem Auftraggeber (einschließlich Zuarbeit durch den derzeitigen Bestandsprovider) und dem Auftragnehmer erforderlich. Der Auftraggeber und der Auftragnehmer erklären aus diesem Anlass ihre uneingeschränkte Bereitschaft zu gegenseitiger Rücksichtnahme, umfassender Information, vorsorglicher Warnung vor Risiken und zum Schutz gegen störende Einflüsse von dritter Seite sowie vor sonstigen Ereignissen, die geeignet sind, den Projektverlauf zu beeinträchtigen. Die Transition umfasst alle Managed Services (siehe oben unter "Kurze Beschreibung" sowie gemäß Ziffer A.I.1 der Leistungskurzbeschreibung) und die Überführung der heutigen bzw. zum Start der Transition vorliegenden Leistungsumfänge CMO (Current Mode of Operation) vom Bestandsprovider und dem Auftraggeber in die Zielumgebung FMO (Future Mode of Operation) des Auftragnehmers. Die Dokumentation des CMO ist weitgehend bzw. grundsätzlich gegeben, allerdings kann diese punktuell Lücken vorweisen, die im Eigenbetrieb (1st Generation) und Betrieb durch einen IT-Service-Dienstleister (2nd/3rd Generation) bei Systemänderung oder Systemerweiterung über einen längeren Zeitverlauf entstehen können. Innovationen Die in den Vergabeunterlagen und dort insbesondere in Anlage 1 (Servicekatalog) Entwurf enthaltenen Regelungen stellen in technischer Hinsicht den gegenwärtig maßgeblichen Stand der Technik dar. Der Auftraggeber und der Auftragnehmer werden während der Leistungserbringung durch den Auftragnehmer Innovation vorantreiben und insbesondere die Realisierung von neuen oder deutlich verbesserten IT-Produkten, -Dienstleistungen und -Verfahren umsetzen. Sollten sich dabei Modifizierungsbedarfe an den vertraglich vereinbarten Leistungen ergeben, ist der Auftraggeber berechtigt, vom Auftragnehmer Anpassung gemäß den vertraglichen Regelungen zu fordern, sofern dies zumutbar erscheint. Vertragslaufzeit (informativ) Die Grundlaufzeit des Vertrages beträgt vier Jahre. Die Vertragslaufzeit kann einmal um vier Jahre verlängert werden. Die maximale (verlängerte) Vertragslaufzeit beträgt acht Jahre. Ein Anspruch des Auftragnehmers auf Verlängerung besteht nicht. Die konkrete Ausgestaltung erfolgt im Vertrag. Schätzung Auftragswert, Gesamthöchstvolumen und Mindestabnahmevolumen (informativ) Der geschätzte Auftragswert der zu vergebenden Leistungen beträgt anfangs ca. 5,5 Mio. Euro (netto) pro Jahr und in den Folgejahren ca. 6,5 Mio. Euro (netto) durchschnittlich pro Jahr. Dieser Schätzung liegen bereits Überlegungen wie ein grundsätzliches Mengenwachstum und sich entwickelnde Aufgaben des Auftraggebers zugrunde. Der "geschätzte Wert ohne MwSt. bzw. Umfang der Auftragsvergabe" wird daher in Anbetracht der Grundlaufzeit und Vertragsverlängerungsmöglichkeiten wie folgt berechnet: 4 x 5,5 Mio. Euro + 4 x 6,5 Mio. Euro = 48 Mio. Euro. Ein Anspruch des Auftragnehmers auf den Abruf von Leistungen und Ausschöpfung dieses geschätzten Auftragswertes besteht nicht. Das Gesamthöchstvolumen für die maximale verlängerte Laufzeit des Vertrags (acht Jahre) beträgt ca. 70 Mio. Euro (netto). Ein Anspruch des Auftragnehmers auf den Abruf von Leistungen und Ausschöpfung dieses geschätzten Gesamthöchstvolumens besteht nicht. Es wird ein Mindestabnahmevolumen ausgestaltet. Die konkrete Regelung und der Umfang hierzu erfolgen im Verhandlungsverfahren. Die konkrete Ausgestaltung erfolgt im Vertrag. Aufgrund von Platzmangel wird auf die Unterlage "Leistungskurzbeschreibung Betrieb und Wartung von Endanwender-Services)

Amtliche Quelle

Quelle: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)

Prüfen Sie alle Angaben stets in der amtlichen Bekanntmachung.

Zuletzt mit TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU) abgeglichen vor 1 Monat

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    • Geschätzter Wert: Festgelegt auf 48.000.000 €
    • Zuschlagsdatum: Zuschlag am 22. Dezember 2025
    • Leistung und Kriterien: Die Beschreibung wurde erweitert. Vor dem Angebot erneut lesen.
    • Geschätzter Wert: Festgelegt auf 48.000.000 €

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