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Zur offiziellen Bekanntmachung
Deutschland - Bau von Parkhäusern - TNW: Neubau Parkhaus SKK in Kiel
Auftraggeber: Städtisches Krankenhaus Kiel GmbH
Land: Deutschland
Verfahren: Verhandlungsverfahren
Branche (CPV): Bauarbeiten (45213312)
Aperlena: https://aperlena.com/de/t/deutschland-bau-von-parkhausern-tnw-neubau-parkhaus-skk-in-kiel-865f92db81
Amtliche Bekanntmachung: https://ted.europa.eu/en/notice/-/detail/834910-2025
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Das Aperlena-Urteil
Offenes Rennen
Kein Anbieter dominiert: 16 verschiedene Unternehmen haben die letzten 16 vergleichbaren Aufträge dieses Auftraggebers in 5 Jahren gewonnen. Ein wirklich offenes Rennen.
Basierend auf 16 vergleichbaren Zuschlägen dieses Auftraggebers in dieser Branche über 5 Jahre. Jedes Urteil wird vor dem Ergebnis festgehalten und an der Zuschlagsbekanntmachung gemessen.
Wie wir uns selbst bewerten.
01
Zusammenfassung
Maschinell erstellte Zusammenfassung
Die Städtische Krankenhaus Kiel GmbH beabsichtigt den Neubau eines Parkhauses in Kiel mit einer Kapazität von mindestens 611 PKW-Stellplätzen inklusive 50 Fahrradeinstellplätzen, vergeben als Baukonzession oder ÖPP-Inhabermodell. Für maximal 440 Fahrzeuge sollen Mitarbeitende zu Sonderkonditionen parken können. Das Parkhaus muss zur Eröffnung der aktuell in Bau befindlichen Krankenhauserweiterung ready sein und kann zusätzlich dem umliegenden Quartier und Tagesnutzungen dienen, da die Parkraumsituation durch die künftige Bewirtschaftung des Wilhelmsplatzes und den Wegfall öffentlicher Stellplätze infolge des Stadtbahnprojekts sinken wird. Der künftige Betreiber muss der Auftraggeberin eine garantierte Mindestzahlung pro Jahr zusichern. Standort ist die bestehende Parkdeckanlage zwischen den Rampen zum Haupteingang, deren Zufahrten auch während der Bauphase nutzbar bleiben müssen.
02
Beschreibung
Die Städtische Krankenhaus Kiel GmbH (SKK oder AG) beabsichtigt den Neubau eines Parkhauses mit einer Kapazität von mindestens 611 PKW-Stellplätzen inkl. 50 Fahrradeinstellplätzen als Baukonzession oder ÖPP-Inhabermodell. Es soll für max. 440 Fahrzeuge die Gelegenheit zum Abstellen zu Sonderkonditionen für Mitarbeitende der AG bestehen. Der Bau des Parkhauses ist erforderlich, um zum Zeitpunkt der Eröffnung der aktuell in Bau befindlichen Krankenhauserweiterung alle hierfür erforderlichen Stellplätze zur Verfügung stellen zu können. Darüber hinaus soll es den Bietern freigestellt werden, mehr Stellplätze herzustellen und zu betreiben / bewirtschaften. Das Parkhaus kann darüber hinaus für das umliegende Quartier, Tagesnutzungen etc. der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden, da sich die Parkraumsituation in der näheren Umgebung zukünftig deutlich verschlechtern wird (künftige Bewirtschaftung Wilhelmsplatz, Wegfall öffentliche Stellplätze durch Stadtbahnprojekt etc.). Der künftige AN muss der AG eine garantierte Mindestzahlung p.a. für die Möglichkeit zur Bewirtschaftung des Parkhauses zusichern können.
Das Parkhaus soll am Standort der aktuell noch bestehenden Parkdeck-Anlage zwischen den beiden Auf- und Abfahrtsrampen der Zufahrt zum Haupteingang errichtet werden. Das Parkdeck und der überwiegende Teil der Bebauung an der Chemnitzstraße werden vor Baubeginn durch den AG abgebrochen. Unter dem Gelände verlaufen verschiedene Medienleitungen, die teilweise durch den AG umgelegt werden, teilweise bestehen bleiben. Das Baufeld ist durch die beiden seitlichen Rampen, die Vorfahrt vor dem Haupteingang und den Baumbestand an der Chemnitz Straße eng eingefasst. Die Zu- und Abfahrten zum Haupteingang müssen auch während der Bauphase nutzbar sein - ggf. besteht die Möglichkeit, die Auffahrt, nicht aber die Abfahrt, temporär zu verlegen. Der Baulogistik kommt besondere Bedeutung zu. Die Schaffung von Parkraum im Innenstadtbereich wird durch die Landeshauptstadt Kiel im Zusammenhang mit sonstigen Mobilitätsüberlegungen bewertet. Dies gilt somit auch für die äußere Gestaltung des Parkhauses. Die Einrichtung eines Gremiums zur Bewertung der städtebaulichen und gestalterischen Aspekte unter Beteiligung der Stadt ist vorgesehen. Deshalb wird die Planung und Errichtung eines vollständig überdachten Parkhauses unter Berücksichtigung der einschlägigen Anforderungen an ein Parkhaus primär für Patienten und Besucher eines Krankenhauses an einen Totalunternehmer vergeben inklusive des anschließenden technischen (z.B. Instandhaltung) und infrastrukturellen (z.B. Reinigung, Winterndienst) Betriebs des Parkhauses sowie der Bewirtschaftung der Stellplätze. Abgeschlossen wird ein Vertrag über Planung, Bau und Betrieb des Parkhauses für die Dauer von mindestens 20 Jahren. Die Nutzung des Parkhauses soll spätestens Mitte Dezember 2027 möglich sein. Über das Ausschreibungsverfahren soll die wirtschaftlichste und damit technisch, funktional, gestalterisch und preislich beste Lösung zur schnellstmöglichen Umsetzung der Parkierungsanlage gefunden werden. Grundlage für die Angebote ist eine funktionale Leistungsbeschreibung des AG. Gegenstand dieses Vergabeverfahrens sind die Planungs- und Bauleistungen bis zur schlüsselfertigen Übergabe inklusive der Ausstattung mit dem vollumfänglichen innovativen Parkraum-Management-System für den Parkbetrieb, dazu gehört auch die technische Überwachung der Vor- und Umfahrtsfahrtsbereiche um Falschparker zu vermeiden. Das Parkhaus soll mit einer free flow Technik somit einem ticketlosen- und schrankenlosen Parkraum-Management-System (PMS) ausgestattet werden. Die Vorfahrtsbereiche am Haupteingang werden auch mit LPR-Kameras ausgestattet, so dass Hol- und Bringdienste dort maximal 15 min. parken dürfen und nur berechtigten Fahrzeugen längere Parkzeiten erlaubt werden. Der AG ist hinsichtlich der Parktechnik und des Umgriffs der Zuständigkeit um das Parkhaus herum auch für Empfehlungen der Bieter offen. Weitere Einzelheiten zum Betrieb ergeben sich aus den Leistungsbeschreibungen und weiteren Unterlagen. Diese Einzelheiten erhalten die Bieter mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe. Der AG erwartet mit Fertigstellung des Parkhauses ein sofort voll funktionsfähiges Gebäude, das ohne Störungen in Betrieb gehen kann. Zudem legt der AG großen Wert auf Kostenstabilität und Terminsicherheit. Die AG ist grundsätzlich offen für verschiedene Beschaffungsmöglichkeiten, solange der Beschaffungsbedarf wirtschaftlich gedeckt werden kann. Die AG kann eine Baukonzession zugunsten des AN erteilen( Konzessionsmodell), bei dem dem Konzessionär das erforderliche Grundstück, z.B. im Rahmen eines Erbbaurechts, zur Verfügung gestellt wird, und der Konzessionär sich auf eigenes wirtschaftliches Risiko verpflichtet, die erforderlichen Stellplätze zu schaffen und vorzuhalten, das Gebäude über die Vertragslaufzeit zu unterhalten und die von der SKK vorgegebene Anzahl von 440 Stellplätzen für Mitarbeitende zu den für diese von der SKK vorgegebenen Kosten je Nutzungsintervall (aktuelle Annahme 2,00 EUR / Stellplatz und Tag, ggf. anteilig bei Teilzeitverträgen) dauerhaft nutzbar zur Verfügung zu stellen. Die Berechnung der Wirtschaftlichkeit unter den eigenen Annahmen des Konzessionärs zur Finanzierung der Investitionen und zur Vermarktung der verbleibenden Stellplätze obliegt allein dem Konzessionär. Zahlungen jedweder Art der AG an den Konzessionär sind nicht vorgesehen. Die AG erhält für die Erteilung der Konzession ein jährliches Konzessionsentgelt vom Konzessionär, dessen Höhe Wer- tungskriterium der Angebotswertung sein wird. Alternativ ist auch eine Beschaffung im Rahmen eines ÖPP-Inhabermodells möglich. Hierbei verbleibt das Grundstück und das zu errichtende Parkhaus im Eigentum der AG. Der zukünftige Auftragnehmer plant, baut und finanziert die Erstellung des Parkhauses und stundet der AG die Zahlung der Herstellungsvergütung. Der Auftragnehmer wird berechtigt, seine gestundeten Forderungen gegenüber der AG an eine finanzierende Bank zu verkaufen (Forfaitierung). Die AG erhält hierfür im Gegenzug eine laufende Zahlung vom Auftragnehmer, die der Höhe nach den Kapitaldienst der AG deckt.
Amtliche Quelle
Quelle: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)
Prüfen Sie alle Angaben stets in der amtlichen Bekanntmachung.
Der Auftraggeber hat in dieser Branche zu wenige eigene Zuschläge, deshalb steht hier die Spanne der letzten 2.000 Zuschläge für Bauarbeiten (Deutschland).
42 €33,3 Mrd. €
Median der Zuschlaege
274.906 €
Mittlere Hälfte der früheren Zuschläge
119.958 € bis 704.763 €
TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU) veröffentlicht für diese Bekanntmachung keinen Wert, deshalb hat sie keine Marke auf der Skala. Die offiziellen Unterlagen nennen ihn möglicherweise.
Auftragswerte wie von den amtlichen Quellen veroeffentlicht. Als Orientierung zu verstehen, nicht als Regel: Umfang, Lose und Laufzeit unterscheiden sich.
der Zuschläge gingen an die drei häufigsten Gewinner
19%
Auf Grundlage von 16 Zuschlägen mit benanntem Gewinner aus den letzten 3 Jahren. Gezählt nach Zuschlägen, nicht nach Wert, weil Los- und Rahmenvertragsbeträge nicht vergleichbar sind.
Konzentriert heißt: Die drei häufigsten Gewinner erhielten 65% der Zuschläge oder mehr; viele Anbieter: unter 35% bei mindestens zehn verschiedenen Gewinnern.
Wettbewerb
der Zuschläge gingen an Unternehmen mit Sitz in einem anderen Land
0%
So, wie die amtlichen Bekanntmachungen sie angeben, über die letzten 3 Jahre. Angebote je Los zählen nur offene und nicht offene Verfahren: Im Verhandlungsverfahren oder bei einer Direktvergabe ist ein einziges Angebot das Verfahren selbst. Das Land ist das, das die Bekanntmachung für den Gewinner nennt.
20252
2026
Ein Punkt je Zuschlag, am Tag der Unterzeichnung, in der Größe seines Werts. Ein Ring ist ein Zuschlag ohne veröffentlichten Wert.
Für diesen Auftraggeber sind in diesem Sektor noch keine Vergaben erfasst. Übliche Gewinner, Bauarbeiten - Deutschland
TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU) veröffentlicht für diese Bekanntmachung keinen Wert, deshalb lässt sie sich unter den offenen Bekanntmachungen der Branche nicht einordnen. Die offiziellen Unterlagen nennen ihn möglicherweise.
jetzt offen im Bereich Bauarbeiten
29.066
Median der offenen Bekanntmachungen
885.740 €
Wer in diesem Markt gewinnt
Viele Anbieter
Deutschland · Bauarbeiten
verschiedene Unternehmen erhielten hier Zuschläge
12.792
der Zuschläge gingen an die drei häufigsten Gewinner
1%
Auftraggeber vergaben hier Aufträge
2.977
Auf Grundlage von 27.052 Zuschlägen mit benanntem Gewinner aus den letzten 3 Jahren. Gezählt nach Zuschlägen, nicht nach Wert, weil Los- und Rahmenvertragsbeträge nicht vergleichbar sind.
Konzentriert heißt: Die drei häufigsten Gewinner erhielten 65% der Zuschläge oder mehr; viele Anbieter: unter 35% bei mindestens zehn verschiedenen Gewinnern.
Wettbewerb
Angebote je Los im Durchschnitt (offene und nicht offene Verfahren)
6,3
dieser Lose erhielten ein einziges Angebot
7%
der Zuschläge gingen an Unternehmen mit Sitz in einem anderen Land
1%
der Angebote kamen aus einem anderen Land
1%
So, wie die amtlichen Bekanntmachungen sie angeben, über die letzten 3 Jahre. Angebote je Los zählen nur offene und nicht offene Verfahren: Im Verhandlungsverfahren oder bei einer Direktvergabe ist ein einziges Angebot das Verfahren selbst. Das Land ist das, das die Bekanntmachung für den Gewinner nennt.