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Opis
Die zu vergebenden Leistungen betreffen die Leistungsinhalte der Außenanlagen an einem bestehenden Gebäudekomplex, mit entsprechenden Bearbeitungsgrenzen und Schnittstellen auf Basis der Ausführungsplanung und der Vergabeunterlagen des Auftraggebers
Außenanlagenarbeiten: - Anlegen von Wegeverbindungen (wassergeb. Wegedecken, Rindenmulchwege) - Außenbeleuchtung, insektenfreundlich (Mastleuchten, Pollerleuchten) - Geländemodellierung (Wiederverwendung von Bodenaushub aus Wegebau, etc.) - naturnahe, standortgerechte bzw. gebietstypische Bepflanzung - Anlegen von Kräuterrasen und Blumenwiesen - Errichtung Fahrradunterstand mit extensive Dachbegrünung - Errichtung verschiedener Strukturelemente zur Förderung der Biodiversität (Käferkeller, Reisigkreis, Kalkschotterhügel, etc.) - Einbeziehen der Anwohner (Naturerfahrung) durch Bau von Weidentipis, Bepflanzungsmaßnahmen, etc. - dauerhafte Erhaltung durch nachhaltige Entwicklungspflege Die Gebäude befinden sich auf einem Flurstück und bilden zusammen mit weiteren drei System-Plattenbauten ein Quartier mit Innenhof. Der Hof wird umschlossen von den Wohnbebauungen Potsdamer Allee, Fankfurter Allee, Cottbuser Straße und Finsterwalder Straße. Der Bearbeitungsbereich ist auf die Fläche innerhalb der (bereits hergestellten Feuerwehrumfahrt begrenzt. Die Herstellung der Freiflächen wird nach KfW-Progamm 444 "Natürlicher Klimaschutz in Kommunen" bezuschusst. Ein entsprechender Antrag wurde bei der KfW gestellt und ist bereits genehmigt. Die Maßnahme ist ebenfalls gefördert vom Ministerium für Umwelt, Naturschutz, Klimaschutz und nukleare Sicherheit. Folgende Maßnahmen zur Wiederherstellung der natürlichen Bodenfunktionen und der Artenvielfalt sind vorgesehen: Baumneupflanzungen zur Erzielung einer Kronenüberdeckung der Freiflächen von ca. 50 % Schaffung verschiedener Biotoptypen als Lebensräume für Flora und Fauna und zur Förderung der Biodiversität (Blumenwiesen, Kräuterrasen, Vogelnistgehölze, Käferkeller, Trockenmauern, Staudenflächen, etc.) - keine herkömmlichen Spielangebote für Kinder, stattdessen Naturerlebnis Verschiedene Sitzplätze zur Erhöhung der Aufenthaltsqualität Geländemodellierung zur Unterbringung von Aushubmassen aus Wegebau und Versickerungsmulden (Nachhaltigkeit) Beteiligung der Bewohner durch Infoveranstaltungen und gemeinschaftsfördernden Maßnahmen (Baumpflanzungen, Anlegen eines Steinhaufens / einer Totholzinsel, Aufstellen eines "Insektenhotels", etc.) Einbeziehen der Öffentlichkeit durch Pressemitteilungen, Infoveranstaltungen, Infotafeln, geführte Besuche mit Schulklassen / Kindergartengruppen, etc. Die geförderten Maßnahmen müssen den aufgeführten Mindestanforderungen genügen - insbesondere unter Beachtung der Richtlinien der Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau e.V. (FLL) - und durch Fachunternehmen durchgeführt werden. Bezogen auf die Materialverwendung und die Vegetation sind folgende Punkte besonders zu berücksichtigen: Pflanzenauswahl: Verwendung von einheimischen, standortgerechten und gebietstypischen Pflanzen (Wildstauden, Gehölze, Ansaaten), wenn möglich gebietseigener Herkünfte. Lieferscheine des Pflanz- und Saatguts müssen als Nachweis aufbewahrt werden. Pflanzarbeiten: Die Pflanzungen müssen den Empfehlungen für Baumpflanzungen Teil 1 (2015) und Teil 2 (2010) sowie der ZTV Baumpflege (2017) der Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau e.V. (FLL) entsprechen. Substrate: Die Verwendung von Torf oder torfhaltigen Pflanzsubstraten ist auszuschließen. Pflanzsubstrate müssen FLL-Richtlinien entsprechen. Pflanzenschutz: Einsatz von chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmittel ist nicht zulässig. Da der Fokus auf naturnah liegt, wird kein Pflanzenschutz durchgeführt. (Ausgenommen mechanische Anwendungen wie Stammschutz) Dünger: Gefördert werden Maßnahmen, die auf eine Reduzierung von Nährstoffeinträgen abzielen. Die Verwendung von mineralischem Dünger ist ausgeschlossen. Bodenmanagement: Schonender Umgang mit dem Boden, Förderung des Bodenlebens, keine flächige Bodenverdichtung Materialien: Für die Gestaltung der Fläche und den biodiversitätsfördernden Elementen sind ausschließlich regionale Naturmaterialien zu verwenden (Natursteine, Holz, Material zur Bodenverbesserung). Besondere Baustelleneinrichtung: Schutz bestehender Wurzelräume und Bäume. Fertigstellungspflege: Nicht nach DIN 18916 (Düngen, Lockern, Entfernung jeglichen Wildwuchses auf der gesamten Fläche ist nicht notwendig) Entwicklungspflege: Naturnahe, angepasste Pflege. Anpassung des Mahdregimes, lärmarme, angepasste Technik, biodiversitätsfördernde Pflegezeiträume, bodenschonende Bearbeitung. Kein regelmäßiger Rückschnitt der Gehölze (freiwachsend).
Oficjalne źródło
Źródło: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)
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Ostatnia weryfikacja w TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU) 1 miesiąc temu
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